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besteht z. B. aus einer Flachfeder, die einseitig geschlitzt und mehrfach gewellt ist. An Stelle einer
Flachfeder kann auch ein runder Federdraht treten. Das federnde Element 12 kann in flache Vertiefungen im Oberteil und im Unterteil eingelassen sein, um ein Auseinanderspreizen zu verhindern. Diese Vertie- fungen entsprechen etwa der Stärke des federnden Elementes. Ebenso gut ist es aber auch möglich, diese
Vertiefungen nur in einem der beiden Teile 1 oder 5 vorzusehen.
Das äussere Ende des Klemmkonus 2 ist mit einem ringsumlaufenden, nach aussen ragenden kleinen
Wulst 7 versehen, der von den Schlitzen 3 unterbrochen ist. Der Wulst 7 greift in eine kegelige Ausspa- rung 8 an der äusseren Stirnfläche des Unterteiles 5 federnd ein. Beim Zusammensetzen ist es lediglich notwendig, den Klemmkonus 2 in den Unterteil 5 einzudrücken, um die Teile der Sicherungsmutter ein- schliesslich des federnden Elementes zusammenzuhalten.
Wenn nun zwei Werkteile, z. B. zwei Bleche 10 und 11, durch Schraubenbolzen 9 fest miteinander verschraubt werden sollen, wird entsprechend der Fig. 1 der Unterteil 5 auf den Schraubenbolzen aufge- schoben und der Oberteil 1 aufgeschraubt und festgezogen. Das Festschrauben erfolgt durch das Zusam- menwirken des federnden Klemmkonus 2 mit dem federnden Element 12 in der Weise, dass die beiden Werkteile 10 und 11 fest aufeinander und das Gewinde der Klemmbacken des Klemmkonus-2 in das Ge- winde des Schraubenbolzens 9 radial ineinander gepresst werden. Dadurch entsteht eine sehr feste, spielfreie Verbindung zwischen den einzelnen Teilen, die keinen Scherbeanspruchungen ausgesetzt ist. Ein
Selbstlösen der Sicherungsmutter ist nicht möglich.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 ist das federnde Element 12 in dem Unterteil 5 eingelassen und wird von einer umgebördelten Ringlippe 21 am äusseren Umfang des Unterteiles 5 festgehalten. Gegen die andere Seite des federnden Elementes 12, das nach innen etwas vorspringt, legt sich eine ringsumlaufende kleine Ansatzkante 23, die die Basiskante des Klemmkonus 2 des Oberteiles 1 bildet.
Auf diese Weise wird die Sicherungsmutter mit dem federnden Element zusammengehalten. Der Oberteil 1 drückt dabei mittels seines abgesetzten Bundes 22 auf das federnde Element 12.
Die Fig. 5-7 zeigen Ausführungsbeispiele, die in beliebiger Weise, u. zw. je nach Bedarf nach den Fig. 1 - 4 ausgeführt sein können. Dabei ist es gleichgültig, um welche Art von Muttern od. dgl. es sich handelt. So ist z. B. die in Fig. 5 dargestellte Flachbundmutter in gleicher Weise ausgeführt wie das Beispiel nach den Fig. 1 und 2. Die Fig. 6 zeigt eine Nutmutter in einer Ausführung, die dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Beispiel entspricht. Bei der Mehrlochmutter nach Fig. 7 handelt es sich ebenfalls um eine Ausführung nach den Fig. 1 und 2.
In Fig. 8 ist eine Ausführungsart dargestellt, bei welcher der Oberteil 1 mit einer ringsumlaufenden Nut 24 versehen ist, in die der Unterteil 5 mit dem federnden Element 12 eingreift, wobei der äussere Rand des Oberteiles 1 mit einer umgebördelten Ringlippe 21 versehen ist, die sich hinter einen ringförmigen Kragen 25 des Unterteiles 5 legt. Der Unterteil 5 verläuft zweckmässigerweise aussen kegelförmig, um seine äussere Stirnfläche zu vergrössern. Die Nut 24 in dem Oberteil 1 ist dementsprechend hohlkegelig ausgeführt.
Selbstverständlich können alle Sorten von Maschinenmuttern, Flachbundmuttern, Hutmuttern, Nutmuttern, Mehrlochmuttern, Überwurfmuttern, Autoradmuttern, Gewindestellringe, Rohrverbindungen, Bolzenverbindungen u. dgl. je nach Bedarf auf einer der beschriebenen Arten hergestellt sein. Dabei können entweder nur die Oberteile 1 oder auch zusätzlich noch die Unterteile 5 mit Gewinde versehen sein, wie dies z. B. in Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Schliesslich zeigen die Fig. 11 und Fig.. 12 Autoradmuttern, die ebenfalls entweder nach Fig. 1 und 2 oder nach Fig. 3 und 4 hergestellt wurden.
Bei der Rohr- oder Bolzenverbindung nach Fig. 13 werden die beiden mit Gewinde versehenen Bolzen-oder Rohrenden 15 in Oberteile 1 und einen gemeinsamen Unterteil 5 eingeschraubt. Das Festziehen erfolgt von beiden Seiten her mittels der Oberteile 1. Bei der in Fig. 14 dargestellten Überwurfmutter sind die beiden Teile 1 und 5 ebenfalls mit Gewinde versehen und auf den in einem Ventilsitz endenden Stutzen 17 des Bodens 16 eines Behälters aufgeschraubt. Der Rohransc lluss 18 ist mit einem balligen Ventilansatz 19 versehen und wird durch den Oberteil 1 fest auf den Stutzen 17 gepresst.
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