DE110648C - - Google Patents

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DE110648C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/04Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box
    • G03B27/06Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box for automatic repeated copying of the same original

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57: Photographie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1898 ab.
Bei rotirenden Belichtungsmaschinen, wie sie zur Herstellung von Massenauflagen photographischer Copien dienen, werden im Allgemeinen die durchsichtigen Cylinder mit Negativ-Films überzogen, die entweder festgeklemmt oder auf die Cylinder aufgeklebt werden. Die Anwendung derartiger Negativ-Cylinder hat eine Reihe von Uebelstä'nden im Gefolge: Die Films liegen nie ganz glatt auf den Cylinder auf, sie weisen kleinere oder gröfsere Beulen auf, die sich beim Aufpressen auf das Positiv-Papier leicht zu Falten zusammenquetschen, jedenfalls aber fast immer verhindern, dafs scharfe Copien erzeugt werden können. Ueberdies aber lockern sich beim Dauerbetriebe sowohl die festgeklemmten, als auch die aufgeklebten Films von den Cylindern, die Ränder springen ab, und es besteht immer die Gefahr, dafs entweder das ganze Negativ oder mindestens ein erhebliches Stück des Positiv-Papieres beschädigt wird.
Um dauernd scharfe Copien bei rotirenden Belichtungsmaschinen erzeugen zu können und jede Gefahr bei dem Copirprocefs auszuschliefsen, mufs man deshalb die Negativschicht auf den durchsichtigen Cylinder in derselben Weise aufbringen, wie dies bei den gewöhnlichen ebenen Negativplatten der Fall ist. Die Schicht mufs also minimale Dicke besitzen, mufs an allen Stellen des Cylinders gleich fest aufliegen und darf vor allem nicht blos mechanisch festgeklemmt sein.
Die Herstellung und Verwendung derartig charakterisirter Negativ-Cylinder ist der Gegenstand vorliegender Erfindung.
Um die erwähnten Negativ-Cylinder herzustellen, stellt man zunächst ein ebenes Negativ her, das eine Schicht besitzt, die sich von der ebenen Unterlage leicht ablösen läfst. Solche Schichten sind beispielsweise in der lichtempfindlichen Collodiumschicht ebener Negativplatten, in den lichtempfindlichen Cello'idin- oder Chromgelatineschichten gegeben, die auf Glas, Papier u. s. w. aufgetragen sind.
Nachdem in dieser Schicht ein copirfähiges Negativ hergestellt worden ist, wird diese Schicht von ihrer ursprünglichen Unterlage abgelöst und auf den durchsichtigen Cylinder aufgebracht. Das Aufbringen und Befestigen der entwickelten Negativschicht auf den durchsichtigen Cylinder kann in beliebiger Weise geschehen. Bei der Wahl eines geeigneten Klebstoffes hat man es in Anbetracht der aufserordentlich dünnen Negativschicht in der Hand, dieselbe auf den Cylinder ebenso dicht und fest aufzubringen wie auf eine ebene Glasplatte.
Als aufserordentlich geeignet hat sich das folgende Verfahren erwiesen, dessen Beschreibung gleichzeitig die Vorzüge des Verfahrens vor den anderen bisher üblich gewesenen Verfahren ersichtlich machen dürfte:
Zunächst wird ein gewöhnliches Negativ hergestellt, das mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln retouchirt und ausgeglichen wird. Von diesem technisch vollkommenen Negative wird zunächst ein Diapositiv in bekannter Weise angefertigt. Das so hergestellte Diapositiv dient nun als Original zur Herstellung einer Copie auf- Pigment- (Chromgelatine-) Papier. Natürlich kann diese Copie auch- auf
einer lichtempfindlichen Collodiumschicht auf einer ebensolchen Gelloi'dinschicht erzeugt werden, wpbei die Art der Unterlage für die lichtempfindliche Schicht ganz gleichgültig ist, wenn dieselbe es nur ermöglicht, dafs die entwickelte Schicht sich leicht von der Unterlage ablösen und auf eine andere Unterlage übertragen läfst.
Es ist einleuchtend, dafs ein so hergestellter Negativ-Cylinder in technischer Hinsicht sich durchaus nicht von einem ebenen Negativ der gebräuchlichen Art unterscheidet, und dafs von einem solchen Negativ-Cylinder, wenn er, unter Voraussetzung geeigneter Belichtung, stetig an einem lichtempfindlichen Material vorbeigeführt wird, ebenso scharfe Copien genommen werden können, wie von einem ebenen Negative. Da die Negativschicht in derselben Weise auf den Cylinder aufgebracht worden ist, wie auf eine ebene Platte, so mufs sie ebenso dicht auf dieser aufsitzen, wie auf einer gewöhnlichen Negativplatte, ein Verbeulen oder Faltigwerden des Negativs ist völlig ausgeschlossen, und man ist dann erst in der Lage, mit rotirenden Belichtungsmaschinen Copien zu erzeugen, die sich in technischer Hinsicht von den gewöhnlichen photographischen Copien nicht unterscheiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Negativ-Cylindern für Rotationscopirmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs auf ebener Unterlage befindliche Negativschichten auf einen Cylinder aus starrem durchsichtigen Material' durch Üebertragung befestigt werden.
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