DE198655C - - Google Patents

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DE198655C
DE198655C DENDAT198655D DE198655DA DE198655C DE 198655 C DE198655 C DE 198655C DE NDAT198655 D DENDAT198655 D DE NDAT198655D DE 198655D A DE198655D A DE 198655DA DE 198655 C DE198655 C DE 198655C
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DE
Germany
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laundry
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cabinet
closed
flap
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DENDAT198655D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B61/00Wardrobes
    • A47B61/02Wardrobes with extensible garment-holders

Landscapes

  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 198655 KLASSE 34/. GRUPPE
HELENE HAMBURGER geb. SZCZYGIELSKA in CHARLOTTENBURG.-
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine-n Schrank für schmutzige Wäsche mit einer Anzahl nach außen abgeschlossener Abteilungen. Diese sind getrennt zu öffnen und zu verschließen, um nur den für die gerade einzulegende Wäschesorte bestimmten Einlegeraum offen, alle anderen Einlegeräume aber geschlossen halten zu können. Auf diese Weise wird das Sortieren der Wäschestücke bei ihrem Einlegen
ίο besorgt, ein fehlerhaftes Einlegen vermieden und die Herausnahme der Wäschestücke nach dem Öffnen des Schrankes in sortiertem Zustand ermöglicht.
Mit Rücksicht auf die Mannigfaltigkeit der Wäschestücke ist eine größere Anzahl der getrennt zu öffnenden Abteilungen vorgesehen und es ist im Interesse der Billigkeit der Herstellung und der Sicherheit der Handhabung besonderer Wert darauf gelegt, daß die Vorrichtungen, durch welche in an sich bekannter Weise die einzelnen Abteilungen geöffnet und gleichzeitig durch eine innere Zwischenwand in einen Einlegeraum und einen Vorratsraum abgeteilt bzw. unter gleichzeitiger Beseitigung der teilenden Zwischenwand geschlossen werden, einfach gebaut sind und möglichst wenig Teile enthalten.
Mit Rücksicht auf die Hygiene haben die genannten Vorrichtungen möglichst nur glatte Flächen erhalten, insbesondere sind alle jalousieartigen Verschlüsse wegen der als Staubund Schmutzfänger dienenden Fugen vermieden worden.
Die gleiche Forderung muß deswegen erfüllt sein, damit ein Hängenbleiben und ein Beschädigen der einzulegenden Wäschestücke vermieden wird.
In den Fig. 1 bis 3 ist das eine Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. i,
Fig. 3 einen Grundriß und teilweisen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1.
In den Fig. 4 bis 6 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Fig. 4 eine Vorderansicht,
Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie C-C der
Fig. 4. ' · Fig. 6 ein wagerechter Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 4.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Schrank a ist durch Wände b in eine Anzahl Abteilungen geteilt. Die Anzahl dieser Abteilungen kann beliebig sein, je nach der Zahl der Sorten, die der betreffende Schrank aufnehmen soll. Verschließbare Türen c schließen den Schrank zum größeren Teil seiner Höhe zweckmäßig auf der Vorderseite ab. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind für den Abschluß sämtlicher Abteilungen zwei Türflügel vorgesehen. Statt dessen könnte auch jede Abteilung eine besondere schmale Tür erhalten, und diese Türen könnten entweder

Claims (4)

einzeln abgeschlossen werden oder einen gemeinsamen Verschluß erhalten. Diese Türen c brauchen nur zwecks Herausnahme der Wäsche, aber nicht zum Hineinlegen derselben geöffnet sein; dazu sind oberhalb der Türen c Schubladen d angeordnet, welche nicht verschließbar sind und jederzeit um ein durch Anschläge begrenztes Stück herausgezogen vwerden können. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel wird der Hub der Schieblade durch einen Stifte begrenzt, welcher in einem Schlitz / einer Seitenwand der Schublade geführt ist. An dieser Schublade ist nun folgende, von Kontrollkassen, Frühstücks- und ähnlichen Behältern her bekannte Einrichtung angebracht. Der Boden g der Schublade ist um ein Scharnier drehbar und hängt senkrecht herab, wenn die Schublade vollständig in den Schrank hineingeschoben ist. Wird die Schublade herausgezogen, so wird der Boden g sogleich beim Beginn der Bewegung durch die Leiste h der Schrankvorderwand in der Richtung des Pfeiles bis in seine wagerechte Lage gedreht, in welcher er die den Einlegeraum bildende Schublade nach unten bzw. den Vorratsraum des Schrankabteils nach oben abschließt. Man kann also in die geöffnete Schublade ein Wäschestück einlegen, aber nicht durch die Schublade hindurch in das Innere des Schrankes hineingreifen und daher auch nicht Wäschestücke aus dem Schranke herausholen. Wird nach Einlegen eines Wäschestückes die geöffnete Schublade völlig in den Schrank hineingeschoben, so klappt der Boden g der Schublade nach unten und das Wäschestück fällt in den betreffenden Vorratsraum des Schrankes. Die einzelnen Schubladen sind mit Schildern i versehen, welche entsprechende Bezeichnungen, z.B. Bettwäsche, Tischwäsche, Leibwäsche, Unterwäsche, Herrenwäsche, Kinderwäsche, Bügelwäsche usw. tragen. Da stets nur die mit dem dem einzulegenden Wäschestück entsprechenden Schild versehene Schieblade geöffnet zu werden braucht, SO wird die Wäsche schon beim Einlegen sortiert. In den Fig. 4 bis 6 ist eine abgeänderte Ausführungsform dargestellt. Zum Einwerfen der Wäschestücke sind keine Schubladen, Sondern Klappen k angeordnet, welche um eine, gegebenenfalls gemeinsame, wagerechte Achse I drehbar sind. In seiner senkrechten Lage verschließt der obere Teil der Klappen k die Einwurföffnung, der untere Teil liegt dicht an der Schrankvorderwand an. Wird die Klappe geöffnet, also in die punktiert gezeichnete wagerechte Lage gedreht, so wird die Einwurföffnung frei, und der untere Teil der Klappe schließt den Vorratsraum der betreffenden Abteilung etwa zur Hälfte nach oben ab; Die in Fig. 5 punktiert gezeichnete feste Wand m, ungefähr in der Mitte des Schrankoberteils angebracht, reicht bis an die Klappe k in ihrer wagerechten Lage heran und verhindert einen Eingriff in den Vorratsraum. Um auch bei schräger Lage der Klappe k einen Eingriff in die betreffen.de Abteilung zu verhindern, ragt die Deckplatte η des Schrankes, wie gezeichnet, ein beträchtliches Stück über die Vorderfläche des Schrankes hinaus. Statt der in Fig. 5 gezeichneten festen Querwand m kann an der Rückwand des Schrankes eine zweite drehbare Klappe 0 angeordnet sein, welche bei der Drehung der Klappe k in die wagerechte Lage mittels des Gestänges ρ gleichfalls in die' wagerechte Lage gelangt und so zur anderen Hälfte den Vorratsraum der" Schrankabteile abschließt. Sowohl bei den in Fig. 1 bis 3, als bei dem in Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel kann jede der einzelnen Abteilungen durch ein leicht lösbares Netz q (Fig. ι und 2) oder durch eine andere leicht lösbare Stange, Platte _o. dgl. nach vorn abgeschlossen werden, um zu verhüten, daß beim Öffnen der gemeinsamen Türflügel c Wäschestücke aus den einzelnen Abteilungen herausfallen, und um es zu ermöglichen, eine Abteilung nach der anderen durch Nieder-, lassen oder Lösen der betreffenden Abschlußvorrichtung zu entleeren. Der beschriebene Schrank für schmutzige Wäsche kann bei Neubauten gleich in die Zimmerwände eingebaut werden. Paten τ-Ansprüche:
1. Verschließbarer Schrank für schmutzige Wäsche, welcher in eine Anzahl nach außen abschließbarer Abteilungen mit einem Einlegeraum und einem bei geöffnetem Einlegeraum geschlossenen Vorratsraum eingeteilt ist, dadurch gekennzeich- .net, daß jede dieser Abteilungen einen besonderen, für sich zu öffnenden und zu verschließenden Einlegeraum besitzt, um nur den für die gerade einzulegende ρ Wäschesorte bestimmten Einlegeraum offen, no alle anderen Einlegeräume aber geschlossen halten zu können und so die Herausnahme der Wäschestücke nach Öffnen des Schrankes in sortiertem Zustande zu ermöglichen.
2. Verschließbarer Schrank für schmutzige Wäsche nach Anspruch 1, bei welchem mehrere Abteilungen des Schrankes durch eine gemeinsame Tür abgeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Abteilungen innerhalb der Tür noch durch je ein leicht lösbares Netz (q) oder eine andere Wand abgeschlossen werden, um
nach dem Öffnen der Tür (c) ein Herausfallen von Wäschestücken aus den einzelnen Abteilungen zu verhindern und das Entleeren der einzelnen Abteilungen nacheinander zu ermöglichen.
3. Verschließbarer Schrank für schmutzige Wäsche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlegeraum in an sich bekannter Weise durch eine um ein begrenztes Stück herausziehbare Schublade (d) gebildet wird, deren Boden (g) bei herausgezogener Lade in wagerechter Lage gehalten wird und die Schublade nach unten bzw. den Vorratsraum nach oben abschließt, wogegen er nach vollständigem Einschieben der Schublade nach unten klappt, so daß das eingelegte Wäschestück in den Schrank fallen kann.
4. Verschließbarer Schrank für schmutzige Wäsche nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer an der Schrankvorderwand um eine wagerechte Achse drehbare Klappe (k), welche in senkrechter Stellung mit ihrem oberen Teil die Einlegeöffnung, mit ihrem unteren Teil in wagerechter Stellung — in Ver-. bindung mit einer feststehenden senkrechten Zwischenwand (m) — den Vorratsraum der Schrankabteile nach oben abschließt. 3P
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE198655C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4573751A (en) * 1984-05-07 1986-03-04 Leiter Swank Industries, Inc. Combination multiple compartment storage bin and sorting tray
US4615571A (en) * 1984-05-07 1986-10-07 Leiter Industries, Inc. Storage apparatus and sorting tray

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4573751A (en) * 1984-05-07 1986-03-04 Leiter Swank Industries, Inc. Combination multiple compartment storage bin and sorting tray
US4615571A (en) * 1984-05-07 1986-10-07 Leiter Industries, Inc. Storage apparatus and sorting tray

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