DE286161C - - Google Patents

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DE286161C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D1/00Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a horizontal straight line only
    • B23D1/08Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a horizontal straight line only by movement of the tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 286161 KLASSE 49#. GRUPPE
SAMSONWERK G. m. b. H. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1913 ab.
Bei Werkzeugmaschinen mit schrittweiser Schaltung des Werkstücks oder des Werkzeugs, insbesondere bei Shaping- und Hobelmaschinen, pflegt man die Schaltung des Vorschubs durch ein Exzenter zu bewirken, welches durch ein Gestänge auf eine umlegbare Sperrklinke einwirkt, die je nach ihrer Lage die Vorschubspindel nach der einen oder anderen Richtung mitnimmt. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß der Vorschub nur bei der Schaltung in einer Richtung während des' Rückganges, also Leerlaufs der Maschine erfolgt, während beim Schalten in der anderen Richtung'der Vorschub während des Arbeitsganges geschieht und infolgedessen ein Festsaugen oder eine Beschädigung des Werkstücks oder des Werkzeugs eintreten kann. Um nun derartige Maschinen in gleicher Weise für das Arbeiten mit einem Vorschub nach beiden Richtungen hin geeignet zu machen, ist eine Antriebsvorrichtung für den Vorschub erfunden, welche unabhängig von der Bewegungsrichtung des Vorschubs stets bei dem Rückgang, also dem Leerlauf der Maschine, weiterschaltet.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens an einer Shapingmaschine dar, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 ein Grundriß dazu im Schnitt,
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht des Antriebsrades mit dem Kurvenschub für den Vorschub.
Die Shapingmaschine selbst kann . in beliebiger Weise ausgeführt sein. In der Zeichnung ist mit α der Ständer der Maschine, mit b der das Werkzeug tragende Schlitten, mit c der in bekannter Weise in senkrechter Richtung verstellbare Tisch zum Aufspannen des Werkstücks bezeichnet. Der Vorschub des Tisches c erfolgt in bekannter Weise durch ein Gesperre d, dessen Sperrklinke so umlegbar ist, daß sie je nach der Lage die Vorschubspindel nach rechts oder nach links dreht und dadurch den Tisch nach rechts oder nach links schaltet. Die Drehung der Sperrklinke erfolgt schrittweise.
Um nun das Weiterschalten stets beim Rückwärtshub des Schlittens b erfolgen zu lassen, unabhängig davon, nach welcher Richtung der Tisch c geschaltet wird, sind auf dem Zahnrad e (Fig. 2 und 3), welches in bekannter Weise zum Antrieb der Schwinge f für die Bewegung des Schlittens b dient, zwei ringförmige Kurven g und h ausgebildet. Auf den Kurven laufen zwei an den einander zügekehrten Seiten mit Zähnen versehene Stangen i zweckmäßig unter Einschaltung von Rollen, um die Reibung zu verhindern. Zwischen den beiden Stangen i ist ein Zahnrad k angebracht, welches mit den Zähnen der beiden Stangen i in Eingriff steht und durch das Hin- und Herschieben der letzteren durch die Kurven g und h nach der einen oder anderen Richtung gedreht wird. Das Zahnrad k sitzt auf der Welle m, die an ihrem unteren Ende einen Kurbelarm trägt, der durch einen Lenker η mit einem auf der Achse 0 sitzenden Kurbelarm verbunden ist. Bei der Schwin-
gung des Zahnrades k führt also auch die Achse ο eine entsprechende Schwingbewegung aus. Die Achse ο ist an dem Vertikalschlitten p gelagert und nimm': mittels Feder und Nut das auf ihr längs verschiebliche, ebenfalls in dem Schlitten p gelagerte Kegelrad q mit, welches seinerseits das Kegelrad r zur Bewegung des Lenkers s für das Gesperre d bewegt.
ίο Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind die beiden Kurven g und h so ausgebildet, daß auf dem größeren Teil des Umfanges die Kurve g hoch und die Kurve h tief gestaltet ist, so daß während dieses Teiles der Umdrehung das Gestänge die aus Fig. 2 ersichtliche Lage einnimmt und in Ruhe verbleibt. Während der Bewegung über den Winkel t (Fig. 3) fällt die Kurve g rasch ab und steigt kurz darauf wieder an, während umgekehrt die Kurve h rasch ansteigt, um kurz darauf wieder abzufallen. Während des Durchlaufens dieses Winkels erfolgt daher kurz hintereinander die Hin- und Herbewegung der beiden Stangen i und des Zahnrades k und infolgedessen auch die Schaltbewegung des Gesperre= d. In welcher Richtung daher auch das Gesperre d vorschiebt, jedenfalls wird der Vorschub während der Bewegung des Rades e um den Winkel t und jedesmal zu der gleichen Zeit erfolgen.
Richtet man es nun so ein, daß der Winkel t der Kurven an dem Zahnrad e während der Rückwärtsbewegung des Schlittens b mit den Stangen i in Eingriff kommt, so erfolgt die Schaltbewegung stets beim Rücklauf, unabhängig davon, ob die Sperrklinke in der einen oder anderen Richtung mit der Vorschubspindel in Eingriff steht und diese dreht. Das Wesen der Erfindung liegt also darin, daß die vollständige Vorschubbewegung, d. h. die Hin- und Herbewegung der Vorschiibsperrklinke während eines bestimmt begrenzten Zeitpunktes einer Umdrehung erfolgt, im Gegensatz zu der bisher gebräuchlichen Exzenterbewegung, bei welcher sich eine Hin- und Herbewegung der Sperrklinke über die Zeit einer vollständigen Hin- und Herbewegung des Schlittens erstreckte.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bewegungsvorrichtung für den Vorschub des Werkstück- oder Werkzeugschlittens an Maschinen mit schrittweiser Schaltung des Vorschubs, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Bewegung der Vorschubeinrichtung auf einen Teil eines vollen Hubes beschränkt ist, so daß man unabhängig von der Schaltrichtung den Vorschub stets während des Rücklaufs (Leerlaufs) der Maschine erfolgen lassen kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Schubkurvengetriebes (Kurvenflächen g h, Zahnstangen i i), welches mit dem Antriebsorgan (e) des Werkzeug- oder Werkstückschlittens (c) so verbunden ist, daß es während des Rückgangs (Leerlaufs) des letzteren durch Vermittlung entsprechender Zwischenglieder (Zahnrad k, Gestänge m η ο) eine vollständige Hin- und Herschwingung der Sperrklinke des Schaltgesperres (d) hervorbringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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