DE110349C - - Google Patents

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DE110349C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N65/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing material from algae, lichens, bryophyta, multi-cellular fungi or plants, or extracts thereof
    • A01N65/08Magnoliopsida [dicotyledons]
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N65/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing material from algae, lichens, bryophyta, multi-cellular fungi or plants, or extracts thereof

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher war es üblich, zum Zwecke der Beseitigung der besonders im Sommer lästigen Fliegen aus Wohnzimmern, Küchen oder Ställen ungiftiges Fliegenpapier oder Insectenpulver oder auch Holzstäbe und flache Schalen mit halbflüssigem Leim aufzustellen.
Das Fliegenpapier erwies sich wegen seiner geringen Wirksamkeit und wegen seiner unhandlichen Verwendung als für den Gebrauch wenig geeignet. Das Insectenpulver hat die unangenehme Eigenschaft, zu zerstäuben.
Auch die Anwendung des halbflüssigen Leimes hatte mannigfache Nachtheile. Der halbflüssige Leim hat die Eigenschaft, allmählich zu trocknen und dadurch für die vorliegenden Zwecke unwirksam zu werden. Infolge seiner halbflüssigen Beschaffenheit mufs er in Flüssigkeitsgläsern versendet werden, welche einen dichten Verschlufs tragen. Dieser Verschlufs klebte sehr leicht zu, so dafs das Gefäfs, aus welchem der halbflüssige Leim zu entnehmen ist, schwer oder gar nicht zu öffnen war. Schliefslich ist die Handhabung einer solchen zähflüssigen Masse, z. B. das Ausgiefsen aus einem Gefäfse, wenn letzteres wieder verschlossen werden soll und deshalb reine Ränder besitzen mufs, auch nicht angenehm. Das Fliegenmittel, welches nach dem vorliegenden Verfahren erhalten wird, besitzt diese Nachtheile nicht, weist hingegen eine Reihe von Vorzügen im Vergleich mit den bisher üblichen Mitteln auf.
Dieses völlig ungiftige Fliegeninittel ist bei gewöhnlicher Temperatur fest und schmilzt erst bei der Bestrahlung durch das directe Sonnenlicht oder durch anderweitige gelinde Erwärmung. Es läfst sich in beliebige Form bringen, leicht verschicken und für den Gebrauch in bequemer Weise dosiren. Für Gebrauch und Verkauf wird es hauptsächlich in der Form von Bonbons oder von Bisquits hergestellt.
Die Eigenschaft des leichten Schmelzens bei gelinder Erwärmung ist aus folgenden Gründen sehr werthvoll:
Wird z.B. ein Fliegenbonbon in einer flachen Schale an die Sonne gestellt, so wird die Masse zerfliefsen und eine grofse Oberfläche darbieten. Wird es nun aus irgend weichem Grunde nöthig, die Masse nicht zähflüssig, sondern wieder fest zu bekommen, so stellt man die flache Schale auf oder unter Wasser, und das Fliegenmittel wird in kürzester Zeit erstarren. Wenn schliefslich die geschmolzene Masse stark mit Fliegen besetzt ist, läfst sie sich nach gelinder Erwärmung leicht durch Filtriren reinigen.
Endlich bietet das vorliegende Fliegenmittel den Vortheil, dafs es im Gegensatz zu flüssigem Leim auch bei längerem Stehen bei gelinder Temperatur nicht erhärtet, sondern es behält die Eigenschaft, bei niedriger Temperatur zu schmelzen, in ungeschwächtem Grade.
Zur Darstellung des Fliegenmittels verfährt man wie folgt:
I. 250 g geschnittenes Quassiaholz und 60 g gepulverter Pfeffer werden mit 1 Liter Wasser in geschlossenem Gefäfse etwa 5 Tage bei 60 bis 650C. digerirt; hierauf preist man
die Flüssigkeit gehörig ab und erhält auf diese Weise etwa 400 g Extract.
II. 20 g Insectenpulver werden mit 100 g öoproc. Alkohol unter wiederholtem Schütteln etwa 5 Tage digerirt. Nach dem Filtriren erhält man etwa 60 bis 70 g alkoholisches Extract. Die Lösungen I und II werden unter Zugabe von 125 g Zucker so lange mit einander gekocht, bis eine Probe der Mischung unter kaltem Wasser rasch erstarrt.
Man erhalt auf diese Weise etwa 300 g Fliegenmittelmasse, welche, in Formen gegossen, langsam erstarrt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Darstellung eines Fliegenmittels in fester Form, dadurch gekennzeichnet, dafs man einen alkoholischen Auszug von Insectenpulver mit einem wässerigen Auszug von Quassiaholz und Pfeffer unter Zugabe von Zucker in der Siedehitze längere Zeit digerirt und die erhaltene Masse durch Erkaltenlassen in geeigneten Formen in ein bei gewöhnlicher Temperatur festes, aber schon bei gelinder Erwärmung, z. B. durch die Sonne, schmelzendes Product überführt.
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