DE112202C - - Google Patents

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DE112202C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3286Type of games
    • G07F17/3297Fairground games, e.g. Tivoli, coin pusher machines, cranes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43
HERMANN VETTER in BERLIN. Selbstkassirendes Glücksspiel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1899 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenigen Selbstverkäufer, welche nach Art eines Glücksspiels eingerichtet sind, um dem Kaufenden ein gröfseres Interesse an dem Kauf zu bieten.
Die bisher bekannten Selbstverkäufer, welche nach Art eines Tivoli-Spiels eingerichtet sind, weisen eine senkrecht stehende Stiftenbahn für die Münze auf und haben oben eine einzige Einwurfsöffhung. Diese Anordnung hat den Nachtheil, dafs die Münze einerseits sehr schnell herunterfällt, andererseits mufs aber der Glasdeckel so dicht an der Stiftenbahn angeordnet werden — um ein Ueberschlagen der Münze zu verhindern —, dafs die Gefahr vorhanden ist, dafs die Münze sich 'theilweise überschlägt und sich so zwischen Glas und Stiftenbrett festsetzt. Aufserdem ist die Möglichkeit vorhanden, wenn die Münze stets in derselben Oeffnung über den Stiften hineingesteckt wird, dafs dieselbe eine bestimmte Bahn stets verfolgt, wodurch das Spiel an Interesse einbüfst.
Nach der vorliegenden Erfindung wird diesen Uebelständen dadurch abgeholfen, dafs das Stiftenbrett schräg angeordnet wird, so dafs sich die Münze verhältnifsmäfsig langsam über demselben bewegt, während am oberen Theil drei oder mehrere Einlafsöffnungen für die Münze vorgesehen sind, so dafs es dem Kaufenden freisteht, sich irgend einer derselben zu bedienen.
Es würde jedoch nicht möglich sein, ein schräg liegendes Brett zu verwenden, wenn nicht Sorge dafür getragen wäre, dafs die Münze stets gegen einen federnden Theil eines jeden Stiftes anschlagen müfste. Denn sonst würde sich dieselbe unter Umständen gegen einen Stift festsetzen und durch die Reibung an dem Brett vor dem Herabfallen gänzlich verhindert werden.
Um dieses zu verhindern, werden die Stifte so angeordnet, dafs die Münze stets gegen einen federnden Theil derselben anzuschlagen gezwungen ist.
Ueber dem Brett, in welches die Stifte eingetrieben sind, befindet sich eine zweite Platte, welche mit ihren Durchbohrungen über die Stifte greift und etwas von dem Stiftenbrett abgehalten wird. Die Stifte können sich in den Durchbohrungen der Platte frei bewegen und die Münzen bewegen sich auf dieser Platte, so dafs sie stets gegen den mittleren Theil — also den frei federnden Theil — der Stifte anschlagen werden.
Im unteren Theil eines Schrankes a (Fig. 1 und 2), der eine Thür b aus Glas besitzt, sind zwei , drei oder mehrere Automatenschieber c in bekannter Weise angeordnet, welche sich herausziehen lassen und eine bei / für den Käufer unzugänglich gelagerte Waare d nur dann freigeben und in den Entnahmeraum ν hinuntergleiten lassen, wenn eine Münze in einen unmittelbar über jedem Schieber befindlichen Schlitz e hineingefallen ist.
Die Schlitze e der verschiedenen Schieber sind in der Weise angeordnet, dafs sie, verlängert gedacht, eine gerade Linie bilden.
Ueber den Schlitzen e befindet sich eine schräge Platte/mit elastischen Stiften g, welche versetzt zu einander stehen. Der untere Theil der Platte / ist durch schräge Ränder in so-

Claims (3)

viel Abtheilungen h eingestellt, als sich Schieber unter der Platte befinden. Jede Abtheilung ist nach unten zu trichterartig verengt und so geformt, dafs eine Münze, welche die Platte herabgleitet und schliefslich in eine der Abtheilungen fällt, auf jeden Fall in den Schlitz des unter dieser Abtheilung liegenden Schiebers hineingerathen mufs und dort die für die Auslösung des Schiebers erforderliche Stellung einnimmt. Oberhalb der schrägen Platte f befinden sich eine oder mehrere Einwurfsöffnungen i, durch welche der Käufer das Geldstück in den Apparat wirft. Das eingeworfene Geldstück gleitet über eine gewölbte Fläche k, welche die ganze Breite des Apparates haben kann, auf die schräge Platte f. Die elastischen Stifte g werden nicht unmittelbar in der schrägen Platte angeordnet, sondern in einer vor dieser Platte liegenden zweiten Platte (Fig. 2). Die Stifte g treten lose durch die erste Platte hindurch, damit das die erste Platte herabgleitende Geldstück auf den elastischen Theil jedes Stiftes trifft, oder sie können, wie in Fig. 3 bei gl dargestellt, nach oben umgebogen sein, weil auch dann die Münze den nach oben umgebogenen elastischen Theil des Stiftes trifft. Die eingesteckte Münze hüpft, durch den Zufall beeinflufst, an den elastischen Stiften hin und her und gleitet alsdann durch eine der trichterförmigen Abtheilungen h in den Schlitz e eines der Schieber c und löst diesen für die Entnahme der über ihm aufgespeicherten Waare, d aus. Werden die Schieber mit Waaren von verschiedener Art oder verschiedenem Werthe beschickt, so bestimmt der Zufall, welche von den verschiedenen im Apparate gelagerten Waaren der Käufer für sein Geld erhält. Durch die Glasscheibe b in der Thür des Schrankes α beobachtet der Käufer das Spiel des Geldstückes auf den elastischen Stiften und sieht schliefslich, in welche Abtheilung das Geldstück hineinfällt und welchen Schieber er behufs Entnahme seiner Waare ziehen mufs. Anstatt dafs die Münzen in den Schlitz eines Selbstverkäuferschiebers fallen und diesen für die Entnahme von Waaren auslösen, können dieselben auch unmittelbar in je ein für jede Abtheilung angeordnetes Kästchen fallen oder direct aufgefangen werden. Die sch rage. Platte mit den elastischen Stiften dient dann in Verbindung mit dem Einwurf oder den Einwürfen und mit den am unteren Ende befindlichen Abtheilungen h in der Weise als Glücksspiel, dafs z. B. bei drei Abtheilungen und drei Mitspielern jeder abwechselnd eine Münze einwirft und jeder die Münzen erhält, welche in seine Abtheilung fallen. - Pa te ν t-A ν Sprüche:
1. Selbstkassirendes Glücksspiel, bei welchem die eingeworfene Münze vor Auslösung der Waare sich über einer nach Art des Tivoli-Spiels eingerichteten, sichtbar angeordneten Bahn bewegen mufs, dadurch gekennzeichnet, dafs diese die Anschlagstifte enthaltende Bahn schräg liegend angeordnet ist, während die Münzen gezwungen werden, gegen einen federnden Theil der Stifte beim Herabgleiten anzuschlagen, zum Zwecke, das Herabgleiten zu verlangsamen und gleichzeitig ein Festsetzen der Münze zu verhindern.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher die Münze auf einer über dem die Stifte tragenden Brett (f) angeordneten und diese mit Oeffnungen umgebenden Platte hinabgleitet, so dafs die Münze gegen den sich in den Oeffnungen der Platte frei bewegenden federnden Theil der Stifte anzuschlagen gezwungen wird.
3. Eine abgeänderte Ausführungsform der durch Anspruch 2 gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher die in das Brett (f) eingetriebenen Stifte umgebogen, sind, so dafs die Münze gegen den fast bis zum Brett reichenden, frei federnden Theil der Stifte anzuschlagen gezwungen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0305176A1 (de) * 1987-08-27 1989-03-01 William John Askew Unterhaltungsautomat

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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