DE1200239B - Drahtwickler - Google Patents
DrahtwicklerInfo
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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- B65H54/76—Depositing materials in cans or receptacles
- B65H54/80—Apparatus in which the depositing device or the receptacle is rotated
- B65H54/82—Apparatus in which the depositing device or the receptacle is rotated and in which coils are formed before deposition
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B21C47/10—Winding-up or coiling by means of a moving guide
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- Unwinding Of Filamentary Materials (AREA)
- Coiling Of Filamentary Materials In General (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B 21 c
Deutsche Kl.: 7b-5/01
Nummer: 1200 239
Aktenzeichen: B 627741 b/7 b
Anmeldetag: 3. Juni 1961
Auslegetag: 9. September 1965
Drahtwickler
Die Erfindung betrifft einen in Verbindung mit der letzten Ziehscheibe einer Drahtziehmaschine zusammenarbeitenden
Wickler, dessen hängende Wickelscheibe beispielsweise einen gemeinsamen Drehantrieb
mit der Ziehscheibe hat und durch eine stirnseitige Kupplung einen unter ihr angeordneten Kronenstock
antreibt, der nach Füllung mit Draht und nach Lösen der Kupplung ausfahrbar und durch
einen leeren ersetzbar ist.
Es ist bekannt, Wickler mit der letzten Ziehscheibe einer Drahtziehmaschine zusammenarbeitend anzuordnen
und mit einem gemeinsamen Drehantrieb zu versehen. Hierbei wird als Drahtaufnahmemittel mit
einem drehbaren Außen- und Innenwand aufweisenden Drahtbehälter gearbeitet, so daß freie Drahtbunde
nicht erreichbar und durch die gleichbleibende Drehgeschwindigkeit des Aufnahmebehälters Unregelmäßigkeiten
in der Bundbildung unvermeidbar sind.
Anmelder:
Bau-Stahlgewebe
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Düsseldorf-Oberkassel, Burggrafenstr. 5
Als Erfinder benannt:
Heinz Webers, Osterath;
Werner Verwey, Oberhausen-Osterfeld
unmittelbaren Anschluß an die letzte Ziehscheibe einer Drahtziehmaschine zu schaffen, der drallverursachende
Umlenkungen des Drahtes vermeidet und ihn bei der Abnahme von der Ziehscheibe so unter
Spannung hält, daß die notwendige Mitnahme des
Es ist auch bereits bekanntgeworden, Draht von so Drahtes durch die letzte Ziehscheibe sichergestellt ist.
einer Ringformerglocke durch einen an der Drehung Der Verschleiß des Reibtriebes der den Kronenstock
nicht teilnehmenden Bügel abzunehmen und auf ein
mitdrehendes Aufnahmeelement abzusenken.
mitdrehendes Aufnahmeelement abzusenken.
Es ist ferner bekannt, einen mitdrehenden Kronenmitnimmt, soll dabei gering sein.
Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß bei einem eingangs geschilderten Wickler die Wickel
stock zur Aufnahme des Drahtes anzuordnen, der un- 25 scheibe — in einer bei Aufwickeleinrichtungen be
mittelbar unter der einzigen Ziehtrommel einer Drahtziehmaschine angeordnet ist, wobei die Ziehtrommel
Haltemittel enthält, die den Draht erst nach Erreichen eines gewissen Gewichtes absinken lassen.
Schließlich sind auch Anordnungen bekanntgeworden, bei denen die Drahtaufnahmespulen über eine
Rutschkupplung mit dem Ende der Ziehvorrichtung verbunden sind und mit erhöhter Geschwindigkeit angetrieben
werden, insbesondere um beim Aufspulen kannten Weise — über einen Reibtrieb gegenüber der
Ziehgeschwindigkeit voreilend antreibbar ist und daß die Voreilung 2 bis 4% beträgt.
Es wird also die Reibkupplung zum Aufrechterhalten der Spannung in ganz geringer Weise belastet,
im Gegensatz zu den bekannten Aufwickeleinrichtungen, bei denen die Spule direkt über die Reibkupplung
angetrieben wird und bei denen insbesondere beim Anfahren und Abbremsen durch die ver-
auf konventionellen Spulen auch bei höchstem Durch- 35 hältnismäßig großen zu beherrschenden Massen
messer der vollen Spule noch ein Straffhalten des Schwierigkeiten mit der Kupplung sowie ein Fest-Drahtes
zu gewährleisten. Hier müssen Voreilmaße ziehen oder Lösen des Drahtes im Bund auftreten,
von 50 Vo und mehr vorgesehen sein, die entsprechend Durch die Anwendung der erfindungsgemäßen Angroßen
Verschleiß zur Folge haben. Weisung bei Vorrichtungen eingangs geschilderter Bei der Masse der üblichen Wickeleinrichtungen 40 Ausbildung wird sichergestellt, daß Anfahr- und Abwird
der Draht wiederholt umgelenkt und erhält hier- bremsgeschwindigkeiten nicht entstehen, obwohl eine
durch sowie durch wiederholtes und gegenläufiges
Auf- und Abwickeln einen Drall in verschiedenen
Richtungen und damit eine Verdrillung. Als Folge der
Verdrillung wird die Drahtspannung erhöht, was 45
bei der Verarbeitung des Drahtes, beispielsweise zu
Bewehrungsmatten für Betonkonstruktionen, erhebliche Nachteile mit sich bringt, da keine vollkommen
ebenen Matten hergestellt werden können. Es ist notwendig, den Drall durch Richtvorrichtungen oder 50 bungsschluß bei geringem Verschleiß erreicht. Auch ähnliches wieder ausgleichen zu können. ist die Anordnung baulich besonders einfach, überAufgabe der Erfindung ist nun, einen Wickler zum sichtlich, stabil und auch raumsparend.
Auf- und Abwickeln einen Drall in verschiedenen
Richtungen und damit eine Verdrillung. Als Folge der
Verdrillung wird die Drahtspannung erhöht, was 45
bei der Verarbeitung des Drahtes, beispielsweise zu
Bewehrungsmatten für Betonkonstruktionen, erhebliche Nachteile mit sich bringt, da keine vollkommen
ebenen Matten hergestellt werden können. Es ist notwendig, den Drall durch Richtvorrichtungen oder 50 bungsschluß bei geringem Verschleiß erreicht. Auch ähnliches wieder ausgleichen zu können. ist die Anordnung baulich besonders einfach, überAufgabe der Erfindung ist nun, einen Wickler zum sichtlich, stabil und auch raumsparend.
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Rutschkupplung die gleichmäßige Straffhaltung des Drahtes gewährleistet.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung besteht die Wickelscheibe aus einem oberen und mit
Voreilung angetriebenen Teil und dem mit diesem über ein Reibband verbundenen Unterteil zum Abziehen
des Drahtes von der Trommel. Durch diese Lehre wird ein besonders guter und wirksamer Rei-
3 4
Die Erfindung schlägt auch noch vor, daß der an größere Anzahl von Zwischenrädern ein ruhigeres
der Achse befestigte Wickelscheibenoberteil zylin- und geräuschloseres Laufen der Anlage gewährleistet,
drisch ausgebildet und mit einer darüberliegenden Die Antriebsübertragung von der Zieh- zur Wickel-Antriebsscheibe
drehfest verbunden ist, wodurch die vorrichtung kann auf verschiedene Weise erfolgen.
Anordnung des Reibbandes vereinfacht wird. 5 Im vorliegenden Beispiel geschieht das durch die
Schließlich wird noch die Anweisung gegeben, den Zahnradscheiben 6, 8 und 9, die in der dargestellten
Wickelscheibenunterteil im Oberteil zylindrisch und Weise ineinandergreifen. Erfolgt die Antriebsübertraim
Unterteil konisch auszubilden. Hierdurch wird gung auf eine andere Art, wie z. B. durch Ketten,
einerseits, ähnlich wie durch die vorhergehende Lehre, Riemen od. dgl., dann ist durch eine entsprechende
die Anordnung und Ausbildung des Reibbandes ver- io Vorrichtung die Antriebsübertragung von der Zieheinfacht
und begünstigt, andererseits die Abnahme maschine zur Wickelvorrichtung vorzunehmen,
des Drahtes auf einfachste Weise regelmäßig sicher- Wie in F i g. 1 dargestellt, lagern die Zwischengestellt, räder 8 und die Achse 2 der Wickelscheibe auf einem
des Drahtes auf einfachste Weise regelmäßig sicher- Wie in F i g. 1 dargestellt, lagern die Zwischengestellt, räder 8 und die Achse 2 der Wickelscheibe auf einem
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines Bock 16, der so ausgebildet sein kann, daß seine Auf-Ausführungsbeispiels
mit Hilfe der Zeichnung näher 15 stellung im Anschluß an bestehende Drahtziehmaschierläutert.
nen möglich ist.
Die Zeichnung stellt dar Um ein Aufstapeln des Drahtes auf den Kronen-
F i g. 1 eine Ziehscheibe mit Wickelvorrichtung und stock 5 in einwandfreier Weise zu gewährleisten, ist
Kronenstock in Ansicht, wobei ein Teil der Wickel- eine einfache Halterungs- und Führungsvorrichtung
vorrichtung geschnitten gezeichnet ist, 20 angeordnet. Unterhalb des unteren Teiles 4 der
Fi g. 2 eine Draufsicht auf die Antriebsscheiben. Wickelscheibe ist eine Buchse 14 angebracht, in der
Wie aus F i g. 1 zu ersehen ist, verläuft der Draht eine Kupplungsscheibe 13 gleitet, die mit der Buchse
von der Ziehscheibe 1 über die zweigeteilte Wickel- durch Gleitkeile verbunden ist. Die Kupplungsscheibe
scheibe und fällt von dieser auf den Kronenstock 5, wird mittels einer durch die Achse 2 nach oben ge-
und zwar in nur einer Drallrichtung, so daß Verwin- 25 führten Spindel 15, die in einem Handrad 7 endet,
düngen nicht auftreten können. Die Ziehscheibe 1 hat gehalten und geführt. Die Kupplungsscheibe 13 hat in
einen konischen Teil mit einer Verjüngung nach oben, ihrer Mitte eine viereckige Aussparung, in die der
während sich der Konus des unteren Teiles 4 der vierkantige Kopf 12 des Kronenstockes S eingreift, so
Wickelscheibe nach unten verjüngt. Da beide Konen daß sich im Betrieb der gesamte Kronenstock und
gleiche Abmessungen haben, treten unterschiedliche 30 der Wickelscheibenunterteil 4 mit gleicher Geschwin-
Drahtkrümmungen im wesentlichen nicht auf. digkeit drehen.
Der obere Teil 3 der Wickelscheibe ist zylindrisch Der Kronenstock steht auf einem fahrbaren Unter-
und mit dem zylindrischen Abschnitt des unteren satz 18 in einer Grube. Im vorliegenden Beispiel kann
Teiles 4 der Wickelscheibe durch ein Reibband 21 der auf Schienen laufende Untersatz senkrecht zur
verbunden. Der Teil 3 der Scheibe hat zur Verstär- 35 Bildebene fortbewegt werden. Das geschieht mit Hilfe
kung in der Mitte einen Zapfen und ist mit diesem einer Vorrichtung 19, die mittels Seil oder Kette
durch einen Keil 17 an der Achse 2 befestigt. Auf durch eine am Bock 16 angebrachte Kurbel 20 be-
dieser Achse sitzt auch die Antriebsscheibe 6, die tätigt wird.
gegenüber der Antriebsscheibe 9 der Ziehscheibe so Weiterhin sind am Bock 16, im konischen Bereich
ausgebildet ist, daß ein Vorlauf erzielt wird. Dieser 40 des Wickelscheibenunterteiles 4, zwei Drahthalte-Vorlauf
beträgt etwa 2 bis 4%. Er kann auch größer rollen 10 und 11 in unterschiedlicher Höhe ange-
oder kleiner sein, je nach Ausbildung der Antriebs- bracht, die den Draht abstützen, bis er die unterste
und Kupplungselemente. Durch den Vorlauf der Rolle auf seinem schraubenlinienförmigen Weg pas-Scheibe
6 in Verbindung mit den durch das Reibband siert und nach unten zum Aufstapeln auf den Kronengekuppelten
Wickelscheibenteilen 3 und 4 wird er- 45 stock gleiten kann. Ist der Kronenstock gefüllt, wird
reicht, daß der von der Ziehscheibe ablaufende Draht der Draht abgeschnitten und die Kupplung 13 durch
auf die Wickelscheibe so aufgespult wird, daß er stets Betätigung der Spindel 15 hochgezogen, so daß er
gespannt ist und nicht durchhängt. Durch das Reib- seitlich verschoben und ein neuer Kronenstock
band 21 stellt sich während des Wickeins der Vorlauf gleichzeitig herangeführt werden kann, dessen Kopf
gleichmäßig so ein, daß stets eine gleichmäßige Draht- 50 12 wieder von der Kupplung 13 umfaßt wird. Nach
straffung gegeben ist. Es kann also die Wickelscheibe Ingangsetzen des Antriebes kann das Aufstapeln von
weder zu schnell laufen, was zu einem Drahtbruch neuem beginnen. Der mit Draht gefüllte Kronenstock
oder Verformungen führen könnte, noch zu langsam, wird mittels eines Hubstaplers aus der Grube gehoben
was einen Drahtdurchhang zur Folge hätte und damit und abtransportiert.
ein zu lockeres Aufspulen auf die Wickelscheibe. 55 Die Vorteile dieser Erfindung gegenüber den bisher
Hierdurch erübrigen sich alle zusätzlichen Bremsein- bekannten Vorrichtungen bestehen unter anderem
richtungen, und ein gleichmäßiges Laufen der Wickel- auch darin, daß kein zusätzliches Antriebsaggregat
scheibe ist gewährleistet, ohne daß andere Elemente benötigt wird, da das Aggregat der Drahtziehmaschine
der Vorrichtung zusätzliche Kräfte aufzunehmen mittels einer entsprechenden Übertragung auch die
haben, was einen erhöhten Verschleiß nach sich 60 Wickelvorrichtung in Betrieb setzt. Dadurch werden
ziehen würde. zusätzliche Betriebs- und Materialkosten eingespart.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind zwischen den Verschleißkosten, die infolge wechselnder Dreh-Scheiben
6 und 9 drei Zwischenscheiben 8 zur An- momente der verschiedenen sich drehenden Teile bei
triebsübertragung angeordnet. Die Zahl der Scheiben 8 älteren Vorrichtungen auftraten, werden bei der
muß stets ungerade sein, damit beim Betrieb der An- 65 neuen Vorrichtung vermieden. Ebenso sind plötzliche
lage die Scheibe 6 im gleichen Drehsinn wie die Drahtrisse, wie sie früher vorkamen, ausgeschaltet, da
Scheibe 9 umläuft. Es würde auch ein Zwischenrad 8 beim Aufwickeln ein Einklemmen des Drahtes in die
genügen. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß eine bereits vorhandenen Windungen nicht möglich ist.
Durch die zwischen der Ziehscheibe und dem Kronenstock angeordnete Wickelscheibe wird ferner erreicht,
daß der Draht Windung neben Windung aufgewickelt wird, die infolge der konischen Scheibenausbildung
nach und nach zum Aufstapeln auf dem Kronenstock abwärts gleiten und dessen gleichmäßiges Füllen
bewirken.
Claims (4)
1. In Verbindung mit der letzten Ziehscheibe einer Drahtziehmaschine zusammenarbeitender
Wickler, dessen hängende Wickelscheibe beispielsweise einen gemeinsamen Drehantrieb mit
der Ziehscheibe hat und durch eine stirnseitige Kupplung einen unter ihr angeordneten Kronenstock
antreibt, der nach Füllung mit Draht und nach Lösen der Kupplung ausfahrbar und durch
einen leeren ersetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelscheibe (4) — in einer
bei Aufwickeleinrichtungen bekannten Weise — über einen Reibtrieb (21) gegenüber der Ziehgeschwindigkeit
voreilend antreibbar ist und daß die Voreilung 2 bis 4% beträgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelscheibe aus einem
oberen und mit Voreilung angetriebenen Teil (3) und dem mit diesem (3) über ein Reibband (21)
verbundenen unteren Teil (4) zum Abziehen des Drahtes von der Trommel (1) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Achse (2)
befestigte Wickelscheibenoberteil (3) zylindrisch ausgebildet und mit einer darüberliegenden Antriebsscheibe
(6) drehfest verbunden ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelscheibenunterteil
(4) im Oberteil zylindrisch und im Unterteil konisch ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 664 318, 961074;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1011840;
französische Patentschrift Nr. 646 321;
belgische Patentschrift Nr. 520105;
britische Patentschrift Nr. 771 985;
USA.-Patentschriften Nr. 1 871391, 2 370 806;
Zeitschrift »Wire Review«, 1. 6.1956, S. 62;
»Wire«, Dezember 1956, S. 1457/1458, 1506 bis 1508.
Deutsche Patentschriften Nr. 664 318, 961074;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1011840;
französische Patentschrift Nr. 646 321;
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»Wire«, Dezember 1956, S. 1457/1458, 1506 bis 1508.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 660/171 8.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
| NL279189D NL279189A (de) | 1961-06-03 | ||
| DEB62774A DE1200239B (de) | 1961-06-03 | 1961-06-03 | Drahtwickler |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE1200239B true DE1200239B (de) | 1965-09-09 |
Family
ID=6973712
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB62774A Pending DE1200239B (de) | 1961-06-03 | 1961-06-03 | Drahtwickler |
Country Status (6)
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| FR (1) | FR1324154A (de) |
| GB (1) | GB944895A (de) |
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