DE1160418B - Verfahren zur Herstellung synthetischer kristalliner Zeolithe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung synthetischer kristalliner Zeolithe

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DE1160418B
DE1160418B DEG30192A DEG0030192A DE1160418B DE 1160418 B DE1160418 B DE 1160418B DE G30192 A DEG30192 A DE G30192A DE G0030192 A DEG0030192 A DE G0030192A DE 1160418 B DE1160418 B DE 1160418B
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zeolite
clay
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zeolites
calcined
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DEG30192A
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Philip Kenerick Maher
Moises Gali Sanchez
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WR Grace and Co
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B33/00Silicon; Compounds thereof
    • C01B33/20Silicates
    • C01B33/26Aluminium-containing silicates, i.e. silico-aluminates
    • C01B33/28Base exchange silicates, e.g. zeolites
    • C01B33/2807Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures
    • C01B33/2838Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures of faujasite type, or type X or Y (UNION CARBIDE trade names; correspond to GRACE's types Z-14 and Z-14HS, respectively)
    • C01B33/2846Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures of faujasite type, or type X or Y (UNION CARBIDE trade names; correspond to GRACE's types Z-14 and Z-14HS, respectively) of type X

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Description

  • Verfahren zur Herstellung synthetischer kristalliner Zeolithe Die Erfindung b--zieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung mikroselektiver Adsorptionsmittel. Sie bezieht sich insbesondere auf ein neuartiges Verfahren zur Herstellung eines synthetischen kristallinen Zeoliths mit einer effektiven Porengröße von etwa 13 Ängströmeinheiten.
  • Die mikroselektiven Adsorptionsmittel der Zeolithgruppe sind kristalline Metallaluminiumsilicate mit einer dreidimensionalen Netzstruktur aus Siliciumdioxyd- und Aluminiumoxydtetraedern. Diese Zeolithstruktur kennzeichnet sich durch ein sich wiederholendes dreidimensionales Netz von großen offenen Aluminiumoxydsilicat-#>KäfigCn« oder Röhren, welche durch kleinere gleichmäßige Öffnungen oder Poren miteinander verbunden sind. Einige derartige mikroselektive Adsorptionsmittel sind aus Natriumsilicat und Natriumaluminat synthetisch hergestellt worden. Nach der Synthese werden diese großen Hohlräume mit Wasser gefüllt, welches durch Wärme ausgetrieben werden kann, ohne daß die Röhrenstruktur zusammenbricht. Diese Hohlräume können nach der Entwässerung große Wassermengen oder andere Dämpfe mit niedrigem Partialdruck wieder adsorbieren. Auf Grund der kleinen gleichmäßigen Ausbildungen oder Porenöffnungen, welche die Aluminiumsilicat-Hohlräume verbinden, zeigen diese Zeolithe die einzigartige Eigenschaft, daß sie größere Moleküle nicht in die Hohlräume hineintreten lassen, während kleinere Molekühle durchgelassen und adsorbiert werden; dadurch wirken sie als mikroselektives Adsorptionsmittel für entsprechend große oder geformte Moleküle. Es konnte gezeigt werden, daß Adsorptionsmittel mit einer effektiven Porengröße von etwa 4 Ängström besonders gut Dämpfe von Stoffen mit niedrigem Molekulargewicht adsorbieren, wie beispielsweise Äthan, Äthylen und Propylen aus Gemischen dieser mit größeren Molekülen und Kohlenwasserstoffeh mit verzweigten Ketten. Die erfindungsgemäßen Adsorptionsmittel haben eine sehr viel größere effektive Porengröße, nämlich in der Größenordnung von 13 Ängströmeinheiten, und sind daher zum Adsorbieren größerer Moleküle und zur Aufbewahrung derselben bis zur späteren Abgabe geeignet. Demzufolge adsorbieren diese mikroselektiven Adsorptionsmittel Moleküle, deren kritische Größe unter etwa 10 bis 14Ängströmeinheiten liegt. Diese Materialien können somit als Träger für zahllose chemische Verbindungen dienen. Wenn diese chemische Verbindung benötigt wird, so wird sie durch Erwärmung des Trägers oder durch Verdrängung der chemischen Verbindung mit einer anderen adsorbierbaren Substanz, wie Wasser, freigegeben. Zusätzlich wirken diese Zeolithe als Basenaustauscher, indem ein Metallkation durch ein anderes ausgetauscht und so die effektive Porengröße geregelt verändert werden kann.
  • Die Erfindung umfaßt ein neues Verfahren zur Herstellung eines synthetischen kristallinen Zeoliths mit einer effektiven Porengröße von etwa 13 Ängströmeinheiten, welcher im folgenden als Z-14-Na-Zeolith bezeichnet wird, wobei Na bedeutet, daß das mit dem Aluminiumsilicat verbundene Metall Natrium ist. Die Z-14-Zeolithe der vorliegenden Erfindung sind die gleichen Stoffe wie der natürlich vorkommende Zeolith Faujasit. Im wesentlichen besteht das neue Verfahren darin, daß calcinierter Kaolin mit einem wäßrigen Gemisch von Natriumhydroxyd und wäßriger Kieselsäure bei etwa Zimmertemperatur gealtert und anschließend erhitzt wird, worauf die erhaltenen kristallinen Feststoffe abgetrennt werden, wobei ein Z-14-Na-Zeolith von größter Reinheit erbalten wird. Das wesentliche Rohmaterial für das Verfahren ist Kaolin, ein handelsüblich erhältlicher Ton. Als Ausgangsmaterial sind auch die nahe verwandten Tonsorten, wie beispielsweise Halloysit, geeignet. Um das anschließende Altern und die Behandlung mit wäßriger Ätznatronlösung und wasserhaltiger Kieselsäure erfolgreich zu gestalten, muß der Ton zuerst richtig calciniert werden, was später im einzelnen erörtert wird. Es ist bekannt, daß die Cacinierung von Ton das Kristallisationswasser austreibt und die Struktur des Materials verändert, so daß es nicht länger ein kristallines Röntgenbild zeigt. Jedoch zeigt ein Elektronenmikrograph eines calcinierten Tons deutlich hexagonale Schichten, welche nicht deutlich von den im uncalcinierten Ton vorhandenen Schichtebenen zu unterscheiden sind. Das erhaltene Metakaolin, dessen Zusammensetzung der Formel 2Si02 - A1.0.; entspricht, ist amorph und chemisch etwas reaktionsfähiger als der uncalcinierte Kaolin.
  • Die Calcirtierung soll etwa 1 bis 18 Stunden bei etwa 500 bis 800-C durchgeführt werden. Obgleich die zur Calcinierung genau benötigte Zeit von der Art des Tons und der Temperatur des Calcinierens abhängt, erhält man mit dem hier verwendeten Kaolin in etwa 1 bis 6 Stunden bei etwa 700-C ständig zufriedenstellende Ergebnisse. Es kann nicht genug betont werden, daß eine angemessene Calcinierung für eine erfolgreiche Herstellung der Z-14-Na-Zeolithe bei der anschließenden Alterung und hydrothermischen Umwandlung wesentlich ist. Die Kombination von Altern des calcinierten Kaolins mit einem Gemisch aus Natriumhydroxyd und wasserhaltigem Siliciumdioxyd bei Temperaturen im Bereich von 20 bis 40-C und anschließender Umwandlung des gealterten und calcinierten Tons in einen äußerst kristallinen Zeolith unter Einwirkung von Natriumhydroxyd sind die kritischsten Verfahrensschritte. Es ist notwendig, die Reaktionsbedingungen und Anteile der eingesetzten Reaktionsteilnehmer in dem optimalen Bereich zu kontrollieren, um ein zufriedenstellendes Produkt zu erhalten. Bei den Verfahrensschritten sowohl des Alterns als auch der hydrothermischen Umwandlung, in welchen der Ton mit wäßriger Natronlauge und wasserhaltigem Siliciumdioxyd behandelt wird, sind einige Mengenverhältnisse als Natriumoxyd ausgedrückt, was der üblichen analytischen Methode bei der Angabe von Natrium entspricht.
  • Der Gewichtsanteil von Natriumhydroxyd im Reaktionsgemisch soll zwischen etwa 7 und 110/, und der Gewichtsanteil von Siliciumdioxyd soll bei etwa 1,3 bis 2,1 % liegen. Der Gewichtsanteil von Natriumoxyd im Reaktionsgemisch soll etwa 5,5 bis 8,5 betragen, während das Gewichtsverhältnis von Natriumoxyd zu calcirtiertem Ton etwa 0,9 bis 2 beträgt. Das Gewichtsverhältnis von SiO2 zu caleiniertem Ton soll i!r dem Reaktionsgemisch etwa 0,2 bis 0,4 betragen, während das Gewichtsverhältnis von Wasser zu Natriumoxyd etwa im Bereich von 10 bis 18 liegt. Der Arbeitsbereich und die bevorzugten Bedingungen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
    Bestandteile Arbeits- Bevorzugter
    bereich Bereich
    Gewichtsprozent
    SiO2 im Gemisch ...... 1,3 bis 2,1 etwa 1,41
    Gewichtsprozent
    Na.0 im Gemisch ..... 5,5 bis 8,5 etwa 7,4
    Gewichtsprozent calci-
    nierter Ton im Gemisch 4 bis 8 etwa 5,3
    Gewichtsverhältnis von
    Na..0 zu calcinierter Ton 0,9 bis 2 etwa 1,39
    Gewichtsverhältnis von
    SiO, zu calcinierter Ton . 0,2 bis 0,4 etwa 0,27
    Gewichtsverhältnis von
    H.10 zu calcinierter Ton 9 bis 20 etwa 16,2
    Gewichtsverhältnis von
    H.0: Na..0 . . .. . .. ... 9 bis 18 etwa 11,7
    Wenn die Menge des @-orhandenen Natriumoxyds oder die Konzentration an Natriumo.lyd bei der Alterung und hydrothermischen Umwandlung zu niedrig ist, so geht die hydrothermische Umwandlung nur langsam vor sich und gelangt nicht zum Abschluß, d. h., noch nicht umgewandelter Ton ist zusammen mit dem gebildeten Zeolith vorhanden. Dieses ist nicht so schwerwiegend, wie wenn die Menge des vorhandenen Natriumoxydes oder die Konzentration des eingesetzten Natriumoxyds zu groß ist. 1n diesem letzteren Fall werden auch unerwünschte Zeolithe erzeu-t. welche den gebildeten Z-14-Na-Zeolith verunreinigen. Wie später noch ausgeführt wird, haben die aus einem derart verun reinigten Zt2olith bereiteten Adsorptionsmittel nicht die Eigentümlichkeit und somit nicht die erwünschten Eigenschaften des reinen Adsorptionsmittels. Zwei weitere zu berücksichtigende Faktoren sowohl bei der Altertrag als auch bei der hydrothermischen Umwandlung sind die eng miteinander zusammenhängenden Veränderlichen, nämlich Zeit und Temperatur. Das Altern läßt sich in einem Temperaturbereich von etwa 20 bis 40-C durchführen, jedoch liegt die niedrigste bequemste Umwandlungstemperatur bei Zimmertemperatur oder bei etwa 25-C. Die hydrothermische Umwandlung läßt sich bei etwa 50 bis 120'C durchführen. jedoch liegt die bequemste Arbeitstemperatur nahe dem Siedepunkt der Lösung oder bei 90 bis 110- C. Das :Altern hängt von Temperatur und Zeit ab, und die beste Umwandlung zum Z-14-Na-Zeolith wird erzielt, wenn der Ton etwa bei 25-C längere Zeit in der Größenordnung von 48 bis 72 Stunden gealtert wird. Während die Geschwindigkeit der hydrothermischen Umwandlung von der benutzten Temperatur abhängt, werden bei Temperaturen oberhalb der oberen Grenze unerwünschte zeolithische Arten gebildet, und ein Arbeiten nahe bei 100"C ist zu bevorzugen. Bei einer Reaktionstemperatur von etwa 90 bis 110- C ist mindestens ein 1 stündiges Erwärmen erforderlich, und 6 Stunden sind im wesentlichen in allen Fällen ausreichend. Obwohl ein längeres Erwärmen das Produkt nicht beeinträchtigt, stellt die 6stündige Dauer doch praktisch eine Grenze dar, da kein weiterer Vorteil durch die Unkosten des weiteren Erwärmens erreicht wird. Es treten anscheinend keine Nebenreaktionen bei niederen Temperaturen auf, jedoch wird die Bildungsgeschwindigkeit der Z-14-Na-Zeolithen für praktische Zwecke zu gering. Bei einer Temperatur von 50- C erfordert die vollständige Umwandlung des Tons in die Z-14-Na-Zeolithstruktur etwa 15 Tage. Es wird angenommen, daß diese hydrothermische Umwandlung auch noch bei niederen Temperaturen stattfindet, jedoch erheblich längere Zeiten für jede kleine Temperaturänderung erfordert. Um nicht eine übermäßig hinausgezögerte Reaktionszeit zu haben, wird vorzugsweise oberhalb 60- C gearbeitet.
  • Die weiteren Verfahrensschritte bringen keine besonderen Schwieri'gkeiten mit sich. Der kristalline Zeolith wird durch übliche Maßnahmen, z. B. durch Filtrieren, Dekantieren oder Zentrifugieren, vom Reaktionsgemisch getrennt und mit Wasser gewaschen. Der nasse Zeolith wird aktiviert und in die adsorptionsfähige Form umgewandelt, indem das Wasser, beispielsweise durch 2stündiges Erwärmen des Zeoliths auf etwa 350 - C, ausgetrieben wird. Diese Aktivierungsbehandlung treibt das in den Zeolithporen enthaltene Wasser aus und vermittelt dem Zeolithen die Fähigkeit, Wasser oder andere Dämpfe bei niedrigen Partialdrücken wieder zu adsorbieren. Nach Wunsch kann der feuchte Z-14-Na-Zeolith in den Calciumzeolith Z-14-Ca, in den Ammoniumzeolith oder in eine beliebige andere Alkali- oder Erdalkalikationenform durch Behandlung mit einer wäßrigen Lösung der geeigneten Salze unter Verwendung der üblichen Basenaustauscherverfahren umgewandelt werden. Hier ersetzen die Austauscherkationen die Natriumionen und verändern die Adsorptionseigenschaften des Zeolith.
  • Der nach dem Verfahren erhaltene synthetische kristalline Zeolith hat die angenäherte empirische Formel Na20 ' A1203 - 2,5 SiO2 - n1420 in welche° n eine kleine Zahl bedeutet. Es gibt noch andere Zeolithe mit einer derartigen empirischen Gesamtzusammensetzung. jedoch besteht die wesentliche Brauchbarkeit der Z-14-Zeolithe in der offenen Struktur und regulären Anordnung der inneren Geometrie des Kristalls. Der Hauptbaustein jedes Zeolithkristalls ist ein Tetraeder aus vier Sauerstoffionen, welche ein kleineres Silicium- oder Aluminiumion umgeben. Jedes dieser Sauerstoffionen hat zwei negative Ladungen, jedes Siliciumion hat vier positive Ladungen, und jedes Aluminiumion hat drei positive Ladungen. Ein Siliciumion gleicht somit die Hälfte der acht Ladungen der umgebenden vier Sauerstoffionen aus. Jeder Sauerstoff behält noch eine negative Ladung, welche es ihm ermöglicht, sich mit einem anderen Silicium- oder Aluminiumion zu verbinden und das Kristallgitter in allen drei Richtungen aufzuweiten. Das Aluminiumion, welches eine positive Ladung weniger als das Siliciumion hat, kann jedoch nur drei negative Ladungen der vier umgebenden Sauerstoffionen absättigen. Zur Vervollständigung einer elektrisch neutralen stabilen Kristallstruktur müssen andere positiv geladene Ionen vorhanden sein. Beispielsweise kann ein Natrium- oder Kaliumion den Ladungsunterschied des einen Aluminiumions ausgleichen, während das Calciumion den Unterschied von zwei Aluminiumionen ausgleichen kann. Obwohl sich die Struktur der meisten Kristalle gleichmäßig in alle Richtungen ohne Leerstellen erstreckt, ist das Gitterwerk der Silicium-Sauerstoff- und Aluminium-SauerstoffTetraeder in den Zeolithen wabenartig mit verhältnismäßig großen Hohlräumen versehen, deren Form und Größe eine Funktion der Art der bestimmten betreffenden Zeolithe ist. Der Z-14-Na-Zeolith hat Poren mit großem Fassungsvermögen, jedoch Öffnungen von bestimmter und gleichmäßiger Größe. Die Selektivität des durch Aktivierung der entsprechenden Zeolithe erzeugten Adsorptionsmittels hängt nicht von dem Volumen der Hohlräume, sondern von der Größe und Gleichmäßigkeit der Öffnungen ab, welche diese verbinden. Es wurde festgestellt, daß Benzol und Metaxylol frei durch die Öffnungen durchgehen, was jedoch bei größeren Molekühlen, wie beispielsweise bei langkettigen tertiären Aminen, nicht der Fall ist. Da die Hohlräume der Z-14-Na-Zeolithe eine Größenordnung von 13 Ängströmeinheiten haben, ist zu erwarten, daß diese Stoffe wirksame Träger für chemische Verbindungen sind. Chemikalien, welche oft aus anderen Gründen wegen ihrer leichten Zugänglichkeit, ihrer technischen Verteilung oder wegen der Kosten erwünscht sind, werden häufig wegen ihrer Flüchtigkeit, Instabilität, Giftigkeit oder wegen ihres Geruches nicht eingesetzt. Durch die Z-14-Na-Zeolithe, Calcium-, Ammonium- oder andere substituierte Zeolithe wird nun die Verwendung dieser Verbindungen ermöglicht` indem ihre reaktionsfähigen oder schädlichen Eigenschaften unterdrückt werden. Wenn derartige Stoffe an einem der Z-14-Zeolithe adsorbiert sind, so werden diese schädlichen Eigenschaften erheblich verringert. Demzufolge können diese Z-14-Zeolithe zur Aufbewahrung von chemischen Stoffen für längere Zeiträume sowie zur Verringerung des Geruchs oder anderer unangenehmer Eigenschaften dieser Chemikalien oder aber auch zur Isolierung eines chemischen Stoffes in einem festen, flüssigen oder gasförmigen System verwendet werden, bis der geeignete Zeitpunkt zur Austreibung durch Erwärmung oder durch Verdrängung mittels eines anderen Materials gekommen ist. Diese Eigenschaft gestattet beispielsweise die Freigabe eines Katalysators zu einem angemessenen Zeitpunkt in einem bestimmten Verfahrensschritt die Freigabe eines Blähmittels oder anderer ähnlicher Stoffe oder die Freigabe eines Schäumers in einer Waschmittelzusammensetzung.
  • Bei sorgfältiger Durchführung der einzelnen Verfahrensschritte wird ein kristalliner Zeolith und somit ein entsprechendes Adsorptionsmittel mit gleichförmig großen Öffnungen erhalten. Die drei Verfahrensschritte sind äußerst wichtig. Die gleiche Alterungsbehandlung und hydrothermische Behandlung, welche mit calciniertem Kaolin zur Bildung von Z-14-Na-Zeolithen führt, gibt bei Verwendung von uncalciniertem Ton im wesentlichen keine Z-14-Na-Zeolithe. Ein ungenügendes Altern des calcinierten Kaolins mit Natriumhydroxyd-wäßriger Kieselsäurelösung oder Behandlung von calciniertem Ton ohne Altern führt nur zu unzureichenden Ausbeuten von Z-14-Zeolithen. Das verunreinigte Produkt enthält gewöhnlich Z-7-Zeolithe oder Sodalithe, Zeolithe, welche durch eine kompaktere Struktur als die Z-14-Zeolithe gekennzeichnet sind. Darüber hinaus verringert die Anwesenheit von derartigen Verunreinigungen im Adsorptionsmittel die Adsorptionskapazität und somit die Selektivität des erhaltenen Adsorptionsmittels. Wenn also der beim Verfahren eingesetzte Kaolin nicht richtig calciniert oder zwar calciniert, aber nicht richtig gealtert wird, so werden die Eigenschaften des fertigen Adsorptionsmittels wegen der Anwesenheit anderer unerwünschter Zeolithe verschlechtert. Diese gleiche zeolithische Verunreinigung wird erhalten, wenn der calcinierte Kaolin nicht richtig gealtert wird oder wenn die Konzentration an Natriumhydroxyd oder das Verhältnis von Natriumoxyd zu calciniertem Kaolin, welches in der hydrothermischen Umwandlung eingesetzt wird, zu groß ist. Ein genaues Einhalten der Verfahrensbedingung ist notwendig, um gleichmäßig zufriedenstellende synthetische, kristalline Z-14-Zeolithe zu erhalten.
  • Die chemische Gesamtzusammensetzung und die augenscheinliche Dichte eines Kristalls sind keine ausreichenden Maßstäbe, um die für ein mikroselektiv wirkendes Adsorptionsmittel erforderliche Kristallstruktur zu bestimmen. Die Zeolithstrukturen können voneinander durch bestimmte physikalische Eigenschaften unterschieden werden, wobei Röntgenbeugungsbilder am charakteristischsten sind. Nach Umwandlung in das Z-14-Na-Adsorptionsmittel ergibt z. B. das Röntgenbeugungsbild eines Zeoliths tatsächlich die beste und regelmäßig zu bestimmende Charakteristik. Dieses ergibt sich aus der Tatsache, daß sowohl die einzigartigen Eigenschaften des Zeoliths und dessen Röntgenbild von der inneren Anordnung der Atome im Kristallgitter abhängen. Durch das Röntgendiagramm kann nicht nur der Z-14-Zeolith identifiziert werden, sondern gleichzeitig kann man auch die Anwesenheit von Verunreinigungen durch das Auftreten fremder Beugungslinien erkennen. Diese Verunreinigungen haben ihre eigenen individuellen Bilder, und die charakteristischen Linien der übrigen Verunreinigungen, wie unerwünschte Zeolithe "oder nicht umgewandelter Ton, können einfach identifiziert werden. Dieses zeigt, daß die Beurteilung mit Röntgenbeugungsbildern eine ausgezeichnete Maßnahme für die Beurteilung des Verfahrens zur Herstellung synthetischer Zeolithe ergibt und daß man dadurch systematisch die Wirkung von Änderungen der einzelnen Veränderlichen des Verfahrens bestimmen kann.
  • Im weiteren sollen das Wesen und die Brauchbarkeit der Erfindung an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert werden.
  • Beispiel I Etwa 51,2g Kaolin wurden 2 Stunden lang bei 700° C calciniert. Die erhaltenen 45,4 g Metakaolin wurden mit einer Lösung aus Natriumhydroxyd und Natriumsilicat gemischt, welche 12 g Si02, 63 g Natriumoxyd und 733 g Wasser enthielt. Die Aufschlämmung wurde dann unter Rühren 72 Stunden lang bei 25°C gealtert und 10 Stunden bei 100°C unter Rückfluß behandelt. Das Produkt wurde gekühlt, filtriert und mit 1000 ml entsalztem Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen zeigte das Produkt die folgenden Röntgenbeugungslinien
    d (Ä) I 1/1o
    14,6 @-- 0,3 100
    8,9 t 0,15 34
    7,56 0,06 22
    5,75 ' 0,05 40
    4,81 0,03 12
    4,41 20
    3,95 10
    3,81 48
    3,34 0,02 46
    3,05 11
    2,947 :t 0,010 19
    2,882 44
    2,794 18
    2,661t 18
    Diese Röntgenbeugungslinien sind typisch für das Beugungsbild eines Z-14-Na-Zeoliths. Dieses Beispiel zeigt die Herstellung des Z-14-Na-Zeoliths unter bevorzugten Bedingungen. Bei einem Arbeiten unter diesen Bedingungen wurden ständig Ausbeuten von 95 °/o oder mehr erzielt.
  • Zufriedenstellende Ausbeuten wurden ebenfalls erreicht bei vergleichbaren, jedoch nicht bevorzugten Bedingungen, was sich aus den Angaben des folgenden Beispiels 11 ergibt.
  • Beispiel 11 Etwa 51,2 g Kaolin wurden 4 Stunden bei 700° C cal-liniert. Die erhaltenen 45,4 g Metakaolin wurden mit einer Lösung von Natriumhydroxyd und Natriumsilicat gemischt, welche 12 g Si02, 50,2 g Na20 und 516 g Wasser enthielt. Die Aufschlämmung wurde dann unter Rühren 72 Stunden lang bei 25°C gealtert und 10 Stunden lang bei 100°C unter Rückfluß behandelt. Das Produkt wurde gekühlt, filtriert und mit 1000 ml entsalztem Wassere gewaschen. Nach dem Trocknen zeigte das Produkt die folgenden Röntgenbeugungslinien
    d ( Ä) 1,;1"
    14,6 - 0,3 100
    8,9 -0,15 34
    7,56 -- 0,06 22
    5,75 - 0,05 40
    4,81 - 0,03 12
    4,41 20
    3,95 10
    3,81 48
    3,34 ± 0,02 46
    3,05 11
    2,947 _-0,0l0 19
    2,882 44
    2,794 18
    2,661 - 18
    Diese Beugungslinien sind für das Beugungsbild des Z-14-Na-Zeoliths charakteristisch. Unter den obigen Arbeitsbedingungen wurden Ausbeuten in einer Größenordnung von 90"/, erzielt.
  • Das folgende Beispiel unterstreicht die Wichtigkeit der Alterung bei der Herstellung des Z-14-Na-Zeoliths. Beispiel 111 Etwa 33,8 g Kaolin wurden 4 Stunden bei 700-C ealciniert. Die erhaltenen 30- Metakaolin wurden mit einer Lösung von Natriumhydroxyd und Natriumsilicat gemischt, welche 7,9 g Si02 und 31,9 g Na20 sowie 323 g Wasser enthielt. Die Aufschlämmung wurde ohne jedes Altern 18 Stunden lang bei 100vC unter Rückfluß behandelt, gekühlt, filtriert und mit 1000 ml entsalztem Wasser gemäß Beispiel 1 gewaschen. Nach dem Trocknen zeigte das Produkt die folgenden Röntgenbeugungslinien:
    ,l (A) 1,; 1o
    7,13 -!- 0,06 74
    5,01 -0,03 39
    4,10 -0,02 43
    3,17 = 0,01 100
    2,891 -= 0,008 6
    2,680 = 0,007 41
    2,513 0.006 5
    2,360 - 0,006 11
    Dieses Röntgenbeugungsbild ist typisch für den Z-7-Na-Zeolith. Ein Vergleich dieser Meßergebnisse mit den Röntgenbeugungsbildern der gemäß Beispiel I und Il erhaltenen Z-14-Na-Zeolithe zeigt, daß hier nicht der Z-14-Na-Zeolith, sondern der Z-7-Zeolith erhalten wurde, welcher eine kompaktere Struktur besitzt, was durch sein geringeres Wasseradsorptionsvermögen gezeigt werden konnte. Diesem Zeolith fehlen die Eigenschaften, welche den Z-14-Na-Zeolith zu einem derart begehrten Produkt machen.
  • Beispiel IV In diesem Beispiel sind eine Reihe typischer Versuche wiedergegeben, welche zu einer erfolgreichen Darstellung des Z-14-Na-Zeoliths führen. Die Produkte wurden in jedem Fall durch die Röntgenbeugungsbilder als im wesentlichen reine Z-14-Na-Zeolithe be-
    Gewichtsverhältnisse Alterungsbedingungen Reaktionsbedingungen
    Zeit Temperatur Zeit Temperatur
    Naa0 , Sioa I Ton I H a0 Stunden ` ° C Stunden ° C
    1. 1,1 0,26 1 11,4 72 25 10 100
    2. 1,1 0,26 1 11,4 72 35 10 100
    3. 1,1 0,26 1 11,4 48 35 6 100
    4. 1,1 0,26 j 1 11,4 72 20 10 100
    5. 1,1 0,26 1 11,4 96 25 6 100
    6. 1,1 0,26 1 11,4 48 40 10 100
    7. 1,0 0,2 1 11,4 72 25 10 100
    8. 1,39 0,26 1 16,1 66 25 6 100
    9. 1,39 0,26 1 18,1 66 25 6 100
    10. 1,39 0,26 1 16,1 48 35 6 100
    Beispiel V Dieses Beispiel zeigt die vollständige Herstellung des Z-14-Na-Zeoliths in allen Einzelheiten. Nach dem allgemeinen Verfahren wurden 51,2 g Kaolin calciniert, unter Rühren in einer Lösung von Natriumhydroxyd und wasserhaltiger Kieselsäure gealtert und bei 100'C behandelt. Der erhaltene Zeolith wurde gekühlt,
    Verfahrensbedingungen 1 2 3
    Gewicht des verwendeten Kaolins . . ... . .. . . . . ... . .. .... ...... . ... 51,2 51,2 51,2
    Temperatur der Calcinierung .................................... 700 700 700
    Dauer der Calcinierung ......................................... 2 2 2
    Gewicht des calcinierten Kaolins ..... ... .. . ... ... . .... ...... .. . .. 45,4 45,4 45,4
    Gewicht des verwendeten Na20 .................................. 63 63 63
    Gewicht des verwendeten SiO2 ................................... 12 12 12
    Gewicht des verwendeten Wassers ................................ 733 733 823
    Alterungsdauer ................................................. 72 48 72
    Temperatur bei der Alterung .................................... 25 35 25
    Hydrokonversionstemperatur .................................... 100 100 100
    Hydrokonversionszeit ........................................... 6 6 6
    Gewicht des trocknen Zeoliths (110°C) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70,5 69,2 70,7
    °/o H20 der aktivierten Probe (350°C) ............................ 4,17 4,57 3,09
    °/o H20 Adsorption (10°/o relative Feuchtigkeit) ................... 24,82 25,47 24,0
    Beispiel V1 Der Einfluß von Zeit und Temperatur beim Altern wurde durch eine Versuchsreihe gezeigt, in welcher das Kaolin bei verschiedenen Temperaturen und in verschiedenen Zeiträumen gealtert wurde, worauf die isolierten Produkte durch ihre Röntgenbeugungsbilder identifiziert wurden.
  • Bei jedem Versuch wurden etwa 51,2 g Kaolin 4 Stunden bei 700°C calciniert. Die erhaltenen 45,4 g Metakaolin wurden mit einer Lösung aus Natriumhydroxyd und Natriumsilicat gemischt, welche 12 g Si02 und 50,2 g Na20 sowie 516 g Wasser enthielt. Diese Aufschlämmung wurde dann bei verschiedenen Temperaturen und in verschiedenen Zeiträumen gealtert und dann 6 bis 10 Stunden bei 100°C unter Rückfluß behandelt. Das Produkt wurde gekühlt, filtriert und mit 1000 ml entsalztem Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen wurde das Produkt durch die Röntgenbeugungsbilder bestimmt. Die Ergebnisse dieser Versuchsreihe sind in der folgenden Tabelle angegeben. stimmt. Die Gewichtsverhältnisse von Na20, Si02 und Wasser zu Metakaolin sind in der folgenden Tabelle angegeben durch Filtrieren getrennt, mit 1000 ml entsalztem Wasser gewaschen, bei 110°C getrocknet und durch 4stündiges Erwärmen bei 350°C aktiviert. Die einzelnen Angaben sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt, in welcher Gewichte in Gramm, Zeiten in Stunden und Temperaturen in ° C aufgeführt sind.
    Alterungs- Reaktions- Erhaltenes Produkt
    bedingungen bedingungen (durch
    Zeit Tempe- Zeit 1 Tempe- Röntgenbeugung)
    Stunden Tatur, ° C Stunden Tatur, ° C
    72 25 10 100 Z-14 Na
    48 30 6 100 hauptsächlich
    Z-14 Na,
    etwas Z-7
    48 25 10 100 hauptsächlich
    Z-14 Na,
    etwas Z-7
    24 50 10 100 etwa 600/0 Z-7,
    40°/o Z-14 Na
    48 50 10 i 100 hauptsächlich Z-7,
    etwas Z-14 Na
    6 60 10 100 Z-7 mit geringen
    Mengen an Z-14
    12 60 10 100 Z-7 mit Spuren von
    Z-14 Na
    24 , 60 10 100 Z-7
    Die obigen Ergebnisse zeigen, daß ein Altern bei tiefer Temperatur notwendig ist, um optimale Ausbeuten an Z-14-Na-Zeolith zu erhalten.
  • Beispiel VII Es wurden etwa 58 g HalIoysit, A1,03 - 2 Si02. 4 H20, bei 700'C 2 Stunden lang calciniert. Die erhaltenen 45,4 g Metahalloysit wurden mit einer Lösung aus Natriumhydroxyd und Natriumsilicat gemischt, welche 12 g Si02 und 50,2 g Na20 sowie 516 g Wasser enthielt. Die Aufschlämmung wurde dann 72 Stunden lang unter Rühren bei 25'C gealtert und 10 Stunden lang bei 100'C unter Rückfluß behandelt. Das Produkt wurde gekühlt, filtriert und mit 1000 m1 entsalztem Wasser gewaschen. Nach einem 2stündigen Erhitzen auf 350'C zur Aktivierung des Zeoliths und zur Umwandlung desselben in die adsorptionsfähige Form zeigte das Produkt die typischen Röntgenbeugungsbilder des Z-14-Na-Zeoliths.
  • Beispiel VIII Einige der nach den vorherigen Beispielen erhaltenen Proben dieser typischen Z-14-Na-Zeolithe wurden in die entsprechenden Z-14-Ca-Zeolithe umgewandelt, indem sie mit einem großen Überschuß Calciumchlorid verrührt wurden. Nach der Umwandlung bei 350'C zeigte jedes Produkt die typischen Röntgenbeugungsbilder des Z-14-Zeoliths. Bei einer typischen Versuchsreihe wurden etwa 40 g der aus den Versuchen 1, 2 und 3 des Beispiels IV erhaltenen Proben bei Zimmertemperatur mit etwa 21 einer 10°/oigen wäßrigen Calciumchloridlösung aufgeschlämmt. Wie bereits erwähnt, hat der Z-14-Na-Zeolith die empirische Formel Na20 - A1203 - 2,5 SiO2 - n 11,0 in welcher n eine kleine Zahl und im allgemeinen bei einem an der Luft getrockneten Produkt etwa 7 ist. Bei der Austauschreaktion werden zwei Natriumatome durch ein Calciumatom ersetzt, was durch die folgende Gleichung veranschaulicht wird: Na20 # A120, - 2 Si02 - n H20 -i- CaCl2 = Ca0-A1203-2SiO2-nH20+2NaCl Die erhaltenen Z-14-Zeolithe wurden durch Filtration aufgenommen, gevuschen und bei 110'C getrocknet. Eine chemische Analyse zeigte, daß 75 °/o der Natriumionen durch Caleium ersetzt worden waren.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: I. Verfahren zur Herstellung synthetischer kristalliner Zeolithe von etwa der Gesamtzusammensetzung Na.,0 - A1203 - 2,5 Si02 - n 11,0 in welcher n eine kleine Zahl bedeutet, und einer Porengröße von etwa 13 Ängströmeinheiten durch Behnadlung von calciniertem Kaolin oder anderem kaolinischenTon, dadurch gekennzeichn e t, daß die Calcinierung bei 500 bis 800'C bis zu amorphem Metakaolin durchgeführt wird, an die sich eine Alterungsbehandlung des calcinierten Tons bei Temperaturen von 20 bis 40°C mit einer wäßrigen Lösung aus Natriumhydroxyd und wäßriger Kieselsäure anschließt, die 9 bis 20 Gewichtsteile Wasser. 0,2 bis 0,4 Teile Si02 und 0,9 bis 2 Teile Na_,O je Teil calcinierten Tons enthält, worauf der Ton in der Lösung auf Temperaturen von 50 bis 120-C erwärmt wird, bis die Bildung des kristallinen Zeoliths im wesentlichen vervollständigt ist, und nach Abtrennung vom Reaktionsgemisch der Zeolith gewaschen und getrocknet wird.
  2. 2. Verfahren _ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Alterungsbehandlung während mehr als 48 Stunden durchgeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmebehandlung durch freies Kochen erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis der Reaktionsteilnehmer etwa 16 Teile Wasser, 0,26 bis 0,27 Teile Si02 und 1,0 bis 1,4 Teile Na20 je Teil calcinierten Tons beträgt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 143 670; britische Patentschrift Nr. 574911.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1273506B (de) * 1960-01-15 1968-07-25 Union Carbide Corp Verfahren zur Herstellung zeolithischer Molekularsiebe

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US2143670A (en) * 1936-10-19 1939-01-10 Claude B Young Synthesis of base exchange materials
GB574911A (en) * 1943-09-22 1946-01-25 Richard Maling Barrer Improvements in and relating to the manufacture of molecular sieve absorbents

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