DE115696C - - Google Patents

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DE115696C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/10Mixing gases with gases
    • B01F23/14Mixing gases with gases with moving mixing elements, e.g. with liquid seal

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die Patentschriften 13625 und 81372 sind Vorrichtungen bekannt geworden, welche zur Erzeugung von Gasglühlicht unter Anwendung eines vor Eintritt in die Gasleitung bereiteten Gemisches von Gas und Luft dienen. Es bieten jedoch diese Anordnungen den Uebelstand, dafs durch die Anordnung zweier von einander getrennter Trommeln der Reibungswiderstand im Wasser vergröfsert und dafs durch die Gegenströmung von Gas und Luft eine stofsende Wirkung auf die Gastrommel hervorgerufen wird, was den gleichmäfsigen Gang des Apparates und die Gleichmäfsigkeit des Gasluftgemisches beeinträchtigt.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Uebelstände dadurch beseitigt, dafs die Räume zur Zuführung von Gas und Luft concentrisch zu einander auf einer Welle angeordnet sind.
Der im Vorstehenden allgemein gekennzeichnete, zugleich als Gasmesser verwendbare Luftgasmischapparat soll an Hand beiliegender Zeichnung, welche eine beispielsweise Ausführungsform desselben veranschaulicht, näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt den Luftgasmischapparat bezw. Gasmesser in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Längenschnitt,
Fig. 3 eine Queransicht;
Fig. 4 ist eine Queransicht der vorderen Trommelflügel,
Fig. 5 eine theilweise Seitenansicht der Trommel und Grundrifs eines Theiles des Gehäuses.
In Fig. 2 ist A das auf einem Fufs D gelagerte . Gehäuse des Gasmessers. Bei e e sind Lagerböcke angebracht zur Aufnahme der Welle a. Letztere trägt auf Querstangen el e1 die eigentliche Mefstrommel, welche in ihrem inneren Theile nach Art der Gasmesser mit Schraubenflügeln b b ausgestattet ist. Auf dem Umfang dieser inneren Trommel ist die Lufttrommel angebracht, ebenfalls mit Schraubenflügeln d d ausgestattet. Beide Trommeln bilden ein Ganzes, jedoch gegenseitig von einander getrennt, und sind durch besondere Böden d1 und b1 verbunden. Die ganze Trommel rotirt, wie üblich, in Wasser, die Luft- und Gaseinströmungen werden vollständig durch den Wasserspiegel getrennt gehalten. Bei B ist der sogen. Brustkasten angesetzt, welcher sich nach unten in den Wasserkasten C fortsetzt. Beide sind durch eine Zwischenwand S1 getrennt. Das dem Gasmesser durch Rohr i zuströmende Gas tritt durch Rohrleitung f h in den Innenraum der Trommel, setzt durch Flügel b b die Trommel in Bewegung und tritt dann in den Mischraum H1 von wo es durch Stutzen s zu den Brennern abgeführt wird. Durch die Rotation der Trommel wird nun auch mit Hülfe der Schraubenflügel dd durch einen besonderen Luftkanal g m Luft abgesogen, welche ebenfalls und zwar in gleicher Richtung wie das Gas in den Mischraum H tritt. Findet nun hier schon eine intensive Mischung von Luft und Gas statt, so wird dies noch mehr dadurch erreicht, dafs der Raum H durch eine Zwischenwand u in zwei Kammern getheilt wird, in deren eine ein Theil des Luftgasgemisches behufs noch besonderer Mischung durch Rohre / /' geleitet wird, welche düsen-
artig auf einander stofsen und so ein inniges Mischen gewährleisten. Statt durch diese Rohre kann eine Mischung auch noch auf andere beliebige Art geschehen. Das so gemischte Gas entweicht nun durch die Stutzen s1 s1 und 5 in die Leitung zu den Brennern.
Für den Fall, dafs der Apparat keine Luft j ansaugen soll, ist ein Rohr t mit Hahn ρ vor- j gesehen, und der Luftkanal m wird mit einer | Schraube η verschlossen. Beim Oeffnen von j Hahn ρ und Schliefsen der Leitung m durch Schraube η kann nun kein Todtsaugen stattfinden, sondern das Gas tritt theilweise aus Raum H durch Rohr t in den Luftkanal m g ein, so dafs jetzt ein Kreislauf stattfindet. Diese Einrichtung läfst sich auch noch anders einrichten, als es die Zeichnung zeigt. !
Das Wasser wird dem Apparat durch einen verschliefsbaren Stutzen k zugeführt; eine Regulirung des Wasserstandes findet durch ein verstellbares Rohr χ statt, welches durch Boden B1 bei j luftdicht hindurchgeht, ebenso durch den Wassersack C, woselbst es unterhalb mittelst Stopfbüchse je', Verschraubung χ2 und Kappe x& vollständig vor zufälligen äufseren Beschädigungen gesichert ist. Das ! etwa in dem Brustkasten bezw. Apparat zu ! viel befindliche Wasser wird durch Rohr χ in den Wasserkasten C durch Loch Jt4 abgelassen, von wo es durch einen Stutzen ν abgelassen werden kann. Damit beim Oeffnen des Stutzens ν nicht auch Gas zufällig durch Rohr χ und Loch x4 nach aufsen entweicht, ist der Stutzen ν innerhalb mit einer übergreifenden Kappe T versehen, so dafs auch hier ein Wasserabschlufs stattfindet. Die Welle a kann im Brustkasten bei a1 mittelst hier weggelassenen Uhrwerks zum Zählen der Rotationen dienen bezw. zum Messen des hindurchströmenden Gases. Soll der Apparat nur als Luftgasmischapparat dienen, so kann das Uhrwerk fortfallen. Bei r ist noch ein verschliefsbarer Stutzen angebracht, um zufällig in den Luftkanal g m eingetretenes Wasser ablassen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Erzeugung eines Gemisches von Gas und Luft, bei welcher die eine von zwei auf gemeinsamer Welle angeordneten Gasmessertrommeln durch den Druck des Gases in Umdrehung versetzt wird, die andere die Ansaugung der Luft bewirkt, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung beider Trommeln, dafs die eine die andere umschliefst, so dafs zwei von conaxialen Cylinderflä'chen begrenzte Räume entstehen, von denen der eine vom Gas, der andere von der Luft in gleicher Richtung durchstrichen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen..
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