DE1131009B - Verfahren zum Stabilisieren von Loesungen harzartiger Organopolysiloxane, die Cersalze von Carbonsaeuren enthalten - Google Patents

Verfahren zum Stabilisieren von Loesungen harzartiger Organopolysiloxane, die Cersalze von Carbonsaeuren enthalten

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DE1131009B
DE1131009B DEF28586A DEF0028586A DE1131009B DE 1131009 B DE1131009 B DE 1131009B DE F28586 A DEF28586 A DE F28586A DE F0028586 A DEF0028586 A DE F0028586A DE 1131009 B DE1131009 B DE 1131009B
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Germany
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Application number
DEF28586A
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Dr Klaus Damm
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Bayer AG
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Bayer AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/09Carboxylic acids; Metal salts thereof; Anhydrides thereof
    • C08K5/098Metal salts of carboxylic acids

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Description

  • Verfahren zum Stabilisieren von Lösungen harzartiger Organopolysiloxane, die Cersalze von Carbonsäuren enthalten Verbindungen von Cer, insbesondere seine Salze mit Carbonsäuren, wie Naphthen-, Octan-, Stearin-oder Essigsäure, werden vielfach Lackrohstoffen zur Härtungsbeschleunigung zugesetzt. Es ist bekannt, daß auch in Organopolysiloxanharzen die Härtungszeit durch einen solchen Zusatz verkürzt wird. Es ist ferner vorgeschlagen worden, einen kombinierten Zusatz von Cer-und Indiumsalz anzuwenden, um die Wärmebeständigkeit des ausgehärteten Organopolysiloxanharzes zu verbessern.
  • Eine eingehende Untersuchung über die Wirkung der Cersalze in Phenylmethylpolysiloxanharzen hat nun ergeben, daß die Wärmebeständigkeit von Harzen, die weniger als 0,5 Gewichtsprozent OH in Silanolgruppen enthalten, nur unbedeutend erhöht wird.
  • Beträchtlich dagegen wird die Wärmebeständigkeit erhöht bei größerem OH-Gruppen-Gehalt, wie aus der folgenden Tabelle ersichtlich ist.) eWärmebeständigkeit « ist die Anzahl Stunden, während deren ein etwa 0,1 mm dicker Harzfilm bei 270°C ohne Risse geblieben war. Die angeführten Gehalte an OH und H, O sind nach der in der Kolloid-Zeitschrift, Bd. 158 (1958), S. 97, beschriebenenMethode bestimmt worden.
  • °/0 bedeutet Gewichtsprozent des Harzes.
    Phenylmethyl-pH in Cer-Wärme-
    polysil-SiOH HO naphthe-beständig-
    oxanharz natzusatz keit
    0 20 Stunden
    o 0/1 o a 432 Stunden
    0 157 Stunden
    Mittel/0 248 Stunden
    0 112Stunden
    0, 1/0 120 Stunden
    Der Zusatz eines Cersalzes bei an O H-Gruppen reichen Siloxanharzen exscheint sehr vorteilhaft. Er ist aber gerade bei diesen in der Technik nicht ohne weiteres anwendbar. Die Lackindustrie verwendet solche Harze, insbesondere für Anstrichzwecke, in Form von Lösungen, und es hat sich gezeigt, daß der Zusatz der Cersalze zu einer allmählichen, nach dem Filtrieren immer wiederkehrenden Trübung durch anhaltendes Ausscheiden von Ceroxyd führt. Diese Partikeln stören die Glätte und den Glanz der Lackoberilächen und verhindern die Herstellung klarer Uberzüge aus unpigmentierten Lacken.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Stabilisieren von solchen mit üblichen Lösungsmitteln hergestellten Lösungen von harzartigen, im wesentlichen aus RSiOs-und R2SiO2-, gegebenenfalls auch 2 2 SiO4-Einheiten (R = Kohlenwasserstoffrest) bestehen-2 den und mindestens 0,5 Gewichtsprozent OH in Silanolgruppen enthaltenden Organopolysiloxanen, die 0,1 bis 7 Gewichtsprozent, bezogen auf das Organopolysiloxan, Cersalz einer Carbonsäure enthalten, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man den Organopolysiloxanlosungen zusätzlich 4 bis 50"/o des Cersalzgewichts einer schwachen Carbonsäure oder ihres Anhydrids zufügt.
  • Vorzugsweise wird die gleiche Säure oder das gleiche Säureanhydrid gewählt, aus dem das verwendete Cersalz gebildet ist, beispielsweise Essigsäure, Acetanhydrid, 2-Äthylhexansäure, Stearinsäure, Naphthensäure.
  • Als Lösungsmittel sind die auch sonst für Polysiloxane gebräuchlichen zu verwenden, beispielsweise Toluol, Xylol, aliphatische Kohlenwasserstoffe, auch im Gemisch mit niederen Alkoholen, wie Butanol.
  • Beispiel Eine Lösung von 60 Gewichtsprozent eines Polysiloxanharzes aus gleichen molaren Anteilen (CH3) SiO3-, (CH3) aSiO-, (C6 Hs) Si O3-und (CeH5) 2SiO-2 2 Einheiten in Toluol wurde nach der vorangehend erwähnten Methode analysiert. Bezogen auf den Feststoff, wurden 1,5 Gewichtsprozent OH in Silanolgruppen und 0,4 Gewichtsprozent H2O gefunden.
  • Dieser Lösung wurden 1 Gewichtsprozent Cernaphthenat und 0,3 Gewichtsprozent Naphthensäure zugefügt. Auch nach wochenlangem Stehen war keine Trübung zu beobachten.
  • ZumVergleich ohne Naphthensäurezusatz, sonst aber ebenso hergestellte Lösungen trübten sich im Laufe von einigen Tagen durch Ausscheidung von feinteiligem Ceroxyd oder basischem Cersalz.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Stabilisieren von solchenmit üblichen Lösungsmitteln hergestellten-Lösungen von harzartigen, im wesentlichen aus R Si O g-und R2 Si OZ-, gegebenenfalls auch Si 04-Ein-2 2 2 heiten (R = Kohlenwasserstoffrest) bestehenden und mindestens 0,5 Gewichtsprozent OH in Silanolgruppen enthaltenden Organopolysiloxanen, die 0,1 bis 7 Gewichtsprozent, bezogen auf das Organopolysiloxan, Cersalz einer Carbonsäure enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß man als zusätzlichen Stabilisator 4 bis 50 Prozent des Cersalzgewichts einer schwachen Carbonsäure oder ihres Anhydrids verwendet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die gleiche Säure, mit der das Cersalz gebildet ist, oder deren Anhydrid verwendet.
DEF28586A 1959-06-02 1959-06-02 Verfahren zum Stabilisieren von Loesungen harzartiger Organopolysiloxane, die Cersalze von Carbonsaeuren enthalten Pending DE1131009B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166472B (de) 1962-03-26 1964-03-26 Wacker Chemie Gmbh Verfahren zum Stabilisieren von Organopolysiloxanen
DE3217664A1 (de) * 1981-05-11 1983-01-05 Tokyo Shibaura Denki K.K., Kawasaki, Kanagawa Verfahren zur verbesserung der antibrennbarkeitseigenschaften von in statischen elektrischen vorrichtungen verwendbarem dimethylsilikonoel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166472B (de) 1962-03-26 1964-03-26 Wacker Chemie Gmbh Verfahren zum Stabilisieren von Organopolysiloxanen
DE3217664A1 (de) * 1981-05-11 1983-01-05 Tokyo Shibaura Denki K.K., Kawasaki, Kanagawa Verfahren zur verbesserung der antibrennbarkeitseigenschaften von in statischen elektrischen vorrichtungen verwendbarem dimethylsilikonoel

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