DE1027386B - Einrichtung zur Regelung hydraulischer Hebezeugtriebwerke - Google Patents

Einrichtung zur Regelung hydraulischer Hebezeugtriebwerke

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DE1027386B
DE1027386B DEK27824A DEK0027824A DE1027386B DE 1027386 B DE1027386 B DE 1027386B DE K27824 A DEK27824 A DE K27824A DE K0027824 A DEK0027824 A DE K0027824A DE 1027386 B DE1027386 B DE 1027386B
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DEK27824A
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Bruno Beier
Alfred Steffen
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Kampnagel AG Vormals Nagel & K
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Kampnagel AG Vormals Nagel & K
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    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B7/00Systems in which the movement produced is definitely related to the output of a volumetric pump; Telemotors
    • F15B7/005With rotary or crank input
    • F15B7/006Rotary pump input
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/06Cranes in which the lifting movement is done with a hydraulically controlled plunger

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Description

  • Einrichtung zur Regelung hydraulischer Hebezeugtriebwerke Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Regelung hydraulischer Hebezeugtriebwerke mit zu verstellendem Gerät, z. B. regelbarer Pumpe, Schieber od. dgl., bei der ein als Überlagerungsorgan ausgebildetes Steuerglied vorgesehen ist, an dem ein von Hand betätigtes Gestänge angreift und das zu verstellende Gerät angeschlossen ist.
  • Bei Kranhubwerken oder Ladewinden wird die Leistung des elektrischen Antriebsmotors oder des Brennkraftantriebsmotors normalerweise so bemessen, daß die Vollast mit einer gewünschten bestimmten Geschwindigkeit gehoben oder gesenkt werden kann, und gefordert, daß kleine Lasten oder der leere Haken entsprechend schneller gefahren werden können, um die installierte Motorleistung günstig auszunutzen.
  • Um dieser Forderung zu, genügen, ist es bei hydraulischen Hebezeugtriebwerken bekannt, eine Einrichtung der oben bezeichneten Art zu verwenden, bei der die Bewegung des Steuergliedes durch vom Druck des hydraulischen Arbeitsmittels beeinflußte Anschläge begrenzt wird, d. h., bei leerem Haken kann der Kranführer mit der entsprechend bestimmten Höchstgeschwindigkeit fahren, bei Vollast begrenzen die vom jeweiligen Arbeitsmitteldruck hydraulisch verstellten Anschläge automatisch die Fördermenge der Speisepumpe und damit die Geschwindigkeit dermaßen, daß das Produkt aus Druck X Fördermenge, die Leistung, konstant ist. Diese Einrichtung benötigt allerdings, um in zwei Steuerrichtungen regeln zu können, zwei derartige hydraulisch beeinflußte Anschläge, was einen unerwünschten Mehraufwand bedeutet. Die vom hydraulischen Arbeitsmitteldruck hervorgerufene Verstellung der Anschläge wirkt sich bei der bekannten Einrichtung bis auf den vom Kranführer betätigten Handhebel aus, indem dieser auch entsprechend verstellt wird, d. h. der Verstellbereich des Handhebels verkleinert wird. Dies ist insofern ungünstig, als dadurch die Feinfühligkeit beim Steuern herabgesetzt wird. Es ist zwar möglich, durch Einschaltung eines elastischen Gliedes zwischen Steuerglied und dem am Kranführerstand befindlichen Handhebel den Verstellbereich des Handhebels gleich groß zu halten, dem Kranführer das Schalten also einfach zu machen; man bringt aber mit dem elastischen Glied einen neuen schwachen Punkt in die Steuertransmission, weil durch das eingeschaltete elastische Glied die beim Steuern notwendige Feinfühligkeit leidet. Ein Nachteil dieser bekannten Einrichtung ist noch darin zu sehen, daß, sofern kein besonderes Ausgleichsgewicht vorgesehen wird, die hydraulisch verstellten Anschläge das Gewicht des gesamten Steuergestänges einschließlich Steuerglied sowie die Reibung in den Gelenken überwinden müssen, wodurch der Steuervorgang ebenfalls ungünstig beeinflußt wird. In Verbindung mit hydraulischen Zweimotorengreiferwindwerken ist ferner eine Regeleinrichtung der vorbezeichneten Gattung bekannt, bei der zur Regelung des einen hydraulischen Motors im umgekehrten Verhältnis zur Schluckfähigkeit des anderen hydraulischen Motors das die beiden Regelhebel verbindende Gestänge, welches die Hebelarme in einander entgegengesetztem Wirkungssinne verstellt, in seinem Gelenk zu einer zusätzlichen gleichsinnigen Beeinflussung der beiden hydraulischen Motoren in ihren Schluckfähigkeiten eingerichtet ist, welche unabhängig von der Hebellage der ersten Verstellung vor sic h geht und ohne Rückwirkung auf diesen Hebel bleibt, wobei das Gelenk in der Bewegungsrichtung der Verstellbarkeit auf entgegengesetzten Wirkungssinn durch die Verbindung mit einem lösbar festgestellten Handhebel gesperrt und an einer Pleuel- oder Kolbenstange eines unter dem Lastdruck der Getriebeflüssigkeit stehenden Druckzylinders angeordnet ist. Die Ausbildung des als Überlagerungsorgan dienenden Steuergliedes und die Weise der Einleitung der einzelnen Verstellbewegungen in dieses ergeben bei dieser Einrichtung eine Regelcharakteristik, die sich zwar für die Erfordernisse bei Zweimotorengreiferwindwerken, nicht aber für eine Regelung auf gleichbleibende Leistung eignet. Aus Sicherheitsgründen ist diese Einrichtung für die vorliegende Aufgabe nicht brauchbar, da sie auf Grund ihrer bestimmten konstruktiven Lösung keine eindeutige Festlegung der Nullstellung aufweist.
  • Der Erfindung obliegt in erster Linie die Aufgabe, im Hinblick auf eine Leistungsregelung unter Vermeidung der oben geschilderten Nachteile eine Ausbildung zu wählen, die eine für diesen Zweck günstige, hyperbelartige Regelkennlinie ergibt. Esi liegt ihr außerdem die Aufgabe zugrunde, die Einrichtung so zu gestalten, daß sie neben der Verwendung bei Hubwerken auch für andere hydraulische Krantriebwerke nutzbringend angewendet werden kann, z. B. bei Wippwerken und Fahrwerken.
  • Bei Wippkranen mit waagerechtem Lastweg ist es nämlich erwünscht, im ganzen Ausladungsbereich des Kranes für eine bestimmte Stellung des vom Kranführer betätigten Steuerorgans, d. h. für eine konstante Antriebsmotordrehzahl, eine gleichbleibende Lastgeschwindigkeit beim Ein- und Auswippen zu haben. Diese konstante Lastgeschwindigkeit bei einer bestimmten Steuerorganstellung ist ohne besondere Vorkehrungen nicht zu erreichen, weil die Auslegerspitze sich beim Wippen auf einem Kreisbogen bewegt, weshalb die Lastgeschwindigkeit mit zunehmender Ausladung abnimmt bzw. bei abnehmender Ausladung zunimmt.
  • Um beim Wippen für eine bestimmte Steuerorganstellung eine konstante Lastgeschwindigkeit zu erzielen, ist bereits vorgeschlagen worden, die Wippmotordrehzahl in Abhängigkeit von der Auslegerstellung zu regeln. Das erfordert jedoch einen unerwünschten Mehraufwand an komplizierten und teueren elektrischen Steuerorganen, weil zwar bei einer bestimmten Schaltstellung das Steuerorgans eine konstante Lastgeschwindigkeit angestrebt wird, trotzdem aber mehrere Schaltstufen und damit Lastgeschwindigkeitsstufenvorhanden sein müssen, wodurch neben einer Regelung des Wippmotors abhängig von der Auslegerstellung auch eine Regelbarkeit von Hand erforderlich ist. Ebenso wie der vorstehend beschriebene hat sich auch ein anderer bekannter Vorschlag nicht durchsetzen können, der eine konstante Lastgeschwindigkeit auf dem Wege über ein kinematisches System zu erreichen sucht. Hierbei wies die kinematische Verbindung zwischen Wippmotor und Kranausleger ein bestimmtes Übersetzungsverhältnis auf, und die Kolbenstange des hydraulischen Wippwerkes verstellte den Kranausleger mit Hilfe eines Scherensystems. Die Nachteile dieser Anlage liegen in dem erhöhten Kraftbedarf infolge ungünstiger Übertragungswinkel, in den großen Kräften, welche in dem Scherensystem auftreten, und ferner darin, daß man wegen des einzuhaltenden, festgelegten Übersetzungsverhältnisses in konstruktiver Hinsicht nicht frei ist.
  • Ein weiterer Vorschlag benutzt zur Erzielung einer konstanten Lastgeschwindigkeit die das hydraulische Wippwerk, ein Zylinderkolbensystem, speisende regelbare Pumpe, welche vom Kranausleger in bezug auf ihre Fördermenge unter Vermittlung eines Übertragungsgestänges derart verstellt wird, daß sich bei konstanter Geschwindigkeit des Antriebsmotors eine gleichbleibende Geschwindigkeit der Last über dem gesamten Verstellbereich ergibt.
  • Hinsichtlich ihrer Verwendung bei Kranwippwerken knüpft die Erfindung an die letztgenannte Einrichtung an, vervollkommnet sie und vermeidet ihre Mängel. Die bekannte Einrichtung muß einmal die vom Kranausleger beeinflußte regelbare Speisepumpe haben, womit bei konstanter Antriebsmotordrehzahl durch Regelung vom Ausleger her eine gleichbleibende Lastgeschwindigkeit erzielt wird. Weil aber die Wippgeschwindigkeit normalerweise mehr Abstufungen hat, d. h. der Antriebsmotor mehr Drehzahlstufen haben muß, ist bei der bekannten Einrichtung neben der regelbaren Speisepumpe ein regelbarer elektrischer Antriebsmotor erforderlich, den der Kranführer jeweils entsprechend schalten muß. Abgesehen von dem kostenmäßigen Mehraufwand, den ein zweites regelbares Gerät mit sich bringt, ist die Regelung des elektrischen Antriebsmotors, der fast ausschließlich ein Drehstrommotor ist, mit Schwierigkeiten verbunden, weil der Kranausleger sehr unterschiedlich belastet ist. Eine elektrische Drehzahlregelung ergibt außerdem Verluste.
  • Der Erfindungsgegenstand weist neben der Vermeidung vorstehend aufgezeigter Mängel in der Anwendung bei Wippwerken noch folgende Vorzüge auf: Er erfordert bei vollhydraulischen Kranen nur einen einzigen Antriebsmotor für sämtliche Triebwerke. Der Elektromotor ist hierbei ohne weiteres durch eine Brennkraftmaschine zu ersetzen. Die Regelung erfolgt völlig stufenlos. Es fallen sämtliche teueren elektrischen Regelorgane fort.
  • Eine weitere Aufgabe, die der Erfindung obliegt, besteht darin, die Einrichtung so auszugestalten, daß sie als Geradlaufeinrichtung für Verlade- und Kranbrücken angewandt werden kann. Bekanntlich muß bei Kran- und Verladebrücken, bei denen die Gefahr einer unzulässigen Schiefstellung gegeben ist, Vorsorge dafür getroffen werden, diese zu vermeiden. Es ist eine Vielzahl von Vorschlägen bekannt, welche diese Aufgabe mehr oder weniger gut lösen. Meist sind es mechanische, elektrische oder elektromechanische Einrichtungen. Der Erfindungsgegenstand bezieht sich demgegenüber auf hydraulische Kranbrücken- und Verladebrückenfahrwerke. Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Steuerglied als in einem ortsveränderlichen Lager drehbar gelagerter Hebel ausgebildet und das ortsveränderliche Lager auf einem von einer bestimmten Größe, z. B. Arbeitsmitteldruck, Kranausladung, Schiefstellung einer Verladebrücke od. dgl., beeinflußten Träger angeordnet ist.
  • Gemäß einem anderen Erfindungsmerkmal ist als ortsveränderliches Lager für das Steuerglied ein Wälz-Lager oder eine Rolle vorgesehen und dient als Träger für das ortsveränderliche Lager ein in einem festen Drehpunkt gelagerter Hebel oder ein in einer geraden Bahn geführtes Maschinenteil.
  • Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, daß das Steuerglied mit einem kreisringstückförmigen Ausschnitt versehen ist, an dessen Kreisringflächen das ortsveränderliche Lager mit Laufpassung anliegt, wo bei der Mittelpunkt der Kreisringe des kreisringstückförmigen Ausschnittes des Steuergliedes von, dem festen Drehpunkt des Steuargliedlagerträgers gebildet wird.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist das Steuerglied mit einem geraden Ausschnitt versehen, an dessen geraden Flächen das ortsveränderliche Lager mit Laufpassung anliegt.
  • Bei Hubwerken ist es vorteilhaft, wenn die Regelkennlinie beim Heben und Senken verschieden ist, und zwar kann bei gleichbleibender Leistung eine Last beim Senken infolge des Wirkungsgradeinflusses mit größerer Geschwindigkeit gefahren werden als beim Heben. Um eine derartige Regelcharakteristik zu bekommen, wird nach einem weiteren Erfindungsgedanken das Steuerglied unmittelbar oder mit Hilfe eines der an ihm angreifenden Stellglieder zwangläufig geführt.
  • Bei häufigem Schalten bedeutet das Aufbringen der Verstellkräfte, die nicht selten recht hoch sein können, für den Kranführer eine große körperliche Anstrengung. Um dieser Tatsache vorzubeugen und den Kranführer zu entlasten, empfiehlt es sich, in die mechanische Transmission zwischen Steuerglied und zu verstellendem Gerät einen Servomotor einzuschalten. Weitere Merkmale und Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes seien nachfolgend noch an Hand mehrerer schematischer Ausführungsbeispiele aufgezeigt, die in der Zeichnung dargestellt sind, und zwar veranschaulicht Abb. 1 ein mit der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung versehenes hydraulisches Hubwerk, Abb.2 ein hydraulisches Hubwerk mit einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung, Abb. 3 ein: mit der Einrichtung nach, der Erfindung ausgerüstetes hydraulisches Kranwippwerk, Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV durch das Steuergliedlager der Abb. 2, Abb. 5 ein mit der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung versehenes Fahrwerk einer Verladebrücke und Abb. 6 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie VI-VI durch das Lager des einen Steuerglieds der Abb. 5. Das Hubwerk der Abb. 1 besteht im wesentlichen aus einem mit konstanter Drehzahl laufenden elektrischen Antriebsmotor 1, der über eine nicht veranschaulichte Kupplung das zu verstellende Gerät, eine regelbare Axialkolbenpumpe 2, antreibt. Die regelbare Pumpe 2 speist einen hydraulischen Hubmotor 3, der unter Zwischenschaltung eines mechanischen Getriebes die Hubtrommel antreibt. Die Verbindung von Speisepumpe 2 und hydraulischem Hubmotor 3 geschieht mit Hilfe von zwei Rohrleitungen 4 und 5. Die Leitung 4 ist die Druckleitung beim Heben und Senken mit Last. Beim Senken ohne Last wird die Leitung 5 Druckleitung. Wie die Abbildung zeigt, beschreibt das hydraulische Arbeitsmittel in Form von 01 einen Kreislauf. Eventuell auftretende Leckverluste werden dadurch ausgeglichen, daß die regelbare Speisepumpe Öl aus einem Behälter 6 über die Leitung 7, in welche das Rückschlagventil 8 eingeschaltet ist, oder bei ent gegengesetzter Förderrichtung über Leitung 9, in welcher das Rückschlagventil 10 eingeschaltet ist, nachsangt. Der elektrische Antriebsmotor 1, die regelbare Speisepumpe 2 und der hydraulische Hubmotor3 sind leistungsmäßig so ausgelegt, daß die Vollast, die beispielsweise 2 t beträgt, mit einer bestimmten Geschwindigkeit gefahren werden kann, z. B. mit 30 m/min. Um die installierte Leistung günstig auszunutzen, d. h. stets eine gleichbleibende oder zumindest annähernd gleichbleibende Leistung zu haben, ist die Speisepumpe 2 hinsichtlich ihrer Fördermenge entsprechend regelbar. Im vorliegenden Beispiel ist die Pumpe im Verhältnis 1 : 3 regelbar, d. h., die Vollast soll mit 30 m/min, der leere Haken und Lasten unter 0,667 t mit 90 in/min gefahren werden. Bei der gewählten Axialkolbenpumpe 2 wird die Änderung der Fördermenge bekanntlich durch einfaches Verschwenken des Pumpenkörpers gegenüber dem Pumpenjoch erreicht. Je nachdem, ob der Pumpenkörper in die eine oder andere Richtung geschwenkt wird, fördert die Pumpe in die eine oder andere Richtung. Die Regelung ist stufenlos. Die Speisepumpe 2 wird eingestellt mit Hilfe eines Handhebels 11. Dieser ist fest mit einem Hebel 12 verbunden, der seinerseits gelenkig an der Stange 13 angreift. Das andere Ende der Stange 13 ist gelenkig an das Steuerglied 14 angeschlossen, das unter Vermittlung einer Stange 15 und einer Lasche 16 mit der Speisepumpe 2 in Verbindung steht. Das Steuerglied 14 ist in einem ortsveränderlichen Lager drehbar gelagert. In der Abb. 1 wird dieses Lager von der Rolle 17 gebildet, welche von einem in einem festen Drehpunkt gelagerten Hebel 18 getragen wird. Zum Zwecke seiner Lagerung auf der Rolle 17 ist das Steuerglied 14 mit einem kreisringstückförmigen Ausschnitt 14a versehen, auf dessen Kreisringflächen sich die Rolle 17 bewegen kann. Die örtliche Lage der Rolle 17 wird unter Vermittlung des Hebels 18 und einer an diesem drehbeweglich angeschlossenen Lasche 19 von einem als Differentialkolben ausgebildeten Kolben 20 bestimmt, der in einem Zylinder 21 gleitet. Das eine aus dem Zylinder 21 herausragende Ende des Kolbens 20 ist mit der Lasche 19 gelenkig verbunden. An dem anderen aus dem Zylinder 21 herausragenden Ende des Kolbens 20 greift ein Federsystem 22 an. Das Federsystem 22 bestimmt die Charakteristik der Regeltrennlinien der Einrichtung. Es ist dementsprechend berechnet. Im vorliegenden Hubwerksbeispiel ist die Federsystemkennlinie so ausgelegt, daß einmal das Produkt aus Druck X Fördermenge konstant ist (p X Q = c) und daß zum anderen Male der Arbeitsmitteldruck erst dann den Kolben 20 zu bewegen vermag, wenn er einer Last von mehr als 667 kg entspricht, d. h., bei einer 667 kg übersteigenden Last ist die vom Arbeitsmitteldruck am Kolben 20 hervorgerufene Kraft so groß, daß die Federsteife überwunden wird. Der Kolben 20 wird von dem hydraulischen Arbeitsmittel aus der Druckleitung beaufschlagt. Zu diesem Zweck ist der Raum des Zylinders 21 durch eine Leitung 23 mit der Leitung 4 verbunden.
  • Das Steuerglied 14 ist mit Hilfe der an ihm angreifenden Stange 15, die in einer Führung 24 gleitet, zwangläufig geführt. Der Schaltweg des Handsteuerhebels 11 ist durch die Anschläge 25, 26 begrenzt.
  • Die erfindungsgemäße Regeleinrichtung in der Anwendung bei einem Hubwerk gemäß Abb. 1 arbeitet folgendermaßen: In der Abbildung ist das Hubwerk in Ruhestellung gezeichnet. Die in vollen Linien gezeichnete Stellung des Handsteuerhebels 11 und des Hebels 18 ist ihre Nullstellung. Wird der Handsteuerhebel in Richtung »Heben« oder »Senken« geschaltet, so wird die Speisepumpe 1 unter Vermittlung des Hebels 12, der Stange 13, des Steuergliedes 14, der Stange 15 und der Lasche 16 in die eine oder andere Richtung verschwenkt. Dadurch wird die von dem vorher eingeschalteten, mit konstanter Drehzahl laufenden elektrischen Antriebsmotor 1 angetriebene Speisepumpe 2 auf Förderhub verstellt. Je nach dem Grad der Ausschwenkung des Handsteuerhebels 11 (von der voll ausgezogenen Stellung bis in eine der gestrichelten Stellungen, in der er entweder am Anschlag 25 oder am Anschlag 26 anliegt) bewegt sich die Speisefördermenge stufenlos zwischen Null und einem Maximum, wobei die Schwenkrichtung des Handsteuerhebels die Förderrichtung (Heben-Senken) bestimmt. Der Winkel a. in der Abbildung ist jener Schwenkwinkel der Pumpe, bei dein sie die größte Fördermenge hat, welche der im Beispiel gewünschten Höchstgeschwindigkeit von 90 m/min entspricht. Diese Geschwindigkeit bzw. die hierfür .erforderliche Fördermenge werden nur erreicht, wenn der Drehpunkt des Steuergliedes, sein ortsveränd@erliches Lager in Form. der Rolle 17, die voll ausgezogene Stellung einnimmt, die von der Stellung des Hebels 18 abhängig ist. Die Stellung des Hebels 18 richtet sich nach der jeweiligen Last am Lastorgan, die den Druck in der Leitung 4 bestimmt, der die an dem Kolben 20 erzeugte und über die Lasche 19 auf den Hebel 18 wirkende, Verstellkraft zur Folge hat. Im Hinblick auf die dem vorliegenden Beispiel zugrunde; gelegten Zahlenwerte befindet sich der Hebel 18 bei leerem Lastorgan oder bei Lasten gleich oder kleiner als 667 kg in der voll ausgezogenen Stellung, bei der Vollast von 2 t und größeren Lasten in der gestrichelten Stellung und bei Lasten zwischen 667 und 2000 kg in einer Stellung zwischen der voll ausgezogenen und der gestrichelten. Wie die Abbildung deutlich veranschaulicht, wird durch die Stellungsänderung des Hebels 18 oder, mit anderen Worten, durch die Lageveränderung des Steuergliedlagers der größtmögliche Schwenkwinkel der Speisepumpe 1 verändert. Bewegt sich das Steuergliedlager in Form der Rolle 17, bedingt durch das Anheben der Vollast oder einer größeren Last, aus der voll ausgezogenen in die gestrichelt gezeichnete Stellung, so nimmt beim Schalten des Handsteuerhebels 17 bis an den Anschlag 25 oder 26 der größtmögliche Schwenkwinkel der Speisepumpe 1 von a auf a1 ab, was einer Fördermenge entspricht, die, wie im Beispiel gefordert, ein Heben oder Senken der Vollast mit 30 m/min ergibt.
  • Unter Voraussetzung eines gleichen Schaltweges am Handsteuerhebel 11 (gleiche Ausschwenkung) erfährt die Speisepumpe 1 also beim Fahren des leeren Lastorganes oder einer Last gleich oder kleiner als 667 kg eine maximale Verschwenkung um den Winkel a, was einer Hub- bzw. Senkgeschwindigkeit von 90 m/min entspricht, und beim Heben der Vollast (2000 kg) oder einer diese übersteigende Last eine größtmögliche Verschwenkung um den Winkel a1, was einer Geschwindigkeit von 30 m/min entspricht.
  • In dem Beispiel der Abb. 1 werden also zwei Verstellbewegungen in das Steuerglied 14 eingeleitet, die eine durch den Kranführer vom Handsteuerhebel 11 aus unter Vermittlung des Hebels 12 und der Stange 13, die andere durch die jeweilige Last von dem von dieser Last abhängigen Arbeitsmitteldruck aus unter Vermittlung des Kolbens 20, der Lasche 19 und des Hebels 18. Diese beiden in das Steuerglied 14 eingeleiteten Verstellbewegungen werden von ihm zu einer Bewegung überlagert, die an die Speisepumpe 1 übertragen wird und für deren jeweilige Verstellung maßgeblich ist. Ausschlaggebend dafür, ob eine Verstellung der Speisepumpe herbeigeführt wird oder nicht, ist nur die jeweilige vom Handsteuerhebel 11 her kommende und in das Steuerglied 14 eingeleitete Verstellbewegung. Die lastabhängige, vom Arbeitsmitteldruck über Kolben 20, Lasche 19 und Hebel 18 in das Steuerglied 14 eingeleitete zweite Verstellbewegung, die vom Kranführer in keiner Weise beeinflußt werden kann, bestimmt lediglich das Maß des jeweils größtmöglichen Verstellwinkels der Speisepumpel, d. h. die Größe der Hub- bzw. Senkgeschwindigkeit für eine bestimmte Last bzw. das leere Lastorgan. Ergänzend sei noch darauf hingewiesen, daß die zulässige Höchstlast natürlich besonders begrenzt werden muß, was in bekannter Weise durch einen üblichen Überlastausschalter oder ein in. die Druckleitung eingeschaltetes Überdruckventil bewirkt werden kann.
  • Damit ist für hydraulische Hubwerke eine einfache, leicht herzustellende Regeleinrichtung geschaffen, mit deren Hilfe der Kranführer die installierte Antriebsmotorleistung bei jeder beliebigen Last und ebenso bei leerem Lastorgan voll und ganz ausnutzen kann. Eine Überlastung des Antriebsmotors ist ausgeschlossen, weil der Kranführer auf die zweite in das Steuerglied eingeleitete, von der Last abhängige Verstellbewegung keinen Einfluß hat, denn der die zweite Verstellbewegung erzeugende Teil der erfindungsgemäßen Einrichtung arbeitet völlig automatisch. Ein Nachdrücken des Handsteuerhebels 11 durch den Kranführer ist nicht möglich, da der Verstellweg des Handhebels von den Anschlägen 25 und 26 begrenzt wird. Die neue Regeleinrichtung ist infolge ihrer Narrensicherheit deshalb besonders bei solchen Hebezeugen von Vorteil, die auch von unqualifizierten Arbeitern bedient werden müssen, beispielsweise bei Ladewinden auf Schiffen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Abb.2 und 4 handelt es sich ebenfalls um ein Hubwerk. Für gleiche Teile entsprechen die Bezugszahlen denen der Abb. 1. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschriebenen in erster Linie durch eine andere Art der Steuergliedlagerung und ferner durch die senkrechte Anordnung der regelbaren Speisepumpe 2 und ihres elektrischen Antriebsmotors 1 sowie durch die senkrechte Anordnung des Zylinders 21.
  • Das Steuerglied 14 ist hier mit einem geraden Ausschnitt 14b versehen und mit Hilfe dieses Ausschnittes in einem ortsveränderlichen Lager drehbar gelagert. Als ortsveränderliches Lager dient ein Kugellager 27, das auf einer Achse 28 angeordnet ist. Die Achse 28 ist mittels zweier Laufrollen 29, 30 auf einer geraden Bahn geführt. Die Bahn wird von zwei ortsfesten U-Trägern 31, 32 gebildet. An den äußeren Enden der Achsen 28 greifen zwei Laschen 33, 34 an. Jede von ihnen ist an ein Ende des Hebels 18 drehbeweglich angeschlossen, der hierfür gegabelt ist.
  • Die Veränderung der örtlichen Lage des Steuergliedlagers in Form des Kugellagers 27 erfolgt in genau derselben Weise wie im Beispiel nach Abb. 1 von dem aus der Druckleitung beaufschlagten, federbelasteten Kolben 20 unter Vermittlung seiner Stange und der Lasche 19. Die Arbeitsweise des Hubwerkes sowie die Wirkungsweise der bei ihm. vorgesehenen erfindungsgemäßen Regeleinrichtung entsprechen dem vorangehenden Beispiel ebenfalls.
  • Die Abb. 3 veranschaulicht ein Kranwippwerk, das mit der Regeleinrichtung nach der Erfindung ausgerüstet ist, um bei einer bestimmten Steuerorganstellung eine gleichbleibende Geschwindigkeit der Last über den ganzen Verstellbereich zu erzielen.
  • Die regelbare Axialkolbenpumpe 2, die von einem mit konstanter Drehzahl laufenden Elektromotor angetrieben wird, speist über Leitung 4 einen Zylinder 35 oder über Leitung 5 einen Zylinder 36. Der Zylinder 35 ist auf einer Achse 37 schwenkbar gelagert, die achsparallel zur Drehachse 38 des Kranauslegers 39 angeordnet ist. Die beiden Zylinder 35, 36 sind durch Ankerschrauben 40 fest miteinander verbunden. Sie arbeiten mit einem Doppeltauchkolben 41 zusammen, der auf einer im Kranausleger 39 befestigten Achse 42 drehbeweglich gelagert ist. Im Gegensatz zu den erläuterten Hubwerksbeispielen wird bei Wippwerken die örtliche Lage des ortsveränderlichen Steuergliedlagers in Form der Rolle 17 vom Kranausleger 39 bestimmt. Zu diesem Zweck ist der Kranausleger 39 durch eine Hebelübersetzung, Gestänge od. dgl. mit dem das Steuergliedlager tragenden Hebel 18 bewegungstechnisch verbunden. Im vorliegenden Beispiel geschieht das mit Hilfe der Stange 43, die sowohl am Kranausleger 39 als auch am Hebel 18 drehbeweglich angreift. Alle übrigen Teile des Wippwerkes sind identisch mit dem Hubwerk nach Abb. 1; die Bezugszahlen wurden beibehalten. Auch die Wirkungsweise der Regeleinrichtung ist jener der vorbeschriebenen Hubwerke gleich. In der gezeichneten Lage befinden sich der Handsteuerhebel 11, das Steuerglied 14 und die Speisepumpe 2 in Nullstellung. Wird der Handsteuerhebel 11 in die eine oder andere Richtung verschwenkt, so wird je nach dem Grad dieser Verschwenkung unter Vermittlung von Hebel 12, Stange 13, Steuerglied 14, Stange 15 und Lasche 16 der Pumpenkörper um einen verhältnisgleichen Winkel (vgl. Verstellwinkel a in Abb. 1) verschwenkt, die Pumpe wird also auf eine zwischen Null und einem Maximum sich belaufende Fördermenge gebracht. je nach Schaltrichtung des Handsteuerhebels 11 drückt die Speisepumpe 2 dann Öl in die Leitung 4 und beaufschlagt den Doppeltauchkolben 41 im Zylinder 35, wodurch der Ausleger 39 angezogen wird, oder sie drückt in die Leitung 5 und beaufschlagt den Kolben 41 im Zylinder 36, wodurch der Kranausleger ausgelegt wird. Das Ö1 wird aus dem Zylinder der jeweils nicht beaufschlagten Kolbenseite von dem Doppeltauchkolben herausgedrückt und gelangt entweder über Leitung 5 oder, bei entgegengesetzter Förderrichtung, über Leitung 4 wieder auf die Saugseite der Speisepumpe 2.
  • Sowie der Kranausleger gewippt wird, leitet er, indem er unter Vermittlung der Stange 43 die örtliche Lage der Rolle 17 verändert, in das Steuerglied 14 eine Korrekturbewegung ein, welche von diesem der von dem Handsteuerhebel 11 her kommenden Verstellbewegung überlagert und über Stange 15 und Lasche 16 auf die Speisepumpe 2 übertragen wird. Bei entsprechender Wahl der Übersetzungen zwischen Handsteuerhebel 11 und Steuerglied 14 sowie zwischen Steuerglied und Speisepumpe2 einerseits und zwischen Kranausleger 39 und Steuergliedlager (Rolle 17) andererseits ergibt sich dadurch bei einer bestimmten Schaltstellung des Handsteuerhebels 11 stets eine gleichbleibende Geschwindigkeit der Last über den gesamten Ausladungsbereich, wobei sich die Größe dieser gleichbleibenden Lastgeschwindigkeit nach dem jeweiligen Grad der Verschwenkung des Handsteuerhebels richtet und das Übergehen von der einen auf die andere größere oder kleinere Geschwindigkeit völlig stufenlos erfolgt.
  • Die Abb. 5 und 6 zeigen eine etwas abgeänderte Form der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung in der Anwendung bei einem hydraulischen Verladebrückenfahrwerk. Es obliegt ihr hier neben der Steuerung auf Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt und der Regelung der Fahrgeschwindigkeit zusätzlich die Aufgabe, gleichzeitig als Geradlaufeinrichtung zu arbeiten. Der Einfachheit halber ist im vorliegenden Beispiel das Verladebrückenfahrwerk so ausgelegt, daß nur die Fahrbewegung einer Brückenstütze korrigiert wird. Auf der einen Seite der Verladebrücke befindet sich das eigentliche Antriebsaggregat mit der Regeleinrichtung und der Steuerstand. Auf der anderen Seite befindet sich lediglich ein hydraulischer Antriebsmotor, der über ein Zahnradgetriebe mehrere Laufräder antreibt.
  • Das Antriebsaggregat besteht im wesentlichen aus einem elektrischen Antriebsmotor 45 und zwei regelbaren Axialkolbenpumpen 46, 47, von denen die eine vom Motor 45 über Ritzel 48 und Zahnräder 49, 50 und die andere über Ritzel 48 und die Zahnräder 51, 52 angetrieben wird. Die Pumpe 46 speist den hydraulischen Fahrmotor 53, der über ein Zahnradgetriebe mehrere Laufräder antreibt. Das hydraulische Arbeitsmittel in Form von Öl beschreibt hierbei einen Kreislauf. Die Leitung 54 ist dann Zuflußleitung, die Leitung 55 Rückflußleitung bzw. umgekehrt bei Fahrtrichtungswechsel. Eventuell entstehende Leckverluste werden dadurch ausgeglichen, daß die Speisepumpe 46 je nach Förderrichtung entweder über Leitung 56 mit Rückschlagventil 57 oder über Leitung 58 mit Rückschlagventil 59 aus einem Behälter 60 Öl nachsaugt. Die Pumpe 47 speist den auf der anderen Brückenseite befindlichen hydraulischen Motor 61, der ebenfalls über ein Zahnradgetriebe mehrere Laufräder antreibt. Auch hier beschreibt das Öl einen Kreislauf, wobei die Leitung 62 Zuflußleitung, die Leitung 63 Rückflußleitung ist bzw. umgekehrt bei Fahrtrichtungswechsel. Leckverluste werden durch Nachsaugen aus dem Behälter 60 entweder über Leitung 64 mit Rückschlagventil 65 oder bei entgegengesetzter Förderrichtung über Leitung 66 mit Rückschlagventil 67 ausgeglichen.
  • Beide Speisepumpen werden von einem gemeinsamen Handsteuerhebel 68 aus gesteuert, und zwar die Pumpe 47 abhängig nur von der jeweiligen Schaltstellung (Verschwenkung) des Handsteuerhebels 68, die Pumpe 46 in Abhängigkeit sowohl von der Schaltstellung des Handsteuerhebels 68 als auch von der jeweiligen Schiefstellung der Verladebrücke. Die Steuertransmission zur Pumpe 47 besteht aus einem mit dem Handsteuerhebel 68 fest verbundenen Hebel 69, einer Stange 70, einem in einem festen Drehpunkt gelagerten Winkelhebel 71, einer Stange 72, einem in einem festen Drehpunkt gelagerten Winkelhebel 73 und einer an der Pumpe 47 drehbeweglich angreifenden Stange 74. Die Steuertransmission zwischen dem Handsteuerhebel 68 und der Speisepumpe 46 wird gebildet von einer Stange 75, einem Steuerglied: 76, einer Stange 77, einem Steuerglied 78, einer Stange 79 und einer an der Pumpe 46 angreifenden Lasche 80. Das Steuerglied 78 ist mit Hilfe der in einer Führung 81 gleitenden Stange 79 zwangläufig geführt. Das Steuerglied 76 ist unmittelbar durch die drehbeweglich an ihm angeschlossene Lasche 82 zwangläufig geführt. jedes der beiden Steuerglieder ist in einem ortsveränderlichen, als Rolle ausgebildeten Lager drehbar gelagert, so das Steuerglied 78 mit Hilfe seines kreisringstückförmigen Ausschnittes 78a auf der Rolle 83, die von einem in einem festen Drehpunkt gelagerten Winkelhebel 84 getragen wird, und ebenso das Steuerglied 76 mit Hilfe seines kreisringstückförmigen Ausschnittes 76a auf der Rolle 85, welche von einem in einem festen Drehpunkt gelagerten Hebel 86 unter Vermittlung des Achsbolzens 87 getragen wird. Das Steuerglied 76 ist mit dem Lager (Rolle 83) des anderen Steuergliedes 78 bewegungstechnisch gekuppelt, und zwar mit Hilfe der durch Bolzen 88 am Steuerglied 76 drehbeweglich befestigten Stange 89 des mit letzterer gelenkig verbundenen, zweiarmigen, in einem festen Drehpunkt gelagerten Hebels 90 und der an dem Hebel 90 gelenkig angeschlossenen Lasche 91, die ebenfalls gelenkig an dem die Rolle 83 tragenden Winkelhebel 84 angreift. Die, örtliche Lage des Lagers des Steuergliedes 76 (Rolle 85) und damit auch die örtliche Lage des Lagers des anderen Steuergliedes 78 (Rolle 83) wird durch eine von der Schiefstellung der Verladebrücke beeinflußte Vorrichtung bestimmt. Diese Vorrichtung, die beispielsweise rein mechanisch oder elektromechanisch sein kann, wandelt die jeweilige Schiefstellung der Verladebrücke in einen Steuerimpuls um, welcher unmittelbar oder mittelbar über die an dem Hebel 86 drehbeweglich angreifende Stange 92 auf die Rolle 85 übertragen wird und so deren örtliche Lage bestimmt. Die maximale Fördermenge der beiden Speisepumpen46,47, d. h. die größte Fahrgeschwindigkeit der Verladebrücke, wird begrenzt, indem der Schaltweg des Handsteuerhebels 68 begrenzt wird. Das geschieht durch die Anschläge 93 und 94.
  • Solange die Verladebrücke gerade läuft, d. h. die Schiefstellung gleich Null ist, hält die von der Schiefstellung beeinflußte Vorrichtung (nicht dargestellt) die Stange 92 in der gezeichneten Stellung. Dadurch nehmen die Lager der beiden Steuerglieder 76 und 78 in Form der Rollen 85 und 83 die in vollen Linien veranschaulichte Stellung ein. Bei dieser örtlichen Lage der Rollen 85, 83 ist das Übersetzungsverhältnis der Transmission zwischen Handsteuerhebel 68 und Speisepumpe 46 dem Übersetzungsverhältnis der Transmission zwischen Handsteuerhebel 68 und der Speisepumpe 47 gleich. Bewegt der Brückenführer z B. den Handsteuerhebel 68 aus der voll ausgezogenen (Nullstellung) in eine der gestrichelten Stellungen, in der er entweder am Anschlag 94 oder am Anschlag 93 anliegt, so werden beide Speisepumpen 46, 47 in die eine oder andere Richtung um den Winkel a verschwenkt. Beide Speisepumpen haben demzufolge gleiche Fördermenge, und die hydraulischen Fahrmotoren 53, 61 auf beiden Seiten der Verladebrücke laufen mit gleicher Drehzahl, wodurch sich beide Brückenstützen mit gleicher Geschwindigkeit fortbewegen, und zwar gemäß der obenerwähnten Größe der Verschwenkung des Handsteuerhebels 68 und dadurch jene der Speisepumpen um den Winkel a mit der aximalgeschwindigkeit. Die Regelung zwischen Null T und der Höchstgeschwindigkeit ist infolge der vorgesehenen Axialkolbenpumpen stufenlos.
  • Läuft aus irgendwelchen Gründen die Verladebrücke schief, z. B. etwa deswegen, weil die Reibungsverhältnisse an den Laufrädern auf den beiden Fahrgleisen verschieden sind oder weil die Laufräder der einen Brückenseite mehr abgenutzt sind als die auf der anderen Brückenseite, so wird von der durch die Schiefstellung der Verladebrücke beeinflußten Vorrichtung (nicht gezeichnet) in die Stange 92 ein Steuerimpuls eingeleitet, d. 1i., die Stange 92 wird in Richtung des voll ausgezogenen oder in Richtung des gestrichelten Pfeiles bewegt, ersteres bei Nacheilung der zu korrigierenden Brückenseite (Seite mit hydraulischem Motor 53), letzteres bei Voreilung desselben.
  • Angenommen z. B.. der Brückenführer würde die Verladebrücke mit größter Geschwindigkeit (Handsteuerhebel 68 liegt am Anschlag 93 an) fahren, die Körper der beiden Speisepumpen 46 und 47 wären also um den Winkel a verschwenkt. Es sei ferner angenommen, die Brückenstütze mit dem hydraulischen Fahrmotor 53 würde anfangen nachzueilen. Im selben Augenblick würde die von der Schiefstellung beeinflußte Vorrichtung ansprechen und die Stange 92 in Richtung des voll ausgezogenen Pfeiles bewegen. Durch die Stange 92 wird unter Vermittlung des Hebels 86 die Rolle 85 auf die von der voll ausgezogenen Stellung rechts liegende gestrichelte Stellung zu bewegt. Das Steuerglied 76 wird dadurch angehoben, d. h in Richtung vom Drehpunkt des Hebels 86 wegbewegt, während der Handsteuerhebel 68 durch eine nicht dargestellte Rastvorrichtung in der eingestellten Schaltstellung verbleibt. Bei dieser Aufwärtsbewegung des Steuergliedes 76 wird durch die mechanische Verbindung in Form des Bolzens 88 die Stange 89 ebenfalls nach aufwärts bewegt (vgl. Abb.6). Von der Stange 89 wird die Bewegung weiter übertragen auf den zweiarmigen Hebel 90 und von diesem über die Lasche 91 auf den Hebel 84 und damit auf das Lager des zweiten Steuergliedes 78 in Form der Rolle 83, die sich zum selben Zeitpunkt wie Rolle 85 aus der voll ausgezogenen auf die rechts daneben in gestrichelten Linien angedeutete Stellung zu bewegt. Dabei wird das Steuerglied 78 angehoben. Dieses zieht die Stange 79 nach oben und verschwenkt auf diese Weise unter Vermittlung der Lasche 80 die Speisepumpe 46 um einen zusätzlichen Winkel -α auf den Winkel a2. In der Abb. 5 entspricht der Winkel a2 jener Schiefstellung der Verladebrücke, bei welcher die von der Schiefstellung beeinflußte Vorrichtung mit Hilfe der Stange 92 den Hebel 86 in eine der gestrichelt gezeichneten Stellungen verschwenkt. Dadurch, daß die Pumpe 46 von a auf a2 verschwenkt wird, nimmt ihre Fördermenge im Verhältnis der Sinusse dieser Winkel zu. Der Fahrmotor 53 wird demzufolge pro Zeiteinheit von einer größeren Ölmenge beaufschlagt und läuft schneller, wodurch die nacheilende Brückenstütze eine Beschleunigung erfährt, so daß die Nacheilung immer geringer wird. Mit der geringer werdenden Nacheilung, d. h. Schiefstellung, wird von der durch letztere beeinflußte Vorrichtung über die Stange 92 der Hebel 86 und mit diesem die Rolle 85 in ihre Nullstellung (voll ausgezogene Stellung) zurückbewegt, wobei gleichzeitig auf die oben beschriebene Weise, aber jetzt in entgegengesetzter Richtung, die Glieder der Regeleinrichtung zwischen Rolle 85 und Speisepumpe 46 bewegt werden und dadurch die Pumpe 46 von a., auf den von der angenommenen Schaltstellung des Handsteuerhebels 68 bestimmten Winkel a zurückgeschwenkt wird. Da die Speisepumpe 47 völlig unabhängig von dem vorbeschriebenen Steuervorgang an der Pumpe 46 ihren Schwenkwinkel a beibehielt, haben nun beide Pumpen die gleiche Fördermenge, und die Fahrmotoren 53, 61 laufen wieder mit gleicher Drehzahl.
  • Der vorstehend beschriebene Korrekturvorgang bezieht sich auf den Fall, bei dein die Brückenstütze mit dem Fahrmotor 53 nacheilt. Würde diese Brückenleite voreilen, so würde von der durch die Schiefstellung beeinflußten (nicht dargestellten) Vorrichtung die Stange 92 in Richtung des gestrichelten Pfeiles sich bewegen, und dadurch würde auf die beim »Nacheilen« beschriebene Weise, jedoch mit umgekehrter Bewegungsrichtung, eine Beeinflussung der Speisepumpe 46 erfolgen, d. h., ihr durch die jeweilige Schaltstellung des Handsteuerhebels 68 vorgegebener Grad der Verschwenkung in Form des Winkels a wird um du auf a1 verringert. Dadurch wird die Fördermenge der Speisepumpe 46 im Verhältnis sin a kleiner, der Motor 53 läuft langsamer, und die voreilende Brückenstütze wird so lange verzögert, bis die Brücke wieder gerade läuft. Für das Wiederabklingen des Regelvorganges gilt sinngemäß das gleiche, wie bei dem »Nacheilen:< erläutert.
  • Die Arbeitsweise der Regeleinrichtung bleibt dieselbe, wie in den beiden vorstehend beschriebenen Fällen aufgezeigt, auch für den Fall, bei dem eine schiefstehende Verladebrücke aus der Ruhe in Fahrt gebracht wird. Nur setzt dann gleich mit der Fahrbewegung der Korrekturvorgang ein.
  • Bei Änderung der Fahrtrichtung (Schalten des Handsteuerhebels in Richtung jenseits der Nullstellung) wird von der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung der Korrekturvorgang automatisch umgesteuert, d.11., wenn z. B. die Brückenseite mit dem Fahrmotor 53 erst voreilte und deswegen die Pumpe 46 heruntergeregelt wurde, wird bei Fahrtrichtungswechsel die Pumpe 46 liinaufgeregelt,weil jetzt die Brückenseite mit dem Fahrmotor 53 nacheilt.
  • Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 5 und 6 wird der einfachen Erläuterung wegen nur die Bewegung des Fahrmotors auf der einen Brückenseite korrigiert. Daran ist die erfiridungsgem,.il.ie Regeleinrichtung nicht gebunden. Sie kann ebensogut dafür benutzt werden - eine entsprechend dafür abgewandelte Steuertransmission vorausgesetzt -, die Bewegung der Fahrmotoren auf leiden Brückenseiten zu verbessern. Zur gleichen Zeit wird dann von der Regeleinrichtung jeweils der hydraulische Fahrmotor auf der voreilenden Brückenseite im Sinne einer Geschwindigkeitsverminderung und der hydraulische Fahrmotor auf der nacheilenden Brückenseite im Sinne einer Geschwindigkeitsvergrößerung beeinflußt.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Regelung hydraulischer Hebezeugtriebwerke mit zu verstellendem Gerät, z. ß. regelbarer Pumpe, Schieber od. dgl., bei der ein als Überlagerungsorgan ausgebildetes Steuerglied vorgesehen ist, an dem ein von Hand betätigtes Gestänge angreift und das zu verstellende Gerät angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied als in einem ortsveränderlichen Lager drehbar gelagerter Hebel (14 bzw. 76 bzw. 78) ausgebildet und das ortsveränderliche Lager auf einem von einer bestimmten Größe, z. 13. Arbeitsmitteldruck, Iranausladung, Schiefstellung einer Verladebrücke od. dgl., beeinflußten Träger (z. B. 18 bzw. 84 und 86) angeordnet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als ortsveränderliches Lager für das Steuerglied (14 bzw. 76 bzw. 78) ein Wälzlager (27) oder eine Rolle (17 bzw. 83 bzw. 85) vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger für das ortsveränderliche Lager (27 bzw. 17 bzw. 83 bzw. 85) ein in einem festen Drehpunkt gelagerter Hebel (18 bzw. 84 bzw. 86) oder ein in einer geraden Bahn (31, 32) geführtes Maschinenteil (28) dient.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (14 bzw. 76 bzw. 78) mit einem kreisringstückförmigen Ausschnitt (14a bzw. 76a bzw. 78a) versehen ist, an dessen Kreisringflächen das ortsveränderliche Lager (17 bzw. 83 bzw. 85) mit Laufpassung anliegt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch l bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt der Kreisringe des kreisringstückförmigen Ausschnitte (14a bzw. 76a bzw. 78a) des Steuergliedes (14 bzw. 76 bzw. 78) von dem festen Drehpunkt des Steuergliedlagerträgers (18 bzw. 84 bzw. 86) gebildet wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch l bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (14 bzw. 76 bzw. 78) mit einem geraden Ausschnitt (14b) versehen ist, an dessen geraden Flächen das ortsveränderliche Lager (27) mit Laufpassung anliegt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch l bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (14 bzw. 76 bzw. 78) unmittelbar oder mit Hilfe eines der an ihm angreifenden Stellglieder (15 bzw. 79) zwangläufig geführt ist. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltweg des Handsteuerhebels (11 bzw. 68) durch Anschläge (25, 26 bzw. 93, 94) begrenzt ist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die mechanische Transmission zwischen Steuerglied (14 bzw. 76 bzw. 78) und zu verstellendem Gerät (2 bzw. 46. 47) ein Servomotor eingeschaltet ist.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 1 his 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Steuerglieder (76, 78) vorgesehen sind.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden, insbesondere für die Anwendung als Geradlaufeinrichtung bei Brückenfahrwerken mit auf jeder Brückenseite befindlichem hydraulischem Fahrmotor, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens in eine der den Handsteuerhebel (68) mit den Speisepumpen (46, 47) verbindenden Steuertransmissionen ein Steuergliedpaar eingebaut ist, dessen Steuerglieder (76, 78) mittelbar mit dem Handsteuerhebel (68) gekuppelt sind und von denen ein erstes Steuerglied (78) mittelbar an die zugeordnete Speisepumpe (46) steuertechnisch angeschlossen ist, wol)ei ein zweites Steuerglied (76) durch mechanische Glieder (88 bis 91) mit dein Träger (84) de Lagers (83) des ersten Steuergliedes (78) verbunden ist und an dein Träger (86) des Lagers (85) des zweiten Steuergliedes (76) eine die Schiefstellung der Brücke in einen Steuerimpuls umwandelnde Einrichtung mittelbar oder unmittelbar angreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 884563, 876596.
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