DE1112552B - Notrufeinrichtung bei Muenzfernsprechern - Google Patents

Notrufeinrichtung bei Muenzfernsprechern

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DE1112552B
DE1112552B DEV17900A DEV0017900A DE1112552B DE 1112552 B DE1112552 B DE 1112552B DE V17900 A DEV17900 A DE V17900A DE V0017900 A DEV0017900 A DE V0017900A DE 1112552 B DE1112552 B DE 1112552B
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DE
Germany
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coin
emergency call
pulses
contact
payphone
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Pending
Application number
DEV17900A
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English (en)
Inventor
German Vogliano
Dieter Beckmann
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/04Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with alarm systems, e.g. fire, police or burglar alarm systems
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)

Description

  • Notrufeinrichtung bei Münzfernsprechern Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Herstellung von gebührenfreien Verbindungen bei Münzfernsprechern mit Wählerbetrieb im Notruffall.
  • In dringenden Fällen - z. B. bei einem Unfall -ist es häufig erforderlich, z. B. die Feuerwehr telefonisch über einen Münzfernsprecher zu benachrichtigen. Dabei kommt es nicht selten vor, daß die hierfür benötigten Münzen nicht vorhanden sind, so daß wertvolle Zeit verstreicht, bis die Feuerwehr alarmiert ist.
  • Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, sind bereits viele Notrufeinrichtungen bekannt, die sich durchweg dem normalen Fernsprecher parallel geschaltete Wählapparaturen bedienen, die nach Betätigung eines Hebels od. dgl. automatisch eine bestimmte Notrufnummer wählen.
  • Fast alle bekannten Anordnungen scheiden für eine praktische Verwendung aus, da sie neben einem großen Aufwand vielfach die Bestimmungen der Post nicht erfüllen.
  • Die bei weitem einfachste und billigste Lösung des Problems des für den Anrufer gebührenfreien Notrufs über einen Münzfernsprecher besteht erfindungsgemäß darin, daß durch ein dem Münzfernsprecher zugeordnetes Mitlaufwerk bewirkt wird, daß erst von einer bestimmten Gesamtimpulszahl an zur Herstellung einer Verbindung ein Geldeinwurf erfolgen muß, während bei allen kleineren Gesamtimpulszahlen ein Geldeinwurf nicht erforderlich ist.
  • Voraussetzung für die Anwendung dieser Zusatzapparatur, die wegen ihres geringen Raumbedarfs direkt im Münzfernsprecherkasten untergebracht werden könnte, ist, daß die Anzahl der gesamten Wählimpulse der betreffenden Rufnummer genügend klein ist.
  • Bei der Feuerwehrnotrufnummer 112 hat man vier Impulse. Automatisch müßten dann auch alle Rufnummern mit weniger als vier Impulsen für den Anrufer gebührenfrei sein, wie z. B. 11.1 mit drei Impulsen oder 112 mit ebenfalls drei Impulsen; dagegen wäre die Nummer 113 mit fünf Impulsen nicht mehr gebührenfrei.
  • Die Wahl beispielsweise der Nummer 112 würde in der üblichen Weise wie bisher geschehen, jedoch ohne Geldeinwurf (es ist also keine Gebrauchsanweisung über die Bedienung einer Notrufapparatur vom Anrufer zu studieren).
  • Wirkungsweise (s. Zeichnung) a) Vorausgesetzt sei zunächst ein Münzfernsprecher, bei dem durch Münzeinwurf ein zum Nummernsehalter nsi parallel geschalteter Kontakt 6 geöffnet wird.
  • Die Spule 1 eines Schrittschalt- bzw. Mitlaufwerkes wird entweder - wie in der Zeichnung dargestellt -in die Amtsschleife geschaltet (Spule niederohmig, etwa 50 Ohm). Beim Eintreffen eines vom Nummerschalter nsi ausgehenden Impulses wird ein z. B. mit Nocken 2 versehenes Rad 3 bzw. eine Walze ein kleines Stück weitergedreht, wobei gleichzeitig eine Rückholfeder 4 vorgespannt wird. Durch den Nocken 2 werden Schaltkontakte 5 betätigt, die den Münzkontaktkreis öffnen bzw. schließen, den Gebührenzähler 7 zu- oder abschalten, der beim Zustandekommen einer Notrufverbindung den Notruf registriert, und schließlich werden durch Nocken 2 auch noch Kontakte betätigt (in der Zeichnung nicht dargestellt), die den Tonfrequenzgenerator ein- bzw. ausschalten, dessen Frequenz oder Impulsfolge zur Feststellung des Münzfernsprechers dient, von welchem der Anruf kam.
  • Ist, nachdem der Handapparat abgenommen wurde (Hakenumschalter HU geschlossen) kein Geldeinwurf erfolgt, wodurch - der Münzkontakt 6 geschlossen bleibt, so ist zunächst Schaltkontakt 5a geöffnet. Dadurch ist der Nummernschalter nsi voll wirksam. Da zunächst Kontakt 5 b geöffnet ist, fließt der Schleifenstrom über die Spule 1 des Schrittschaltwerkes. Beim Betätigen des Nummernschalters nsi wird das Schrittschaltwerk durch die Wählimpulse schrittweise fortgeschaltet. Wird beim Wählen die »gebührenfreie« Impulszahl - in unserem Beispiel vier Impulse für den Feuerwehrnotruf 112 - überschritten, so werden durch Nocken 2 die Schaltkontakte 5 a und 5 b geschlossen und 5 c geöffnet, wodurch der »nicht gebührenfreie« Zustand hergestellt wird.
  • Ist das Gespräch beendet, so werden beim Öffnen der Teilnehmerschleife durch HU entweder elektrisch (ausgelöst durch die Stromunterbrechung) oder mechanisch etwa mit Hilfe eines Bowdenzuges, der mit dem Hakenumschalter verbunden ist, die Sperrklinke 8 und die Transportklinke 9 "angehoben, so daß durch die Rückholfeder 4. das Rad 3 in die Ausgangslage zurückschnellt.
  • b) Bei den Münzfernsprechern, bei denen die Teilnehmerschleife (ausgelöst durch den Münzeinwurf) geschlossen wird, ist es erforderlich, den Schaltkontakt 5 a parallel zum Münzkontakt zu schalten, um zu erreichen, daß die Teilnehmerschleife nach Umlegen des Hakenumschalters bis zu einer bestimmten (niedrigen) Gesamtwählimpulszahl - in unserem Beispiel bis zu vier Wählimpulsen - geschlossen ist. In diesem Fall müßte natürlich der Schaltkontakt 5 a in entgegengesetzter Weise schalten, als unter a) angegeben ist.
  • Der normale Fernsprechverkehr wird durch diese Anordnung in keiner Weise beeinträchtigt. Im Gegenteil: Dadurch, daß während der Erzeugung der ersten (z. B. vier) Impulse der Münzkontakt außer Betrieb ist; werden weniger Fehlverbindungen auftreten, da viele Benutzer eines Münzfernsprechers mit dem Drehen des Nummernschalters nicht so lange warten, bis die Münzprüfung abgeschlossen ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Anordnung zur Herstellung von gebührenfreien Sprechverbindungen bei Münzfernsprechern mit Wählerbetrieb im Notruffall, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein dem Münzfernsprecher zugeordnetes Mitlaufwerk (1) bewirkt wird, daß erst von einer bestimmten Gesamtimpulszahl an zur Herstellung einer Verbindung ein Geldeinwurf erfolgen muß, während bei allen kleineren Gesamtimpulszahlen ein Geldeinwurf nicht erforderlich ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Mitlaufwerk der bzw. die Münzkontakte, ferner der Gebührenzählerkontakt und beliebige weitere. Kontakte geschaltet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 624 360, 838 912, 947 626, 964 418, 1013 325.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE624360C (de) * 1930-12-23 1936-01-18 Telefonbau Und Normalzeit Akt Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Umschalteeinrichtungen zur wahlweisen Herstellung von Verbindungen verschiedener Verkehrsrichtung
DE838912C (de) * 1949-04-20 1954-07-26 Hans Reichert Notrufeinrichtung als Zusatzeinrichtung fuer Fernsprechanlagen
DE947626C (de) * 1954-05-29 1956-08-23 Deutsche Telephonwerk Kabel Vorrichtung zur Alarmgabe ueber die Teilnehmerleitung in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE964418C (de) * 1953-09-10 1957-05-23 Claire Schueler Wirz Notruf-Alarmanlage
DE1013325B (de) 1955-07-27 1957-08-08 Walther Fischhoeder Automatische Alarmvorrichtung

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