DE1168465B - Verfahren zur Herstellung von Scheinfugen in Betonstrassendecken und Fugeneinlage zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Scheinfugen in Betonstrassendecken und Fugeneinlage zur Durchfuehrung des VerfahrensInfo
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- DE1168465B DE1168465B DEM41077A DEM0041077A DE1168465B DE 1168465 B DE1168465 B DE 1168465B DE M41077 A DEM41077 A DE M41077A DE M0041077 A DEM0041077 A DE M0041077A DE 1168465 B DE1168465 B DE 1168465B
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C11/00—Details of pavings
- E01C11/02—Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints
- E01C11/04—Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints for cement concrete paving
- E01C11/10—Packing of plastic or elastic materials, e.g. wood, resin
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Scheinfugen in Betonstraßendecken und Fugeneinlage zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Scheinfugen in Betonstraßendecken sowie eine Fugeneinlage zur Durchführung des Verfahrens.
- Bisher wurden zur Herstellung von Scheinfugen hauptsächlich zwei Verfahren verwendet. Gemäß dem einen bekannten Verfahren wurden die Scheinfugen gebildet, indem ein Füllstreifen aus Pappe od. dgl. verwendet wurde, der sofort nach dem Aufbringen des Betonbelages eingesetzt wurde. Dieses Verfahren hat sich jedoch nicht als zufriedenstellend erwiesen, weil es schwierig ist, den Füllstreifen nach dem Abbinden des Betons zu entfernen, und weil die Füllstreifen nicht genügend fest sind, um eine glatte Scheinfuge aufrechtzuerhalten, da sie Feuchtigkeit aufnehmen und ihre Form verlieren. Nach der Entfernung des Füllstreifens können Fremdkörper in die Scheinfuge eindringen, bevor dieselbe mit einer Vergußmasse gefüllt wird. Diese trachtet nach dem Untergrund hin abzuwandern, wodurch ein leerer Raum und eine unebene Oberfläche der Scheinfuge gebildet wird.
- Ein anderes bekanntes Verfahren besteht in dem Einschneiden der Scheinfuge, während sich der Beton noch im formbaren Zustand befindet, d. h. noch nicht vollständig abgebunden hat. Durch dieses Verfahren wird eine ebene, gut ausgebildete Scheinfuge erhalten, aber die Schneidmesserkosten können sehr hoch sein, je nach der Art der für den Beton verwendeten Zuschlagstoffe. Außerdem erfordert dieses Verfahren, daß der Belag vor dem vollständigen Abbinden des Betons zerstört wird, was selbstverständlich höchst unerwünscht ist.
- Bei beiden oben beschriebenen bekannten Verfahren ergibt sich die Schwierigkeit, die Oberfläche der Scheinfuge während der Ausdehnung und der Zusammenziehung in gleicher Höhe mit dem Betonbelag zu halten. Während der Zusammenziehung trachtet die Vergußmasse, unter den Betonbelag abzusinken, und wenn sich der Beton ausdehnt, wird die Vergußmasse umgekehrt über die Oberfläche des Belages nach oben gedrückt.
- Es ist auch bekannt, zur Bildung von Scheinfugen in Betonstraßendecken in den Beton vor dessen Abbinden eine bleibende Fugeneinlage einzurütteln. Außerdem ist bereits die Verwendung einer rohrförmigen Fugeneinlage und die Ausfüllung des Raumes oberhalb der Fugeneinlage mit einer Vergußmasse vorgeschlagen worden. Die sich daraus ergebenden Vorteile sind ein geringer Bedarf an Ver-Qußmasse und die Verhinderung des Abwanderns der Vergußmasse in den Untergrund sowie die Ebenheut der Oberfläche des Straßenbelags im Bereich der Fuge.
- Das wesentliche Kennzeichen des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die Fugeneinlage in den noch frischen Beton derart eingesetzt wird, daß die obere Deckfläche der Fugeneinlage mit dem Betonbelag bündig liegt, und daß nach dem Abbinden des Betons die Deckfläche der Fugeneinlage so eingedrückt wird, daß sie Balgform annimmt, worauf der Raum oberhalb des eingedrückten Teils der Fugeneinlage mit der Vergußmasse ausgefüllt wird.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die zur Durchführung des Verfahrens verwendete rohrförmige Fugeneinlage im Querschnitt nach unten spitz zulaufend ausgebildet, während die Deckfläche eben ist.
- Das erfindungsgemäße Verfahren ergibt den wesentlichen Vorteil, daß vor dem Einbringen der Vergußmasse in den Fugenraum in diesen keine Fremdstoffe eindringen können, weil die Fugeneinlage die gebildete Scheinfuge vollständig ausfüllt und die obere Deckfläche der Fugeneinlage mit dem Betonbelag bündig liegt.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. F i g. 1 zeigt im Querschnitt die Fugeneinlage, die in Stellung gebracht ist, um vor dem Abbinden des Betons eine Scheinfuge zu bilden. F i g. 2 zeigt im Querschnitt die verformte Fugeneinlage und die fertige Scheinfuge.
- In F i g. 1 ist eine Betonmasse 1 dargestellt, die eine Straßendecke oder Fahrbahn bildet. Bekanntlich ist es erforderlich, in diesem Beton Scheinfugen auszubilden. Wenn keine vorgeformten Scheinfugen gebildet werden, erfolgt die Ausdehnung und Zusammenziehung unregelmäßig und bewirkt das Reißen und Abbröckeln des Belages. Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine rohrförmige Fugeneinlage 2 aus dünnem Blech od. dgl. quer zur Belagoberfläche eingesetzt, solange sich der Beton noch in formbarem Zustand befindet. Die rohrförmige Fugeneinlage ist im Querschnitt nach unten spitz zulaufend ausgebildet und mit einer ebenen Deckfläche 3 versehen, die mit dem Betonbelag bündig liegt.
- Nach dem Abbinden des Betons wird die Deckfläche 3 der Fugeneinlage so eingedrückt, daß sie Balgform annimmt, wie bei 4 in F i g. 2 gezeigt ist. Diese Verformung kann bewirkt werden, indem über die rohrförmige Fugeneinlage eine Metallwalze od. dgl. bewegt wird, welche die Deckfläche nach unten in die gezeigte Balgform drückt. Hierauf wird der Raum oberhalb des eingedrückten Teils der Fugeneinlage mit Vergußmasse 5 ausgefüllt, bis eine mit der Straßendecke bündige, ebene Oberfläche hergestellt ist.
- Wenn die rohrförmige Fugeneinlage 2 die in F i g. 1 gezeigte Stellung einnimmt, haben Fremdkörper keine Möglichkeit, in die Scheinfuge einzudringen. Nach dem Einsetzen der rohrförmigen Fugeneinlage braucht an der Scheinfuge nichts mehr gemacht zu werden, bis der Beton vollständig abgebunden hat, worauf die Fugeneinlage eingedrückt wird. Hierauf wird sofort die Vergußmasse eingebracht, so daß keine Feuchtigkeit oder Fremdkörper in die Scheinfuge eindringen können.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Scheinfugen in Betonstraßendecken, unter Verwendung einer rohrförmigen Fugeneinlage und Ausfüllung des Raumes oberhalb der Fugeneinlage mit einer Vergußmasse, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugeneinlage in den noch frischen Beton derart eingesetzt wird, daß die obere Deckfläche (3) der Fugeneinlage mit dem Betonbelag bündig liegt, und daß nach dem Abbinden des Betons die Deckfläche (3) der Fugeneinlage so eingedrückt wird, daß sie Balgform annimmt, worauf der Raum oberhalb des eingedrückten Teils der Fugeneinlage mit der Vergußmasse ausgefüllt wird.
- 2. Rohrförmige Fugeneinlage zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugeneinlage im Querschnitt nach unten spitz zulaufend ausgebildet ist und die Deckfläche (3) eben ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 228 363, 642 059, 690370, USA.-Patentschrift Nr. 1974 240.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1168465XA | 1958-04-08 | 1958-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1168465B true DE1168465B (de) | 1964-04-23 |
Family
ID=22369599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM41077A Pending DE1168465B (de) | 1958-04-08 | 1959-04-06 | Verfahren zur Herstellung von Scheinfugen in Betonstrassendecken und Fugeneinlage zur Durchfuehrung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1168465B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE228363C (de) * | 1909-03-27 | 1910-11-10 | ||
| US1974240A (en) * | 1931-08-06 | 1934-09-18 | John N Heltzel | Road joint machine |
| DE642059C (de) * | 1935-09-12 | 1937-02-22 | Neue Baugesellschaft Wayss & F | Bleibende Fugeneinlage aus Formblech, insbesondere fuer Betonstrassendecken |
| DE690370C (de) * | 1936-03-20 | 1940-04-24 | Kloeckner Werke Akt Ges | Bleibende Fugeneinlage, insbesondere fuer Betonstrassendecken |
-
1959
- 1959-04-06 DE DEM41077A patent/DE1168465B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE228363C (de) * | 1909-03-27 | 1910-11-10 | ||
| US1974240A (en) * | 1931-08-06 | 1934-09-18 | John N Heltzel | Road joint machine |
| DE642059C (de) * | 1935-09-12 | 1937-02-22 | Neue Baugesellschaft Wayss & F | Bleibende Fugeneinlage aus Formblech, insbesondere fuer Betonstrassendecken |
| DE690370C (de) * | 1936-03-20 | 1940-04-24 | Kloeckner Werke Akt Ges | Bleibende Fugeneinlage, insbesondere fuer Betonstrassendecken |
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