DE117939C - - Google Patents

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DE117939C
DE117939C DENDAT117939D DE117939DA DE117939C DE 117939 C DE117939 C DE 117939C DE NDAT117939 D DENDAT117939 D DE NDAT117939D DE 117939D A DE117939D A DE 117939DA DE 117939 C DE117939 C DE 117939C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/08Manual exchanges using connecting means other than cords

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um zu vermeiden, dafs zwei in einem Gespräch befindliche Theilnehmer durch eine mit dem einen Theilnehmer gewünschte Fernverbindung plötzlich getrennt werden, ohne dafs der ,abgetrennte Theilnehmer den Grund dieser plötzlichen Unterbrechung erfährt, ist gemäfs vorliegender Erfindung die folgende Anordnung getroffen worden. Nach dieser Anordnung wird der Beamtin, welche den beide Theilnehmer verbindenden Sprechumschalter bedient, beim Dazwischenschalten einer Fernleitung ein bestimmtes Zeichen gegeben, welches ihr Kenntnifs von der Ursache der plötzlichen Unterbrechung giebt, so dafs sie dem abgetrennten Theilnehmer davon Mittheilung machen kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung gebracht.
α α1 bezeichnen zwei Theilnehmerstationen, deren Amtsklinken b b1 die Stöpsel c c1 der beiden Verbindungsleitungen aufnehmen. Der zweite Stöpsel dieser Verbindungsleitungen steckt in den Klinken . d d1 zweier anderer Theilnehmerleitungen ff1, so dafs eine Sprechverbindung zwischen je zwei Theilnehmern af und a1 f1 besteht. Jede Klinkenleitung eines Theilnehmers enthält ferner eine besondere Vorschaltklinke g g1, welche lediglich zur Herstellung von Fernverbindungen dient. Es kommt nun häufig vor, dafs, während zwei Theilnehmer (a und f oder a1 und f1) ein Gespräch führen, eine Fernverbindung mit einem der Theilnehmer (/ oder f1) gewünscht wird. In diesem Fall wird dann ohne Rücksicht auf die bestehende Verbindung die Fernverbindung mit dem einen Theilnehmer [f oder Z1) über die Vorschaltklinke hergestellt. Dadurch wird der andere Theilnehmer (a oder a1) abgetrennt, ohne dafs er den Grund dieser plötzlichen Trennung erfahren konnte, da die seine Verbindungsleitung bedienende Beamtin selbst nicht Kenntnifs von der dazwischengetretenen Fernverbindung erlangte.
Gemäfs vorliegender Erfindung ist nun eine Einrichtung getroffen, wonach der Beamtin, welche die Verbindung beider Theilnehmer hergestellt hat, ein bestimmtes Zeichen gegeben wird, sobald die bestehende Verbindung durch eine Fernverbindung unterbrochen wird. Wie die dargestellte Ausführungsform zeigt, sind zu diesem Zwecke die Vorschaltklinken so ausgebildet und mit einer Stromquelle h verbunden, dafs beim Einführen der Stöpsel in dieselben aufser der Trennung der Feder i von ihrem Stromschlufsstück k die Feder / gegen die Feder m geprefst wird und so ein Stromweg geschaffen wird von der Batterie h über die Leitungen η op, die Drosselspule q, den Zeichengeber r, über die PrUfbatterie s zur Erde und durch diese zur Batterie h zurück. Der Zeichengeber kommt zum Ausschlag und meldet der Beamtin, dafs die Verbindung durch Vorschaltung einer Fernverbindung getrennt wurde. Die Beamtin ist somit in der Lage, dem abgetrennten Theilnehmer (a oder a1) die Ursache der plötzlichen Unterbrechung mitzutheilen. Das die Fernverbindung meldende Zeichen kann verschiedenartig ausgebildet sein und mufs sich genügend von dem Schlufszeichen unterscheiden, um nicht mit diesem verwechselt zu werden. Im vorliegenden Falle . werden beide Zeichen von einem Zeichengeber
gegeben, der unter dem Einflufs des Schlufszeichenstromes in anderer Richtung ausschlägt als unter der Wirkung des Stromes der Batterie /ζ, der bei Stöpselung der Vorschaltklinke zu Stande kommt. Die Anordnung des Zeichengebers kann selbstverständlich auch in jeder geeigneten anderen Weise getroffen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Fernsprechämter, dadurch gekennzeichnet, dafs bei Herstellung einer Fernverbindung durch Einführen des Schaltstöpsels in die Vorschaltklinke ein besonderer Stromkreis geschlossen wird, welcher über die Klinkenleitung nach rückwärts über den mit derselben bereits verbundenen Sprechumschalter und einen an diesem liegenden Zeichengeber (Galvanoskop, Relais mit Lampenstromkreis) fliefst, um diesen in Thätigkeit zu setzen und so die dazwischengeschaltete Fernverbindung zu melden.
    Eine Ausführungsart der unter i. gekennzeichneten Schaltungsanordnung, bei welcher durch Einführen des Stöpsels in die Fernverbindungsklinke eine mit der einen Klinkenfeder verbundene, andererseits geerdete Batterie an die Klinkenleitung gelegt wird, so dafs ein Strom über diese zu dem bereits, an der Leitung liegenden Sprechumschalter und über einen mit demselben verbundenen Zeichengeber zur Erde geht, um so den Zeichengeber in Thätigkeit zu setzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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