DE422147C - Schaftgetriebe fuer Drahtwebstuehle mit fest gefuehrten Stehschaeften - Google Patents

Schaftgetriebe fuer Drahtwebstuehle mit fest gefuehrten Stehschaeften

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DE422147C
DE422147C DEL56578D DEL0056578D DE422147C DE 422147 C DE422147 C DE 422147C DE L56578 D DEL56578 D DE L56578D DE L0056578 D DEL0056578 D DE L0056578D DE 422147 C DE422147 C DE 422147C
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DE
Germany
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shaft
shafts
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looms
fixed stand
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DEL56578D
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Lindsay Wire Weaving Co
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Lindsay Wire Weaving Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D41/00Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schaftgetriebe für Drahtwebstühle mit fest geführten Stehschäften. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schaftgetriehe für Drahtwebstühle mit fest ,yeführten Stehschäften.
  • Z, Von den bekannten Drahtwebstühlen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die mit den Schafthebeln fest verbundenen Schäfte beim L#oslassen der An- triebsnocken dem Eigengewicht folgend von am Gestüll angeordneten Anschlägen, die der Tieffachs,tellung entsprechend eingestellt sind, aufgefangen werden.
  • Dadurch ergibt sich eine sehr -einfache und zuverlässige Art der Dewegung, während die Nachteile, die man bei Betrachtung aus allgemein webereitechnischen Gesichtspunkten erwarten könnte, nicht -eintreten, weil einerseits die Festigkeit von Textflfäden gegenüber derjenigen der hier verwendeten Drähte nur verschwindend gering ist und anderseits die Draht-webstühle viel langsamer laufen als gewöhnliche Webstühle.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind zwecks Herstellung großer Arbeitsbreiten, die bei solchen Webstühlen meist 5 bis 7 m betragen, die Nockensätze, Schafthebel und Schaftgestänge zur sicheren Führung der Schäfte doppelt angeordnet, was bei dem großen Gewicht der zu veriv-ebenden Drähte wesentlich ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Schaftgetriebes an einem Drahtwebstuhl von sonst völlig bekannter Einrichtung schematisch dargestellt.
  • Abb. i ist ein Querschnitt durch den Web-Stuhl, Abb. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i, Abb. 3 ein vergrößerter Schnitt durch das Schaftgestell, Abb. 4 ein Grundriß des neuen Gewebe.-. Der Webstuhl hat Seitenwände io und einen Querbalken i i mit Stützen 12 für die Schaftrahmen. Im Webstuhlgestell ist der Kettenbaum 14 mit einer Achse 13 gelagert, auf welchen die durch die Schäfte A, B, C hindurchgeführten Ketteafäden aufgewickelt werden. Da das neue Gewebe in einer dreibindigen Köperbindung, bei der jeder Kettendraht über zwei Schußdrähte, dann unter einiem Schußdraht, dann Wieder üb-er zwei hinweg usw. durch die ganze Gewebelänge verläuft, müssen drei Schäfte mit einem periodischen Antrieb vorgesehen sein.
  • Gemäß Abb. i liegen die Schaftrahmen in einander parallelen Ebenen und werden durch ein Nockengetriebe vom unteren Ende des Rahmens aus angetrieben. Die Nocken sind den Schäften gleich an Zahl und sind gleichgeformt. Abb. 2 zeigt zwei Sätze von Nocken, wobei jeder Satz einen Nocken für jeden Schaftrahmen aufweist. Zwei Sätze sind gewählt, um die Lastverteilung auszugleichen. Der eine Satz umfaßt die Nocken 2o, --1, 22.. der andere die Nocken 23, --4, 25. Die Nokkensätze werden je von einer Nockenwelle 26, 27 getragen, die von einer beliebig, z. B. elektromotorisch angetriebenen Welle 2 8 durch Getriebe 29 bZW- 30 getrieben wird. Von den unilaufenden Nocken werden die Schaftrahmen durch einen Satz von Schwinh-eb-eIn und Lenkern 20a, 20b 21a ' 2 1 b USW.
  • angetrieben. Die Schwingliebel sind auf einer Schwingwelle 35 gelagert, die in Stützen 36 des Rahmens ruht. Mittels Stellmuttern 37 an den Lenkern kann die Stellung derSchaftrahmen entsprechend dem jeweiligen Webstuhl hinsichtlich der Kettendrahtlage einggestelit werden.
  • Wenn i:rn Betriebe die Nocken sich drehen, so werden die verschiedenen Hehel aus ihrer Ruhelage angehoben, wie für den Schwingliebel 2ia in Abb. i gezeigt. Kommt irgendein Hebel außer Berührung Mit seinen Nokkeii, so sinkt -er durch sein Gewicht herunter, bis der Schaftrahmen die Anschläge 4o an den Seitenwänden des Webstuhles trifft, wodurch die Kettendrähte selbsttätig in den richtigen gegenseitigen Abstand für die Fachbildung kommen. Wenn man die Nocken so anerdnet, daß der Mittelpunkt eines jeden UM 120' gegen den nächsten Nacken versetzt ist, so arbeiten die Schäfte so, daß immer der eine hoch ist, wenn die andern beiden unten sind, während aufeinanderfolgender Durchgänge des Schützens durch das Fach. So kann selbsttätig ein Gewebe mit der Bindung nach Abb.4 erzielt werden.
  • Die neue Einrichtung ist für Webstühle mit Freiflugs,chützen gut geeignet und in vorhandene Stühle leicht einzubauen. Die Verwendung eines 'Nockengetriebes für den Schaftantrieb gewährleistet eine periodische Bewegung, welche jeden Schaft selbsttätig in die für die gewünschte Bindungerforderliche Lage bringt,

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRüci-iE: i. Schaftgetriehe für Dralitwebstühle mit fest geführten Stehschäften, dadurch gekennzeklinet, daß die mit den Schafthebeln fest verbundenen Schäfte beim Loslassen der Antriebsnocken dein Eigengewicht folgend von am Gestell angeordneten Anschlägen, die der Tieffachstellung entsprechend eingestellt sind, aufgefangen werden.
  2. 2. Schaftgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herstellung großer Arbeitsbreiten die Nockensätze, Schafthebel und Schaftgestänge zur sicheren Führung der Schäfte doppelt angeordnet sind.
DEL56578D 1922-10-18 1922-10-18 Schaftgetriebe fuer Drahtwebstuehle mit fest gefuehrten Stehschaeften Expired DE422147C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747390C (de) * 1938-03-09 1944-09-22 Tefag Textil Finanz Ag Von unten ohne oberen festen Schaftstab angetriebener Webschaft

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