DE121817C - - Google Patents

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DE121817C
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pawl
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ratchet wheel
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slide rail
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D7/00Planing or slotting machines characterised only by constructional features of particular parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das für Werkzeugmaschinen mit hin- und hergehender Bewegung, z. B. Hobel- oder Feilmaschinen, bestimmte Schaltgetriebe bezweckt, die Vorschubbewegung des Werkzeuges oder Werkstückes unabhängig ,zu gestalten von dem für die Umsteuerung der Hauptbewegung der Maschine (z. B. der Riemenumsteuerung bei Hobelmaschinen) dienenden Mechanismus.
Kennzeichnend für das neue Schaltgetriebe ist zunächst, dafs dessen Antrieb von einem mit wechselnder Drehrichtung rotirenden Schaltrad, dessen Umfang mit Zähnen, Daumen u. s. w. versehen ist, in der Weise erfolgt, dafs für einen bestimmten Drehungssinn und für einen jeweils einstellbaren Drehungswinkel das Schaltrad (infolge Hubes bis zum Todtpunkt) durch eine eigenartig ausgebildete Schaltklinke periodisch eine Schubbewegung auf eine Zahnstange, Gleitschiene u. s. w. überträgt und dadurch direct oder mittelbar den Schaltmechanismus des Werktisches oder Meifselsupportes bethätigt.
Unmittelbar nachdem der Wechsel in der Drehrichtung erfolgt ist, bringt das Schaltrad die Schubklinke in die Anfangsstellung zurück. Längere Dauer der Bewegung des Schaltrades in dem einen oder anderen Drehungssinn ist ohne Einflufs auf die Wirkungsweise des Schaltwerkes.
Auf der Zeichnung ist das neue Schaltgetriebe in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht, wobei immer w die mit wechselnder Drehrichtung bewegte Welle, k das Schaltrad, s die davon zu bewegende Schaltklinke und g die Gleitschiene oder dergl. bezeichnet, welche die Schaltbewegung erhalten soll.
Bei der Ausführung gemäfs Fig. 1 und 2 erfolgt die Schubbewegung vom Schaltrad k auf die Schaltklinke s mittelst der am Umfang des Schaltrades k angeordneten Zähne. Die lösbare Verbindung zwischen Schaltklinke ä und Gleitschiene g ist in der Weise hergestellt, dafs der obere Theil der Schaltklinke mit einem eigens geformten (hakenähnlichen) Schlitz an einem Zapfen \ der Gleitschiene geführt wird.
Dreht sich nun das Schaltrad k entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung, so wird die Schaltklinke s und mit ihr die Schiene g aus der in Fig. 1 gezeichneten Anfangsstellung bis zur Todtpunktlage verschoben und damit der active Theil der Schaltbewegung ausgeführt. Bei der Weiterbewegung des Schaltrades k löst sich die Klinke s aus den Zähnen des Schaltrades und die Gleitschiene g kann, event, durch Gewichts- oder Federdruck unterstützt, in die Anfangslage zurückkehren (passiver Theil der Schaltbewegung). Dabei gelangt die Klinke s in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung und verharrt darin, indefs das Schaltrad k sich weiter dreht und unter der Klinke hingleitet, bis zur nächsten Umsteuerung der Welle w.
Dreht sich alsdann das Schaltrad k in der Uhrzeigerrichtung zurück, so wird die Klinke s zwar wieder durch die Zähne mitgenommen, gleitet jedoch (infolge ihres Schlitzes) wirkungslos an dem Zapfen \ hoch bis über den Todtpunkt hinweg und fällt dann in die ursprüngliche Lage zurück. Das Schaltrad k läuft dann wieder eine Weile einflufslos unter der Klinke vorbei, bis sich bei der nächsten Umsteuerung der Welle w der beschriebene
Verein deutscher Jngenieurs
ß.ezirksverein a. d. niederen Ruh'
Vorgang wiederholt. Durch Versetzen des Zapfens \ in der Gleitschiene g kann eine Veränderung des Vorschubs bewirkt werden.
Fig. 3 zeigt eine etwas andere Ausführungsform derselben Vorrichtung, wobei die lösbare Verbindung zwischen Gleitschiene und Schaltklinke durch eine an dieser sitzende Sperrklinke hergestellt wird. Bei dieser Anordnung würde die Sperrklinke ausgelöst werden, sobald sich das Schaltrad entgegengesetzt zur Drehung eines Uhrzeigers bewegt.
Bei der nicht beanspruchten Ausführungsform gemä'fs Fig. 4 ist das Schaltgetriebe verdoppelt, d. h. das Schaltrad k ist mit zwei gegenläufigen Sperrzahmingen versehen, event, aus zwei Radkörpern zusammengefügt. Es ist eine zweischenklige Schaltklinke ss1 angeordnet, deren lösbare Verbindung mit der Gleitschiene g wieder durch eine Sperrklinke erfolgt. Je nach der Drehrichtung von k wird einer der beiden Schenkel s oder s' der Schaltklinke bethätigt.
Fig. 5 zeigt eine Zahnform, welche die zweifache Sperrzahnung des Schaltrades gemä'fs Fig. 4 ersetzen kann.
Fig. 6 zeigt im Detail die Anbringung der in die Gleitschiene g eingreifenden Sperrklinke an der Schaltklinke. Die Sperrklinke ist dabei drehbar auf einem Bolzen d am oberen Theil der Schaltklinke gelagert. Zwischen einem Nocken α der Sperrklinke und entsprechendem Nocken b der Schaltklinke s ist eine Feder eingeschaltet, welche bestrebt ist, die Sperrklinke um den Bolzen d zu drehen und in die Verzahnung von g zu drücken.
Schwingt nun s um d im Sinne des Uhrzeigers, so. überträgt der Nocken b diese Bewegung auf den mit der Sperrklinke fest verbundenen Nocken α und hebt die Sperrklinke von g ab. Nach erfolgter Bewegungsumkehr bleibt die Sperrklinke zunächst ausgelöst und gelangt erst, nachdem die Schaltklinke den Todtpunkt überschritten, wieder zum Eingriff mit der verzahnten Gleitschiene.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltgetriebe für Werkzeugmaschinen mit wechselnder Richtung der Antriebsbewegung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schaltbewegungen unabhängig von dem Umsteuerungsmechanismus für die Hauptbewegung von einem mit wechselndem Drehungssinn und unbegrenzter Umdrehungszahl umlaufenden Schaltrad mittelst einer schubstangenartig wirkenden Schaltklinke erfolgen, die sich in selbstthätig ein- und auslösbarer Verbindung mit dem Schaltrade einerseits und einem die Schaltbewegung weiterleitenden Gleitstück andererseits befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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