DE1154540B - Sicherung gegen mechanische UEberbeanspruchung von Freileitungen und Leitungstraegern - Google Patents

Sicherung gegen mechanische UEberbeanspruchung von Freileitungen und Leitungstraegern

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DE1154540B
DE1154540B DEL41438A DEL0041438A DE1154540B DE 1154540 B DE1154540 B DE 1154540B DE L41438 A DEL41438 A DE L41438A DE L0041438 A DEL0041438 A DE L0041438A DE 1154540 B DE1154540 B DE 1154540B
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DE
Germany
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line
load
braking device
cylinder
protection against
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Pending
Application number
DEL41438A
Other languages
English (en)
Inventor
Egon Espen
Dipl-Ing Franz Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LORUENSER LEICHTMETALLWERKE K
Original Assignee
LORUENSER LEICHTMETALLWERKE K
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Filing date
Publication date
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Publication of DE1154540B publication Critical patent/DE1154540B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/18Devices affording mechanical protection in the event of breakage of a line or cable, e.g. net for catching broken lines

Landscapes

  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

  • Sicherung gegen mechanische Überbeanspruchung von Freileitungen und Leitungsträgern Die Freileitung selbst sowie deren Träger- und Isolationselemente sind mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt, die mitunter vorübergehend, z. B. durch Witterungseinflüsse, wesentlich das Maß der als Höchstlast vorausberechneten Werte übersteigen. Während für manche der eingebauten Leitungselemente dieses höhere Maß an Last nicht zum Bruch des einen oder anderen Elementes führt, werden manche Teile der Anlage beschädigt oder brechen, wodurch mitunter ein Abfallen der Leitung verursacht wird. Es wird sich z. B. das Leitungsseil bei Überschreitung der Höchstlast, etwa bei einer kurzen Überlastung, dehnen und damit den Durchhang vergrößern und dadurch wieder die Seilbeanspruchung verringern und so einen Leitungsbruch verhindern. Im Gegensatz hierzu werden andere Leitungselemente, z. B. die keramischen Teile der Leitung, beim überschreiten der Höchstlast unverzüglich brechen und durch diesen Schaden oft weitere Schäden bedingen. Es wird daher bei einem Bruch des Trägerteiles der Leitung die Leitung abfallen und in der Folge nicht nur einen Kurzschluß verursachen und etwa einen Brand auslösen, sondern auch Menschenleben gefährden.
  • Um einen Leiterbruch zu verhindern, wurde bereits vorgeschlagen, einen besonderen Teil, ein Sollbruchglied, in den Leitungsverlauf einzusetzen, das bei Überschreitung der mechanischen Belastung eher bricht als irgendein anderer Teil der Leitung. Übersteigt also die Last den Höchstwert dieses Sicherungsteiles, der etwas geringer ist als der des mechanisch am schwächsten belastbaren Leitungsteiles, dann reißt dieser Teil und schützt dadurch alle anderen Leitungsteile ihrerseits vor einer Überbeanspruchung, die einen weitaus größeren Leitungsschaden zur Folge hätte.
  • Dieser vorzusehende Teil wird an einer leicht zugänglichen Stelle in den Leitungsverlauf eingesetzt werden, so daß die Instandsetzung der Leitung durch Einsetzen eines neuen Sicherungsteiles, nach Wiederherstellung der normalen Lastverhältnisse, keiner großen Mühe bedarf. Dieser weniger wertvolle Teil kann zweckmäßig in der Form eines Kaliberstückes, als Sollbruchstelle nächst einem Abspannmast, eingesetzt werden, um ein rasches Auswechseln dieses Teiles nach dem Bruch unschwer vornehmen zu zu können.
  • Um Masten- und Leitungsbrüche zu verhindern, wurde weiteres bereits vorgeschlagen, parallel zu dem in einer Tragklemme durchziehbar gehaltenen Hauptseil ein in der Tragklemme gehaltenes Hilfsseil anzuordnen, das den Seilzug aufnimmt und beim überschreiten der Seilbelastung reißt und ein Nachrutschen des Hauptseiles und damit eine Durchhangvergrößerung gestattet. Diese Anordnung hat jedoch den großen Nachteil, daß sich die Gleitfähigkeit der Rutschkupplung entlang des Seiles mit der Betriebszeit, den Witterungsverhältnissen, z. B. Eislast, u. ä., ändert, so daß für rechtzeitiges Eintreten des Gleitens im Gefahrensfall keine Gewähr gegeben ist.
  • Demgegenüber ist bei einer Sicherung gegen mechanische Überbeanspruchungen von Freileitungen und Leitungsträgern durch Zwischenschalten eines Sollbruchgliedes in Form eines Kaliberstückes gemäß der Erfindung parallel zu dem zwischen Festpunkt, wie Mast oder Isolatorkette, und Abspannklemme angeordneten Sollbruchglied ein. mit einer an sich bekannten Bremsvorrichtung verbundenes Abspannmittel wie Seil oder Kette vorgesehen, wobei die Bremsvorrichtung eine mit steigender Belastung zunehmende Bremskraft erzeugt.
  • Um beim Ansprechen dieses Sicherungselementes zu verhindern, daß die gesamte Zuglast der abfallenden Leitung plötzlich auf ein zunächst liegendes Trägerelement übertragen wird, ist dieser Teil mit einem an sich bekannten federnden, nachgiebigen Element verbunden, so daß beim Reißen des Kaliberteiles die Last der Leitung nur allmählich übertragen wird. Beim. Reißen des Kaliberteiles tritt somit kein Stoß in der Leitung auf, der neue Brüche verursachen könnte, und es wird der Gesamtwert der Last auch nur in einem langsam zunehmenden Ausmaß von dem Träger übernommen. Nach Brechen des Kaliberteiies tritt an seine Stelle eine Feder oder ein Druckmittelzylinder oder auch ähnliche Teile dieser Art, die gleich einer Auflaufbremse wirken und die übertragung der vollen Last ziemlich aufteilen.
  • Der Gegenstand der Erfindung, wird an einigen Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, erläutert.
  • Fig.1 zeigt eine Seilsicherung mit einer Luftdämpfung, Fig.2 eine Seilsicherung mit einer kombinierten Luftfederung, wobei die Verbindungsglieder Kettenglieder sind, und Fig. 3 eine Seilsicherung mit einer federnden Scherenaufhängung.
  • Die Abspannklemme 2, die das Leitungsseil 1 trägt, ist nicht wie üblich unmittelbar über ein Klemmstück 4 mit dem am Abspannmast hängenden Isolator 3 verbunden, sondern wird von einem Kaliberstück 5 getragen, dessen anderes Ende in einem Klemmstück 4 befestigt ist. Mit dem Klemmstück ist auch ein Bolzen 6 verbunden, der einen allseits geschlossenen Zylinder 7 trägt, in dem ein Kolben 8 mit einer Kolbenstange 9 angeordnet ist. Die Kolbenstange ist über ein Seil 10 mit der Abspannklemme 2 verbunden.
  • Tritt in der Leitung 1 eine Zuglast auf, deren Wert die Bruchlast des Kaliberstückes 5 übersteigt, dann reißt das Kaliberstück, und die Abspannklemme fällt ab. Da diese Abspannklemme jedoch über das Seil 10 mit der Kolbenstange 9 des Zylinders 7 verbunden ist, wobei der Zylinder seinerseits wieder an der Isolatorkette 3 hängt, wird die abfallende Last der Leitung auf den Kolben 8 übertragen, der die im Zylinder 7 eingeschlossene Luft komprimiert und dadurch allmählich steigend die Last der abfallenden Leitung übernimmt. Somit überträgt die Druckluft die Last der Abspannklemme über den Kolben und den Zylinder auf den Mast.
  • Der Zylinderteil unter dem Kolben kann völlig geschlossen sein. Dann wird der ausfahrende Kolben bei einem Kompressionswert, der der Last der abfallenden Leitung entspricht, zum Stillstand kommen. Es kann aber auch die Stirnfläche unter dem Kolben eine geringe Öffnung besitzen, durch die die komprimierte Luft allmählich entweicht und die Dämpfung der Bewegung des ausfahrenden Kolbens ein geringes, jedoch der jeweiligen Belastung sich anpassendes Maß besitzt. Der Endzustand nach dem Bruch des Kaliberstückes tritt in diesem Fall erst bei Aufliegen des Kolbens an der unteren Zylinderfläche ein.
  • Das Leitungsseil wird nach diesem Vorgang stärker durchhängen und damit auch die Belastung der einzelnen Teile des Leitungabschnittes entsprechend geringer sein. Zweckmäßig soll das Seil 10 eine solche Länge besitzen, daß nach dem Reißen des Kaliberstückes 5 die Durchhänge des durch diese Vorrichtungen geschützten Abschnittes jenes Maß erreichen, das der Normallast entspricht. Nach dem Einsetzen eines neuen Kaliberstückes ist die Leitung wieder in vorschriftsmäßigem Zustand.
  • Die Fig. 2 zeigt eine im wesentlichen ähnliche Anordnung. In dieser Figur tragen alle Teile, die Teilen der Fig. 1 entsprechen, die gleichen Bezeichnungen wie in Fig. 1. In dem Zylinderraum unter dem Kolben ist zusätzlich eine Feder 11 angeordnet, so daß die Last der abfallenden Leitung zum Teil durch die komprimierte Luft im Zylinderteil und zum Teil durch die im Zylinder eingeschlossene Feder übernommen wird. In jenem Fall, in dem die untere Stirnfläche des Zylinders eine Öffnung besitzt, gelangt allein die Feder im Zylinder zur Wirkung. Diese Anordnung hat gegenüber jenen, bei denen die Feder nicht in einem Zylinder angeordnet ist, den besonderen Vorteil, daß die Feder in dem Zylinder weniger der Verschmutzung ausgesetzt ist und somit auch nach längerer Einsatzzeit noch einwandfrei arbeitet. Die Kolbenstange ist bei diesem Ausführungsbeispiel über Kettenglieder 12 mit der Abspannklemme verbunden, die ebenfalls eine größere Gewähr für ein einwandfreies Arbeiten nach längerem Einsatz geben als das Zugseil nach Fig. 1.
  • In Fig. 3 ist an Stelle des Zylinders ein Scherenteil 13 eingesetzt, der mittels Federn 14 in dem zusammengezogenen Zustand gehalten wird. Beim Abfallen der Leitung und Ausfahren der Schere wird die Last der Leitung von den zwischen den Scherenteilen eingesetzten Federn übernommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Sicherung gegen mechanische überbeanspruchung von Freileitungen und Leitungsträgern durch Zwischenschalten eines Sollbruchgliedes in Form eines Kaliberstückes, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem -.zwischen Festpunkt (3 bzw. 4), wie Mast oder Isolatorkette und Abspannklemme (2) angeordneten Sollbruchglied (5) ein mit einer an sich bekannten Bremsvorrichtung (7, 8) verbundenes Abspannmittel (10), wie Seil oder Kette, vorgesehen ist, wobei die Bremsvorrichtung eine mit steigender Belastung zunehmende Bremskraft erzeugt.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Bremsvorrichtung eine an sich bekannte Luftkissendämpfung, z. B. ein in einem Zylinder (7) beweglicher Kolben (8); vorgesehen ist.
  3. 3. Sicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Bremsvorrichtung in an sich bekannter Weise eine oder mehrere Federn (14), gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Hebelarmen, vorgesehen sind.
DEL41438A 1961-03-14 1962-03-10 Sicherung gegen mechanische UEberbeanspruchung von Freileitungen und Leitungstraegern Pending DE1154540B (de)

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AT214861A AT224735B (de) 1961-03-14 1961-03-14 Sicherung gegen mechanische Überbeanspruchung von Freileitungen und Leitungsträgern

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DE1154540B true DE1154540B (de) 1963-09-19

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ID=3528790

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DEL41438A Pending DE1154540B (de) 1961-03-14 1962-03-10 Sicherung gegen mechanische UEberbeanspruchung von Freileitungen und Leitungstraegern

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CH (1) CH419271A (de)
DE (1) DE1154540B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2545291A1 (fr) * 1983-04-28 1984-11-02 Pauly Entreprise Rallonge d'ancrage pour ligne electrique
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US4616103A (en) * 1984-03-05 1986-10-07 Usines Metallurgiques L.C.A.B. SA Device with controlled deformation for protecting power lines against overloading due to the weather

Also Published As

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AT224735B (de) 1962-12-10
CH419271A (de) 1966-08-31

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