DE111981C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE111981C DE111981C DENDAT111981D DE111981DA DE111981C DE 111981 C DE111981 C DE 111981C DE NDAT111981 D DENDAT111981 D DE NDAT111981D DE 111981D A DE111981D A DE 111981DA DE 111981 C DE111981 C DE 111981C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- key
- lock
- tumbler
- lever
- keys
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
- E05B35/08—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
- E05B35/083—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys with changeable combination
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildende Erfindung betrifft solche Schlösser,
die von einer grofsen Anzahl von Schlüsseln benutzt werden können. Das Schlofs kann mit
jedem dieser Schlüssel zugeschlossen, aber nur mit Hülfe des Schlüssels geöffnet werden, durch
den es geschlossen worden ist. Derartige Schlofsanordnungen sind bekannt, aber die vorliegende
Erfindung bezweckt speciell diese — z. B. durch die Patentschrift 84259 bekannt gewordene
—■ Schlofsanordnung derart auszuführen , dafs es ohne den richtigen Schlüssel
absolut unmöglich ist, zu der Zuhaltung zu gelangen, und zwar ist hier für jede Zuhaltung
ein besonderer Zwischenhebel vorgesehen, der die zugehörige Zuhaltung ganz verdeckt, so
dafs die Anfertigung von Nachschlüsseln mittels Wachsabdrücken ausgeschlossen ist.
Beiliegende Zeichnung erläutert die Anwendung der Erfindung bei einem Vorhängeschlosse.
Fig. ι bis 3 sind Verticalschnitte, welche
eine Zuhaltung in drei verschiedenen Stellungen zeigen.
Fig. 4 veranschaulicht die Zuhaltung allein.
Fig. 5 zeigt eine anders ausgeführte Zuhaltung.
In dem. kreisrunden Gehäuse A sind die Schlofstheile untergebracht. Der Schliefsbügel B
ist um den Bolzen -B1 drehbar und greift mit seinem. abgesetzten und mit einer vierkantigen
Durchbrechung C versehenen Ende durch einen Wandungsschlitz in das Gehäuse ein. Die Zuhaltungen
α α (etwa vier an der Zahl) sind hinter einander auf den Stift b aufgesteckt und
lose darum drehbar. Sie werden von kleinen Federn/, die um Bolzen g gewunden sind und
sich gegen die Innenwand des Gehäuses A stützen, beeinflufst. Der mit b concentrische
Rand der Zuhaltungen besitzt unterschnittene ^3 4
Aussparungen
o4, in welche das abgesetzte
Ende des Schliefshakens eintreten kann. Für jede Zuhaltung ist ein Hebel c vorgesehen,
welcher U-förmig gestaltet und gleichfalls um Stift b drehbar ist. An diesen greift der
Schlüssel an, der auf den Dorn d gesteckt wird. Gegen alle Hebel drückt ein von Feder
k beeinflufster, um Stift i drehbarer Hebel h. Eine feste Wand /, an deren Stelle
auch ein Stift treten kann, dient den Hebeln in der Ruhelage als Anschlag.
' Die Wirkungsweise des Schlosses ist folgende: In der Ruhelage (Fig. 1) liegen alle
Zuhaltungen in der tiefsten Lage. Der Schliefshaken B kann ohne Weiteres in die punktirte
Stellung aufgeklappt und wieder zugeklappt werden. Nunmehr steckt man den Schlüssel
auf den Dorn d. Der Bart hat längere und kürzere Stufen wie ein Chubbschlüssel. Der
in Fig. ι bis 4 gezeichneten Zuhaltung möge eine kurze Stufe e entsprechen. Der Schlüssel
wird zwischen die beiden Schenkel der Nufs c eingesteckt. Wenn der Schliefsbügel in die
punktirte Stellung gebracht wird, kann man den Schlüssel rechts herum drehen, wobei die
Zuhaltung die Lage Fig. 2 einnimmt, da sie von dem Hebel c bei Seite geschoben wird.
Jetzt kann man den Bügel einstecken (ausge-
zogen gezeichnete Stellung) und den Schlüssel zurückdrehen. Dabei wird der Hebel c durch'
den Druck des Bartes gegen den kürzeren Schenkel zurückgeführt bis in die Anfangsstellung, so dafs der Schlüssel herausgezogen
werden kann. Der Hebel h verhindert das Klappern und unerwünschte Bewegen der Hebel
c.
Die Zuhaltung bewegt sich unter dem Einflüsse der Feder f so weit zurück, dafs der
hintere hakenförmige Vorsprung der Aussparungen o1 in den Schliefsbügel eingreift.
Dadurch wird letzterer verriegelt (Fig. 3).
Der" Zuhaltung a (Fig. 5) entspricht eine
lange Schlüsselstufe. Deshalb wird erstere so weit gedreht, dafs die zweite Aussparung o4
unter den Schliefsbügel kommt. Die Form der Aussparungen bezw. die Länge der hakenförmigen
Vorsprünge ist bei allen Zuhaltungen verschieden.
Wenn nur eine Zuhaltung mit zwei Aussparungen vorhanden ist, so kann man das
Schlo.fs mit zwei Schlüsseln schliefsen, von denen der eine einen kurzen Bart hat, so dafs
der Schliefsbügel in die erste Aussparung einfällt, und der andere einen langen Bart, so dafs
die zweite Aussparung zur Wirkung kommt. Hat man jedoch mit dem langbärtigen Schlüssel
zugeschlossen, so kann man mit dem kurzbärtigen Schlüssel nicht öffnen. Bei zwei
Riegeln kann man schon acht Schlüssel benutzen. So läfst sich durch Vermehrung der
Riegel und event, der Aussparungen jedes Riegels eine fafst unendliche Mannigfaltigkeit
von Schlüsseln benutzbar machen, welche alle zum Schliefsen des Schlosses dienen können;
aber nur der Schlüssel, welcher zugeschlossen hat, kann wieder aufschliefsen.
Die Schlofsanordnung kann für alle Zwecke Verwendung finden und bietet die denkbar
gröfste Sicherheit und Bequemlichkeit. Bei Thürschlössern tritt an Stelle des Schliefsbügels
ein am Riegel befestigter Riegelstift.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schlofs mit einem Eingerichte der durch Patent 8425 g geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zuhaltungen α durch Zwischenhebel c bewegt werden, die durch den Schlüssel vorwärts und rückwärts gedreht und durch Federn in jeder Stellung festgehalten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE111981C true DE111981C (de) |
Family
ID=381675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT111981D Active DE111981C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE111981C (de) |
-
0
- DE DENDAT111981D patent/DE111981C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE111981C (de) | ||
| DE214693C (de) | ||
| DE245864C (de) | ||
| DE167340C (de) | ||
| DE85545C (de) | ||
| DE373355C (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE208238C (de) | ||
| DE19810C (de) | Vorhängeschlofs mit verschiebbarem, als Riegel dienendem Gehäuse | |
| AT164283B (de) | Sicherheitsschloß | |
| DE562692C (de) | Schloss, welches mit einem beliebigen Schluessel einer Schluesselreihe verschlossen werden kann | |
| DE8159C (de) | Schlofskonstruktion mit rotirenden lose eingelegten Verschlufstheilen ohne Anwendung von Federn | |
| DE15568C (de) | Neuerungen an Stubenthürschlössern | |
| DE250658C (de) | ||
| DE381486C (de) | Sicherheitsschloss mit doppelter Verriegelung | |
| DE407864C (de) | Drehzylinderschloss | |
| DE370495C (de) | Schloss mit Sicherung der vorgeschlossenen Riegellage | |
| DE349146C (de) | Riegelschlosssicherung | |
| DE349145C (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE369873C (de) | Sicherheitshaengeschloss | |
| DE810245C (de) | Tuerschloss mit kombiniertem Riegel fuer zwei verschiedenartige Schluessel | |
| DE253879C (de) | ||
| DE36748C (de) | Schlofs mit verschiebbarem Schlüsselloch | |
| DE276234C (de) | ||
| DE420612C (de) | Sicherheitsvorrichtung fuer Schloesser aller Art | |
| DE394689C (de) | Schloss |