DE11085C - Neuerungen in der Konstruktion der Räder und in der Befestigung von Radreifen für Eisenbahnfuhrwerke - Google Patents

Neuerungen in der Konstruktion der Räder und in der Befestigung von Radreifen für Eisenbahnfuhrwerke

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DE11085C
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Germany
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wheels
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DENDAT11085D
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English (en)
Original Assignee
E. HEUSINGER VON WALDEGG in Hannover, Heinrichstrafse 19
Publication of DE11085C publication Critical patent/DE11085C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B17/00Wheels characterised by rail-engaging elements
    • B60B17/0055Wheels characterised by rail-engaging elements with non-elastic tyres (e.g. of particular profile or composition)

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

1880.
Klasse 20.
EDMUND HEUSINGER von WALDEGG in HANNOVER.
Neuerungen in der Construction der Räder und in der Befestigung von Radreifen für
Eisenbahnfuhrwerke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1880 ab.
Die vorliegenden Doppelscheibenräder sollen das Abspringen der Radreifen zuverlässig verhindern.
Der Radkörper besteht aus zwei getrennten, convex ausgetriebenen Scheiben aus Flufseisen mit T- förmigem Rande und angegossenen halben Naben, die zur Ersparung an Gewicht nach innen ausgehöhlt sein können und welche in einander greifen.
Das Flufseisen wird durch Ausschmieden und Auswalzen verdichtet.
Der Radreifen aus Flufsstahl hat eine innerhalb angewalzte T-förmige Rippe, in deren ringförmige Nuthen die Ränder der Radscheiben sich einlegen. Die Tragflächen der Reifen sind etwas schräg, und zwar rechtwinklig zu den schräg gestellten Scheiben und genau auf deren Durchmesser ausgedreht.
. Statt den Radreifen durch Glühen und Aufschrumpfen auf den Radkörper zu befestigen, wird ersterer nach dem Ausdrehen in siedend heifsem Wasser erwärmt und wenig ausgedehnt. Hierauf werden die Radscheiben von beiden Seiten an die schrägen Tragflächen gelegt und mittelst gleichmäfsigen Anziehens der sechs Schraubenbolzen α die Scheiben in den Radkranz eingesprengt, wobei die inneren vorspringenden Ränder der Scheiben scharf in die ringförmigen Nuthen des ■ Radreifens eindringen und zugleich bei Verminderung der Durchbiegung der Radscheiben, deren Durchmesser etwas wächst, ein dichtes Anlegen der Tragflächen, ohne unnatürliche Spannung in Radreifen oder Scheiben, erzielt.
Schließlich werden noch ringsum 12 bis 16 Stück 18 mm starke Schraubenbolzen oder Niete c c eingezogen, sowie die Radreifen, nachdem die Räder auf die Axe geprefst sind, von aufsen abgedreht.
Der Nabensitz der Axe wird konisch hergestellt und die hintere Radscheibe fest aufgesetzt, die Schrauben α haben die ganze Spannkraft auszuhalten. Um diese Schrauben zu entlasten, wird dicht vor der vorderen Nabe in die Axe eine Rinne eingedreht, der federnde Ring b eingelegt und durch eine Schraube fest angeschlossen. Zu demselben Zwecke werden bei den Locomotivrädern die drei Nasenkeile d d in eingearbeitete Nuthen der Nabe vor dem Aufpressen der Räder eingepafst; von diesen Keilen kann einer über die innere Nabenfläche vorspringen, um in eine Längsnuth der Axe einzugreifen und zugleich die richtige rechtwinklige Stellung der Kurbelzapfen beider Räder zu sichern.
Aufserdem ist bei dem Locomotivrade jede Radscheibe noch mit der halben Kurbelwarze e versehen, in welcher das Loch für den Kurbelzapfen/ hergestellt und der letztere, nachdem eine Nuth i an seinem inneren Ende eingedreht und das Zapfenloch daselbst etwas ausgefräst ist, durch Ausgiefsen mittelst Zink befestigt wird.
Als Vortheile dieser Radconstruction sieht Erfinder an, dafs der Radreifen nicht durch von innen eintretende Befestigungsschrauben geschwächt wird und dafs keine nachtheiligen Spannungen im Radreifen und Radkörper vorhanden sind, sowie dafs durch die schräg gestellten Radscheiben dem Rade eine seitliche Stabilität gegeben wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Radkörper, aus zwei getrennten Scheiben mit Naben aus Flufseisen hergestellt und durch Schmieden und Walzen verdichtet, welche um die Nabe tiefer nach aufsen durchgerichtet sind, um beim Zusammenschrauben zu federn und einen etwas gröfseren Durchmesser anzunehmen.
2. Der Radreifen, welcher von beiden Seiten schräg angedrehte Tragflächen für die T-förmigen Ränder der Scheiben erhält.
3. Bei obiger Construction der Radscheiben zu einem Locomotivrad an jeder inneren Seite derselben die Vorsprünge e zur Aufnahme der Kurbelzapfen/.
4. Die Entlastung der Schrauben α bei den Tender- und Wagenrädern durch den vor der Nabe in eine eingedrehte Rinne der Axe eingelegten und zusammengeschraubten Federring l·, sowie bei Locomotivrädern durch drei in die Nabe von innen eingelassene Nasenkeile d d, von welchen einer zugleich durch Eintreten in eine Nuth der Axe, die richtige rechtwinklige Stellung der Kurbelzapfen sichert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT11085D Neuerungen in der Konstruktion der Räder und in der Befestigung von Radreifen für Eisenbahnfuhrwerke Active DE11085C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3088616A (en) * 1959-11-13 1963-05-07 Freda Tullio Sealing joint for bottle closure capsules

Cited By (1)

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