AT85512B - Metallrad für Fahrzeuge. - Google Patents

Metallrad für Fahrzeuge.

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AT85512B
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Austria
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wheel
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metal wheel
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Jacob Hellen
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Jacob Hellen
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Description


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  Metallrad für Fahrzeuge. 



   Es sind bereits viele Versuche gemacht worden, um leichte, jedoch haltbare Metallräder für Fahrzeuge herzustellen, insbesondere solche, die auch grosse Beanspruchungen aushalten können. 



   Ganz aus Metall gefertigte Räder sind zu   kostsp'elig   und schwer, weshalb besonders die Radreifen solcher Räder als Hohlkörper ausgebildet und die Speichen hohl gemacht werden. Um indessen das Verrosten der Hohlkörper zu vermeiden, ist es von Bedeutung, dass sämtliche Verbindungen wasserdicht bleiben, auch wenn das Rad infolge des Gebrauchs keine Formveränderung erlitten hat, damit Wasser nicht in die Hohlräume gelangt und die inneren Wandungen der letzteren der Rostbildung nicht ausgesetzt werden. Die Erfindung bezweckt eine dauernd wasserdichte Verbindung zwischen allen hohlen Teilen des Metallrades zu schaffen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung, und zwar zeigt die Fig. i einen Schnitt durch den Radreifen eines der Erfindung gemäss ausgestalteten Metallrades ; die Fig. 2 zeigt eine Innenansicht eines Teiles des Radreifens (obere Ansicht von Fig.   I)   ; die Fig. 3 und 4 stellen zwei abgeänderte Ausführungsformen des Radreifens im Schnitt dar. 



   Der Radreifen wird in bekannter Weise aus einer U-förmig gewalzten oder gebogenen Stahlplatte hergestellt, die in Kreisform gebogen und verschweisst wird, so dass der Radreifen den in der Zeichnung angegebenen U-förmigen Querschnitt erhält, dessen innerer Mittelteil mit 1 und dessen äussere Seitenteile mit 2 bezeichnet sind. In den Mittelteil sind für die Druckspeichen in passendem Abstand voneinanderstehende Löcher   4   gestanzt. Von dem äusseren Umfange des Radreifens her, also in Richtung des Pfeiles 5 (Fig. i), wird durch jedes Loch   4   ein mit einem kegelförmigem Ende versehener (nicht dargestellter) Dorn getrieben, so dass der zweckmässig vorher erwärmte Rand des Loches 4 nach der Radmitte zu herausgetrieben und die Umrandung 6 des Loches in der in Fig. i gezeigten Weise erweitert und geformt wird.

   Das für jede Speiche auf diese Weise hergestellte Loch 7 hat einen ganz bestimmten inneren Durchmesser und eine vollständig glatte Öffnung, deren nach der Radmitte zeigende Umrandung 8 sorgfältig abgehobelt ist. Hierdurch sind die Vorbedingungen für das Einsetzen eines wasserdicht schliessenden Futterringes   9,   der unmittelbar mit der Speiche 3 verbunden wird, geschaffen. 



   Um eine haltbare wasserdichte-Verbindung zwischen dem Ring 9 und dem Lochrand 6, 8 zu erlangen, ist der Ring mit einem rechtwinkligen Absatz   10, 11 versehen,   dessen axialer Zapfenteil 10 im Durchmesser so bemessen ist, dass er eben in die Öffnung 7 eingetrieben werden kann, wenn der Randteil 6 sich in glühendem Zustande befindet. Der   Flanschteil 11   legt sich dann fest an gegen die Randfläche 8. Sobald sich hierauf der Teil 6 abkühlt und zusammenzieht, spannt er sich fest um den Umfang des Zapfens 10 des Ringes 9 und bewirkt eine durchaus wasserdichte Verbindung. 



   Die der Radmitte zugekehrte Seite 12 des Ringes 9 ist einer zweckmässig kegelförmig gestalteten Unterlagsscheibe 14 entsprechend geformt, gegen deren andere Seite 15 eine 

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 kegelförmige Sitzfläche   16 der   Mutter 17 dicht anliegt, Die Mutter 17 und die Gegenmutter 18 sitzen wie üblich auf dem äusseren Ende der Druckspeichen 3. 



   Zwischen den Teilen 9 und 14 ist zweckmässig eine biegsame oder elastische Packungsoder Dichtungsscheibe 19 aus Leder, Gummi, Blei oder ähnlichem Material eingelegt. Sobald die   Muttern 17, 18   in der Richtung des Pfeiles 20 angezogen sind, werden die Teile   14,   19 und 9 sämtlich von der Radmitte aus nach aussen gedrückt, so dass die Dichtungsflächen in sichere und kräftige Berührung miteinander kommen. Gleichzeitig wird die Fläche 11 dicht gegen den Rand 8 gepresst.. Wenn der Randteil 6 etwas nachgibt, so kann dies nur dadurch geschehen, dass er bestrebt ist, nach innen gegen die Fläche 10 des   Einsàtzringes   9 zu federn und dadurch die Abdichtung an dieser Stelle noch zu vergrössern. Dasselbe ist der Fall. unter dem   Einfluss   der Belastung des Rades. 



   Man sieht also, dass alle zur Wirkung gelangenden Kräfte nur die Abdichtung an den Anlageflächen vergrössern können, was dagegen nicht der Fall wäre, wenn der Randteil 6 nicht nach der Radmitte zeigen würde, oder wenn das Loch 7 gegen die Mitte des Rades kegelförmig erweitert wäre. 



   Um eine Sicherung der Mutter 17 und eine unverrückbare Stellung der Ringe und Scheiben zu erreichen, wird das Loch 7 am besten in ovaler Form, wie in Fig. 2 angedeutet, hergestellt. Der Absatz 10 ist dann entsprechend oval zu gestalten. 



   Ebenso sind die   Flächen12,     J,.     Mund-Mals   Teile von Elipsoidenflächen o. dgl. herzustellen,
Der äussere Laufring 21 des Radreifens, der wie üblich aussen auf die Wände 22 aufgeschrumpft wird, ist an seinen beiden Aussenkanten eingewalzt, so dass er mit kleinen äusseren Vorsprüngen oder Rippen   22   um die Wände 2 greift und mit diesen eine wasserdichte Verbindung bildet. 



   Die Praxis hat gezeigt, dass der Laufring 21 während der Benutzung des Rades nach und nach eine nach aussen gewölbte Form annimmt, wie solche in   Fig. I   durch punktierte Linien angedeutet ist. Diese Formänderung bewirkt eine nur noch grössere Abdichtung der Rippen 22 gegen die Wände 2 des hohlen Radreifens. Die Ausbauchung des Laufringes 21 trägt auch dazu bei, die beiden Felgenwände 2, 2 ein wenig gegeneinander zu bewegen, wodurch die Abdichtung gegen den Ring 9 erhöht wird, indem sie dazu beiträgt, den Druck zwischen den   Flächen   11 und   8,   sowie 10 und 6 zu   vergrössern,   da ein Zusammenbewegen der Wände 2,2 eine schwache Wölbung nach innen gegen die Mitte des Rades bewirkt. 



   Übrigens können die Wände 2, wie mit strichpunktierten Linien 23 in Fig. i angedeutet, etwas schräg gerichtet sein. 



   Der gegen die Mitte des Ringes aufgezogene Teil 6 bewirkt, dass der Druck der
Speichen auf den Felgenteil 1 über eine grosse Fläche verbreitet wird, so dass er kein Bestreben hat, seine Form zu verändern. 



   Die Unterlagsscheibe 14 und die Dichtungsscheibe 19 können auch weggelassen werden ; die Mutter 17 und der Ring 9 müssen dann aus einem Stück und die Fläche 10 kreisförmig gemacht sein. Diese Ausführungsform ist in Fig. 3 gezeigt, bei der ausserdem die Flächen 8 und 11 kegelförmig sind. Sobald die Schraubenmutter 17 mit dem als Sitz dienenden Ansatz 16 angezogen wird, wird der axiale Teil durch die Öffnung 7 gehen und die Absatzfläche 11 sich gegen die Fläche 8 anlegen. Bei weiterem Drehen der Mutter 17 nach aussen auf der Speiche 3 wird der Randteil 6 einwärts gegen die   Fläche.   10 federn, welche in gleicher Richtung mit der Mutter bewegt wird.

   Durch die Reibung, welche hierdurch zwischen den Absätzen 10, 11 und dem Randteil 6, 8 hervorgerufen wird, werden etwaige Unebenheiten abgeschliffen, so dass eine wasserdichte Verbindung, selbst ohne Einschrumpfung des Ringteiles 14, in das Loch 7 erzielt wird. 

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Claims (1)

  1. Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform kann, wie dies in Fig. 4 ersichtlich ist, in der Weise abgeändert werden, dass die Teile 9, 17 und 18 durch den in einem Stück hergestellten Ring 24 ersetzt werden, welcher nicht als Mutter mit Gewinde und durchgehendem Loch ausgebildet ist, sondern eine mit Boden versehene Hülse bildet, in die der äussere glatte Teil der Speiche 3 eingesteckt wird. Das Anziehen der Speichen, zum Zwecke, einen kräftigen Druck nach aussen auszuüben, muss in diesem Falle durch andere Mittel als durch Muttern erzielt werden, da aber diese Mittel den Gegenstand der Erfindung nicht bilden, sollen sie nicht näher beschrieben werden, PATENT-ANSPRÜCHE : r.
    Metallrad für Fahrzeuge, bei welchem der innere Mittelteil des mit U-förmigen Querschnitt hergestellten Felgen-oder Radkranzes mittels Druckspeichen mit der Radnabe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Futtering ( der den Druck der Speichen auf den Felgenmittelteil (1) überträgt, dicht in ein Loch (7) eingeschrumpft oder eingepasst ist, dessen Rand (6) gegen die Radmitte gerichtet und durch Heraustreiben des Randes eines in dem Mittelteil fil) hergestellten kleineren Loches (4) gebildet ist. <Desc/Clms Page number 3>
    . 2. Metallrad für Fahrzeuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das Loch (7), in das der Futterring (9) eingeschrumpft ist, derart hergestellt ist, dass ein zylindrischer (oder ovaler), kegelförmig endender Dorn, gegen die Radmitte gerichtet, durch das im Voraus hergestellte kleinere Loch (4) eingetrieben wird, so. dass das Loch dz dessen Rand eben gemacht wird, eine ganz glatte Innenseite erhält.
    3. Metallrad für Fahrzeuge nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (9) einen rechtwinkligen oder annähernd rechtwinkligen Ringabsatz (10, 11) hat, dessen Zapfenteil (10) dicht in den Randteil eingeschrumpft oder eingepasst ist und dessen Flanschteil (11) gegen die freie Fläche des Randteiles (8) dicht anliegt.
    4. Metallrad nach Anspruch i, a oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Randteil (6) und der Futterring (9) eine ovale Form haben, der die Dichtungsflächen und Ringe usw. zwischen dem Ringe (9) und der Spannmutter (17) der Speiche hinsichtlich ihrer Form angepasst sind.
    5. Metallrad für Fahrzeuge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Futterring (9) und der Spannmutter (17) eine Scheibe (14) angeordnet ist, wobei zwischen der Scheibe (14) und dem Ring (9) ein Ring (19) aus elastischem oder biegsamen Material (Leder, Gummi, Blei o. dgl.
    ) einlegbar ist, 6, Metallrad für Fahrzeuge nach Anspruch i, bei dem auf die nach aussen gekehrten Seitenwände des U-förmigen Felgenkranzes ein Beschlag oder Laufring aufgeschrumpft ist, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Ränder des Laufringes (21) ausserhalb der Seitenwände (2) eingewalzt sind, so dass die dadurch gebildeten Ansätze oder Rippen (22) unverrückbar an den äusseren Seiten der Seitenwände (2) anliegen.
    7. Metallrad für Fahrzeuge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Futterring (9) aus einem Stück mit der auf der Druckspeiche (3) befindlichen Schraubenmutter (17) hergestellt ist.
    8. Metallrad für Fahrzeuge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Futterring (9) aus einem Stück mit einer der Radmitte zugekehrten, innen glatten und mit Boden versehenen Hülse (24) hergestellt ist, in welche das äussere Ende der Druckspeiche (3) eingesteckt wird.
AT85512D 1917-02-17 1918-01-29 Metallrad für Fahrzeuge. AT85512B (de)

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NO85512X 1917-02-17

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AT85512B true AT85512B (de) 1921-09-10

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