DE1104657B - Vibrationsmassageapparat - Google Patents
VibrationsmassageapparatInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H23/00—Percussion or vibration massage, e.g. using supersonic vibration; Suction-vibration massage; Massage with moving diaphragms
- A61H23/02—Percussion or vibration massage, e.g. using supersonic vibration; Suction-vibration massage; Massage with moving diaphragms with electric or magnetic drive
- A61H23/0218—Percussion or vibration massage, e.g. using supersonic vibration; Suction-vibration massage; Massage with moving diaphragms with electric or magnetic drive with alternating magnetic fields producing a translating or oscillating movement
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Description
- Vibrationsmassageapparat Die Erfindung betrifft eine Neuerung bei Vibrationsmassageapparaten. Unter Vibrationsmassageapparaten sind Massageapparate zu verstehen, mit denen ein Massagekörper elektromagnetisch in Schwingungen versetzt wird. Die Schwingungen des Massagekörpers werden bei derartigen Geräten erzeugt durch einen Anker, der tinter der Wirkung eines Elektromagneten in ständigem Wechsel angezogen und abgestoßen wird und an dem der Massagekörper befestigt ist.
- Für massageapparate der vorbeschriebenen Art wird erfindungsgemäß als Massagekörper ein schmales, langgestrecktes, klingenähnliches Blatt aus einem elastisch federnden Material, vorzugsweise Metall, vorgeschlagen. Ein in dieser Weise ausgebildeter Massagekörper hat zur Wirkung, daß die Schwingungen des elektromagnetisch bewegten Ankers eine für Heilzwecke wesentliche Umwandlung erfahren.
- Die schwingungen werden auf das freie Ende der Klinge übertragen und, sich über die Länge der hochelastischen Klinge fortpflanzend, von dieser in Grundschwingungen undOberschwingungen zerlegt. Die Struktur der Oberschwingungen wird hierbei weitgehend von der Resonanz bestimmt, die der Klinge erteilt wird, je nachdem, ob sie auf weiche oder harte Körperstellen auftrfft. Durch die klingenartige ausbildung wird eine Schwingungsdosierung bewirkt, wie sie mit keinem anderen Massagekörper erzielbar ist.
- Der erfindungsgemäße Massagekörper äußeseme vorteilhaften Wirkungen nur in Verbindung mit einem Vibrationsmassageapparat mit elektromagnetisch bewegtem Anker. Die Erfindung bezieht sich nicht auf Massageapparate, mit denen durch mechanische Mittel oder von Hand zu Massagezwecken Klopfschläge erzeugt werden. Die Erfindung unterscheidet sich auch grundsätzlich von einem bekannten Vibrationsmassagegerät, bei dem als elektromagnetisch bewegter Anker eine verhältnismäßig kurze Metallschiene vorgesehen ist. Die Metallschiene, d. h. also der Anker, ist bei diesem Massagegerät wie üblich lediglich Träger für den Massagekörper und kommt ohne diesen für Massagezwecke nicht in Betracht. Da die den Anker bildende Schiene verhältnismäßig kurz ist, vermag sie auch nicht die erfindungsgemäß auftretende Umwandlung der Ankerschwingungen in Grundschwingungen und Oberschwingungen herbeizuführen.
- Durch geeignete Ausbildung des klingenartigen Massagekörpers können noch die verschiedenartigsten zusätzlichen Wirkungen erzielt werden. So L-ann z. B. durch geeignete Materialwahl und Formgestaltung der Anteil der Oberschwingungen im Verlialtnis zu den Grundschwingungen verändert werden. Auch können durch zusätzliche Mittel, beispielsweise durch Aufteilung der Klinge in Längsrichtung, durch Verstär- kungsauflagen am Ende oder in anderer Weise zusätzliche Schwingungsänderungen bewirkt werden.
- In der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 9 einige Ausführungsformen des Massagekörpers eispielsweise dargestellt.
- Die Fig. 1 und 2 zeigen den Massagekörper gemäß Erfindung in seiner Grundform. In dieser besteht er, wie aus den Figuren erkennbar ist, aus einem schmalen langgestreckten klingenartigen Körper 1, der an einem Ende mit einer Bohrung 2 zu seiner Befestigung am Anker eines vibrationsmassageapparates versehen ist.
- Weitere Bohrungen, die dem gleichen Zweck dienen, bezeichnet. Durch B efestigung des M assagekorpers unter Verwendung einer der Bohrungen 3 ist die Möglichkeit gegeben, die Lange der Klinge zu verkürzen und damit die Vibrationswirkung zu verändern. Im Falle der Fig. 2 ist die Klinge in ein Gewindezwischenstück 2 s eingespannt.
- Bei der in Fig. 3 wiedergegebenen Ausführung ist ein in Längsrichtung der Klinge 4 verstellbares Gewicht vorgesehen. Das Gewicht ist mit 6 bezeichnet, und zum Zwecke seiner Verstellung befinden sich in der Klinge Bohrungen 5, in denen das Gewicht 6 abnehmbar befestigt werden kann.
- Zur weiteren Aufteilung der Schwingungen ist der klingenartige Massagekörper 7 bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform durch einen mittleren Längsschlitz in Streifen 7a und 7 b aufgeteilt.
- Bei der Ausführung nach. Fig. 5 ist diese Aufteilung noch weiter getrieben. Die Klinge 8 ist hier durch drei Längsschlitze vierfach-in die Streifen 9-aufgeteilt.
- In Fig. 6 ist ein erfindungsgemäB ausgebildeter Massagekörper 10 wiedergegeben, der am Ende U-förmig umgebogen ist. Der in dieser Weise ausgebildete Massagekörper kann aus einer einzelnen Klinge, wie sie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, oder aus einer aufgeteilten Klinge, wie sie die Fig. 4 und 5 zeigen, gebogen sein. Die Ausbildung des Massagekörpers in dieser Weise hat zur Wirkung, daß unter Erhaltung der Anzahl der Schwingungen ein sehr weicher Schwingungsausschlag erzielt wird, was beispielsweise bei der Behandlung von Blutergüssen etwünscht ist.
- Eine besonders wirksame Ausführung des Massagekörpers gemäß der Erfindung ist in Fig. 7 dargestellt.
- Der Massagekörper dieser Ausführung bes. eht aus zwei flächig aufeinandergelegten und am einen Ende (bei 2) verbundenen Klingen 11, die durch ein zwischen ihnen angeordnetes Keilstück 12 nach ihren freien Enden zu auseinandergehalten sind und auf der Innenseite der freien Enden Verstärkungsauflagen 14 aufweisen. Diese Ausführungsform hat zur Wirkung, daß durch vibrierendes Aufeinanderschlagen der Verstärkungsauflagen 14 Prallschwingungen entstehen, die eine weitere Aufteilung der sich ergebenden Oberschwingungen zur Folge haben.
- Fig. 8 zeigt die gleiche Ausführung des Massagekörpers wie Fig. 6. In Weiterentwicklung dieses Massagekörpers ist an dem freien umgebogenen Ende rechtwinklig ein Stift 13 mit einem auf dem Stift befestigten Kugelkörper 17 angeordnet. Diese Ausführung ist insbesondere gedacht zur Massagebehandlung von Körperhöhlen, beispielsweise für die Gehörgangmassage.
- In Fig. 9 ist eine Ausführungsform dargestellt, die in ihrer Grundform der Ausführungsform nach Fig. 4 entspricht. Dieser gegenüber ist in dem von deri Streifen 15 gebildeten Längsschlitz eine Zunge 16 angeordnet. Die Zunge 16 ist bei 18 befestigt. Die Streifen 15 und die Zunge 16 bestehen aus sich elektrisch unterschiedlich verhaltenden Materialien. So bestehen die Streifen 15 vorteilhaft aus einem elektrisch leitenden Material, beispielsweise Metall, während die Zunge 16 in diesem Falle aus einem elektrisch nicht leitenden Material, wie z. B. Glas, Gummi od. dgl., besteht. Diese Ausführung hat zur Wirkung, daB-angeregt durch die Reibung der Teile aneinander-die Streifen 15 positiv und Teil 16 negativ aufgeladen werden, so daB bei Ausfuhrung der Massage zusätzlich reibungselektrische Wirkungen erzielt werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRUCHE : 1. Vibrationsmassageapparat, bei dem am elektromagnetisch bewegten Glied (Anker) ein Körper zur Erzeugung von Massagewirkungen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Massagekörper in an sich bekannter Weise als schmales langgestrecktes klingenähnliches Blatt aus einem elastisch federnden Material, vorzugsweise Metall, ausgebildet ist.
- 2. Massagekörper nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (7 oder 8) durch einen oder mehr Längsschlitze in zwei oder mehr Längsstreifen (7a/7b oder 9) aufgeteilt ist (Fig. 4 und 5).
- 3. Massagekörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Längsschlitz oder den Längsschlitzen der Klinge eine Zunge (16) aus einem sich elektrisch anders verhaltenden Material mit ihrem freien Ende federnd angeordnet ist (Fig. 9).
- 4. Massagekörper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Klinge (10) am freien Ende U-förmig umgebogen ist (Fig. 6).
- 5. Massagekörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem umgebogenen Ende der Klinge ein rechtwinklig nach außen ragender Stift (13) od. dgl. mit darauf befestigtem Kugelkörper (17) angeordnet ist (Fig. 8).
- 6. Massagekörper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Massagekörper aus zwei flächig aufeinandergelegten und an einem Ende verbundenen Klingen (11) besteht, die durch ein keilförmiges Zwischenstück (12) nach dem freien Ende zu auseinandergehalten sind und innen auf den freien Enden Verstärkungsauflagen (Prallplättchen 14) aufweisen (Fig. 7).In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschriften Nr. 89 056, 124 653, 136 528, 103 563, 121171, 185 228, 850 782, 122 995 ; französische Patentschriften Nr. 838 034, 468 964.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1104657B true DE1104657B (de) | 1961-04-13 |
Family
ID=7119464
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| DE (1) | DE1104657B (de) |
Citations (9)
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-
1953
- 1953-02-21 DE DEG11008A patent/DE1104657B/de active Pending
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