DE217612C - - Google Patents
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- DE217612C DE217612C DENDAT217612D DE217612DA DE217612C DE 217612 C DE217612 C DE 217612C DE NDAT217612 D DENDAT217612 D DE NDAT217612D DE 217612D A DE217612D A DE 217612DA DE 217612 C DE217612 C DE 217612C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D35/00—Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 c. GRUPPE
in STNICOLAS, Belg.
Bandwebstuhl, Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Oktober 1908 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Webstuhl zum Weben einer Anzahl vo"n Bändern.
Die Neuerung besteht darin, daß die Webschiffchen in feststehenden Führungen in einer wagerechten Ebene um die allein hin und
her schwingenden Webblätter (Weblade), welche entsprechend eingestellt werden, eine
Drehbewegung ausführen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Querschnitt durch den Bandwebstuhl,
Fig. 2 einen zugehörigen Grundriß.
Fig. 2 einen zugehörigen Grundriß.
Bei dem dargestellten Beispiel ist vor dem Webgeschirr in entsprechender Höhe eine
feststehende Führung angebracht, die aus einer zweckmäßig aus Eisen bestehenden Platte
oder Leiste 1 besteht, in welche parallel zueinander querverlaufende Vertiefungen 2 eingeschnitten
sind, entsprechend der Zahl der zu webenden Bänder. In der hinteren Hälfte der Eisenplatte befinden sich im Verlauf dieser
Vertiefungen 2 kreisförmige Löcher 3, in welche zentrale Zapfen 4 eingeschraubt sind,
die in ihrer Mitte einen Einschnitt S, genau entsprechend dem durchgehenden Leisteneinschnitt
2, besitzen. In der übrigbleibenden ringförmigen Vertiefung zwischen dem Rand jenes Loches 3 und Zapfens 4 befindet sich das
etwa halbkreisförmig ausgebildete Webschiffchen 6, 7, 8, das oben den senkrechten Spulenbehälter
7 und an seinem Umfang einen Zahnkranz 8 trägt. Vor den Löchern 3 und jedesmal in der Mitte zwischen zweien derselben ist
ein Zahnrad 9 angeordnet, dessen Welle 10 nach unten durchgeht und auf der Unterseite
der Leiste 1 ein weiteres Zahnrad 11 trägt, das mit einer unteren Zahnstange 12 in Eingriff
steht. Die Zahnstange 12 hat am einen Ende des Webstuhles einen Längsschlitz 13, in den
ein seitlich führender Zapfen 14 der Weblade eingreift. Hinter dem Schlitz ist die Zahnstange
12 mittels des Zapfens 15 an einem Handhebel 16 angelenkt, so daß durch Hin-
und Herschwingen dieses Handhebels im Sinne des doppelt gespitzten Pfeiles diese Pendelbewegung
durch die Zahnstange 12, die Zahnräder 11 und 9 bis auf den Mitnehmer 6
übertragen wird, der somit um den Zapfen 4 herum von einer Seite des Längsschlitzes 2
zur anderen hin und her wandert und dabei den Spulenbehälter mitnimmt. Vor der Schützenführung
ist eine längsverlaufende Leiste 17 an senkrechten Schwingarmen 18 angebracht, die
eine Anzahl wagerechter Arme 19 trägt, welche bei dem Zurückschieben der Schwingleiste
17 in die Längsschlitze 2 eindringen, bis ihr Vorderende 20 etwa in der Mitte der Zapfen
4 bzw. des Einschnittes derselben sich befindet. Von dem Vorderende 20 gehen senkrechte
Rietstäbe 21 (Weblade) ab, deren Anzahl der Zahl der für jedes Band gebrauchten
Kettenfäden entspricht, und zweckmäßig sind ä die sämtlichen Rietstäbe durch eine obere
Querleiste 22, wie bei den üblichen Webladen, wieder miteinander verknüpft.
Die Kettenfäden 23 kommen wie üblich von
der Hinterseite des Stuhles, gehen durch die Litzen 24 hindurch, durch deren Hochziehen
oder Herablassen in bekannter Weise die Fächer gebildet werden und laufen nach dem
fertig gewebten und auf den Baum aufgewickelten Band 25 zusammen. Die gesenkten Kettenfäden liegen jedesmal in den Längsvertiefungen
2, und die anderen Kettenfäden sind so weit gehoben, daß sie noch über dem Oberende
des Spulenbehälters 7 und dem aus demselben ablaufenden Schußfaden sich befinden.
Endlich ist, um die beweglichen Getriebeteile nach Möglichkeit gegen Verstauben und das
Eindringen von Fasern zu schützen, über der Weblade ein dieselben abschließender Deckel
26 angeordnet. Bei der Benutzung müssen die Mitnehmer mit den Spulenbehältern und
Spulen sämtlich auf der einen Seite ihrer zugehörigen Einschnitte 2 sich befinden und das
Fach in der einen Richtung auseinandergezogen sein. Gleichzeitig wird die Schlagleiste
nach hinten geschoben, so daß die senkrechten Rietstäbe 21 in der Mitte des Zapfens 4 sich
befinden. Dann wird durch Umlegen des Hebels 16 durch die Zahnstangen- und Zahnradübersetzung
der Mitnehmer zu einem Halbkreisumlauf veranlaßt und damit ein neuer
Schußfaden in das Fach eingelegt.
Wird darauf die Schwingleiste 17 nach vorn angezogen, so wird dieser neue Schußfaden
durch die Rietstäbe 21 festgeschlagen. Dann geht die Weblade zurück, so daß die Rietstäbe
wieder über dem Zapfen sich befinden. Dann wird durch Hoch- und Niederziehen anderer
Litzen 24 das von den Kettenfäden23 gebildete Fach gewechselt, und durch ein erneutes Umlegen
des Hebels 16 werden die Webschiffchen wieder auf die andere Seite herübergedreht
und so fort.
Es können auch die über die Vorderseite der ringförmigen Löcher 3 hin und her pendelnden
Schiffchen eine völlige Kreislaufbewegung ausführen, wenn dementsprechende Vorkehrungen
getroffen sind, um dabei den ablaufenden Schußfaden über die Rietstäbe herüberzubringen,
so daß somit ein bedeutend schnellerer ununterbrochener Betrieb ermöglicht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bandwebstuhl, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandschiffchen (6,7,8) in feststehenden Führungen (1, 3, 4) um die vor- und zurückschwingbaren Rietblätter (21) eine Drehbewegung in wagerechter Ebene ausführen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217612C true DE217612C (de) |
Family
ID=478905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217612D Active DE217612C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217612C (de) |
-
0
- DE DENDAT217612D patent/DE217612C/de active Active
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