DE1129268B - Hydraulisches Auslegereinziehwerk - Google Patents

Hydraulisches Auslegereinziehwerk

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DE1129268B
DE1129268B DEK42730A DEK0042730A DE1129268B DE 1129268 B DE1129268 B DE 1129268B DE K42730 A DEK42730 A DE K42730A DE K0042730 A DEK0042730 A DE K0042730A DE 1129268 B DE1129268 B DE 1129268B
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DE
Germany
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boom
actuator
intermediate member
movement
luffing
Prior art date
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Pending
Application number
DEK42730A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Kaczkowski
Ehrhardt Minkus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Ardelt GmbH
Original Assignee
Krupp Ardelt GmbH
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Publication date
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Publication of DE1129268B publication Critical patent/DE1129268B/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/06Cranes in which the lifting movement is done with a hydraulically controlled plunger

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Hydraulisches Auslegereinziehwerk Bei Wippkranen mit waagerechtem Lastweg ist es erwünscht, daß die an dem Wippausleger hängende Last sich in dem ganzen Wippbereich möglichst mit gleichbleibender Geschwindigkeit bewegt. Dies kann man durch Regelung der Drehzahl des Wippwerkmotors erreichen. Man kann aber bei einem hydraulischen Auslegereinziehwerk auch so verfahren, daß der Antriebsmotor für die die Druckflüssigkeit liefernde Pumpe mit gleichbleibender Drehzahl läuft und die Förderung der Pumpe in Abhängigkeit von den Wippbewegungen des Auslegers, z. B. durch Drosselung des Druckflüssigkeitsstromes oder (bei Axialkolbenpumpen) durch Verschwenkung eines Pumpenteiles gegenüber dem anderen oder durch Veränderung der Exzentrizität des Läufers einer Verdrängerpumpe, entsprechend geregelt wird.
  • Die bekannten Einziehwerke dieser Art haben den Nachteil, daß nur ein bestimmter, größter Wert der Lastgeschwindigkeit in dein Wippbereich selbsttätig konstant gehalten wird. Bei einer bekannten Einrichtung wird durch Kurvenlineal od. dgl. die Möglichkeit geschaffen, die Lastgeschwindigkeit in dem Wippbereich auf einen gleichbleibenden, höchsten Wert zu begrenzen, aber auch hiervon abweichend geringere Lastgeschwindigkeiten zu verwirklichen, die jedoch dann nicht selbsttätig über dem Lastweg konstant gehalten werden.
  • Demgegenüber wird mit der Erfindung bezweckt, daß bei einem hydraulischen Auslegcreinziehwerk beliebige Werte der Lastgeschwindigkeit zwischen Null und einem Höchstwert über dem Lastweg selbsttätig konstant gehalten werden. Hierbei sollen die ein Regelglied der Pumpe beeinflussenden Wippbewegungen des Auslegers während des Hauptteiles der Lastbewegung keine Rückwirkung auf den zur Einstellung der Lastgeschwindigkeit dienenden Steuerhebel od. dgl. ausüben.
  • Vorzugsweise soll jedoch der Ausleger, wenn er eine seiner Wippendlagen erreicht, den Steuerhebel od. dgl. zwangläufig so verstellen, daß die Förderung der die Druckflüssigkeit liefernden Pumpe zu Null wird, so daß auch bei Unachtsamkeit des Kranführers der Ausleger stoßfrei in die betreffende Endlage gelangt.
  • Die Erfindung betrifft ein hydraulisches Auslegereinziehwerk, insbesondere für Wippkrane, dessen die Druckflüssigkeit liefernde Pumpe ein Regelglied aufweist, das von den Wippbewegungen des Auslegers derart beeinflußt wird, daß bei gleichbleibender Drehgeschwindigkeit des Pumpenantriebsmotors die an dem Ausleger hängende Last sich in dem Wippbereich mit wenigstens annähernd gleichbleibender Geschwindigkeit bewegt. Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß zur Erzielung beliebiger; über dem Lastweg gleichbleibender Lastgeschwindigkeiten innerhalb eines gewissen Geschwindigkeitsbereiches ein Stellglied in einer ein Zwei-Koordinaten-System bildenden Verstelleinrichtung geführt ist, welche eine mit einem Zwischenglied verbundene, die eine Koordinatenrichtung bestimmende Führung für das Stellglied und eine weitere, die andere Koordinatenrichtung bestimmende, als Führung für das Zwischenglied dienende Lagerung aufweist, wobei die Bewegung des Stellgliedes in einer der beiden Koordinatenrichtungen zwangläufig von der Wippbewegung des Auslegers abhängt, während die Bewegung des Stellgliedes in der anderen Koordinatenrichtung der jeweiligen, willkürlich vorzunehmenden Einstellung der Lastgeschwindigkeit entspricht, und daß das Stellglied mit dem Regelglied der Pumpe durch eine Kopplung verbunden ist, welche die in einer bestimmten Richtung liegende Bewegungskomponente des Stellgliedes, die sich aus den Teilbewegungen des Stellgliedes in den beiden Koordinatenrichtungcn ergibt, auf das Regelglied überträgt. Zweckmäßig ist die Verstelleinrichtung so ausgebildet, daß die Führung des Stellgliedes auf Polarkoordinaten erfolgt. Dies kann in der Weise geschehen, daß das Zwischenglied mittels eines Steuerhebels od. dgl. drehbar und das Stellglied auf dem Zwischenglied so geführt ist, daß sein Abstand von der Drehachse in Abhängigkeit von der Wippbewegung des Auslegers selbsttätig geändert wird. Dabei kann an dem Zwischenglied ein Gleitstück unter der Einwirkung eines von der Wippbewegung des Auslegers beeinflußten übertragungsmittels verschiebbar geführt sein, dessen Wirkungsrichtung wenigstens annähernd mit der Drehachse des Zwischengliedes zusammenfällt, wobei das Gleitstück mit dem Regelglied gekuppelt ist, dessen Führungsbahn mit der Drehachse des Zwischengliedes einen spitzen Winkel bildet. Damit der Ausleger jeweils stoßfrei in seine Endlagen gelangt, steht er zweckmäßig- mit einer auf das Zwischenglied wirkenden Stelleinrichtung in einer solchen Antriebsverbindung, daß das Zwischenglied dann, wenn- der Ausleger in eine seiner beiden Endlagen gelangt, zwangläufig in die Stellung gedreht wird, die der Herabsetzung der Druckflüssigkeitsförderung auf Null entspricht.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Auslegereinziehwerk schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Gesamtheit des Einziehwerkes mit der zugehörigen Steuerung, Fig.2 die Ansicht eines Teiles der Steuerung in Blickrichtung des Pfeiles A in Fig. 1 und Fig. 3 die Ansicht eines anderen Teiles in Blickrichtung des Pfeiles B.
  • Der Ausleger ist mit 1 und die Achse seines Wippgelenkes mit 2 bezeichnet. An dem Ausleger 1 greift die Kolbenstange 3 einer hydraulischen Verstelleinrichtung an, deren Zylinder mit 4 bezeichnet ist.
  • Zur Erzeugung der Druckflüssigkeit für diese Verstelleinrichtung dient eine von einem Motor 5 angetriebene Verdrängerpumpe, die aus einem feststehenden Teil 6 und einem Teil 7 besteht, der gegenüber dem Teil 6 um eine Achse 8 schwenkbar ist. Durch Verschwenkung des Pumpenteiles 7 wird die in der Zeiteinheit von der Pumpe geförderte Druckflüssigkeitsmenge bei gleichbleibender Drehzahl des Motors 5 stufenlos geregelt. Diese Verschwenkung wird durch eine Servoeinrichtung 11 bewirkt. Der Pumpenteil 6 ist mit dem Zylinder 4 durch Leitungen 9, 10 verbunden.
  • Die Servoeinrichtung 11 wird einerseits in Abhängigkeit von den Wippbewegungen des Auslegers 1 und andererseits - mittels eines Steuerhebels 12 nach Maßgabe der einzustellenden Lastgeschwindigkeit betätigt. Der Steuerhebel 12 sitzt fest an einem Kulissenkörper 13, der in zwei Lagern 14, 15 um eine Achse 16 drehbar ist. In der Kulisse des Körpers 13 ist ein Stein 17 in Richturig der Achse 16 geführt. An diesem greift ein Gestänge 18 an, an dessen kugeliges Ende 19 ein Bowdenzug 20 angeschlossen ist. Dieser geht von einer Zahnstange 21 aus, die unterhalb der Wippachse 2 verschiebbar gelagert ist und im Eingriff mit einem fest an dem Ausleger 1 sitzenden Zahnrad 22 steht. Die Wirkungslinie der von dem Bowdenzug 20 auf das Gestänge 18 übertragenen Kraft fällt mit der Achse 16 der Kulisse zusammen.
  • Der Stein 17 ist mit einem das Regelglied bildenden Stein 23 mittels des Lenkers 24 gekuppelt. Der Stein 23 ist auf einem von dem Kulissenkörper 13 ausgehenden Arm 25 in einem spitzen Winkel zu der Achse 16 geführt. An einem auf der Unterseite sitzenden Kugelzapfen 26 greift ein Bowdenzug 27 an, der zu einer zur Einstellung der Servoeinrichtung 11 dienenden, längs verschiebbaren Stange 28 geführt ist.
  • Nach der Darstellung in Fig. 1 und 2 befindet sich der Ausleger 1 in der Endlage, in der er am weitesten ausgewippt ist. Dementsprechend ist der Stein 17 durch den Bowdenzug 20 in seine untere Endlage gezogen; und der mit ihm gekuppelte Stein 23 befindet sich am unteren Ende des Armes 25. Der Steuerhebel 1.2 nimmt die in Fig. 2 mit 0 bezeichnete Lage ein, bei welcher der Bowdenzug 27 die Steuer-Stange 28 der Servoeinrichtung 11 in der Mittellage hält. Demgemäß befindet sich der schwenkbare Pumpenteil ? in der Mittellage bezüglich des festen Pumpenteiles 6. Dies bedeutet, daß die Pumpe, obwohl der Motor 5 läuft, keine Druckflüssigkeit fördert.
  • Wenn der Ausleger 1 aus der dargestellten Lage heraus nach oben gewippt, also die an ihm hängende Last nach der Kranmitte hin bewegt werden soll, wird der Steuerhebel 12 aus der in Fig. 2 dargestellten Nullage in die durch die Linie I bezeichnete Lage geschwenkt, die der größten Lastgeschwindigkeit entspricht. Hierbei gelangt der Mittelpunkt des Kugelzapfens 26 in die Stellung a. Das von dem Punkt a auf die der Nullstellung des Steuerhebels 12 entsprechende Mittellinie 0-0 gefällte Lot 1" ist diejenige Strecke, die von dem Bowdenzug 27 als Längsbewegung auf die Steuerstange 28 übertragen wird. Demgemäß wird unter Vermittlung der Servoeinrichtung 11 der Pumpenteil 7 nach links verschwenkt, so daß eine bestimmte, größte Menge Druckflüssigkeit in der Zeiteinheit durch die Leitung 10 nach dem unteren Ende des Zylinders 4 gefördert wird. Unter dem Druck dieser Flüssigkeit wird der Ausleger 1 angehoben.
  • Das an der Wippbewegung des Auslegers teilnehmende Zahnrad 22 verschiebt die Zahnstange 21 nach rechts, und infolgedessen wird durch den Bowdenzug 20 der Stein 17 in der Kulisse des Körpers 13 nach oben geschoben, wobei keine Rückwirkung auf den Steuerhebel 12 erfolgt. Gleichzeitig wird der Stein 23 auf dem Arm 25 nach oben verschoben, wobei der Mittelpunkt des Kugelzapfens 26 in den Punkt 26` gelangt. Demgemäß wandert, in Fig. 2 betrachtet, der Mittelpunkt des Kugelzapfens von der Stellung a auf der Linie I in die Stellung b. Dieser Punkt hat von der Mittellinie 16 einen kleineren Abstand als der Punkt a und demgemäß auch einen Abstand lh von der Nullinie 0-0, der kleiner ist als die Strecke 1a. Dies bedeutet, daß die Steuerstange 28 wieder etwas nach rechts verschoben und folglich der Pumpenteil 7 entsprechend zurückgeschwenkt ist. Die Pumpe fördert daher nunmehr eine geringere Flüssigkeitsmenge in der Zeiteinheit, so daß die Wippgeschwindigkeit verringert wird.
  • Die Verringerung der Wippgeschwindigkeit bei fortschreitendem Anheben des Auslegers 1 erfolgt selbsttätig in der Weise, daß sich die an dem Ausleger 1 hängende Last mit einer im wesentlichen gleichbleibenden Geschwindigkeit nach der Kranmitte hin bewegt.
  • Für die umgekehrte Bewegung der Last wird der Steuerhebel 12 in die in Fig. 2 mit II bezeichnete Lage geschwenkt, die dem Auswippen des Auslegers mit der größten Lastgeschwindigkeit entspricht. Beim Beginn des Auswippens, wenn der Ausleger 1 noch stillsteht, ist die Zahnstange 21 nach rechts verschoben, und demgemäß sind die Steine 17 und 23 in der Kulisse des Körpers 13 bzw. auf dem Arm 25 weit nach oben verschoben. Demgemäß befindet sich der Mittelpunkt des Kugelzapfens 26 beispielsweise zunächst in der in Fig. 2 mit c bezeichneten Lage. Hierbei hat dieser Punkt von der Nullinie 0-0 einen Abstand l,. Dies bedeutet, daß die Steuerstange 28 um die Strecke 1, nach rechts hin verschoben und der Pumpenteil 7 entsprechend verschwenkt ist. Demgemäß wird eine verhältnismäßig kleine Druckflüssigkeitsmenge in der Zeiteinheit durch die Leitung 9 nach dem Zylinder 4 gefördert, so daß der Ausleger mit einer entsprechend kleinen Geschwindigkeit nach außen wippt. Bei dieser Wippbewegung wird die Zahnstange 21 nach links verschoben, und folglich werden die Steine 17 und 23 nach unten bewegt. Daher wandert der Mittelpunkt des Kugelzapfens 26 auf der Geraden 1I nach außen, beispielsweise bis zu dem Punkt d, der einen Abstand ld von der Linie 0-0 in Fig. 2 hat. Die Steuerstange 28 wird also mit fortschreitender Auswippbewegung nach rechts verschoben, so daß die zu dem Zylinder 4 in der Zeiteinheit geförderte Druckflüssigkeitsmenge und damit die Wippgeschwindigkeit zunimmt. Die Verhältnisse sind hierbei so gewählt, daß im Endergebnis die Last sich über dem ganzen Wippweg mit etwa gleichmäßiger Geschwindigkeit nach außen bewegt.
  • Man kann den Steuerhebel 12 auch in irgendwelche Zwischenstellungen, z. B. nach den Linien I' oder II' in Fig. 2 drehen. Dann erfolgt die Bewegung der Last beim Einwippen bzw. Auswippen mit einer niedrigeren Geschwindigkeit als bei der Stellung des Hebels nach den Linien I bzw. II. Aber auch hierbei bleibt die Lastgeschwindigkeit im wesentlichen konstant, da sich der Mittelpunkt des Kugelzapfens 26 längs der Linie I' bzw. 1I' bewegt und die Servoeinrichtung entsprechend betätigt wird.
  • Fest mit dem Ausleger 1 ist ein Zahnsegment 29 verbunden, das im Eingriff mit einem Ritzel 30 steht. Zu gemeinsamer Drehung ist mit diesem eine Sektorscheibe 31 verbunden, die zwei etwa um 90° gegeneinander versetzte Flanken 32, 33 hat. Bei der in Fig. 1 dargestellten Lage liegt die Flanke 32 an der linken Seite des Zapfens 33 einer Kurbel an, die gleichachsig zu der Sektorscheibe 31 zusammen mit einem Zahnrad 34 drehbar gelagert ist. Dieses greift in eine Zahnstange 35 ein, die durch einen Bowdenzug 36 mit einer rückwärtigen Verlängerung 37 des Steuerhebels 12 verbunden ist.
  • Wenn der Ausleger 1 aus der in Fig. 1 dargestellten ausgewippten Lage heraus nach oben verschwenkt wird, dreht sich die Sektorscheibe 31 im Uhrzeigerdrehsinn. Dabei ist der Steuerhebel 12 z. B. in die mit I bezeichnete Lage verschwenkt. Infolge der entsprechenden Verschwenkung seiner Verlängerung 37 ist die Zahnstange 35 mittels des Bowdenzuges 36 nach rechts verschoben worden, wodurch der Kurbelzapfen 33 in die mit 38 bezeichnete Lage gebracht worden ist.
  • Wenn sich der Ausleger beim Einwippen seiner Endlage nähert, trifft die Flanke 33 der Sektorscheibe 31 auf den Kurbelzapfen 33 und überführt ihn in die in Fig. 1 dargestellte Nullage. Hierdurch wird unter Vermittlung des Zahnrades 34 die Zahnstange 35 nach links verschoben und dementsprechend die Verlängerung 37 mit dem Steuerhebel 12 durch den Bowdenzug 36 in die in Fig. 2 dargestellte Nullage zurückgedreht. Es wird also zwangläufig dann, wenn der Ausleger seine Wippendstellung erreicht, durch den Bowdenzug 27 die Servoeinrichtung in die Nullstellung gebracht, so daß der Pumpenteil 7 die in Fig. 1 dargestellte Mittellage einnimmt und keine Druckflüssigkeit mehr zu dem Zylinder 4 gefördert wird. Sinngemäß dieselbe Wirkung tritt ein, wenn der Ausleger 1 beim Auswippen in die entsprechende Endstellung gelangt, wobei die Flanke 32 der Sektorscheibe 31 den Kurbelzapfen 33 aus der mit 39 bezeichneten Lage in die in Fig. 1 dargestellte Mittellage verschwenkt. Hierdurch wird in jedem Fall beim Erreichen einer Endstellung des Auslegers 1 eine Verlangsamung der Wippbewegung und ein stoßfreier Anschlag des Auslegers erzielt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydraulisches Auslegereinziehwerk, insbesondere für Wippkrane, dessen die Druckfüssib keit liefernde Pumpe ein Regelglied aufweist, das von den Wippbewegungen des Auslegers derart beeinflußt wird, daß bei gleichbleibender Drehgeschwindigkeit des Pumpenantriebsmotors die an dem Ausleger hängende Last sich in dem Wippbereich mit wenigstens annähernd gleichbleibender Geschwindigkeit bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung beliebiger, über dem Lastweg gleichbleibender Lastgeschwindigkeiten innerhalb eines gewissen Geschwindigkeitsbereiches ein Stellglied (23) in einer ein Zwei-Koordinaten-System bildenden Verstelleinrichtung geführt ist, welche eine mit einem Zwischenglied (13) verbundene, die eine Koordinatenrichtung bestimmende Führung (25) für das Stellglied und eine weitere, die andere Koordinatenrichtung bestimmende, als Führung für das Zwischenglied (13) dienende Lagerung (14, 15) aufweist, wobei die Bewegung des Stellgliedes (23) in einer der beiden Koordinatenrichtungen zwangläufig von der Wippbewegung des Auslegers (1) abhängt, während die Bewegung des Stellgliedes in der anderen Koordinatenrichtung der jeweiligen, willkürlich vorzunehmenden Einstellung der Lastgeschwindigkeit entspricht, und daß das Stellglied (23) mit dem Regelglied (11) der Pumpe durch eine Kopplung (27) verbunden ist, welche die in einer bestimmten Richtung liegende Bewegungskomponente (z. B. 1a) des Stellgliedes, die sich aus den Teilbewegungen des Stellgliedes in den beiden Koordinatenrichtungen ergibt, auf das Regelglied überträgt.
  2. 2. Einziehwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung so ausgebildet ist, daß die Führung des Stellgliedes (23) auf Polarkoordinaten erfolgt.
  3. 3. Einziehwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied (13) mittels eines Steuerhebels (12) od. dgl. drehbar und das Stellglied (23) auf dem Zwischenglied so geführt ist, daß sein Abstand von der Drehachse (16) in Abhängigkeit von der Wippbewegung des Auslegers (1) selbsttätig geändert wird.
  4. 4. Einziehwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zwischenglied (13) ein Gleitstück (17) unter der Einwirkung eines von der Wippbewegung des Auslegers (1) beeinftußten Kraftübertragungsmittels (20) verschiebbar geführt ist, dessen Wirkungsrichtung wenigstens annähernd mit der Drehachse (16) des Zwischengliedes zusammenfällt, und daß das Gleitstück (17) mit dem Regelglied (23) gekuppelt ist, dessen Führungsbahn (25) mit der Drehachse (16) des Zwischengliedes einen spitzen Winkel bildet.
  5. 5. Einziehwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (1) mit einer auf das Zwischenglied (13) wirkenden Stelleinrichtung (31, 33) in einer solchen Antriebsverbindung steht, daß das Zwischenglied dann, wenn der Ausleger in eine seiner beiden Wippendlagen gelangt, zwangläufig in die Stellung gedreht wird, die der Herabsetzung der Druckflüssigkeitsförderung auf Null entspricht.
  6. 6. Einziehwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Ausleger (1) durch ein Getriebe (29; 30) eine Sektorscheibe (31) verbunden ist, die beim Erreichen der einen oder der anderen Wippendlage des Auslegers mit jeweils einer Flanke (32, 33) ein Koppelglied (33) mitnimmt, das über ein Kraftübertragungsmittel (36) mit einem an dem Zwischenglied sitzenden Hebelarm (37) verbunden ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4225687A1 (de) * 2020-12-09 2023-08-16 Liebherr-Werk Biberach GmbH Hebezeug sowie verfahren zum verstellen des auslegers eines solchen hebezeugs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4225687A1 (de) * 2020-12-09 2023-08-16 Liebherr-Werk Biberach GmbH Hebezeug sowie verfahren zum verstellen des auslegers eines solchen hebezeugs

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