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LUDWIGRUSSBACHERINWIEN.
Selbstverkäufer.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Selbstverkäufer im allgemeinen, insbesondere tut solche, welche auf Tischen in Lokalen frei aufgestellt werden können und zum Verkaufe von kleinen Gegenständen, wie Streichhölzer, Zigaretten, Bonbons n. dgl. dienen und welche auch eine Sammelblichse enthalten können. In der Zeichnung ist beispielsweise ein solcher Apparat dargestellt, der zum Verkaufe von Zündhölzern in Schachteln eingerichtet und zugleich mit einer Sammelbüchse für wohltatige Zwecke versehen ist. Fig. 1 zeigt den Apparat in Vorderansicht in geschlossenem Zustande. Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt durch die Mitte des Apparates im rechten Winkel zu Fig. 1. Fig. 3 zeigt den Apparat von oben gesehen. Fig. 4 zeigt den im unteren Teil des Apparates befindlichen Mechanismus in gesperrtem Zustande.
Fig. 5 zeigt den Mechanismus in durch die Münze und einen Fingerdruck ausgelöster Stellung. Fig. 6 zeigt im Horizontalschnitt die Führung des Schiebers.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus dem Ständer a, welcher den nach Einwurf einer Münze zu betätigenden Mechanismus (der in Fig. 2 weggelassen ist) und im vorliegenden Falle auch eine Sammelbüchse enthält und aus dem darüber befindlichen Warenschachte b. Der Schacht b ist in eine beliebige Anzahl von übereinanderliegenden Fächern c, c eingeteilt, deren jedes zur Aufnahme eines der zu verkaufenden Gegenstände, wie z. B.
Schachteln mit Zündhölzern oder anderen Inhaltes, Zigaretten oder dgl. eingerichtet ist.
Nach vorne ist der Schacht b offen und wird hier durch einen Schieber d abgeschlossen.
Der Schieber d ist an beiden Seiten am Schachte geführt (Fig. 6) und ist an der einen Seite, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, mit Zähnenf versehen, in welche im Ruhezustand ein später zu beschreibender Hebel 9 des Mechanismus derart eingreift, dass er die Abwärtsbewegung des Schiebers d verhindert. Vorne am Schieber ist eine Leiste h befestigt, an deren Innenseite abgerundete Zähne i angebracht sind und die durch eine im Schieber d gelagerte Feder, die der Leiste h nach abwärts eine kleine Bewegung erlaubt, nach aufwärts gedrückt wird. Zwischen diese Zähne :'greift die Nase eines zweiten Hebels k des später zu beschreibenden Mechanismus im Ruhezustande ein, so zwar, dass er die Aufwärtsbewegung des in seiner unteren Stellung befindlichen Schiebers d verhindert.
An der Rückwand des Schachtes sind soviel Federn 1 angebracht, als Fächer vorhanden sind und jede dieser Federn reicht durch eine Öffnung in der Rückwand des Schachtes in die betreffende Abteilung hinein, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Der Zweck dieser Federn ist, den zu verkaufenden Gegenstand um soviel vorzuschieben, dass er mit den Fingern erfasst und aus dem Fache herausgezogen werden kann. Der Auslösemechanismus besteht aus den bereits erwähnten
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fernung der Teile M und o voneinander ist derart bemessen, dass eine Münze des gewünschten Wertes zwischen beiden liegen bleiben kann, ohne zurückzufallen, wie aus Fig. 4 ersichtlich.
Der Apparat funktioniert in folgender Weise : Der Schieber d. verschliesst die die Ware enthaltenden Fächer c des Schiebers b. Wird nun durch den Schlitz p (Fig. 2) eine Münze eingeworfen, so gelangt sie zwischen den Anschlag o und den Ansatz m des lIebeIs 9 nnd wird dort festgehalten. Drückt man jetzt auf den Knopf oder Griff e der im Schieber d befindlichen Leiste 11, so wirken die abgerundeten Zähne des letzteren derart auf die obere Nase des Hebels k, dass dessen untere Nase n einen Druck auf die Münze ausübt.
Da nun der fixe Stützpunkt 0 nicht ausweichen kann, wird durch das Abwärtsdrücken der Münze vermöge ihrer Wirkung auf den Ansatz m der Hebel 9 zur Seite geschwungen und dadurch seine Nase ausser Eingriff mit den Zähnen f des Schiebers gebracht.
Um diese Bewegung zu ermöglichen, muss natürlich der der Leiste li im Schieber d gestattete Spielraum genügend gross sein, damit, wenn nach dem Passieren des Spielraumes durch die leistet der Schieber d selbst seine Abwärtsbewegung beginnt, die obere Nase des Hebels 9 den Zahn f freigegeben hat. Im Augenblicke, wo die-Münze den Ansatz passiert hat, schnellt der Hebel ! I wieder zurück und greift in den nächsten Zahn/des Schiebers ein. Der Abstand der Zähne/voneinander entspricht der Höhe eines Faches des Waren-
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schachtes ; es wird somit bei jedesmaligem Münzeinwurf und Abwärtsbewegen des Schiebers ein Fach frei, aus welchem der durch die bereits beschriebene Feder l etwas nach vorne geschobene Gegenstand entnommen werden kann.
Ist der ganze Warenschacht entleert, so kommt der Griff e über den Mttnzeinwurf p zu liegen und verhindert ein weiteres Einwerfen. Um den Schieber, nachdem der Warenschacht wieder frisch gefüllt ist, in die Höhe bewegen zu können, muss die obere Nase des Hebels k aus den Zähnen t ausgehoben werden. Zu diesem Zwecke ist, wie aus der Nebenfigur der Fig. 4 ersichtlich, ein Hebel 8 vorgesehen, der auf einen Stift des Hebels k aufliegt und einen Arm besitzt, welcher durch Einführen eines mit einer Schrägfläche versehenen Stiftes u angehoben wird. Hiebei drückt der Hebel s auf den Stift des Hebels k, hebt dessen obere Nase aus den Zähnen i aus und gestattet die Aufwärtsbewcgung des Schiebers.
Das eingeworfene Geld wird im unteren Teile des Ständers a gesammelt und kann dann durch eine am Boden verschliess- bar angebrachte Klappe v oder dgl. entleert werden. Der hier gezeigte Apparat kann auch mit einer Sammelbüchse verbunden werden, welche die Hälfte des Ständers a einnimmt und deren Einwurf sich bei 1V befindet.
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gebracht sind und der durch einen Schieber verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber an einer Seite mit Einkerbungen oder Zähnen versehen ist, in welche ein durch Vermittlung der eingeworfenen Münze auslösbarer Hebel derart eingreift, dass nach Einwurf einer Münze dieser Hebel durch einen mit der Hand auf den Schieber ausgeübten Druck ausgelöst wird und der Schieber so weit vorgeschoben werden kann, dass eines der Warenfächfr freigelegt ist, worauf der Hebe ! durch Federwirkung wieder vor die nächsten Zähne hemmend einfällt.