DE11403C - Automatisch wirkender Apparat zur selbsttätigen Entfernung von Luftarten oder Schaum aus Diffusionsgefäfsen, Filtern etc - Google Patents

Automatisch wirkender Apparat zur selbsttätigen Entfernung von Luftarten oder Schaum aus Diffusionsgefäfsen, Filtern etc

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DE11403C
DE11403C DE188011403D DE11403DD DE11403C DE 11403 C DE11403 C DE 11403C DE 188011403 D DE188011403 D DE 188011403D DE 11403D D DE11403D D DE 11403DD DE 11403 C DE11403 C DE 11403C
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foam
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diffuser
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DE188011403D
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K. LEYSER in Oschersleben
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/02Foam dispersion or prevention

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)

Description

1880.
K. LEYSER in OSCHERSLEBEN.
Automatisch wirkender Apparat zur selbstthätigen Entfernung von Luftarten oder Schaum aus Diffusionsgefärsen, Filtern etc.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1880 ab.
Längste Dauer: 3. März 1892.
Der Apparat ist für sich allein in Fig. 1 und 2 in zwei verschiedenen Ausführungen, in Fig. 5 im Schnitt v-w der Fig. 1 und 2, und in Fig. 3 und 4 in zwei verschiedenen Aufstellungen auf einem Diffusor dargestellt.
Es bedeutet:
α den Stutzen, mittelst dessen der Apparat an den Diffusor gesetzt wird;
b ein Ventil mit drei Flügeln, in cylindrischer Führung;
c einen Hahn zum Abschlufs, wenn der Apparat nicht benutzt werden soll;
d ein Rohr zum Abführen von Luft und Schaum;
e ein Messingsieb mit Führung für den Schwimmer;
/ das Gehäuse des Schwimmers;
g den Schwimmer, welcher mittelst Kugelscharniers mit dem Ventil b verbunden ist;
h einen Probirhahn für Saft;
i einen Probirhahn für Luft;
k eine Rinne zur Aufnahme des ausgestofsenen Schaumes.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Bei dem nach Fig. 3 und 4 montirten Apparat wird der. Hahn c geöffnet, wie Fig. 1 zeigt, und bleibt immer so stehen.
Das Ventil b wird, so lange keine Flüssigkeit im Apparat ist, offen sein, da das Gewicht des Schwimmers gröfser genommen ist als die Kraft, mit welcher der im Diffusor herrschende Druck das Ventil b zu schliefsen strebt, es wird sich aber schliefsen, sobald der Schwimmer' durch in den Schwimmerkasten / eindringende Flüssigkeit gehoben wird, da der Schwimmer leichter ist als eine ihm an Volumen gleiche Flüssigkeitsmenge.
Tritt nun Flüssigkeit, Wasser oder Saft, in den geschlossenen Diffusor, so wird die darin befindliche Luft nach oben getrieben und durch das Ventil b entweichen. Ist der ganze Diffusor aber mit Flüssigkeit gefüllt, so wird dieselbe zuletzt in den Apparat steigen und hier den Schwimmer g heben und damit das Ventil b verschliefsen.
Es ist dann also, da der Apparat am höchsten Punkt des Diffusors angeschraubt ist, der Diffusor vollkommen mit Flüssigkeit gefüllt, und aus ihm alle Luft entfernt, ohne den geringsten Verlust von Flüssigkeit.
Bilden sich nun, während der Diffusor im Betriebe ist, Gase, so steigen dieselben nach oben lind füllen zunächst den Apparat aus, indem sie die Flüssigkeit aus demselben durch den Stutzen α zurückdrängen. Ist das Gehäuse/ mit Gasen gefüllt, so sinkt der Schwimmer, weil jetzt sein absolutes Gewicht zur Wirkung kommt, nieder und öffnet das Ventil b, aus dem nun die Gase durch den Hahn c und das Rohr d entweichen. Nachdem alle Gase entfernt sind, hebt die nachfolgende Flüssigkeit den Schwimmer g, welcher das Ventil wieder schliefst. Etwaiger Schaum, der sich im Diffusor bildet, wird ebenfalls auf die vorstehende Weise entfernt.
Der Diffusor ist also stets ganz voll Flüssigkeit, und kommen daher die durch Gas- und Schaumansammlungen sonst stets auftretenden Circulationsstörungen in dem Diffusor nicht mehr vor.
Beim Entleeren des Diffusors sinkt der Schwimmer mit der Flüssigkeit, öffnet das Ventil b und gestattet der äufseren Luft den Eintritt in den Diffusor.
Das Sieb e hat den Zweck, einzelne Schnitzeln, welche etwa mit der Flüssigkeit in die Höhe steigen, zurückzuhalten, damit dieselben nicht das Ventil b verstopfen können.
In Fig. 2 sind noch zwei Probirhähne h und i für Saft und Luft angegeben, welche zur jederzeitigen Untersuchung sehr angenehm sind, ohne unbedingt zum Functioniren des Apparates nothwendig zu sein.
In Fig. 4 ist eine Rinne k angegeben zum Auffangen bezw. Fortleiten des durch den Apparat ausgestofsenen Schaumes.

Claims (1)

  1. ■'· - Alles was vorstehend von Diffusoren gesagt ist, gilt ebenfalls von Filtern und ähnlichen geschlossenen Gefäfsen, in denen Flüssigkeiten unter Druck circuliren.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Apparat, welcher mittelst eines Schwimmers und eines durch diesen Schwimmer sich öffnenden und schliefsenden Ventiles selbstthätig Luft, Luftarten oder Schaum aus geschlossenen Gefäfsen, die ohne Abscheidung dieser, einen inconstanten Druck bewirkenden Factoren mangelhaft oder gar nicht functioniren, abzuführen vermag.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188011403D 1880-02-15 1880-02-15 Automatisch wirkender Apparat zur selbsttätigen Entfernung von Luftarten oder Schaum aus Diffusionsgefäfsen, Filtern etc Expired DE11403C (de)

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