DE1225366B - Krallenduebel - Google Patents

Krallenduebel

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Publication number
DE1225366B
DE1225366B DEG34936A DEG0034936A DE1225366B DE 1225366 B DE1225366 B DE 1225366B DE G34936 A DEG34936 A DE G34936A DE G0034936 A DEG0034936 A DE G0034936A DE 1225366 B DE1225366 B DE 1225366B
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DE
Germany
Prior art keywords
claw
conical
wood
conical tip
mandrels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG34936A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Staab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL GEORG K G EISENWARENGROSS
Original Assignee
KARL GEORG K G EISENWARENGROSS
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Filing date
Publication date
Application filed by KARL GEORG K G EISENWARENGROSS filed Critical KARL GEORG K G EISENWARENGROSS
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Publication of DE1225366B publication Critical patent/DE1225366B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/48Dowels, i.e. members adapted to penetrate the surfaces of two parts and to take the shear stresses
    • E04B1/49Dowels, i.e. members adapted to penetrate the surfaces of two parts and to take the shear stresses with self-penetrating parts, e.g. claw dowels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Krallendübel Die Erfindung betrifft einen Krallendübel in Form einer vorzugsweise ringförmigen Platte mit senkrecht abstehenden, konischen, spitzen Dornen.
  • Krallendübel dieser Art sind nahezu ausschließlich nur zum Aufnehmen von senkrecht zu der Achse der Dorne gerichteten Kräften geeignet. Alle im spitzen Winkel zu den Dornachsen gerichteten Zugkräfte werden allein durch die weiteren Verbindungsmittel, z. B. Schraubenbolzen mit Mutter usw., aufgenommen. Konische Dorne der hier in Frage stehenden Art haben jedoch neben dem Vorteil, daß sie beim Eintreiben die Holzfasern auf die Seite drücken, also nicht durchtrennen, den Nachteil, daß ihr Sitz im Holz nicht sehr fest ist. Die auf die Seite gedrückten Holzfasern üben auf den eingetriebenen Dorn einen elastischen Klemmdruck aus, der durch die Konizität des Dornes diesen nach außen zu drücken bestrebt ist. Auch diesen Druck müssen die zusätzlichen Verbindungsmittel aufnehmen.
  • Bei den Dornen vermindert sich außerdem ihr an sich schon nicht sehr fester Sitz im Laufe der Zeit häufig noch dadurch, wenn die Dübel stärkeren Kräften oder Erschütterungen ausgesetzt werden und/oder das Holz schwindet. Im Gerüstbau, wo solche Krallendübel beispielsweise eingesetzt werden, ergeben sich hierdurch erhöhte Unfallgefahren, und es gehen zahlreiche Dübel während des Abschlagens und des Transportes der Gerüste verloren. Man verwendet deshalb vielfach aus Blech gefertigte Krallendübel, bei denen die aus einer Blechplatte ausgestanzten und aus der Blechebene rechtwinkelig herausgebogenen, spitz zulaufenden Zähne auf den Seitenkanten mit Widerhaken bildenden Einschnitten versehen sind.
  • Hierbei muß in Kauf genommen werden, daß die Seitenkanten der verhältnismäßig dünnen Zähne beim Eintreiben in das Holz wie Schneiden wirken, die - besonders bei einer Stellung der Zähne quer zur Faserrichtung - die Holzfasern glatt durchtrennen, so daß der angestrebte bessere Halt im Holz einer Konstruktion ebenfalls nicht im erwarteten Maße erreicht wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Krallendübel zu schaffen, bei dem die beschriebenen Mängel vermieden sind und der selbst bei großen Belastungen, Erschütterungen oder Schwinderscheinungen weitgehend sicher im Holz verankert bleibt.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Krallendübel in Form einer vorzugsweise ringförmigen Platte mit senkrecht abstehenden, konischen, spitzen Dornen erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Dorne eine nach außen abgesetzte, kegelförmige Spitze aufweisen.
  • Beim Eintreiben der Dorne eines mit solchen Dornen ausgestatteten Krallendübels drückt ihre kegelförmige Spitze beim Eindringen in das Holz die Holzfasern auseinander, ohne die Holzfasern wesentlich zu beschädigen. Hinter der kegelförmigen Spitze suchen sich die verdrängten und zusammengedrückten Fasern an den Seiten des Einschlagtrichters auszudehnen und den Einschlagtrichter wieder zu schließen. Infolgedessen legen sich die verdrängten Holzfasern hinter den Absatz der Kegelspitze an den konisch verjüngten Schaft des Dorns. Der Dorn wird auf diese Weise im Holz sicher verankert und gegen ein Herausgleiten weitgehend geschützt, auch wenn das Holz arbeitet oder größere Zugkräfte auf den Dorn einwirken.
  • Um eine Verletzung des Holzes weitestmöglich auszuschließen, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der übergang des Absatzes zu der Mantelfläche der kegelförmigen Spitze der Dorne vorzugsweise abgerundet sein. Die Dorne mit ihrer nach außen abgesetzten, kegelförmigen Spitze und die Platte können zweckmäßig durch ein einteiliges Gußstück gebildet sein.
  • In den Zeichnungen ist der Krallendübel nach der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen in das Holz eines Konstruktionsteiles eingetriebenen Dorn eines Krallendübels in der Ansicht, das Konstruktionsteil in einem Ausschnitt im Schnitt, F i g. 2 einen einseitig wirkenden Krallendübel in Verbindung mit einem Holzbalken und einer Befestigungsschraube in einem Schnitt und F i g. 3 einen zweiseitig wirkenden Krallendübel in Verbindung mit einem Holzbalken und einer Befestigungsschraube in einem Schnitt.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist der konische Dorn 1 auf der Platte 2 mit einer als Widerhaken wirkenden, nach außen abgesetzten, kegelförmigen Spitze 3 versehen. Der Übergang 3 c des Absatzes 3 b zu der Mantelfläche 3 a der kegelförmigen Spitze 3 ist abgerundet. Wie aus F i g. 1 zu erkennen ist, legen sich die Holzfasern 4 a eines Holzbalkens 4 derart hinter den Absatz 3 b der als Widerhaken dienenden kegelförmigen Spitze 3, daß ein lockerer Sitz oder gar ein Herausgleiten des Dorns 1 bzw. des ganzen Krallendübels weitgehendst verhindert ist.
  • In F i g. 2 ist ein insgesamt mit der Bezugsziffer 5 bezeichneter, einseitig wirkender, eingesetzter Krallendübel dargestellt, der auch nach Entfernen der Stahllasche 6 in dem Holzbalken 7 verbleibt, der mit einem weiteren Holzbalken 8 verbunden ist.
  • In F i g. 3 ist ein zweiseitig wirkender Krallendübel 9 dargestellt, der einerseits mit dem zu verbindenden Holzbalken 7 und andererseits mit einer Holzlasche 10 im Eingriff steht, die auf gleiche, nicht dargestellte Weise mit einem zweiten Holzbalken 8 verbunden ist.
  • Der Krallendübel 5, 9 nach der Erfindung ist vorzugsweise aus einem Stück, beispielsweise als Tempergußring, gegossen. Wenngleich die Grundform der Platte in der Regel ringförmig ist, können auch andere Plattenformen Anwendung finden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Krallendübel in Form einer vorzugsweise ringförmigen Platte mit senkrecht abstehenden, konischen, spitzen Dornen, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Dorne (1) eine nach außen abgesetzte, kegelförmige Spitze (3) aufweisen.
  2. 2. Krallendübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang (3 c) des Absatzes (3 b) zu der Mantelfläche (3 a) der kegelförmigen Spitze (3) der Dorne (1) abgerundet ist.
  3. 3. Krallendübel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne (1) mit ihrer nach außen abgesetzten, kegelförmigen Spitze (3) und die Platte (2) durch ein einteiliges Gußstück gebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 110 724, 761914; schweizerische Patentschriften Nr. 191481, 223 500; britische Patentschrift Nr. 556 624; USA.-Patentschriften Nr. 2 974 378, 3 011226.
DEG34936A 1962-05-09 1962-05-09 Krallenduebel Pending DE1225366B (de)

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Cited By (2)

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