DE11278C - Neuerung an Schaftmaschinen - Google Patents

Neuerung an Schaftmaschinen

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DE11278C
DE11278C DENDAT11278D DE11278DA DE11278C DE 11278 C DE11278 C DE 11278C DE NDAT11278 D DENDAT11278 D DE NDAT11278D DE 11278D A DE11278D A DE 11278DA DE 11278 C DE11278 C DE 11278C
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DE
Germany
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innovation
double
combs
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dobby
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DENDAT11278D
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English (en)
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R. schoenstedt und F. W. jung in Duisburg; a. Rh
Publication of DE11278C publication Critical patent/DE11278C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/02Single-lift dobbies, i.e. dobbies in which the same draw-knife or equivalent operates for every pick
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/0127Program-controlled heald frame movement
    • D03C2700/0133Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission
    • D03C2700/0138Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission using hooks or lifters
    • D03C2700/0144Single-lift mechanisms
    • D03C2700/015Single-lift mechanisms of closed-shed type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

1880.
Klasse 86.
R. SCHOENSTEDT und F. W. JUNG in DUISBURG a. Rh. Neuerung an Schaftmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. April 1880 ab.
Die Neuerung, welche an mechanischen Webstühlen aller Art angebracht werden kann, bezweckt, die Auf- und Abbewegung der Kämme ohne Federn, welche bekanntlich viele Unzuträglichkeiten und Unregelmäfsigkeiten mit sich bringen, zu bewirken.
Die Maschine besteht aus einem gufseisernen Gestell a, welches für sich neben dem betreffenden Webstuhl auf dem Boden befestigt wird. Auf der Kurbelaxe des Webstuhles wird nun, und zwar auf dem äufsersten Ende hinter dem Schwungrad eine doppelte Kurbel b befestigt, welche die Zugstangen c und d gleichzeitig nach unten bezw. oben drückt. Auf diesen Zugstangen sitzen unten und oben je ein Messer e und /, sowie an den äufsersten Enden unten und oben je eine Platte i und k. Auf einem an dem Gestell befestigten Bolzen g bewegen sich ferner in einem Schlitz die entsprechenden Platinen h, 3, 4 bis 20 Stück je nach Bedarf, welche an ihren unteren und oberen Enden mit je einer Nase versehen sind und aufserdem unten und oben ein Kästchen / passiren, in welch letzterem kleine Spiralfedern mit Stiften sitzen. Genau diesem oberen Kästchen gegenüber, sitzt auf beweglichem Hebel m der Mustercylinder η, über welchem die Musterkarten ο laufen, die ihrerseits in der Führung/ sich bewegen. In dem entsprechend geformten Schlitz des vorerwähnten beweglichen Hebels m geht ein Bolzen u, welcher mit der Zugstange d fest verbunden ist, auf und nieder, wodurch also der Mustercylinder ab- und angedrückt und durch einen Sperrhaken gedreht wird. Die zur Auf- und Abbewegung der Kämme dienenden Schwerter ί s werden nun auf passenden, an den Webstuhl anzuschraubenden Armen, in r beweglich, angebracht und an dem einen Ende die Kämme, an dem anderen dagegen die Platinen h h mit Schnüren befestigt. Wird nun der Webstuhl in Bewegung gesetzt, so drückt die Doppelkurbel b die Zugstangen c und d nach unten bezw. oben, der Bolzen u drückt den Hebel m und dadurch den Mustercylinder η ab, welcher dabei jedesmal eine Vierteldrehung macht und die betreffenden Platinen durch die bezw. Stifte abdrückt. Die Platinen werden dann wieder durch die Messer e und f mitgenommen bezw. festgehalten, und schliefslich durch die Schlufsplatten i und k in ihre normale Lage zurückgedrückt. So entsteht dann eine ganz zuverlässige und regelmäfsige Auf- und Abbewegung der Kämme, wie das jedesmalige Muster es erheischt, und bewirkt diese Vorrichtung namentlich ein ganz gleichmäfsig offenes Fach, welches ebenso wie bei glatten Geweben, genau der Mittelhöhe des Rietes entspricht, während bei allen anderen derartigen Maschinen das Fach bezw. die Waarenkette sich nur im unteren, also weniger elastischen Theil des Rietes bewegt, wodurch die Kette natürlich sehr viel mehr leidet Die Erfinder bemerken, dafs bei Anwendung dieser Schaftmaschine der Webstuhl bei Herstellung kräftiger Gewebe mindestens 140 Schufs pro Minute machen kann.
Soll die Maschine nur einfach, also entweder nur von unten oder von oben die Bewegung der Kämme bewirken, so wird der eine Arm der Doppelkurbel nach der betreffenden Seite entsprechend verlängert, oder die Doppelkurbel wird durch eine einfach wirkende Kurbel ersetzt. Aufserdem fallen dann das Messer und die Schlufsplatte unten oder oben fort, die Platinen werden entsprechend kürzer und erhalten an einem Ende je eine Doppelnase, während das andere Ende ganz glatt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In einer doppelt oder einfach wirkenden Schaftmaschine die doppelte oder einfache Kurbel b, in Verbindung mit den Zugstangen c und d, woran die Messer e und / und die Platten i und k, die mit den Platinen h in Verbindung stehenden Bolzen g, die Kästchen /, der Hebel m, der Mustercylinder n, über welchem die Musterkarten 0 in Führungen p laufen, der Sperrhaken q zum Drehen des Mustercylinders.
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