DE112478C - - Google Patents
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- DE112478C DE112478C DENDAT112478D DE112478DA DE112478C DE 112478 C DE112478 C DE 112478C DE NDAT112478 D DENDAT112478 D DE NDAT112478D DE 112478D A DE112478D A DE 112478DA DE 112478 C DE112478 C DE 112478C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F13/00—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 b.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 15. August 1899 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherung für FlUssigkeitsverkä'ufer jener Art,
bei denen die Menge der nach Einwurf einer bestimmten Münze auszuschänkenden Flüssigkeit
mittelst einer Waage bestimmt und der Absperrhahn durch einen Elektromagneten geöffnet
wird, dessen Stromkreis durch Einwurf einer Münze geschlossen wird, während der Hahn durch einen anderen Elektromagneten
geschlossen wird, wenn die Waage sich nach Füllung einer bestimmten Flüssigkeitsmenge
senkt. Die vorliegende Sicherung soll nun bewirken, dafs der den Absperrhahn öffnende
Elektromagnet nach Einwurf des vorgeschriebenen Geldstückes nur dann erregt wird, wenn
ein Glas von vorgeschriebener Form auf den Teller der Waage gesetzt wird und dadurch
einen oder mehrere in den Stromkreis des Schliefsungsmagneten eingeschaltete Contacte
schliefst.
In der Patentschrift 95009 ist ein Flüssigkeitsverkäufer beschrieben, bei dem ein auslösender
Elektromagnet erst nach Schlufs von zwei Contacten erregt wird, von denen der eine -durch Einwurf des Geldstückes geschlossen
wird, während der andere Contact durch das Gewicht des zu füllenden Gefäfses geschlossen
wird. Diese Einrichtung kann für Flüssigkeitsverkäufer der oben angegebenen Art, bei
denen die Menge der auszuschänkenden Flüssigkeit durch eine Waage geregelt wird, nicht als
Sicherung verwendet werden, da sie einen Betrug gestattet. Einmal kann nämlich ein Glas
von geringerem Gewicht als das in Aussicht genommene auf den Teller gestellt werden, so
dafs ein Mehrbetrag an Flüssigkeit ausgeschänkt wird, der dem Gewichtsunterschiede der beiden
Gläser entspricht, oder man brauchte das Glas überhaupt nicht auf den Teller der Waage zu
stellen, sondern könnte denselben durch einen Finger so weit herunter drücken, dafs der erste
Contact geschlossen wird, und den Teller in dieser Stellung festhalten, so dafs beliebig viele
Gläser gefüllt werden können, ohne dafs der Absperrhahn geschlossen würde, da die Waage
sich nicht so weit senkt, dafs der Contact des Schliefsungsmagneten geschlossen wird.
Nach der vorliegenden Erfindung müssen dagegen Gläser verwendet werden, die einen
Fufs von ganz bestimmter Form haben müssen, um den oder die Sicherheitscontacte des Tellers
zu schliefsen. Es ist also nicht möglich, den Contact durch Niederdrücken des Tellers mit
der Hand zu schliefsen, und durch die Anordnung mehrerer hinter einander geschalteter
Contacte, die im Kreise auf dem Teller angeordnet sind, wird auch verhindert, dafs die
Contacte direct mittelst eines Fingers geschlossen werden können. Der Ausflufs der Flüssigkeit
kann also nur dann stattfinden, wenn ein Glas von vorgeschriebener Form auf den Teller der
Waage gesetzt ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung in Fig. 1 schematisch dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen mit mehreren hinter einander geschalteten Contacten versehenen
Teller in Oberansicht.
An dem Ausflufshahn g ist der Anker t der
beiden Elektromagnete α und b befestigt, welche so angeordnet sind, dafs bei Erregung des
Magneten α der Hahn geöffnet wird, während derselbe geschlossen wird, wenn der Magnet b
erregt wird und seinerseits den Anker t anzieht.
Das zu füllende Gefäfs m wird auf den Teller h einer Hebelwaage i gestellt, deren
Gewicht / verschoben werden kann. An dem Teller h der Waage ist ein beweglicher Contact
g angebracht, der beim Aufsetzen des Gefäfses m gegen einen festen Contact f geprefst
wird. Diese beiden Contacte sind in den Stromkreis des Oeffnungsmagneten α eingeschaltet,
in welchem aufserdem der an dem Münzencontrolhebel e angebrachte Contact d
liegt, der bei Einwurf einer Münze gegen den Contact geprefst wird.
Wenn durch Aufsetzen des Glases m auf den Teller /; die beiden Contacte / und g
mit einander in Berührung gebracht worden sind, und ebenso die beiden Contacte c und d
durch Einwerfen einer Münze in das Rohr ο, so fliefst der Strom von der Batterie η über
Leitung 2 zu dem Elektromagneten α und von diesem über Leitung 3, die beiden Contacte c d,
Leitung 4, Contactedg und Leitungen 5 und 6
zur Batterie zurück. Der Elektromagnet α wird infolge dessen erregt und zieht seinen Anker t
an, wodurch der Hahn g geöffnet wird. Nach Oeffnen des Hahnes fällt die Münze von dem
Hebel e herab, so dafs die Contacte d und c aufser Berührung kommen und der Elektromagnet
α stromlos wird.
Wenn die bestimmte Menge Flüssigkeit in das Glas m geflossen ist, wird die Waage i
sich senken, wodurch der Contact q mit dem festen Contact r in Berührung gebracht wird.
Der Strom fliefst jetzt von der Batterie η über die Leitungen 1,7, die Contacte rq und Leitung
8 zu dem , Schliefsungsmagneten b, um von diesem über die Leitungen 9 und 6 zur
Batterie zurückzukehren. Der Magnet b wird infolge dessen erregt und zieht seinen Anker t
an, so dafs der Hahn g des Ausfiufsrohres geschlossen wird.
Anstatt an dem Teller h der Waage ein einziges Contactpaar g f anzubringen, können,
wie in Fig. 2 dargestellt, deren auch mehrere hintereinander geschaltet werden. In diesem
Falle wird der Stromkreis nur geschlossen, wenn sämmtliche beweglichen Contacte g gegen
die festen Contacte f geprefst sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Sicherung für elektrisch betriebene selbstkassirende Flüssigkeitsverkäufer, deren Ausschank durch eine Waage geregelt wird, gekennzeichnet durch ein oder mehrere in den Stromkreis des den Ausflufshabn öffnenden Elektromagneten (a) eingeschaltete Contactpaare (gfj, deren bewegliche Contacte (g) beim Aufsetzen des Glases auf seinen be-! stimmten Platz durch den Fufs des Glases gegen die festen Contacte ff) geprefst werden, um zu bewirken, dafs der OefFnungsmagnet nur dann erregt wird, wenn ein Glas von be-, stimmter Form unter das Ausflufsrohr ge-' bracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112478C true DE112478C (de) |
Family
ID=382135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112478D Active DE112478C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112478C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178628B (de) * | 1959-10-20 | 1964-09-24 | Waggon Und Maschinenfabriken G | Muenzbetaetigter Selbstverkaeufer fuer Fluessigkeiten |
| DE1215978B (de) * | 1963-05-16 | 1966-05-05 | Universal Match Corp | Selbstverkaeufer fuer Fluessigkeiten |
-
0
- DE DENDAT112478D patent/DE112478C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178628B (de) * | 1959-10-20 | 1964-09-24 | Waggon Und Maschinenfabriken G | Muenzbetaetigter Selbstverkaeufer fuer Fluessigkeiten |
| DE1215978B (de) * | 1963-05-16 | 1966-05-05 | Universal Match Corp | Selbstverkaeufer fuer Fluessigkeiten |
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