DE11992C - Flachschieber-Präzisionssteuerung für Dampfmaschinen - Google Patents
Flachschieber-Präzisionssteuerung für DampfmaschinenInfo
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- DE11992C DE11992C DENDAT11992D DE11992DA DE11992C DE 11992 C DE11992 C DE 11992C DE NDAT11992 D DENDAT11992 D DE NDAT11992D DE 11992D A DE11992D A DE 11992DA DE 11992 C DE11992 C DE 11992C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L25/00—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
- F01L25/02—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
- F01L25/04—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine
- F01L25/06—Arrangements with main and auxiliary valves, at least one of them being fluid-driven
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Turbines (AREA)
Description
1880.
Klasse 14.
J. G. PÜHLER in NÜRNBERG. Fl achsclii ebe r-Präcision ssteu eru ng für Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I. Juni 1880 ab.
Die innere Steuerung besteht aus einem gewöhnlichen Vertheilungsschieber S, auf dessen
Rücken die beiden Expansions-Schieber s frei in Führungen beweglich liegen und, durch den
Dampfdruck angeprefst, die Bewegungen des Hauptschiebers mitmachen. An den Stirnflächen
des Schieberkastens befinden sich die beiden kleinen Dampfcylinder C, in denen sich, genau
eingeschliffen, die mit den Kolbenstangen α aus einem Stück bestehenden kleinen Kolben K bewegen.
Die Kolbenstangen α sind in ihrer Längenaxe durchbohrt und gestatten dem im
Schieberkasten befindlichen Dampf Zutritt nach der Deckelseite der Cylinder C. Die Mittellinien
der Kolbenstangen fallen genau mit denen der Expansions-Schieber zusammen, welche also
der Dampfüberdruck auf den Kolben K stets geschlossen zu halten bestrebt ist. Dieser Dampfüberdruck
auf der äufseren Seite der Cylinder wird erreicht ohne Anwendung von Stopfbüchsen
durch hinreichend lange Führung von Kolben und Kolbenstangen; der durch nicht vermeidliche
Undichtheiten hinter den Kolben auftretende geringe Gegendruck wird als Buffer' nutzbar gemacht
und kann durch kleine Hähnchen, welche auch zum Ablassen des Condensationswassers
dienen, regulirt werden. Wird nun der Vertheilungsschieber
durch sein. Excenter hin- und herbewegt, so fangen sich abwechselnd die mit gehärteten Stahlplättchen armirten Expansions-Schieber
ί an den Klinken K1, wodurch die
Dampfeinströmungskanäle geöffnet werden. Nach Erreichung des nöthigen Füllungsgrades werden
die um die festen Zapfen ζ drehbaren Klinken K1
ausgelöst und der auf die Kolben K wirkende Dampfdruck veranlafst darauf einen schnellen
Schlufs der Schieber.
Die Auslösung der Klinken K1 erfolgt durch
den Zapfen i, welcher entweder von der Vertheilungsschieberstange oder einem besonderen
Excenter eine hin- und hergehende Bewegung erhält und vermittelst eines eingeschalteten
Doppelkeiles J dem mit Stellschrauben 0 versehenen Ankerhebel H abwechselnd nach links
und rechts einen kleinen Ausschlag ertheilt. Dieser Ausschlag wird durch die Axe m in das
Innere des Schieberkastens und dort durch den Doppelhebel H1 auf die Klinken K1 übertragen.
Der Doppelkeil J ist mit einem Schlitz versehen, welcher ein Auf- und Niedergleiten an
dem Zapfen i erlaubt. Diese Bewegung wird durch ein entsprechendes, ausbalancirtes Gestänge
vom Spiel des Regulators abhängig gemacht. Der Keil macht also aufser seiner oscillirenden Bewegung noch diejenigen des Regulators
mit und wird je nach dessen höherem oder tieferem Stand früher oder später seine
oscillirende Bewegung dem Ankerhebel H mittheilen, d. h. die Klinken K1 auslösen.
Wie ersichtlich, wirkt hier der Regulator in völlig entlasteter Weise und deshalb sehr rasch
und leicht auf den Füllungsgrad der Maschine; ebenso erfolgt auch die Auslösung der Klinken
unabhängig davon, ob die Füllung grofs oder klein ist, stets mit gleicher Leichtigkeit wegen
der constant bleibenden Hebellänge der Auslösehebel.
Die beiden Schrauben η bezwecken, eine Besichtigung der Klinkenanschläge vornehmen zu
können, ohne den Schieberkastendeckel abnehmen zu müssen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die vorstehend beschriebene und dargestellte Präcisionssteuerung in der Gesammtcombination der nachstehenden Haupttheile:a) der um Zapfen beweglichen Klinken, welche während der Einströmungsperiode fest liegen bleiben, dadurch stets gleich grofse Anschlagflächen bieten und demzufolge geringer Abnutzung unterworfen sind,b) des Doppelkeils J mit zusammengesetzter oscillirender Auf- und Abwärtsbewegung in Verbindung mit den Hebeln H und H1 zur Auslösung mit constanter Hebelarmlänge,c) der Dampfcylinder C, welche gleichzeitig als Buffercylinder dienen, sowie der hohlen Kolbenstangen der Kolben K,welche Haupttheile die wesentlichen charakteristischen Eigenthümlichkeiten der Präcisions-Flachschiebersteuerung für Dampfmaschinen bilden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11992C true DE11992C (de) |
Family
ID=289231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11992D Active DE11992C (de) | Flachschieber-Präzisionssteuerung für Dampfmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11992C (de) |
-
0
- DE DENDAT11992D patent/DE11992C/de active Active
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