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Carbideinwurtvorrie, htung für Aeotylengasentwickler.
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Acetylengasentwickler mit zwangsläuflger Carbidzufuhr und sicherer Abdämmung jeder freilaufenden Bewegung des Carbidvorrates oder grösserer Teile davon gegen die Carbidabwurfkante. In den Zeichnungen mit den Fig. 1-7 sind einige Carbideinwurfvorrichtungen auf Grund des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt. Nach Fig. 1-3 der Zeichnung (Vorderansicht, Längs-und Querschnitt) besteht die Vorrichtung aus einem im allgemeinen schachtförmig ausgebildeten Carbidbehälter k, dem Carbidzufuhrschieber p und einer Abstreifplatte 4.
Der Carbidbehälter 7c hat einen gegen die Abstreifplatte 4 nach nur einem Winkel geneigten Boden 2, der in eine Öffnung. 3 führt, die unten in der Vorderwand 16 des Carbidbehälters k ausgespart ist. Der gegen. die Abstreifplattc geneigte Boden'2 endet in der Öffnung 3 der Vorderwand 16. Die Endkante des geneigten Bodens 2 bildet auch eine, Seite 15 der Vorderwand- öffnung 3 und ist waagrecht oder entgegengesetzt der, Beschickungsrichtung mässig geneigt. Die Ahstreifplatte 4 ist nach oben hohl gekrümmt odes auch eben und verläuft in gleicher Breite von einer Seite der Carbidbehälteröffnung gegen die Einwurfseite und überragt die Öffnung 3 in der Vorderwand um ein Stück.
Die auf der Einwurfseite des Carbidbehälters liegende Seitenwand 14 tritt vor Erreichung des Carbidbehälterbodens. 2 etwas zurück, wodurch ein kleiner Ausweichraum zwischen einem abgebogenen vertikalen Streifen 5 und der Vorderkante 15 des Behälterbodens 2 entsteht, der Klemmungen beim Beschickungsvorgang zu verhindern hat.
An der Vorderwand des Carbidbehälters k ist aussen ein Winkelhebel für den Carbidzufuhrschieber p, drehbar angebracht. Der Drehpunkt a dieses Winkelhebels q fällt mit der Zylinderachse der Abstreifplatte 4 zusammen. Am vertikalen Arm 6 des Carbidzufuhrschiebers, der nach unten gerichtet ist, ist eine Schaufel 8 angebracht, die sich nach rückwärts in eine senkrechte Platte ; M fortsetzt, die parallel zur Vorderwand 16 des Behälters, an dieser fast anliegend verläuft. Vor der Schaufel 8 ist eine kleine Kammer angebaut, die gegen die Vorder-
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durch die Abstreifplatte 4 abgeschlossen ist. Im waagrechten Arm 7 des Winkelhebels p liegt der Angriffspunkt (Bolzen od. dgl.) 12 für die betätigende Kraft die durch die Stange s übertragen wird.
Alle der Abstreifplatte 4 zugewendeten Kanten der Carbidschieberkammer liegen in einer mit der Abstreifplatte gleichachsigen Zylinderfläche oder in einer mit der ebenen Abstreifplatte parallelen ebenen Fläche. Die Entfernung der unteren Kanten der Carbidschieberkammer ist gross genug, um Klemmungen zu vermeiden, dagegen klein genug, um das Hindurchfallen von Carbidkörnern zu verhindern. Wenn sich der Winkelhebel p um seinen Drehpunkt a bewegt, dann gleitet die Kammer mit der Schaufel 8 in kreisförmiger Bahn knapp über der Abstreifplatte 4.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Carbidzufuhrvorrichtung ist folgende : Das Carbid rutscht aus dem Carbidbehälter über den schrägen Boden des Behälters durch die Öffnung 3 der Vorderwand 16 auf die Abstreifplatte und erfüllt die Carbidschieberkammer. In der Ruhelage der Vorrichtung liegt die Kammer des Garbidschiebers p der Öffnung 3 der Behältervorderwand 16 frontal gegenüber. Wenn sich der Carbidzufuhrschieber (Kammer-und Abdeckplatte 11) in der Beschickungsrichtung i bewegt, dann schreitet auch die Schaufel 8 des Schiebers gegen die Abwurfkante r der Abstreifplatte 4 vor.
Dabei schiebt die Schaufel 8 das Carbid auf der Abstreifplatte vor sich her, wobei über die Abwurfkante r die zunächst liegenden Carbidkbrner in den Gasentwickler fallen. Wenn sich aber nun die Schaufel in der Beschickungrichtung bewegt, dann verschliesst die plattenförmige Fortsetzung derselben, die Abdeckplatte 11. die Carbidbehälteröffnung 3, so dass hinter der Schaufel 8 kein Carbid aus dem Behälter fallen kann.
Wenn die nach dem Carbideinwurf eintretende Drucksteigerung den Carbidzufubrschieber wieder in seine Ruhelage zurückführt, ergänzt sich der Inhalt der Carbidschieberkammer aus dem Vorratsbehälter & . In jeder Lage des Carbidzufuhrschiebers p überdeckt dieser die Öffnung des Carbidehälters, und staut dadurch in frontaler Richtung die Carbidhauptmasse, während
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kante r nicht geneigt und kann sogar entgegengesetzt zu dieser geneigt sein, wodurch das aus dem Behälter tretende Carbid in eine der Beschickungsrichtung entgegengesetzte Richtung gelenkt wird. Eine solche Ausführung zeigen die Fig. 4 in Vorderansicht und 4 a im senkrechten Schnitt nach S-S der Fig. 4.
Die Carbidabrutschfläche 2 der Carbidbehältermündung ist sowohl in frontaler Richtung zur Carbidausfallsöffnung 3 (Winkel (1.) als auch senkrecht dazu (Winkel ss) gegen die Horizontale, im letzteren Falle aber entgegengesetzt zur Beschickungsrichtung i geneigt. Es wird dadurch bezweckt, dass das aus der Carbidaustrittsöffnung 3 rutschende Carbid sich an der der Abwurfkante r gegenüberliegenden Seitenwand 13 der Carbid- behältermündung 3 staut und nur unter der Wirkung des bewegten Carbidschiebers bis zur Abwurfkante gelangen kann.
Die Fig. 5-7 zeigen die erfindungsgemässe Vorrichtung (Vorderund Seitenansicht, teilweise im Schnitt und Grundriss) mit der Carbidbehä) termündung 3. die oben. unten und gegenüber der Abwurfkante rahmenartig von einem auf der Beschickungsseite
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offenen Mundstück (n und q) umschlossen ist. Die Betätigung der Vorrichtung gemäss dieser Ausführung ist dieselbe wie bei den vorher beschriebenen Vorrichtungen. Die auf der Beschickungseite der Carbidbehältermündung 3 vorhandene Öffnung zwischen dem Carbidschieber und der zurücktretenden Vorderwand 5 des Carbidbehälters dient als Ausweichspielraum für das Carbid, um Klemmungen zu vermeiden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Carbideinwurfvorrichtung für Acetylengasentwickler, gekennzeichnet durch eine dicht vor der vertikalen Carbidaustrittsöffnung (3) des Vorratsbehälters (k) und dicht über einer der Austrittsöffnung (3) horizontal vorgelagerten ebenen oder gekrümmten Abstreifplatte (4) hin-
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das auf der Abstreifplatte (4) liegende Carbid zur Abwurfkante (r) schiebt.