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Ascheneimer zur staubfreien Aschenentleerung
Auf dem Gebiet der staubfreien Aschenentleerung von Aschenladen aus Öfen und Herden in einen
Ascheneimer existieren zur Zeit mehrere Vorrichtungen, welche jedoch durchwegs mehr oder minder komplizierte mechanische Teile aufweisen, wodurch sie störungsanfällig, minder wirtschaftlich und ar- beitsaufwendig sind. Teilweise muss nach Beendigung des Entleerungsvorganges eine bestimmte Warte- zeit verstreichen, u. zw. so lange, bis die Staubwirbel im Ascheneimer zum Ruhestand gelangt sind.
Nahezu alle weisen den Mangel auf, dass sie nur für eine einzige, bestimmte Aschenladenform ver- wendbar sind.
Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, dass mechanische Teile vollkommen wegfal- len, dass der Entleerungsvorgang mit minimalstem Zeitaufwand möglich ist, da Wartezeiten wegfallen, dass alle Aschenladenformen- und Grössen ohne fabrikationsmässige Veränderung verwendet werden kön- nen und dass die Herstellung mit geringsten finanziellen Mitteln möglich und daher wirtschaftlich ist.
Ein weiterer Fortschritt besteht darin, dass mittels des neuen Gerätes auch heisse Asche jederzeit dem
Ofen entnommen und in den Ascheneimer entleert werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass ein Blechgehäuse, in welches die Aschenlade eingeschoben wird, in eine am Eimerdeckel befindliche, mit einer Klappe verschliessbare Öffnung ein- geführt werden kann.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Teilen, u. zw. aus dem Ascheneimer selbst und einem Blechgehäuse, mit dem der Entleerungsvorgang erfolgt.
Der Ascheneimer (Teil 1) unterscheidet sich von den handelsüblichen Eimern dadurch, dass er innen eine diagonal angebrachte, in ihrer Länge ineinander verschiebbare Führungsschiene aufweist, welche von der vorderen Innenwand nach unten zur gegenüberliegenden Eimer-Innenwand fahrt. Auf ihr gleitet, durch einen rechteckigen Ausschnitt des Ascheneimerdeckels eingeführt, das die Aschenlade enthaltende Blechgehäuse (Teil 2) selbsttätig durch das Eigengewicht in den Ascheneimer.
Die Führungsschiene kann an der Rückwandinnenseite des Ascheneimers mit Hilfe einer Einstellleiste verstellt und somit in verschiedene Höhenlagen gebracht werden, um so den geeigneten Neigungswinkel für die in ihrer Wandhöhe unterschiedlichen Aschenladen herzustellen. Dadurch wird der Abschluss zwischen der einzuführenden Aschenlade und dem Ascheneimer-Deckelausschnitt der Höhe nach bewirkt.
Da die verschieden dimensionierten Aschenladen auch in ihrer Breite unterschiedliche Masse aufweisen, ist der Deckelausschnitt des Ascheneimers entsprechend breit gestaltet. Um auch einen vollkommenen seitlichen Abschluss und damit eine staubfreie Abdichtung auch nach der Breite zu erzielen, ist ein einfacher, in Führungsnuten an der Unterseite des Ascheneimerdeckels angebrachter Schieber vorgesehen.
Die Führungsschiene im Innern des Ascheneimers und der Schieber am Ascheneimerdeckel müssen demnach nur einmal-der verwendeten Aschenladenform entsprechend-eingestellt werden und verbleiben sodann für immer ohne jede weitere Manipulation in dieser Lage. Damit ist ein vollkommener Abschluss zwischen Aschenlade bzw. des sie enthaltenden Blechgehäuses und dem Ascheneimer erreicht.
Der Deckelausschnitt des Ascheneimers ist mit einer Klappe versehen. Nach Herausziehen von Blechgehäuse und Aschenlade aus dem Ascheneimer schliesst dieser selbsttätig.
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Um Ofenasche ohne Staubentwicklung in den Ascheneimer zu bringen, ist ein Blechgehäuse (Teil 2) vorgesehen, in welches die Aschenlade eingeführt wird. Es ist der jeweiligen Form der Aschenlade an- gepasst.
Das Blechgehäuse ist vorne und rückwärts offen, vorne als Anstoss für die eingeführte Aschenlade rahmenartig ausgebildet. Am Rahmen befindet sich ein Handgriff. Die rückwärtige Öffnungdientdem
Einschieben der Aschenlade. Der rückwärtige Bodenteil des Blechgehäuses ist geringfügig vorragend und kantig verjüngt. Da das Blechgehäuse mit der darin befindlichen Aschenlade vor Einführung in den
Ascheneimer umgekippt wird, stösst der kantig verjüngte Bodenteil des Blechgehäuse früher an die innere Eimerwand an, so dass die Aschenlade weitergleiten kann. Die so entstandene Öffnung zwischen Blechgehäuse und Aschenlade gibt die Asche zur Entleerung frei.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in Funktion. Das die Aschenlade enthaltende Blechgehäuse ist in den
Ascheneimer eingeführt. Mit 1 ist der Ascheneimer, mit 2 der Ascheneimerdeckel bezeichnet, 3 ist der Deckelausschnitt, 4 der am Ascheneimerdeckel unten angebrachte Schieber, 5 die Dek- kelklappe, 6 Deckelschliesse. Weiters 7 das Blechgehäuse, in welchem sich die Aschenlade 8 befindet. Die Deckelklappe 5 ist mit einem Griffknopf versehen, mit dessen Hilfe die Deckelklappe allein, oder-nach Verriegelung der Deckelklappe mit einem Dorn am Eimerdeckelrand - der Eimer- deckel zur Gänze zwecks Entleerung des Eimerinhaltes in den Mülleimer abgehoben werden kann.
Fig. 2 zeigt das Gerät im Schnitt, u. zw. Ascheneimer. 1, Deckelklappe 5, Führungsschie- ne 11, Halterung für Führungsschiene 12, Führungsschienen-Einstelleiste 13, Führungsschie- nen-Stellschraube 14, Blechgehäuse 7, Handgriff am Blechgehäuse 16, Aschenlade 8.
Fig. 3 zeigt im Detail die verstellbare Führungsschiene 11, die Führungsschienen-Einstel1eiste 13,
Führungsschienen-Stellschraube 14 und die dem Verstellen der Führungsschiene dienenden Schrau- benlöcher 21 der Führungsschienen-Einstelleiste 13.
Fig. 4 zeigt in Vorder- und Rückansicht das der Aufnahme der Aschenlade 8 dienende Blechge- gehäuse 7 mit Anstossrahmen vorne und Handgriff 16, sowie den verlängerten, kantig verjüngten
Bodenteil rückwärts 24.
Fig. 5 zeigt das Blechgehäuse 7 mit teilweise eingeschobener Aschenlade 8 als Anwendungs- beispiel.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Ascheneimer zur staubfreie Aschenentleerung mittels einer Aschenlade bzw. eines Blechge- häuses mit vom oberen Teil der vorderen Innenwand zur rückwärtigen Innenwand schräg nach unten ver- laufenden Führungsschiene und einer zum Verschliessen der Einfüllöffnung dienenden Klappen, da- durch gekennzeichnet, dass die Neigung der Führungsschiene 11 mittels einer Einstellei- ste 13 veränderbar ist, und zur Aufnahme der Aschenlade 8 ein Blechgehäuse 7 vorgesehen ist.