DE2729971C2 - Aus einem Gehäuse herausziehbar angeordnete Schütte - Google Patents
Aus einem Gehäuse herausziehbar angeordnete SchütteInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
- A47B88/50—Safety devices or the like for drawers
- A47B88/57—Safety devices or the like for drawers preventing complete withdrawal of the drawer
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
- A47B88/40—Sliding drawers; Slides or guides therefor
- A47B88/48—Drawers which can be rotated while or after sliding out
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- Drawers Of Furniture (AREA)
Description
35
Die Erfindung betrifft eine aus einem kastenförmigen Gehäuse nach vorn herausziehbar angeordnete, oben
offene Schütte mit einer einen Griff aufweisenden Vorderwand sowie einer Rückwand, deren Abstand von
der oberen Gehäusewand größer ist als die Höhe eines von der Gehäusewand herabragenden, im Bereich der
frontseitigen öffnung des Gehäuses angeordneten Anschlages.
Bekannte Schütten weisen eine nur geringe Länge auf. Sie müssen daher nach dem teilweisen Herausziehen
aus dem Gehäuse zur raschen Entnahme einer kleinen Menge Schüttgut mit den Fingern oder einem
Löffel von Hand festgehalten werden, da andernfalls die Gefahr des Herausfallens solcher Schütten aus ihrem
Gehäuse besteht.
Die US-PS 17 16 242 betrifft eine an ihrem Boden in einem Gehäuse zwangsgeführte Lade mit einer
griffbestückten Vorderwand, an deren oberer Randzone ein mit einer Leiste an der frontseitigen öffnung des
Gehäuses zusammenwirkender, drehbarer Anschlag sitzt. Dieser hält die durch Schwenken teilweise aus
ihrem Gehäuse herausbewegbare Lade in ihrer Offenstellung, in der ihre oberseitige öffnung zugänglich
ist. Zum Herausnehmen der Lade aus dem Gehäuse muß der Anschlag unwirksam und die Zwangsführung w>
überwunden werden. Diese Handgriffe sind jedoch umständlich und nur mit großem Geschick durchzuführen.
Die in der US-PS 30 08 788 dargestellte und beschriebene Behälterkombination enthält nach vorn 1 ">
aus einem kastenförmigen Gehäuse behinuerungsfrei herausziehbare Schütten sowie in eine Offenstellung
kippbare Laden. Bei den Schlitten besteht bei teilweisem Hervorziehen die Gefahr des Herausfallens
aus dem Gehäuse; die auf einem Kipplager ruhenden Laden stützen sich dagegen in ihrer Offenstellung mit
ihrer Rückwand gegen einen Anschlag des Gehäuses ab üiid sind daher zum völligen Herausnehmen aus dem
Gehäuse nur schwierig vom Anschlag und vom Lager zu lösen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schütte zu schaffen, die einerseits nach vorn aus ihrem
Gehäuse vollständig herausgezogen werden kann und andererseits nach teilweisem Herausziehen eine sichere
Lage einnimmt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schütte unterseitig an ihrem Boden nahe der
Rückwand eine quer verlaufende Rille hat in welche bei aus dem Gehäuse nahezu vollständig herausgezogener
und abwärts geschwenkter Schütte die frontseitige Kante des Gehäusebodens eingreift während sich die
Rückwand gegen den Anschlag des Gehäuses abstützt.
Dies ist insofern vorteilhaft, als der Anschlag und die Rille das geradlinige Herausziehen der Schütte aus dem
Gehäuse ohne Behinderung zulassen, bei nahezu vollständigem Herausziehen sowie Abwärtsschwenken
der Schütte dagegen Anschlag- und Rastmittel für einen sicheren Halt der Schütte bilden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Schütte eine
gegenüber ihrer Vorderwand und ihren beiden Seitenwänden herabgezogene Rückwand hat. Dies hat den
Vorteil, daß beim Leeren der Schütte das Schüttgut über die Rückwand rieselt, nicht dagegen über die Seitenwände.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung steht darin, daß sich die in das Gehäuse
eingeschobene Schütte mit ihrer Vorderwand gegen den Anschlag abstützt. Dies ist insofern vorteilhaft, als
hierdurch das Einschieben der Schütte begrenzt wird, so daß gegebenenfalls am kastenförmigen Gehäuse auf
eine Rückwand verzichtet werden kann.
Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung einer Schütte mit einer als Schüttrinne ausgebildeten Rückwand wird
ein festgelegter Überlauf für das Schüttgut beim Leeren der Schütte dadurch bestimmt, daß die Schütte vom
untersten Abschnitt ihres rückwandseitigen Randes gegen die Seitenwände hin ansteigt.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung eine aus einem kastenförmigen
Gehäuse herausziehbar angeordnete Schütte dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Ansicht auf das Gehäuse und die Schütte
von vorn,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 11-11 in Fig. 1
durch das Gehäuse mit der von oben sichtbaren Schütte und
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie I1I-III in Fig. 1
durch das Gehäuse und die darin angeordnete Schütte, die zusätzlich herausgezogen und abwärts geschwenkt
angedeutet ist.
Ein mit 10 bezeichnetes kastenförmiges Gehäuse mit einer frontseitigen öffnung 11 ist zur Aufnahme einer
nach vorn herausziehbar angeordneten, oben offenen Schütte 12 vorgesehen (Fig. 1 bis 3). Ein derartiges
Gehäuse 10 mit einer Schütte 12 ist üblicherweise allein oder zu mehreren in Küchen unterhalb von oder in
Oberschränken angeordnet (nicht dargestellt). Mehrere solcher Gehäuse 10 können auch zu einem regalförmigen
Schränkchen einstückig zusammengefaßt und an einer Küchenwand befestigt sein.
Die Schütte 12 hat an ihrer Vorderwand 13 einen Griff 14, der als nach unten offene Mulde ausgebildet ist
Von der Vorderwand 13 gehen zwei senkrecht sowie parallel zueinander verlaufende Seitenwand ΐ 15 und 16
aus, die rückseitig durch eine als Schüttrinne ausgebildete Rückwand 17 verbunden sind. Diese Rückwand 17 ist
an sich abgewinkelt und schräg angeordnet. Außerdem ist die Rückwand 17 gegenüber den Seitenwänden 15
und 16 sowie der Vorderwand 13 herabgezogen, d. h. der Rand 18 der Schütte 12 steigt von seinem im
mittleren Bereich der Rückwand 17 gelegenen untersten Abschnitt 19 gegen die Seitenwände 15 und 16 hin an.
Die Schütte 12 ist nach unten durch einen Boden 20 verschlossen, mit dem sie auf dem Boden 21 des
kastenförmigen Gehäuses 10 in eingeschobener Stellung sitzt, !n dieser Stellung ist die frontseitige öffnung
11 des Gehäuses 10 durch die Vorderwand 13 der Schütte 12 weitgehend verschlossen, da diese einen dem
lichten Querschnitt des Gehäuses entsprechenden Umriß hat.
Im Bereich der frontseitigen Öffnung 11 des Gehäuses 10 ragt von der oberen Gehäusewand 22 ein
mittig angeordneter Anschlag 23 herab. Dieser Anschlag 23 legt die Lage der Schütte 12 in ihrer
eingeschobenen Stellung gegenüber dem kastenförmigen Gehäuse 10 fest, da sich hierbei die Schütte mit ihrer
Vorderwand 13 gegen den Anschlag abstützt Das geradlinige Herausziehen der Schütte 12 nach vorn aus
dem Cehäuse 10 wird dagegen durch den Anschlag 23 nicht behindert, weil die Schütte im mittleren Bereich
ihrer Rückwand 17 einen Abstand von der oberen Gehäusewand 22 hat, der größer ist als die Höhe des
ίο Anschlags 23. Der Anschlag 23 wird nur dann wirksam,
wenn die Schütte 12 nahezu vollständig aus dem Gehäuse 10 herausgezogen und durch Abwärtsschwenken
in ihre in Fig.3 mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung gebracht wird. Hierbei stützt sich
die Rückwand 17 gegen den Anschlag 23 ab und hält die Schulte 12 in der gezeichneten Stellung. Gleichzeitig
greift dabei die frontseitige Kante 24 des Gehäusebodens 21 in eine unterseitig am Boden 20 der Schütte 12
nahe deren Rückwand 17 quer verlaufende Rille 25 ein.
Aus dieser Stellung kann die Schütte 12 nach Anheben an ihrem Griff 14 in das Gehäuse 10 zurückgeschoben
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Aus einem kastenförmigen Gehäuse nach vorn herausziehbar angeordnete, oben offene Schütte mit
einer einen Griff aufweisenden Vorderwand sowie einer Rückwand, deren Abstand von der oberen
Gehäusewand größer ist als die Höhe eines von der Gehäusewand herabragenden, im Bereich der
frontseitigen öffnung des Gehäuses angeordneten Anschlages, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schütte (12) unterseitig an ihrem Boden (20) nahe der Rückwand (17) eine quer verlaufende Rille (25)
hat, in welche bei aus dem Gehäuse (10) nahezu vollständig herausgezogener und abwärts geschwenkter
Schütte die frontseitige Kante (24) des Gehäusebodens (21) eingreift, während sich die
Rückwand gegen den Anschlag (23) des Gehäuses abstützt
2. Schütte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schütte (12) eine gegenüber ihrer
Vorderwand (13) und ihren beiden Seitenwänden (15,16) herabgezogene Rückwand (17) hat
3. Schütte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die in das Gehäuse (10)
eingeschobene Schütte (12) mit ihrer Vorderwand (13) gegen den Anschlag (23) abstützt.
4. Schütte nach Anspruch 2 mit einer als Schüttrinne ausgebildeten Rückwand, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schütte (12) vom untersten Abschnitt (19) ihres rückwandseitigen Randes (18)
gegen die Seitenwände (15,16) hin ansteigt.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2729971A DE2729971C2 (de) | 1977-07-02 | 1977-07-02 | Aus einem Gehäuse herausziehbar angeordnete Schütte |
| FR7819397A FR2395728A1 (fr) | 1977-07-02 | 1978-06-28 | Casier coulissant monte extractable dans un logement en forme de boitier |
| NL7806985A NL7806985A (nl) | 1977-07-02 | 1978-06-28 | Uit een huis te trekken stortplaat. |
| BE188939A BE868579A (fr) | 1977-07-02 | 1978-06-29 | Bac pouvant se retirer d'un logement |
| IT25173/78A IT1096863B (it) | 1977-07-02 | 1978-06-30 | Cassettino estraibile da un alloggiamento a forma di scatola |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2729971A DE2729971C2 (de) | 1977-07-02 | 1977-07-02 | Aus einem Gehäuse herausziehbar angeordnete Schütte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2729971B1 DE2729971B1 (de) | 1978-12-21 |
| DE2729971C2 true DE2729971C2 (de) | 1979-08-30 |
Family
ID=6013014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2729971A Expired DE2729971C2 (de) | 1977-07-02 | 1977-07-02 | Aus einem Gehäuse herausziehbar angeordnete Schütte |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE868579A (de) |
| DE (1) | DE2729971C2 (de) |
| FR (1) | FR2395728A1 (de) |
| IT (1) | IT1096863B (de) |
| NL (1) | NL7806985A (de) |
-
1977
- 1977-07-02 DE DE2729971A patent/DE2729971C2/de not_active Expired
-
1978
- 1978-06-28 NL NL7806985A patent/NL7806985A/xx not_active Application Discontinuation
- 1978-06-28 FR FR7819397A patent/FR2395728A1/fr active Granted
- 1978-06-29 BE BE188939A patent/BE868579A/xx unknown
- 1978-06-30 IT IT25173/78A patent/IT1096863B/it active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7806985A (nl) | 1979-01-04 |
| FR2395728B3 (de) | 1981-03-06 |
| BE868579A (fr) | 1978-10-16 |
| IT1096863B (it) | 1985-08-26 |
| DE2729971B1 (de) | 1978-12-21 |
| FR2395728A1 (fr) | 1979-01-26 |
| IT7825173A0 (it) | 1978-06-30 |
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Legal Events
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