DE115147C - - Google Patents

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DE115147C
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capsule
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N5/00Starting apparatus having mechanical power storage
    • F02N5/02Starting apparatus having mechanical power storage of spring type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Anlafsvorrichtung für Explosionskraftmaschinen, welche namentlich bei Motorfahrzeugen Anwendung finden soll und welche vom Sitze des Wagenlenkers oder einer beliebigen anderen Stelle des Wagens aus bethätigt werden kann, so dafs es, um sie in Thätigkeit zu setzen, nicht erst nöthig ist, dafs der Führer den Wagen verläfst.
Auf der Zeichnung stellt
Fig. ι die Anlafsvorrichtung in Ansicht und Ruhestellung dar.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch dieselbe nach Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die Stellung der Theile der Vorrichtung zu einander, wenn sie nach Aufhörer} der Zugwirkung in ihre normale Lage zurückkehren wollen.
Fig. 4 endlich ist eine Detailzeichnung des zur Verwendung kommenden Sperrkegels.
Auf der Welle α des Motors sitzt, mit ihr fest verbunden, ein Sperrrad b. Die Welle ist in einem am Gestell befestigten Stutzen c gelagert, welcher die Nabe für eine auf ihn aufgeschobene Kapsel d bildet. Eine starke Spiralfeder e ist mit dem einen Ende an der Nabe c,' mit dem anderen an der Kapsel d befestigt. Nahe der Peripherie der Kapsel ist eine kurze Achse f verlagert, auf welcher ein Daumen g und ein Sperrkegel h sitzen. Durch eine Feder i wird letzterer immer in die Zähne des Sperrrades b gedrückt. Durch die Spiralfeder e wird die Kapsel d für gewöhnlich so weit zurückgezogen, dafs sich der Daumen g gegen einen festen Anschlag k legt, wodurch der Sperrkegel h aufser Eingriff mit den Zähnen des Sperrrades gehalten wird. Auf dem Umfang der Kapsel ist das Ende eines Riemens / oder dergl. befestigt, welcher, wenn das Ganze in Ruhestellung ist, einmal um die Kapsel herumgeführt und dann nach einer Stelle geführt ist, wo er dem Wagenlenker bequem zugänglich ist. Wird nun mit diesem Riemen in der Richtung des Pfeiles (Fig. 3) ein Zug ausgeübt, so wird natürlich das Gehäuse d demselben folgen müssen und die Feder e wird sich spannen. Gleichzeitig wird aber auch der Daumen g von dem Anschlagstück k abgehoben, und der Sperrkegel h greift unter dem Einflufs der Feder i in das Sperrrad b ein. Dasselbe wird also ebenfalls in der Pfeilrichtung gedreht werden; die Achse α mufs natürlich gleichfalls der Drehung folgen.
Hört der Zug auf, so wird sich unter dem Einflüsse der Spiralfeder e die Kapsel zurückbewegen (Fig.. 1), bis der Daumen g wieder auf den Aufschlag k aufschlägt. Der Sperrkegel gleitet dabei über die Zähne des Sperrrades b hinweg, bis er beim Anschlagen überhaupt ganz aus demselben herausgehoben wird.
Tritt einmal Rückzündung ein, so kann sich die Achse α frei in entgegengesetztem Sinne drehen, da der Sperrkegel aus den Zähnen, herausgehoben ist. Ein Abschlagen der Sperr-
zähne oder des Sperrkegels ist also in diesem Falle ganz ausgeschlossen. Bei normalem Gange wird das durch Schleifen des Sperrkegels auf den Sperrzähnen verursachte Geräusch nicht eintreten können.
Der Riemen Z wird zweckmäisig bis in die Nähe des Lenkersitzes geführt, wo er in eine geeignete Handhabe endet, welche der Wagenführer anzieht und die Operation so lange wiederholt, bis regelmäfsige Explosionen eintreten.
Auf der Achse α wird zweckmäfsig eine Zahnkuppelung s angebracht, um auch den Motor mit Hülfe einer aufgesteckten Kurbel anlassen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anlafsvorrichtung für Explosionskraftmaschinen, besonders an Motorfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dafseine an einer drehbar angeordneten Federkapsel (d) angebrachte Sperrklinke (h) beim Anziehen eines miti der Kapsel verbundenen Seiles (I) in ein auf der Antriebsachse befestigtes Sperrrad (b) eingreift und so die Achse in Umdrehung versetzt, während nach Loslassen des Seiles die Sperrklinke (h) sich zum neuen Anlassen des Motors einstellt und durch Anschlagen eines mit dieser verbundenen Daumens (g) gegen einen Anschlag (k) selbstthätig aus dem Sperrrad (b) ausgehoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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