DE109288C - - Google Patents

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DE109288C
DE109288C DENDAT109288D DE109288DA DE109288C DE 109288 C DE109288 C DE 109288C DE NDAT109288 D DENDAT109288 D DE NDAT109288D DE 109288D A DE109288D A DE 109288DA DE 109288 C DE109288 C DE 109288C
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Germany
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lever
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water
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valve
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H5/00Acetylene gas generators with automatic water feed regulation by the gas-holder

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

- L\
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gasbereitung und -Beleuchtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1898 ab.
Die Erfindung betrifft einen Wasservertheiler für selbstthätig wirkende Acetylenentwickler und bezweckt, je nach dem Verbrauch des in einem Gasentwickler vorhandenen Calciumcarbids das zur Gasentwicklung erforderliche Wasser einem anderen Entwickler selbstthätig zuzuführen.
Die Wasserzufuhr wird nun auf folgende Weise geregelt. Der Gassammler besteht wie gewöhnlich aus einer aus Eisenblech hergegestellten Gasglocke G und einer äufseren, mit Wasser gefüllten Ummantelung M. Die letztere ist bei kleineren Apparaten gewöhnlich auch aus Blech gefertigt. Am Mantel M ist mittels des Tragarmes α ein auf einem Winkel O montirtes Wasserventil V befestigt. Der Ventilkörper des letzteren ist durch den an einem Stab befestigten, durch Rippen im Ventilkörper geführten, Ventildeckel geschlossen. Der feste Schlufs ist durch eine Spiralfeder S gesichert. Das hintere verdeckte Ende des Ventilstabes ist durch den einen Schenkel des Winkels O geführt. Gegen das abgerundete Ende des Ventilstabes lehnt sich der mittels eines Scharnieres an O befestigte Hebel H. dessen verlängerter, mit einem Gewicht am hinteren Ende beschwerter Arm auf dem eigenthümlich geformten Hebel R ruht. Dieser Hebel R ist bei c drehbar am Gasometermantel M befestigt, fällt durch sein Eigengewicht nach vorn und fafst mit seinem oberen Haken ο hinter den oberen Rand des Mantels M. Der verminderten Reibung wegen kann der Hebelarm auch auf einer in einem Schlitz des Hebels R befestigten kleinen Rolle ruhen. Auf dem Hebel R ist noch ein nach vorn gebogener, eventuell in eine Rolle endigender kleiner Arm befestigt. Senkt sich beim Verbrauch des Gases die Gasglocke, so drückt ein an der Glocke befestigter Bügel B gegen den oberen Arm des Hebels JR und diesen zurück; hierdurch verliert der Hebel H seinen Ruhepunkt, und das nach unten gebogene Ende drückt gegen den Ventilstift und öffnet das Wasserventil V. Hebt sich nun infolge der jetzt eintretenden Acetylenentwicklung die Gasglocke wieder, so fafst ein seitlich am Bügel B angebrachter Scharnierhebel C, welcher beim Niedergehen infolge seines Scharnieres an dem am Hebel H befestigten Stifte s vorbeigeht, diesen Stift s und hebt den Hebel H auf seinen Ruhepunkt auf R zurück. Die durch das Gewicht des herabgefallenen Hebels H bis jetzt zusammengeprefste Spiralfeder S drückt nun den Ventilstift zurück, und das Wasserventil Fwird geschlossen. Der Scharnierhebel C ist in seiner Höhenlage verstellbar am Bügel B befestigt. Man stellt ihn so ein, dafs gerade so viel Wasser durch das Ventil V fliefsen kann, als zum vollständigen Vergasen des Inhalts einer einzelnen Carbidzelle erforderlich ist. Das Oeffnen und Schliefsen des Ventils V wiederholt sich so lange, bis der Inhalt eines Carbidkastens aufgebraucht ist. Ist dieser Fall eingetreten, so mufs das Wasser in einen anderen Vergaser geleitet werden. Dies wird selbstthätig auf folgende Weise bewirkt: An der äufseren Gasometerwand M ist ein Wasserkasten W befestigt, der durch Zwischenwände in so viel Abtheilungen getrennt ist, als Vergaser vorhanden sind. Von den Böden dieser Abtheilungen führen Rohre r nach den entsprechenden Vergasern. Aufserdem ist noch
ein Raum w dazwischen geschaltet, von dem aus Wasser in einen Waschraum fliefst. Auf dem Kasten W befindet sich ein Aufsatz A mit über dem Wasserkasten durchbrochenem Boden. Dieser Aufsatz A trägt kleine Schienen, auf welchen ein Wagen E rollt. An dem Wagen sitzt ein Zeiger, welcher auf einer am oberen Rand des Gasometermantels angebrachten Scala anzeigt, welche Carbidabtheilung in Betrieb ist. Der Wagen ist mit einem Abfallrohr versehen, welches bis an den Aufsatz A hinabreicfit. Auf dem Wagen E befindet sich an einer Seite eine Zahnstange Z, in welche die Sperrklinke k eingreift. Daneben liegt eine Gleitfläche, auf welcher der Klinkenarm k1 so lange gleiten kann, bis er gegen den Anschlag i (Fig. 2) stöfst. Am Wagen E ist ein über eine Rolle geführter Faden befestigt, an dessen Ende das Gewicht P hängt. Dieses Gewicht P hat das Bestreben, den Wagen E nach rechts zu ziehen, bis er gegen die hochgeführte Wand des Aufsatzes A stöfst. Die Klinke k1 ist bei / drehbar befestigt. Das Gewicht ihres unteren Armes dreht sich im Sinne des Uhrzeigers um /, bis sie gegen einen am Gasometer befestigten Anschlag t schlägt und hier einen Ruhepunkt findet. An der Klinke Α1 ist ein nach rechts gerichteter, in eine Rolle endigender Arm m befestigt, gegen welchen bei niedergehender Gasglocke ein. an derselben befestigter Bügel B1 drückt und so die Klinke kl und damit den Wagen E nach links schiebt. In dieser Stellung wird der Wagen durch die Sperrklinke k festgehalten. Beide Klinken werden ausgehoben durch einen zweiarmigen, bei d drehbar befestigten Hebel f, welcher links in eine unter den Klinken liegende Platte ρ endigt. Die Auslösung tritt ein, sobald ein am Bügel B1 befestigter Stift χ auf den rechten Arm des Hebels f drückt. Der Stift χ ist so hoch befestigt, dafs die Auslösung der Sperrklinken erst dann eintreten kann, wenn sich der Wagen E in seiner linken Endstellung befindet. In Bezug auf die Bügel B und B1 ist noch zu bemerken, dafs für dieselben, wie in der Zeichnung angedeutet, der T-Querschnitt gewählt wurde, um denselben eine gröfsere Steifigkeit zu geben und so ein Ausbiegen zu verhindern und ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten.
Die Wirkungsweise der zuletzt beschriebenen Theile ist nun folgende:
Ist das in einem Carbidbehälter enthaltende Carbid aufgebraucht, so sinkt die Gasglocke weiter, bis der Bügel B1 die Klinke k1 und mit dieser den Wagen E über die zweite Abtheilung des Wasserkaslens W geschoben hat, so dafs jetzt das durch das Ventil V gehende Wasser in den nächsten Carbidbehälter geleitet wird. Ist der Inhalt des letzten Carbidbehälter aufgebraucht, so . sinkt die Glocke noch tiefer und der Stift f drückt den rechten Arm des Hebels nach unten. Hierdurch werden die Sperrklinken k und k1 hochgehoben und ausgelöst, so dafs der Wasserwagen E durch das angehängte Gewicht P wieder nach rechts, gezogen wird und über die erste Abtheilung des Wasserkastens W zu stehen kommt und so seinen Inhalt wieder in den ersten Carbidbehälter abgiebt, der inzwischen mit neuem Carbid gefüllt ist. " : .

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    An einem selbsttätig wirkenden Acetylenentwickler eine Vorrichtung, welche die Wasserzuleitung von einem Carbidbehälter zu einem anderen dadurch bewirkt, dafs ein ,Wagen (E), in welchen das Wasser aus einem Ventil (V) zunächst fliefst, über die mit dem betreffenden Carbidbehälter verbundene Abtheilung · des Wasserkastens (W) durch eine Klinke (k1) geschoben und durch eine Sperrklinke (k) in seiner jeweiligen Stellung festgehalten wird, bis durch einen Hebel (f) die Klinken ausgelöst werden, worauf der Wagen (E) selfastthätig in die Anfangsstellung zurückfährt. ·:■ :
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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