DE1197C - Taucherapparat mit selbslthätiger Luftzuführung - Google Patents

Taucherapparat mit selbslthätiger Luftzuführung

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DE1197C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C11/00Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
    • B63C11/02Divers' equipment
    • B63C11/04Resilient suits
    • B63C11/06Resilient suits with rigid helmet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

1877.
Klasse 61.
JOHANN WEIKERTH in FRANKFURT a. M. Taucherapparat mit selbstthätiger Luftzuführung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. August 1877 ab.
Die selbstthätige Luftzuführung, wodurch sich dieser Taucherapparat von allen bisherigen unterscheidet, und wodurch es jedem Tauchenden gestattet ist, beliebig lange unter Wasser zu verweilen, wird durch eine brennende Lampe hergestellt. Der Apparat enthält deshalb für bedeutende Tiefen zwei entsprechend lange Schläuche, für geringere Tiefen wenigstens zwei Röhren, welche mit der freien Luft und zugleich mit dem Taucher in Verbindung stehen. Ferner unterscheidet sich dieser Apparat durch einen Regulator, wodurch der Taucher beliebig tiefer gehen oder sich heben kann.
Fig. ι zeigt den Taucher schwimmend. Die Lampe steht neben der den Kopf des Tauchers bedeckenden Glocke, so dafs der Behälter, in welchem sie eingeschlossen ist, vom Wasser umspült wird. Bei α geht ein Kanal aus der Glocke und führt der Lampe die nöthige Luft zu. Während nun die durch die Lampe erwärmte Luft in der Röhre links von dem Taucher aufsteigt, sinkt die frische Luft in der Röhre auf der rechten Seite nieder, tritt bei χ in die Glocke, geht am Mund des Tauchers vorüber, bietet die zum Athmeh nöthige Luft und gelangt bei α wieder in den Behälter der Lampe. In beiden Röhren ist bei m eine Vorrichtung, dafs die oberen Theile sich auch etwas vor- und rückwärts beugen können. Die Feder 0 bringt sie wieder in die senkrechte Stellung. Den Schlufs der Röhren bei k k giebt Fig. 3 in etwas gröfserem Maafsstabe. Durch die Oeffnungen strömt die Luft ein und aus, während das Einsinken von Wasser durch etwaige Wellen kaum möglich ist. — Der Regulator besteht in einem aus sehr dünnem Blech gearbeiteten vollständig geschlossenem Behälter B1 der die Lenden des Tauchers umgiebt. Ein kleiner Schieber bei c läfst Wasser einströmen und bringt den Taucher zum Sinken, und ein kleines Pumpwerk bei d kann den Behälter entleeren. Der Schlauch g, welcher den Behälter mit der Glocke verbindet, füllt ihn mit Luft und führt ihm zugleich die Wassertropfen zu, welche etwa in die oberen Röhren gedrungen sein sollten. Ist der Behälter nun mit Luft gefüllt, so legt er sich unter die Arme des Tauchers und hebt diesen. Eine kleine hohle· Kugel, welche auf dem Wasser schwimmt und an einer Schnur befestigt ist, welche vom linken Arm an der einen Röhre hinaufläuft, zeigt dem Taucher an, dafs er nicht tiefer gehen kann. Die Bewegung des schwimmenden Tauchers geschieht durch die Hände und Füfse oder durch kleine Ruder.
In Fig. 2 ist die Lampe bei den für bedeutende Tiefen eingerichteten Schläuchen am Ende des einen Schlauches angebracht und wird an dem Fahrzeug befestigt, welches den Taucher begleitet. Der hochgehaltene Cylinder der stark brennenden Lampe bewirkt, dafs die Luft von unten in diesen Cylinder tritt, wodurch in dem daneben angebrachten Schlauch bei F Luft niedersinken mufs. Ist die Tiefe wegen der Reibung für eine Lampe zu grofs, so wird inzwischen noch eine Lampe eingefügt und an deren Cylinder die Fortsetzung des Schlauches geschraubt. Der Luftstrom führt, wie bei der ersten Zeichnung, an dem Mund des Tauchers vorüber; der Regulator ist ebenfalls derselbe. Das für die Tiefe nöthige Licht giebt eine kleine Lampe / auf der Brust, welche durch zwei kleine Schläuche getragen wird und durch die Verbindung mit den gröfseren Schläuchen den nöthigen Luftzug besitzt. Die beiden grofsen Schläuche können durch die Hähne η η abgeschlossen werden für den Fall, dafs durch einen Zufall Wasser in die Schläuche dringen sollte. Fig. 4 zeigt die Lampe L für sich; £ ist der luftzuführende, mit der Glocke des Tauchers verbundene Schlauch, h der Eintritt des Schlauches in den unten vollständig geschlossenen Cylinder.
Es versteht sich von selbst, dafs bei aufserordentlichen Tiefen, wenn die entstehende Reibung der Luft für die Lampen zu grofs werden sollte, auch ein Luftsauger am Ende des einen Schlauches eintreten könnte. Dies ändert an der übrigen Einrichtung nichts.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE1197DA 1877-08-17 1877-08-17 Taucherapparat mit selbslthätiger Luftzuführung Expired - Lifetime DE1197C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115103B (de) * 1957-05-24 1961-10-12 Thiel Ges Mit Beschraenkter Ha Anzeigeeinrichtung bei spanabhebenden Werkzeugmaschinen, insbesondere Feil- und Saegemaschinen bei der Umrissbearbeitung von Werkstuecken nach Schablone

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115103B (de) * 1957-05-24 1961-10-12 Thiel Ges Mit Beschraenkter Ha Anzeigeeinrichtung bei spanabhebenden Werkzeugmaschinen, insbesondere Feil- und Saegemaschinen bei der Umrissbearbeitung von Werkstuecken nach Schablone

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