AT16903B - Selbstverkäufer. - Google Patents

Selbstverkäufer.

Info

Publication number
AT16903B
AT16903B AT16903DA AT16903B AT 16903 B AT16903 B AT 16903B AT 16903D A AT16903D A AT 16903DA AT 16903 B AT16903 B AT 16903B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
slide
lever
teeth
self
coin
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Russbacher
Original Assignee
Ludwig Russbacher
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludwig Russbacher filed Critical Ludwig Russbacher
Application granted granted Critical
Publication of AT16903B publication Critical patent/AT16903B/de

Links

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  LUDWIGRUSSBACHERINWIEN. 



   Selbstverkäufer. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Selbstverkäufer im allgemeinen, insbesondere tut solche, welche auf Tischen in Lokalen frei aufgestellt werden können und zum Verkaufe von kleinen Gegenständen, wie Streichhölzer, Zigaretten, Bonbons n. dgl. dienen und welche auch eine   Sammelblichse   enthalten können. In der Zeichnung ist beispielsweise ein solcher Apparat dargestellt, der zum Verkaufe von Zündhölzern in Schachteln eingerichtet und zugleich mit einer Sammelbüchse für   wohltatige   Zwecke versehen ist. Fig. 1 zeigt den Apparat in Vorderansicht in geschlossenem Zustande. Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt durch die Mitte des Apparates im rechten Winkel zu Fig. 1. Fig. 3 zeigt den Apparat von oben gesehen. Fig. 4 zeigt den im unteren Teil des Apparates befindlichen Mechanismus in gesperrtem Zustande.

   Fig. 5 zeigt den Mechanismus in durch die Münze und einen Fingerdruck ausgelöster Stellung. Fig. 6 zeigt im Horizontalschnitt die Führung des Schiebers. 



   Der Apparat besteht im wesentlichen aus dem Ständer a, welcher den nach Einwurf einer Münze zu betätigenden Mechanismus (der in Fig. 2 weggelassen ist) und im vorliegenden Falle auch   eine Sammelbüchse enthält   und aus dem darüber befindlichen Warenschachte b.   Der Schacht b ist   in eine beliebige Anzahl von übereinanderliegenden Fächern c, c eingeteilt, deren jedes zur Aufnahme eines der zu verkaufenden Gegenstände, wie   z.   B. 



  Schachteln mit   Zündhölzern   oder anderen Inhaltes, Zigaretten oder dgl. eingerichtet ist. 



  Nach vorne ist der Schacht b offen und wird hier durch einen Schieber d abgeschlossen. 



  Der Schieber d ist an beiden Seiten am Schachte geführt (Fig. 6) und ist an der einen Seite, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, mit Zähnenf versehen, in welche im Ruhezustand ein später zu beschreibender Hebel   9   des Mechanismus derart eingreift, dass er die Abwärtsbewegung des Schiebers d verhindert. Vorne am Schieber ist eine Leiste h befestigt, an deren Innenseite abgerundete Zähne i angebracht sind und die durch eine im Schieber d gelagerte Feder, die der Leiste h nach abwärts eine kleine Bewegung erlaubt, nach aufwärts   gedrückt   wird. Zwischen diese   Zähne :'greift die   Nase eines zweiten Hebels k des später zu beschreibenden Mechanismus im Ruhezustande ein, so zwar, dass er die Aufwärtsbewegung des in seiner unteren Stellung befindlichen Schiebers d verhindert.

   An der Rückwand des Schachtes sind soviel   Federn 1 angebracht, als Fächer vorhanden   sind und jede dieser Federn reicht durch eine Öffnung in der Rückwand des Schachtes in die betreffende Abteilung hinein, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Der Zweck dieser Federn ist, den zu verkaufenden Gegenstand um soviel vorzuschieben, dass er mit den Fingern erfasst und aus dem Fache herausgezogen werden kann.   Der Auslösemechanismus   besteht aus den bereits erwähnten 
 EMI1.1 
   fernung der Teile M   und o voneinander ist derart bemessen, dass eine Münze des gewünschten Wertes zwischen beiden liegen bleiben kann, ohne zurückzufallen, wie aus Fig. 4 ersichtlich. 



   Der Apparat funktioniert in folgender Weise : Der Schieber   d.   verschliesst die die Ware enthaltenden Fächer c des Schiebers b. Wird nun durch den   Schlitz p   (Fig. 2) eine Münze eingeworfen, so gelangt sie zwischen den Anschlag o und den Ansatz m des   lIebeIs 9 nnd   wird dort festgehalten. Drückt man jetzt auf den Knopf oder Griff e der im   Schieber d befindlichen Leiste 11,   so wirken die abgerundeten Zähne des letzteren derart auf die obere Nase des Hebels   k,   dass dessen untere Nase n einen Druck auf die Münze ausübt.

   Da nun der fixe Stützpunkt 0 nicht ausweichen kann, wird durch das Abwärtsdrücken der Münze vermöge ihrer Wirkung auf den Ansatz m der Hebel   9   zur Seite geschwungen und dadurch seine Nase ausser Eingriff mit den   Zähnen f des   Schiebers gebracht. 



  Um diese Bewegung zu ermöglichen, muss natürlich der der Leiste li im Schieber d gestattete Spielraum genügend gross sein, damit, wenn nach dem Passieren des Spielraumes durch die leistet der Schieber d selbst seine Abwärtsbewegung beginnt, die obere Nase des Hebels   9   den Zahn f freigegeben hat. Im Augenblicke, wo die-Münze den Ansatz passiert hat, schnellt der Hebel   ! I   wieder zurück und greift in den nächsten   Zahn/des Schiebers   ein. Der Abstand der   Zähne/voneinander   entspricht der Höhe eines Faches des Waren- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schachtes ; es wird somit bei jedesmaligem Münzeinwurf und Abwärtsbewegen des Schiebers ein Fach frei, aus welchem der durch die bereits beschriebene Feder l etwas nach vorne geschobene Gegenstand entnommen werden kann.

   Ist der ganze Warenschacht entleert, so kommt der Griff e über den   Mttnzeinwurf   p zu liegen und verhindert ein weiteres Einwerfen. Um den Schieber, nachdem der Warenschacht wieder frisch gefüllt ist, in die Höhe bewegen zu können, muss die obere Nase des Hebels k aus den Zähnen t ausgehoben werden. Zu diesem Zwecke ist, wie aus der Nebenfigur der Fig. 4 ersichtlich, ein Hebel 8 vorgesehen, der auf einen Stift des Hebels k aufliegt und einen Arm besitzt, welcher durch Einführen eines mit einer   Schrägfläche   versehenen Stiftes u angehoben wird. Hiebei drückt der Hebel s auf den Stift des Hebels k, hebt dessen obere Nase aus den Zähnen i aus und gestattet die   Aufwärtsbewcgung   des Schiebers.

   Das eingeworfene Geld wird im unteren   Teile des Ständers   a gesammelt und kann dann durch eine am   Boden verschliess-   bar angebrachte Klappe v oder dgl. entleert werden. Der hier gezeigte Apparat kann auch mit einer   Sammelbüchse   verbunden werden, welche die Hälfte des Ständers a einnimmt und deren Einwurf sich bei   1V   befindet.

   
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 gebracht sind und der durch einen Schieber verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber an einer Seite mit Einkerbungen oder Zähnen versehen ist, in welche ein durch Vermittlung der eingeworfenen Münze auslösbarer Hebel derart eingreift, dass nach Einwurf einer Münze dieser Hebel durch einen mit der Hand auf den Schieber ausgeübten   Druck ausgelöst   wird und der Schieber so weit vorgeschoben werden kann, dass eines der   Warenfächfr   freigelegt ist, worauf der   Hebe ! durch Federwirkung   wieder vor die nächsten Zähne hemmend einfällt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform eines Seibstverkäufers nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die das Schliessen des geöffneten Schiebers verhindert und die aus einem zweiten unter Federwirkung stehenden Hebe ! besteht, dessen Nase in entsprechend geformte Zähne des Schiebers derart eingreift, dass beim Bewegen dieses Schiebers in der öffnenden Richtung der genannte Hebel von den Zähnen zur Seite gedrückt wird und so die öffnende Bewegung gestattet, während eine Bewegung des Schiebers in der entgegengesetzten Richtung durch den Eingriff des Hebels in die Zähne verhindert wird.
    ä. Ausführungsform eines Selbstverl\1illfers nach Anspruch l und 2 mit einer Münz- einwurfvorrichtung, gekennzeichnet durch die unter Federwirkung stehenden Hebel g und k EMI2.3 eingreift und die öffnende Bewegung dos letzteren verhindert, während der Hebel k in die Zähne i des Schiebers d eingreift und dessen schliessende Bewegung verhindert, wobei das Ganze derait zusammenwirkt, dass eine eingeworfene Münze zwischen dem fixen Anschlag o und einem gegenü erliegenden Anschlag des Hebels 9 hängen bleibt,
    bis durch einen Druck nach abwärts auf den Knopf e der im Schieber d befindlichen Leiste h der Hebel k mit seiner oberen Nase von den Zähnen i zur Seite bewegt wird und hiebei mit seiner Nase n derart auf die Mühzo drückt, dass diese in ihrer Abwärtsbewegung den Hebel g zur Seite bewegt, wobei dieser das Öffnen des Schiebers nur um die Höhe eines Warenfaches dadurch gestattet, dass er nach Passieren der Münze sofort wieder zurtickschnellt.
    4. Ausführungsform eines Selbstverkäufers nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die das Schliessen des Schiebers dadurch ermöglicht, dass ein ent- sprrchpnd gekrlimmtrr Arm t eines mit seinem anderen Arme auf einem Anschlag am Hebel h'ruhenden Winkollheb < s durch Einführung eines Stiftes derart angehoben werden kann, dass die Nase des Hebels aus den Zähnen t des Schiebers d ausgerückt wird.
    5. Ausführungsform eines Selbstverkäufers nach Anspruch I und 2, mit einer Ein- richtung zum Verhindern des Einwerfens von Münzen bei entleertem Warenschachte, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Griff dienender, am Schieber (d) angebrachter Lappen (e) bei ganz geöffnetem Schieber den Münzeinwurf (p) verdeckt.
AT16903D 1902-08-23 1902-08-23 Selbstverkäufer. AT16903B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT16903T 1902-08-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT16903B true AT16903B (de) 1904-07-11

Family

ID=3518876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT16903D AT16903B (de) 1902-08-23 1902-08-23 Selbstverkäufer.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT16903B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT16903B (de) Selbstverkäufer.
DE682485C (de) Selbstverkaeufer
AT301229B (de) Vorrichtung zum Entnehmen des Ausgabegutes aus Dienstleistungsautomaten
DE746951C (de) Muenztasche fuer eine oder mehrere gleich- oder verschiedenwertige Muenzen fuer Selbstverkaeufer o. dgl.
DE645357C (de) Selbstkassierer zur Entgegennahme von Auftraegen
DE1474823C (de) Münzauslösevorrichtung
DE674717C (de) Selbstverkaeufer mit mehreren unbeweglichen Warenschaechten ueber einer gemeinsamen Entnahmeschublade
DE633665C (de) Auswahlselbstverkaeufer fuer Postkarten, die an einer Entnahmevorrichtung vorbeigefuehrt werden
DE72453C (de) Selbstverkäufer für Karten
DE248962C (de)
DE175225C (de)
DE184612C (de)
AT22390B (de) Münzen-Ausgabevorrichtung.
DE71557C (de) Geldwechsler
DE2625158C3 (de) Selbstverkäufer mit Sammelkasse
DE140105C (de)
DE644360C (de) Einrichtung an Warenverkaufsvorrichtungen zur Bestimmung von Praemien
DE550200C (de) Selbstkassierer mit Kugelfangspiel und Warenausgabe im Gewinnfall
DE547307C (de) Selbstverkaeufer
DE209548C (de)
AT352887B (de) Tablettenspender
DE86531C (de)
DE123464C (de)
DE618238C (de) Selbstverkaeufer
DE40037C (de) Selbsttätiger Cigarren- und Cigarettenverkäufer