DE1102467B - Heuwender, Graszetter od. dgl. - Google Patents

Heuwender, Graszetter od. dgl.

Info

Publication number
DE1102467B
DE1102467B DEG22750A DEG0022750A DE1102467B DE 1102467 B DE1102467 B DE 1102467B DE G22750 A DEG22750 A DE G22750A DE G0022750 A DEG0022750 A DE G0022750A DE 1102467 B DE1102467 B DE 1102467B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reel
frame
shield
prongs
tedders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG22750A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Grunewald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Original Assignee
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Deere Lanz Verwaltungs GmbH filed Critical John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority to DEG22750A priority Critical patent/DE1102467B/de
Publication of DE1102467B publication Critical patent/DE1102467B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/02Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Heuwender, Graszetter od. dgl. mit einem durch die Zapfwelle des Zugfahrzeuges angetriebenen, mit Zinken versehenen Haspel, dessen Umfangsgeschwindigkeit größer ist als die Fahrgeschwindigkeit der Maschine und der an seinem Umfang durch einen gewölbten Schild von oben teilweise abgedeckt ist. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, die Arbeitsweise der Maschine durch eine vorteilhaftere Konstruktion zu verbessern.
Es ist bereits eine Heuwerbungsmaschine bekannt, die eine Trommel mit zurückziehbaren Zinken aufweist, außerdem ist die Trommel in beiden Drehrichtungen antreibbar, was sowohl einen Steuermechanismus für die Zinken als auch eine Einrichtung zum Umsteuern der Drehrichtung der Trommel voraussetzt. Die Trommel ist bei dieser bekannten Heuwerbungsmaschine an ihrem Umfang zum Teil durch einen Schild abgedeckt. Diese bekannte Konstruktion ist relativ aufwendig und teuer.
Weiterhin ist eine Maschine zum Ausbreiten von abgeschnitttenem Gras, Heu usw. bekannt, die mindestens einen angetriebenen, das auszubreitende Gut vom Boden aufgreifenden, nach oben mitnehmenden und nach hinten schleudernden Zinkenhaspel aufweist. Die Drehrichtung dieses Haspels ist so gewählt, daß das aufzunehmende Gut über Kopf gefördert wird. Außerdem verlaufen die Zinken radial, während hinzukommt, daß bei dieser Maschine der Haspel nicht geradlinig, sondern leicht geknickt ausgebildet ist. Die Überkopfförderung ist nachteilig, da sich das zu bearbeitende Erntegut sehr leicht auf den Haspel aufwickeln kann, was zu Verstopfungen der Maschine führt.
Bekannt ist auch eine Maschine zum Zeiten, Wenden und Rechen, deren Zinkentrommel an ihren beiden Seiten je eine Scheibe aufweist, deren Durchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser des Zinkenkreises. Außerdem ist auch diese Trommel nach oben abgedeckt und wird von der Zapfwelle des Schleppers aus über einen Keilriementrieb angetrieben. Aber auch bei dieser bekannten Maschine findet eine sogenannte Überkopfförderung des Gutes statt, während dieTrommel aus drei Rechengruppen zusammengesetzt ist, von denen die eine Gruppe radial zur gemeinsamen Welle, die beiden anderen dagegen schräg auf der Trommelwelle, jedoch parallel zueinander angeordnet sind. Diese bekannte Maschine weist, was die Überkopfförderung und die schräge Anordnung zweier Rechengruppen des Haspels anbetrifft, die gleichen Nachteile auf wie die vorerwähnte Maschine.
Bei einem anderen bekannten Heuwender, dessen Haspel aus drei voneinander unabhängigen Teilen besteht, hat jeder Teil des Haspels eine von einem Heuwender, Graszetter od. dgl.
Anmelder:
JOHN DEERE-LANZ Aktiengesellschaft,
Mannheim
Gerhard Grunewald, Bettrichs bei Legau (Allgäu),
ist als Erfinder genannt worden
schwenkbaren Rahmen getragene Welle, auf der vier Federstahlkreuze gelagert sind. Außerdem hat jeder Teil des Haspels seinen eigenen Kettenantrieb und seinen eigenen Schleppschuh. Die Drehrichtung des Haspels ist so, daß sich die Zinken am Boden entgegen der Fahrtrichtung bewegen, wobei die Zinken gegenüber der Radialen in Drehrichtung nach rückwärts geneigt sind. Nachteilig ist bei diesem bekannten Heuwender, daß die drei erwähnten Kettentriebe zum Wickeln Anlaß geben. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß in den Fällen, in denen an den Federzinken ein größerer Widerstand auftritt, der resultierende Kettenzug zumindest ein unerwünschtes Anheben des betreffenden Teils des Haspels bewirkt, so daß das angehäufte Mähgut übersprungen wird. Infolgedessen kann also der Haspel den Boden nicht abtasten, so daß die Arbeitsweise des Heuwenders in Frage gestellt ist. Nachteilig sind auch die Schleppschuhe, da sie im Abwurf bereich der Federzinken liegen. An den Schleppschuhen sammelt sich in kurzer Zeit so viel Heu an, daß die Wendearbeit beeinträchtigt wird. Hinzukommt, daß diese bekannte Konstruktion des Heuwenders infolge des dreifachen Antriebes und des dreifachen Schwenkrahmens aufwendig und teuer ist. Zwar ist bei diesem bekannten Heuwender die Drehrichtung des Gliederhaspels derart, daß sich die Zinken entgegen der Fahrtrichtung bewegen. Jedoch ist ein Bewegen der Zinken am Boden nicht in jedem Falle erreichbar, weil die Reaktionskraft der Antriebsketten bei großer Umfangskraft ein Anheben der Haspelglieder hervorruft. Die bei dem bekannten Heuwender verwendeten, federnd ausgebildeten, ungesteuerten Zinken, die gegenüber der Radialen in Fahrtrichtung nach rückwärts geneigt sind, sind jedoch dann illusorisch, wenn sich die einzelnen Glieder des Haspels vom Boden abheben, wie das bei dieser bekannten Maschine der Fall ist. Im übrigen ist bei dieser be-
109 530/34
kannten Maschine die Abwurf richtung des Haspels nicht veränderbar.
Ungesteuerte, gegenüber der Radialen in Drehrichtung nach rückwärts geneigte Zinken hat auch ein weiterhin bekannter Trommelwender, dessen Drehrichtung ebenfalls so gewählt ist, daß sich seine Zinken am Boden der Fahrtrichtung bewegen. In diesem Falle ist der Zinkentrommel eine Abweistrommel zugeordnet, deren Zinken mit den Zinken der Wendetrommel kämmen, um ein Wickeln zu vermeiden.
Bekannt ist schließlich eine als Heuwender, Mahdenstreuer oder Schwadenrechen verwendbare Maschine für den Antrieb durch die Zapfwelle eines Schleppers, ferner ein Graszetter dieser Gattung, bei denen die Abwurfrichtung des Haspels durch Verschwenken des den Haspel tragenden Rahmens um eine vertikale Achse und Feststellen derselben in verschiedenen Stellungen veränderbar ist. Hierbei ist der den Haspel tragende Rahmen über zwei Laufräder auf dem Boden und über eine an seinem vorderen Ende angeordnete Anhängevorrichtung auf dem Schlepper abgestützt.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß
a) der Haspel in einer solchen Drehrichtung umläuft, daß sich seine Zinken am Boden entgegen der Fahrtrichtung bewegen,
b) die Zinken gegenüber der Radialen in Drehrichtung nach rückwärts geneigt sind und
c) die Abwurfrichtung des Haspels durch Verschwenken des den Haspel tragenden Rahmens um eine vertikale Achse und Feststellen desselben in verschiedenen Stellungen veränderbar ist.
Durch die Vereinigung dieser Merkmale ergeben sich entscheidende Vorteile. So braucht bei der gewählten Drehrichtung des Haspels das auf der Erde liegende Gut nicht über den Haspel hinweggeworfen zu werden, was die Wickelgefahr von vornherein beseitigt. Diese Wirkung wird noch dadurch begünstigt, daß die Zinken gegenüber der Radialen in Drehrichtung nach rückwärts geneigt sind, weil die mehr als 40° betragende Neigung der Zinken nach rückwärts ein weiches Behandeln des auf der Erde liegenden Erntegutes gewährleistet. Ferner verläuft die Flugbahn des die Zinken verlassenden Gutes parabelförmig, was den Vorteil mit sich bringt, daß das Erntegut genügend aufgelockert und gewendet auf die Wiese zurückfällt. Durch die auf dem Boden bzw. auf der Wiese ziehend arbeitenden Zinken werden einerseits Rückstände vermieden, andererseits wird auch die Grasnarbe weitgehend geschont. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist darin zu sehen, daß mit der erfindungsgemäßen Heuwerbungsmaschine eine relativ große Flächenleistung erzielt wird, da Fahrgeschwindigkeiten bis zu 20 km/h möglich sind. Die veränderbare Abwurfrichtung des Trommelhaspels macht die Maschine vielseitiger verwendbar und gegen die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen (Windrichtung) unempfindlich. Besonders vorteilhaft läßt sich die Maschine bei schräg zur Fahrtrichtung eingestelltem Haspel als Graszetter oder zum Anstreuen von sögenannten Loreien verwenden. Auch für den Straßentransport ist eine starke Schrägstellung von Vorteil.
Gemäß der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der den Haspel tragende Rahmen sich über zwei Laufräder auf dem Boden und an seinem vorderen Ende über je eine um eine waagerechte Achse verschwenkbare und einstellbare Anhängevorrichtung auf dem Schlepper abstützt, wobei die Neigung der Anhängevorrichtung gegenüber dem Rahmen durch eine Spindel verstellbar ist. Durch diese Spindel kann die Maschine den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepaßt, d. h. in ihrer Höhenlage verstellt werden. Durch eine Veränderung der Winkellage zwischen dem Rahmen und der Anhängevorrichtung, und zwar in einer vertikalen Ebene in der Fahrtrichtung, kann der Haspel angehoben bzw. gesenkt werden. Der Haspel ist teilweise von oben durch einen gewölbten Schild abgedeckt, der etwa ein Viertel oder mehr des Umf anges des Haspels abdeckt und mit einer Kante auf dem Rahmenteil vor dem Haspel aufliegen kann. Zur besseren Luftführung nimmt der Abstand des Schildes vom äußeren Zinkendurchmesser in der Drehrichtung ab. Ferner ist der Haspel von einem im wesentlichen rechteckigen Rahmen umschlossen, wobei der Abstand des hinteren, parallel zur Haspelachse verlaufenden Rahmenteils von den Zinken veränderbar ist. Erfindungsgemäß sind die den Abdeckschild tragenden Träger auf der Außenseite des Schildes angeordnet, was für die Luftführung vorteilhaft ist.
Diese und weitere Merkmale der Einrichtung nach der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht einer Maschine nach der Erfindung,
Fig. 2 die perspektivische Darstellung einer Einzelheit dieser Maschine,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Maschine nach der Fig.l,
Fig. 4 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie IV-IV der Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine andere Ausbildungsform einer Maschine nach der Erfindung und
Fig. 6 eine teilweise Seitenansicht der Maschine nach der Fig. 5.
Zur besseren Übersicht sind in der Darstellung der Fig. 1 Teile der Antriebseinrichtung weggelassen worden.
Der Rahmen der Maschine nach den Fig. 1 bis 4 besteht aus den Querstreben 9 und den Längsstreben 9', die zusammen ein Rechteck ergeben. Die Längsstreben 9' tragen die Haspellager 2'. Die Haspelwelle 2 besitzt an ihren Enden Scheiben 1. Jede Scheibe ist durch ein Kreuz verstärkt, welches die Haspelstangen 3, 4, 5, 6 aufnimmt, welche ferner noch durch die Arme 64 von Haspelkreuzen gehalten werden. An den Haspelstangen sind die federnd ausgebildeten Doppelzinken 7 befestigt.
Am Rahmen 9 bzw. 9' sind ferner gekrümmte Träger 10 vorgesehen, die von den hinteren Ecken des Rahmens zur Mitte des vorderen Rahmenteils 9 verlaufen. Die Träger tragen kurze Stützen 11, die zusammen mit den Trägern 10 den Schild 8 halten. Dieser Schild deckt den Haspel von oben und teilweise auch von vorn ab. Wie aus der Darstellung der Fig. 1 entnommen werden kann, verringert sich der Abstand des Schildes 8 von dem Außendurchmesser der Zinken 7 in der Drehrichtung gesehen, also von der Stelle II zur Stelle III. Der Haspel erzeugt somit einen Luftstrom, der von rückwärts eingesaugt und durch den Schild vor dem Haspel nach unten geleitet wird. Dieser Luftstrom wird dann nach rückwärts umgelenkt und unterstützt die Arbeit des Haspels bzw. der Zinken 7.
Am rückwärtigen, in der Darstellung der Fig. 1 linken Ende wird der aus den Teilen 9 und 9' bestehende Rahmen durch je ein Laufrad 15 getragen. Jedes Laufrad ist in einem Bügel 14 gehalten, der um eine vertikale Achse in dem Gehäuse 13., das auch die Federung aufnimmt, verschwenkbar ist. Das Gehäuse 13 wird durch die Laschen 12 am Rahmen gehalten.
Am vorderen Ende ist der Rahmen über die Laschen 40 mit der Achse 37 verbunden. Diese Achse ist bei 45 auf der Anhängevorrichtung 35 gelagert. Am Rahmen 9, 9' ist ferner ein Zapfen 66 vorgesehen, der etwa senkrecht verläuft und von der Achse 37 einen gewissen Abstand besitzt. An diesem Zapfen greift eine Hebelübersetzung 27 an, die aus einem Lenker und einem Winkelhebel besteht. Diese Hebelübersetzung ist mittels eines Lenkers 28 mit einem Verstellhebel
30 verbunden. Der Verstellhebel ist um die Achse 44 verschwenkbar und auf dem mit Rasten 29 versehenen Segment durch den Bolzen 31 einrastbar. Der Bolzen
31 kann durch den Hebel 32 gelöst werden. Die Feder 34, die bei 36 an der Anhängevorrichtung 35 befestigt ist und ebenso wie der Lenker 28 bei 33 am Hebel 30 angreift, entlastet diese Verstellvorrichtung vom Gewicht des Rahmens usw. Wird der Hebel 30 in der Darstellung der Fig. 1 nach rechts verschwenkt, so wird der Haspel angehoben. Bei einer Verschwenkung nach links senkt sich der Haspel, da hierdurch jeweils die Winkellage zwischen der Anhängevorrichtung 35 und dem Rahmen 9, 9' verändert wird.
Mittels der Achse 37 ist ferner am Rahmen 9, 9' über den Ansatz 40 der Bügel 38 befestigt. Der Bügel besitzt an seinem Ende Laschen 41 zur Lagerung an der Achse 37. Falls die Keilriemenscheibe 40 hoch genug angeordnet wird, ist es auch möglich, am anderen Ende des Bügels 38 Laschen 41 vorzusehen und diese in einer Verlängerung der Welle 37 zu halten. Der Bügel 38 ist mit Löchern 39 ausgestattet, durch die der Bolzen 43 hindurchgesteckt werden kann. Der Bolzen 43 ist einerseits in der Anhängevorrichtung 35 und andererseits in der Lasche 42 geführt, die den Bügel 38 umgreift. Je nachdem, welches der Löcher 39 mit dem Bolzen 43 zusammenwirkt, wird der Rahmen 9, 9' mit dem Haspel eine Schräglage gegenüber der Fahrtrichtung einnehmen. Es ist klar, daß zu diesem Zweck auch der Halter 45 verdrehbar an der Anhängevorrichtung 35 befestigt ist.
An dem vorderseitigen Rahmenteil 9 ist ferner eine Konsole 9" angebracht, die an den Armen 22 die Lager 21 für die Welle 23 der Keilriemenscheibe 20 trägt. Am vorderen Ende der Welle 23 ist ein Kreuzgelenk 24 vorgesehen, das über die Kreuzgelenkwelle 24' mit dem Kreuzgelenk 24" verbunden ist, das auf der Zapfwelle 25 des Schleppers 26 sitzt. Es ist zu beachten, daß die Kreuzgelenkwelle 24' in an sich bekannter Weise längenveränderbar ausgebildet ist, um bei der Verschwenkung des Rahmens in die verschiedenen Richtungen sowie bei der Verwindung der Maschine während des Betriebes die Längenänderungen auszugleichen. Die von der Zapfwelle 25 kommende Antriebskraft wird von der Keilriemenscheibe 20 auf den Keilriemen 19 weitergeleitet, der über die Umlenkrollen 17 und 18 zu der Keilriemenscheibe 16 auf der Welle 2 des Haspels verläuft.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 unterscheidet sich von demjenigen nach den Fig. 1 bis 4 zunächst dadurch, daß der rückwärtige Rahmenteil 59 in seinem Abstand zu den Zinken 7 veränderbar ausgebildet ist. Zu diesem Zweck wird dieser rückwärtige Rahmenteil 59 in der Draufsicht U-förmig ausgebildet und greift mit seinen parallel verlaufenden Teilen 48 in die rohrartig ausgebildeten Längsstreben 9' des Rahmens ein. In dieser Stellung wird der Rahmenteil 59 durch eine Bolzensteckverbindung 49, 50 gehalten. Auf diese Weise kann der Abstand des Rahmenteils 59 von den Zinkenspitzen der Menge des Grases oder des Heues angepaßt werden, so daß bei jeder Arbeit der Rahmenteil 59 seine Aufgabe als Abstreifer für eventuell von den Zinken 7 hochgenommenes Gras oder Heu erfüllt. Bei weniger bzw. kurzfaserigem Material wird der Abstand geringer zu wählen sein und bei längerfaserigem entsprechend größer.
Ferner ist zu beachten, daß bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 die Träger 10' für den Schild 8 auf der Außenseite des Schildes angeordnet sind, so daß auf der Schildinnenseite eine glatte Fläche entsteht. Falls die Zinken tatsächlich Material mitnehmen, so kann sich dieses nicht an der Innenseite des Schildes verhängen.
Einerseits um die Veränderbarkeit des Abstandes des Rahmenteils 59 zu den Zinken zu ermöglichen und andererseits um die Maschine nach der Erfindung möglichst im Schwerpunkt abzustützen, sind die Lauf räder 14 mit dem Teleskopfedergehäuse 13 mehr am vorderen Ende des Rahmens angeordnet, so daß die Maschine auch im ausgekuppelten Zustand an dem Handgriff 51 auf der Anhängevorrichtung leicht bewegt werden kann. Diese Aufhängevorrichtung unterscheidet sich von derjenigen nach den Fig. 1 bis 4 im wesentlichen dadurch, daß für die Winkelverstellung der Anhängevorrichtung 35 um die waagerechte Achse 37 eine Verstellspindel 58 vorgesehen ist. Ausgleichsfedern od. dgl. können daher entfallen. Die Feststellung des halbkreisförmigen Bügels 38 erfolgt durch je zwei Laschen 42 mit zwei Bolzen 43. Es ist zu bemerken, daß in den Darstellungen der Fig. 5 und 6 aus Gründen der besseren Übersicht die Kreuzgelenkwelle weggelassen und nur das Wellenstück 52 dargestellt worden ist.
Die Anhängung an der Anhängeschiene 53 des Schleppers erfolgt über ein Zwischenstück 54, an der zwei nach oben offene Lagerungen 55 vorgesehen sind, in die der Bolzen 56 der Anhängevorrichtung 35 eingreift und durch Steckbolzen 57 gesichert wird.
Es hat sich herausgestellt, daß mit der Einrichtung nach der Erfindung große Arbeitsleistungen erzielbar sind. Durch das Fehlen komplizierter, störungsanfälliger Steuerungen für die Zinken ist eine verhältnismäßig hohe Drehzahl für den Haspel erzielbar. Diese ermöglicht eine Arbeitsgeschwindigkeit für das Gerät von beispielsweise 15 bis 18 km pro Stunde. Der Zustand bzw. Trocknungsgrad des Grases oder des Heues ist auf die Anwendbarkeit ohne bzw. nur von geringem Einfluß, so daß die erfindungsgemäße Maschine für praktisch alle Arbeiten bei der Heuernte eingesetzt werden kann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Heuwender, Graszetter od. dgl. mit einem durch die Zapfwelle des Zugfahrzeuges angetriebenen, mit Zinken versehenen Haspel, dessen Umfangsgeschwindigkeit größer ist als die Fahrgeschwindigkeit der Maschine und der an seinem Umfang durch einen gewölbten Schild von oben teilweise abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Haspel (2 bis 7) in einer solchen Drehrichtung umläuft, daß sich seine Zinken (7) am Boden entgegen der Fahrtrichtung bewegen,
b) die Zinken (7) gegenüber der Radialen in Drehrichtung nach rückwärts geneigt sind und
c) die Abwurf richtung des Haspels (2 bis 7) durch Schwenken des den Haspel und den Schild (8) tragenden Rahmens (9, 9') um eine vertikale Achse (66) und Feststellen desselben in verschiedenen Stellungen veränderbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Haspel tragende Rahmen
(9j 9') sich über zwei Laufräder (15) auf dem Boden und an seinem vorderen Ende über je eine um eine waagerechte Achse (37) verschwenkbare und einstellbare Anhängevorrichtung (35) auf dem Schlepper (26) abstützt, wobei die Neigung der Anhängevorrichtung gegenüber dem Rahmen durch eine Spindel (58) verstellbar ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schild (8) tragenden Träger (W) auf der Außenseite des Schildes angeordnet sind.
4. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haspel (2 bis 7) von einem rechteckigen Rahmen umschlossen ist, wobei der Abstand des hinteren, parallel zur Haspelachse verlaufenden Rahmenteils (59) von den Zinken veränderbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 849 199, 911 677;
österreichische Patentschrift Nr. 30 155;
schweizerische Patentschrift Nr. 183 60O1;
französische Patentschrift Nr. 905 124;
USA.-Patentschriften Nr. 2 675 665, 2 771 732.
Zeitschrift »Farm Mechanization«, Vol. 7, Heft Nr. 80 vom Dezember 1955, S. 501.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 109 530/34 3.61
DEG22750A 1957-08-14 1957-08-14 Heuwender, Graszetter od. dgl. Pending DE1102467B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG22750A DE1102467B (de) 1957-08-14 1957-08-14 Heuwender, Graszetter od. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG22750A DE1102467B (de) 1957-08-14 1957-08-14 Heuwender, Graszetter od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1102467B true DE1102467B (de) 1961-03-16

Family

ID=7122022

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG22750A Pending DE1102467B (de) 1957-08-14 1957-08-14 Heuwender, Graszetter od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1102467B (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT30155B (de) * 1906-03-30 1907-10-10 Hans Krems Heuwender.
CH183600A (de) * 1935-03-19 1936-04-30 Hoegger S Erben & Co A Zettmaschine.
FR905124A (fr) * 1942-08-29 1945-11-26 Commande pour organes de machines agricoles
DE849199C (de) * 1950-10-31 1952-09-11 Fahr Ag Maschf Als Heuwender, Mahdenstreuer oder Schwadenrechen verwendbare Maschine fuer Antrieb durch die Zapfwelle eines Schleppers
US2675665A (en) * 1954-04-20 Swath lifter
DE911677C (de) * 1951-09-08 1954-05-17 Fahr Ag Maschf Hangsteuerung fuer Anbaugeraete, insbesondere Heuerntemaschinen
US2771732A (en) * 1954-01-15 1956-11-27 Schramling Thomas Edwin Hay tedder

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2675665A (en) * 1954-04-20 Swath lifter
AT30155B (de) * 1906-03-30 1907-10-10 Hans Krems Heuwender.
CH183600A (de) * 1935-03-19 1936-04-30 Hoegger S Erben & Co A Zettmaschine.
FR905124A (fr) * 1942-08-29 1945-11-26 Commande pour organes de machines agricoles
DE849199C (de) * 1950-10-31 1952-09-11 Fahr Ag Maschf Als Heuwender, Mahdenstreuer oder Schwadenrechen verwendbare Maschine fuer Antrieb durch die Zapfwelle eines Schleppers
DE911677C (de) * 1951-09-08 1954-05-17 Fahr Ag Maschf Hangsteuerung fuer Anbaugeraete, insbesondere Heuerntemaschinen
US2771732A (en) * 1954-01-15 1956-11-27 Schramling Thomas Edwin Hay tedder

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2448500A1 (de) Kreiselerntemaschine
DE6604139U (de) Heuerntemaschine
DE2645127C2 (de) Heuwerbungsmaschine
DE2517464A1 (de) Kreiselheuwerbungsmaschine
DE2160825A1 (de) Heuwerbungsmaschine
DE1217676B (de) Vorrichtung zum Aufsammeln von Steinen od. dgl. vom Erdboden
CH650638A5 (de) Kreisel-heuwerbungsmaschine.
DE1843431U (de) Heuwerbungsmaschine.
EP3881670B1 (de) Heuwerbungsmaschine
AT209099B (de) Als Heuwender, Graszetter od. dgl. einsetzbare landwirtschaftliche Maschine
AT258009B (de) Landwirtschaftliche Maschine zum Bearbeiten bzw. Versetzen von Halm und Blattgut
DE1165923B (de) Heuwerbungsmaschine
DE1907337C2 (de) Kreiselzettwender
DE1154303B (de) Heuwerbungsmaschine
DE19715813A1 (de) Aufbereiter für Halmgut
DE1582461A1 (de) Heumaschine
DE1034905B (de) Geraet zum Bearbeiten von halm-, blatt- oder stengelartigem Erntegut, wie z. B. Gras, Heu, Stroh usw.
EP4124236B1 (de) Schwader mit einem neigungsverstellbaren rechkreisel
DE2611366A1 (de) Kreiselheuwerbungsmaschine
DE2607072A1 (de) Kreiselheuwerbungsmaschine
EP3735818B1 (de) Landwirtschaftliche maschine
DE1482158B2 (de) Kreiselheuwerbungsmaschine
AT372572B (de) Heuwerbungsmaschine
AT207318B (de) Heulader
AT372571B (de) Heuwerbungsmaschine