DE1198774B - Walzenlager fuer Walzwerke, insbesondere Duo-Walzwerke - Google Patents

Walzenlager fuer Walzwerke, insbesondere Duo-Walzwerke

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DE1198774B
DE1198774B DESCH28804A DESC028804A DE1198774B DE 1198774 B DE1198774 B DE 1198774B DE SCH28804 A DESCH28804 A DE SCH28804A DE SC028804 A DESC028804 A DE SC028804A DE 1198774 B DE1198774 B DE 1198774B
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Dr-Ing E H Hanns-Peter Lemm
Heinrich Pauels
Otto Doepper
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Schloemann AG
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Schloemann AG
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Description

  • Walzenlager für Walzwerke, insbesondere Duo-Walzwerke Die Erfindung betrifft die Lagerung von Walzen und insbesondere die Ausbildung der Einbau- bzw. Schloßstücke zur Übertragung der beim Walzen auftretenden Beanspruchungen auf die Walzenständer.
  • Bekanntlich hat man bereits der Walzendurchbiegung dadurch Rechnung getragen, daß sich die Einbaustücke über zylindrisch geformte, ballig oder keilförmig ausgebildete Teile gegen die Druckspindel abstützen. Jedoch sind die an den Einbaustücken angreifenden Verstelleinrichtungen bewegungsmechanisch nicht diesen insbesondere von der Walzendurchbiegung herrührenden Kräften angepaßt. Vielfach sieht man eine punktartige Lagerung der Einbaustücke auf dem Verstellorgan (Druckspindel) vor, wodurch aber keine günstige Haltung erzielt wird. Außerdem liegt dieser Angriffspunkt nicht im Schnittpunkt der Durchbiegungslinie der Walze mit der horizontalen Walzlinie (Kreuzungsmitte Lager).
  • Infolge des ungünstigen Abstandes der Lagerstelle zwischen Einbaustück und Druckspindel gegenüber der Kreuzungsmitte Lager entsteht bei der Walzendurchbiegung ein verhältnismäßig großes Moment (Drehmoment), das aus dem Produkt von Walzdruck ( i für jeden Walzenzapfen) - Abstand von Kreuzungsmitte Lager - Reibungsfaktor ,u gebildet wird. Infolge der dadurch bedingten hohen Flächenpressung im Lagerpunkt können die Einbaugehäuse der Durchbiegungslinie nicht folgen, so daß die Lagerstellen sich dementsprechend nicht auf die Durchbiegungslinie einstellen. Es kommt zum Verkanten und zur Überbeanspruchung einzelner Rollenreihen.
  • Zur Lösung der Aufgabe ist von einem Stand der Technik auszugehen, bei dem das die Walzenzapfenlagerung aufnehmende Einbaugehäuse (Lagergehäuse) mit zwei seitlich gleichachsigen, quer zur Walzenachse liegenden waagerechten zylindrischen Schwenkzapfen versehen ist, die je in die Bohrung eines Schloßstückes eingreifen, das im Ständerfenster in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert ist und zur Aufnahme der axialen Walzdrücke den Fensterrahmen seitlich umgreift. Bei einem solchen Einbau ist ein Verkanten in der Lagerung möglich, da das Einbaugehäuse sich nicht allseitig frei einstellt, sondern nur um seine waagerechten Lagerzapfen schwenken kann.
  • Auch ist eine Lagerung bekannt, bei der die waagerechten, zylindrischen Schwenkzapfen des Lagergehäuses ebenfalls je in ein Einbaustück eingreifen. Das Einbaustück ist dabei jedoch an seiner Außenseite, die gegen den Walzenständer anliegt, nach einer Zylinderfläche gekrümmt, nach der es sich in senkrechter Richtung frei beweglich an der entsprechend gekrümmten Gleitfläche des Ständerfensters führt.
  • Diese Bauart erlaubt die Übertragung axialer Walzdrücke über die Schwenkzapfen auf den Walzenständer, während die radialen Walzdrücke, die beispielsweise durch eine Walzendurchbiegung entstehen, über in bekannter Weise kugelig einstellbare Übertragungsflächen zwischen der Druckspindel und dem Einbaustück übertragen werden.
  • Schließlich ist eine Walzenlagerung bekannt, bei welcher die Einbaustücke mit Schwenkzapfen versehen sind, durch welche bei auftretender Walzendurchbiegung die Einbaustücke der Biegeebene folgen können und andererseits die auftretenden Walzkräfte auf die Ständer übertragen. Nachteil einer derartigen Lagerausbildung ist, daß die Zapfen infolge der auftretenden Walzkräfte und Beanspruchung auf Biegung einen relativ großen Querschnittmesser erhalten müssen, um diese auf die Ständer übertragen zu können. Daraus ergibt sich, daß zum Einstellen der Einbaustücke auf die jeweilige Walzendurchbiegung ein relativ großes Einstellmoment überwunden werden muß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die bei Lagerung der Drehzapfen in diesen auftretenden baulichen Nachteile zu beseitigen.
  • Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, die zylindrischen Drehzapfen als lose Zwischenteile oder Rollen auszubilden.
  • Vorteil einer solchen Anordnung ist, daß die losen Zwischenteile oder Rollen bei Übertragen des Walzdruckes von den Walzen auf die Ständerbauteile lediglich auf Druck beansprucht werden. Dadurch können die losen Zwischenteile oder Rollen relativ kleine Querschnitte erhalten. Dementsprechend klein wird auch das zum Einstellen der Einbaustücke auf die jeweilige Walzendurchbiegung zu überwindende Einstellmoment. Zur weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß den losen Zwischenteilen einerseits U-förmig ausgebildete, jede Walze von dem einen zu dem anderen Walzenzapfen überspannende Brückenstücke mit halbschalenförmigen Ausnehmungen und andererseits halbschalenförmig ausgebildete Ansätze als Auflager dienen. An der den losen Zwischenteilen abgewandten Seite stützen sich die Ansätze über Blattfedern, die zwischen Paaren von in Längsnuten von Brückenstücken geführten Winkelstücken eingesetzt sind, ab.
  • Zwischen dem den losen Zwischenteilen abgewandten Teil der Ansätze und den Blattfedern an den den Walzen zugewandten Seiten sind ballig ausgebildete Spannstücke vorgesehen.
  • Die als lose Zwischenteile ausgebildeten zylindrischen Bolzen sind einerseits in Bohrungen der Einbaustücke und andererseits mit ihren zapfenartigen Ansätzen in Ausnehmungen der Ständerwangen gelagert, wobei Zuganker nach oben und unten hin sich erweiternde Bohrungen der zylindrischen Bolzen durchsetzen. Zwischen den Einbaustücken sind, wie an sich bekannt, Druckfedern angeordnet.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung stellen die Zeichnungen dar. Es zeigt F i g. 1 ein Walzgerüst in der Vorderansicht im Schnitt nach der Schnittlinie 1-1, F i g. 2 das gleiche Walzgerüst in der Seitenansicht im Schnitt nach der Schnittlinie II-II, F i g. 3 ein Walzgerüst in der Seitenansicht teilgeschnitten nach den Schnittlinien IIIa-111a und HI a-III b, F i g. 4 das gleiche Walzgerüst in der Vorderansicht teilgeschnitten nach der Schnittlinie IV-IV.
  • F i g. 1 und 2 zeigen als Ausführungsbeispiel ein Duogerüst in ständerloser Bauweise.
  • Mit 40 sind Zuganker bezeichnet, die gegen eine Ständerkappe 41 durch Keile 42 verspannt sind. Der Schaft der Zuganker 40 durchsetzt in senkrechten Bohrungen 43, deren Ein- und Austrittsöffnungen 44 sich konisch nach außen hin erweitern, zylindrische Bolzen 45, 46 von Einbaustücken 47 für eine Oberwalze 48 und von Einbaustücken 49 für eine Unterwalze 50. Die Zuganker 40 sind mittels Muttern 52 an den Einbaustücken 49 festgelegt.
  • Die Lagerung der Walzen 48, 50, in den als Schloßstücke ausgebildeten Einbaustücken 47, 49 erfolgt beispielsweise in der bereits bekannten Weise, indem der eine Walzenzapfen in einem Radial- und einem Axiallager (Festlager) und der andere Walzenzapfen nur in einem Radiallager (Loslager) gelagert ist. Dabei ist das Festlager (Radial- und Axiallager) an der Bedienungsseite und das Loslager (Radiallager) an der Antriebsseite angeordnet. Die Walzen 48, 50 mit ihren Einbaustücken 47, 49 liegen in mit Sohlplatten 54 verbundenen Ständerwangen 55, indem die Oberwalze 48 mit die Verlängerung der zylindrischen Bolzen 45 bildenden Tragzapfen 57 in Ausnehmungen der Ständerwangen 55 von oben eingesetzt und mittels auf die Tragzapfen 57 aufgesetzter Gleitsteine 58 und Keile 59 gegen die Ständerwangen 55 festgelegt ist. Über die Gleitsteine 58 ist die Oberwalze 48 in den Ständerwangen 55 in vertikaler Ebene verschiebbar, d. h. gegen die Unterwalze 50 anstellbar. Die Anstellung erfolgt beispielsweise über Ratschen und Schnecken 61, 62, die in Schneckenräder 63, 64 eingreifen und Druckmuttern 65 bewegen. Die mit Zahnkranz versehenen Druckmuttern 65 stehen über Ritzel 67 mit weiteren Druckmuttern 68 im Eingriff. Die Ratsche 60 bewegt über die Schnecke 62 und das Schneckenrad 64 eine ebenfalls mit Zahnkranz versehene Druckmutter 70, die über ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Ritzel eine weitere Druckmutter 71 dreht. Die Druckmuttern 65, 67 legen sich gegen die Bolzen 45 und bewirken so das Anstellen der Oberwalze 48. Beim Lösen der Druckmuttern 65, 67 wird die Oberwalze 48 mittels der Druckkraft der Federn 73 angehoben.
  • Um ein einseitiges Anstellen der Oberwalze 48 zu ermöglichen, liegt zwischen den Schneckenrädern 63, 64 ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Kupplungsstück. Die Ausbalancierung der Walzen 48, 50 erfolgt über Druckfedern 73, die sich gegen die Einbaustücke 47, 49 abstützen.
  • Die Unterwalze 50 stützt sich mit den die Verlängerung der zylindrischen Bolzen 46 bildenden Tragzapfen 75 auf den Ständerwangen 55 ab und ist durch Keile 76 gegen diese festgelegt. Die Muttern 52 legen sich gegen den flachen Teil der Bolzen 46 und nehmen den Walzdruck direkt auf. Leicht lösbare Quertraversen 78 mit Rundprofil verspannen die Ständerwangen 55 miteinander. Der Antrieb der Walzen 48, 50 erfolgt über Kupplungsmuffen 79.
  • Bei einer auftretenden Walzendurchbiegung bzw. radial gerichteten Druckkräften beim Walzen können die Einbaustücke 47, 49 infolge ihrer Lagerung in Bolzenpaaren 45, 46 um diese drehbeweglich der Lage der Walzenzapfen folgen, wodurch eine gleichmäßige Belastung der Rollenlager bzw. der Rollenreihen erreicht wird. Diese Einstellbarkeit wird wiederum dadurch ermöglicht, daß das auftretende Drehmoment zwischen Walzenzapfen und Walzenständer sehr klein gehalten wird und eine direkte Übertragung des Waldruckes von dem Walzenzapfen auf den Ständer erfolgt. Durch Anordnen von nur einem Radiallager (Loslager) auf dem antriebsseitigen Walzenzapfen ist es möglich, daß das Wälzlager der Bewegung des Walzenzapfens bei Biegebeanspruchungen der Walzen erfolgen kann.
  • F i g. 3 und 4 stellen ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Lagerung der Walzen bei Walzgerüsten, insbesondere bei Duo-Walzgerüsten, dar.
  • Mit 110 sind Walzenständer bezeichnet, die über Traversen 110a miteinander verbunden sind. In den Fenstern der Walzenständer 110 ist in Einbaustücken 112 eine Oberwalze 113 und in Einbaustücken 115 eine Unterwalze 116 gelagert. Die Walzen 113 und 116 sind jeweils an einer Seite in den Einbaustücken 112 und 115, wie bereits beschrieben, in Loslagern, d. h. nur in Rollenlagern, und an der anderen Seite, d. h. der Bedienungsseite, in den Einbaustücken 112 und 115 in Festlagern, bestehend aus Rollen- und Kugellagern, gelagert.
  • Dieses ist zwar in den Zeichnungen nicht dargestellt, doch allgemein im Walzwerksbau üblich. Die Einbaustücke 112 und 115 haben beiderseits seitliche, halbschalenförmige Ansätze 112a, 115a, in Richtung der Längsachse der Walzen 113, 116 gesehen, welche Rollen 118 aufnehmen. Über die Rollen 118 beiderseits der Einbaustücke 112 der Oberwalze 113 stützen sich ebenfalls halbschalenförmig ausgebildete Ansätze 119a von als Schloßstücken ausgebildeten Brückenstützen 119, welche die Auflagerstellen der Oberwalze 113 übergreifen, ab. Auf den Rollen 118 beiderseits der Einbaustücke 115 der Unterwalze 116 liegt über halbschalenförmig ausgebildete Ansätze 120a ein die Auflagerstellen der Unterwalze 116 übergreifendes, ebenfalls als Schloßstück ausgebildetes Brückenstück 120 auf. Beiderseits der Ansätze 119 a, 120 a sind in Längsnuten 121 der Brückenstücke 119 und 120 Paare von Winkelstücken 122 eingesetzt, auf deren freien Ansätzen 122 a Blattfedern 124 aufliegen. Zwischen dem den Rollen 118 abgewandten Teil der Ansätze 112 a, 115 a und den Blattfedern 124 sind an den den Walzen 113, 116 zugewandten Seiten ballig ausgebildete Spannstücke 125 eingetrieben, die den Einbaustücken 112, 115 gegenüber den Brückenstücken 119, 120 im Leerlauf eine Vorspannung geben.
  • Bei einer auftretenden Durchbiegung der Walzen 113, 116 wandern die Spannstücke 125 auf den Oberflächen der Blattfedern 124 leicht einwärts.
  • Der Walzenzapfen der Oberwalze 113 ist an der Bedienungsseite mittels einer Kappe 127 geschützt, während die Unterwalze 116 in an sich bekannter Weise über ein Handrad 128 mit in den Zeichnungen nicht dargestellter Gewindebuchse und einer ebenfalls mit Handrad 129 verbundenen, in der Zeichnung nicht dargestellten Kontermutter axial einstellbar und fixierbar ist. Das obere Brückenstück 119 ist auf Ausbauleisten 131 aufgehängt, die auf nach unten offenen, U-förmig ausgebildeten Bügeln 133 auf Konsolen 132 aufliegen. In die Bügel 133 greift der Kopf eines Bolzens 135 ein, der die Traverse 110a des Walzenständers 110 sowie eine zylinderförmige Ausnehmung 136 durchgreift, in der sich eine Druckfeder 137 einerseits gegen die Traverse 110a und andererseits gegen einen Teller 138, der mit Muttern 139 auf dem Bolzen 135 festgesetzt ist, legt. Über einen Handgriff 140 ist eine Gewindebuchse 141 drehbeweglich, deren Kappeninnenseite auf der Oberkante der Muttern 139 aufsitzt und damit die Ausbalancierung in der jeweiligen Lage der Oberwalze 113 fixiert.
  • Die Anstellung der Oberwalze 113 erfolgt über Ratschen 145, über die in den Zeichnungen nicht dargestellte Schnecken und Schneckenräder 146 bewegt werden, die ihrerseits Druckspindeln 147 in vertikaler Ebene je nach Drehsinn der Schneckenräder 146 nach oben oder unten bewegen, wodurch die Oberwalze 113 der Unterwalze 116 genähert oder infolge der Wirkung der Feder 136 davon abgehoben wird. Die Druckspindeln 147 liegen über Druckstücke 148 auf dem Brückenstück 119 auf.
  • Das untere Brückenstück 120 ist durch Keile 150 gegen die Walzenständer 110 festgelegt. Über eine Spindel 151 ist ein Doppelkeil 152 verschiebbar, wodurch die Unterwalze 116 auf die Walzlinie ausgerichtet, d. h. gehoben oder gesenkt werden kann. Das seitliche Verschieben des Walzgerüstes 110 erfolgt über eine Spindel 153, die über eine Art Ringmutter 154 in den Gerüstfuß eingreift. Zum Gerüstwechsel dient ein Wagen 155, der Rollen 156 hat, die auf Schienen 157 der Sohlplatte 158 geführt sind.
  • Mit dem Wagen 155 ist eine Walzarmatur 160 über einen Armaturträger 161 fest verbunden. In dem Armaturträger 161 sind unter Vorspannung von Druckfedern 162 stehende, bewegliche Zylinder 163 mit Keilflächen 163 a angeordnet, die ein Verspannen des Gerüstes 110 mit dem Wagen 155 zu einer Einheit gewährleisten. Das Festlegen des Wagens 155 gegenüber der Sohlplatte 158 erfolgt mittels an sich bekannter Keilbolzen 164, die unter Vorspannung einer Druckfeder 165 stehen.
  • Vorteil der Walzenlagerung bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen ist es, daß entweder über Bolzen oder Rollen die Einbaustücke und damit die Walzen gegenüber dem Walzenständer abgestützt sind und sowohl Axial- als auch Radialdrücke der Walzen beim Walzbetrieb direkt über die Bolzen oder Rollen auf den Ständer oder die den Walzdruck aufnehmenden Teile (Zuganker) übertragen werden. Dabei ist von besonderer Wichtigkeit, daß infolge des durch die Ausbildung der Bolzen oder Rollen klein zu haltenden Drehmomentes oder auch Verkantungsmomentes eine ungleichmäßige Flächenpressung in den Rollenreihen der Lager weitgehend vermieden und damit der Lagerverschleiß weitgehendst verrnindert wird.
  • Es ist im übrigen möglich, die Lagerung auch für Walzen von Trio-, Quarto- und Mehrrollenwalzwerken sinngemäß anzuwenden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Walzenlager für Walzwerke, insbesondere Duo-Walzwerke, zum selbsttätigen Einstellen der Walzenzapfen gegenüber den verschiedenen Walzenbeanspruchungen, wobei die Übertragung des Walzdruckes von der Walze auf andere Gerüstbauteile über zylindrische Drehzapfen erfolgt, deren Längsachsen in einer zur horizontalen Achsebene der Walzen gleichen oder parallelen Ebene senkrecht zur Längsachse der Walzen angeordnet sind, dadurch gekennzeichn e t, daß die zylindrischen Drehzapfen als lose Zwischenteile oder Rollen (45, 46, 118) ausgebildet sind.
  2. 2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den zylindrischen Rollen (118) einerseits U-förmig ausgebildete, jede Walze von dem einen zum anderen Zapfen überspannende Brückenstücke (119, 120) mit halbschalenförmigen Ausnehmungen und andererseits halbschalenförmig ausgebildete Ansätze (112) von Einbaustücken als Auflager dienen.
  3. 3. Lager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der den zylindrischen Rollen (118) abgewandten Seite die Ansätze (112a, 115 a) sich über Blattfedern (124), die zwischen Paaren von in Längsnuten (121) von Brückenstücken (119, 120) geführten Winkelstücken (122) eingesetzt sind, gegenüber den Brückenstücken (119, 120) abstützen.
  4. 4. Lager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem den zylindrischen Rollen (118) abgewandten Teil der Ansätze (112 a, 115a) und den Blattfedern (124) an den den Walzen (113, 116) zugewandten Seiten ballig ausgebildete Spannstücke (125) vorgesehen sind.
  5. 5. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als zylindrische Bolzen (45, 46) ausgebildeten losen Zwischenteile einerseits in Bohrungen der Einbaustücke (47, 49) und andererseits mit ihren zapfenartigen Ansätzen (57, 75) in Ausnehmungen der Ständerwangen (55) gelagert sind, wobei Zuganker (40) nach oben und unten hin sich erweiternde Bohrungen (44) der zylindrischen Bolzen (45, 46) durchsetzen.
  6. 6. Lager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Druckfedern (73), wie an sich bekannt, zwischen den Einbaustücken (47, 49) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 686 575, 455 383, 438 963, 421732.
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