DE109093C - - Google Patents

Info

Publication number
DE109093C
DE109093C DENDAT109093D DE109093DA DE109093C DE 109093 C DE109093 C DE 109093C DE NDAT109093 D DENDAT109093 D DE NDAT109093D DE 109093D A DE109093D A DE 109093DA DE 109093 C DE109093 C DE 109093C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
upsetting
wire
slide
workpiece
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT109093D
Other languages
English (en)
Publication of DE109093C publication Critical patent/DE109093C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/08Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling structural sections, i.e. work of special cross-section, e.g. angle steel
    • B21B1/085Rail sections
    • B21B1/0855Rerolling or processing worn or discarded rail sections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erßndung besteht in einem Verfahren und Apparat zur Wiederherstellung abgenutzter Schienen, Laufdrähte oder anderer gewalzter oder gezogener Metallgegenstände auf die ursprüngliche Querschnittsform.
Das neue Verfahren besteht wesentlich in der Verbindung eines Stauchverfahrens, welchem die einzelnen Elemente des Arbeitsstückes ausgesetzt werden, und einem Ausgleichungsverfahren, durch welches bei dem Stauchen entstandene Ungleichheiten des Querschnittes an einzelnen Punkten wieder aufgehoben werden, wie es z. B. durch Pressen oder durch Ziehen durch ein Zieheisen möglich ist. Manchmal können beide Operationen in eine vereinigt werden, indem zugleich ein zum Stauchen dienender Druck in der Achsenrichtung des Arbeitsstückes und Querdruck senkrecht dazu ausgeübt werden. Die Arbeit findet mindestens bei; Rothglut statt.
Auf diese Weise können abgenutzte gewalzte oder gezogene Gegenstände wieder und wieder ausgebessert und gewünschtenfalls der Querschnitt derselben auch gröfser, als er ursprünglich war, gemacht werden.
Wenn solche Gegenstände, beispielsweise Schienen, durch fortgesetzte Ausbesserungen zu kurz werden, so kann man diesen Nachtheil dadurch beseitigen, dafs man zwei oder mehrere solcher Theile zusammenschweifst, löthet oder sonst mit einander vereinigt.
Im Folgenden sind zwei verschiedene Ausführungsformen des Verfahrens beschrieben.
Bei dem einen für Eisenbahnschienen geeigneten wird die Schiene zunächst einer Vorbehandlung unterworfen und gewellt, so dafs sie sich verkürzt. Die gewellte Schiene wird dann unter Verhinderung ihrer Wiederausdehnung in der Längsrichtung und der Seitenrichtung durch einen Prefsdruck wieder gerade gestaucht, event, folgt dann noch ein Durchgang durch Walzen.
Bei der Behandlung von Laufdrähten wird die Stauchung so vorgenommen, dafs fortlaufende, auf einander folgende Elemente des Drahtes von je zwei Klammern erfafst und diese gegen einander bewegt werden, so dafs das je zwischen den Klammern liegende Stück gestaucht wird. Der so entstehende Draht, welcher an den Angriffsstellen der Klammern dünn geblieben ist, wird dann mittelst Ziehens durch ein Zieheisen auf gleichen Durchmesser gebracht.
In beiliegender Zeichnung sind Ausführungsformen des zur Ausführung verwendeten Apparates dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Apparat zur Stauchung von Schienen zum Theil in Seitenansicht, zum Theil in senkrechtem Längsschnitt nach Linie 1-1, Fig. 3, 4, 5 und 7, mit Weglassung von einzelnen Theilen.
Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt nach Linie 1-1 (Fig. 3).
Fig. 3 ist die Rückansicht der in Fig. 1 gezeigten Presse, sowie der Ausschubvorrichtung, bei welcher die Zuleitungsrohre, Steuerungsmechanismus und die Blöcke F1 und F2 weggelassen sind.
Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Presse in gröfserem Mafsstabe nach Linie 4-4 (Fig. 1), nach vorn gesehen.
Fig. '5 ist eine Einzeloberansicht, bei welcher der hintere Apparattheil1 und der Biegemechanismus weggelassen sind.
Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 6-6 (Fig. 5) in gröfserem Mafsstabe.
Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie
7-7 (Fi§· ■)·
Fig. 8 ist ein Schnitt (in gröfserem Mafsstabe) nach Linie 1-1 (Fig. 5), durch welche die Vorrichtung zur Speisung der Presse veranschaulicht wird.
Fig. 9 ist der Horizontalquerschnitt einer Führungsvorrichtung nach Linie 9-9 (Fig. 1), und
Fig. 10 ist ein Schnitt von einem Ventil nach Linie 10-10 (Fig. 5) in gröfserem Mafsstabe.
Fig. 11 ist die entsprechende Ansicht nach Linie 11-11 (Fig. 5).
'Fig. 12 ist eine Einzelrückansicht, und
Fig. 13 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 13-13 (Fig. 6).
fig. 14 ist die Seitenansicht einer abgenutzten Schiene, sowie der gleichen Schiene nach der Wellung und der annä'herenden Gestalt der Schiene nach Passirung der vorliegenden Presse.
Fig. 15 1St1 der Querschnitt einer geprefsten Schiene; die punktirte Linie innerhalb derselben deutet die Schienenform vor der Ausbesserung afi.
Fig. 16 ist ein senkrechter Längsschnitt nach Linie 16-16 (Fig. 5).
Fig. 17 ist ein senkrechter Schnitt eines Walzenzuges. .
Fig. 18 stellt den Querschnitt eines· abgenutzten Laufdrahtes dar.
Fig. 19 ist die Draufsicht eines Apparates zur Stauchung eines Laufdrahtes.
Fig. 20 ist ein senkrechter Längsschnitt nach Linie 20-20 (Fig. 19).
Fig. 21 stellt den Schnitt eines durch den genannten Apparat hindurchgeführten Laufdrahtes dar.
Fig. 22 ist der Schnitt einer Ziehplatte mit durch dieselbe gehendem Draht, dessen Querschnitt durch Hindurchführen durch den in Fig. ig, 20 und 23 gezeigten Apparat vergröfsert worden ist, und
Fig. 23 schliefslich ist ein Querschnitt nach Linie 23-23 (Fig. 19).
Das Schienenstauchwerk.
Die Einrichtung zur Behandlung von Schienen nach dem angegebenen Verfahren setzt sich aus mehreren Theilen zusammen: die Biegwalzen zum wellenförmigen Biegen der Schiene, die eigentliche Stauchpresse, die Ein- und Ausschubvorrichtung der Schiene und die Fertigwalzen.
a) Die Biegwalzen O sind in ihrer relativen Lage zur Stauchpresse A aus Fig. 1 ersichtlich, während aus dem Schnitt Fig. 7 die Calibrirung o2 o3 entsprechend dem Schienenprofil ersichtlich ist. Die Drehung der Walzen O1 erfolgt in üblicher Weise durch Riemscbeibe O4 und Zahnräder O3 und unterstützt die Einschiebvorrichtung in die Presse.
b) Die Stauchpresse A (Fig. 1) läfst in geöffnetem Zustande zwischen dem oberen beweglichen Stauchstempel D2 und dem unteren festen Stauchstempel D den Stauchraum D1 für die Einschiebung der punktirt gezeichneten gewellten Schiene frei.
Der untere Stauchstempel D ruht auf dem Fundameritslück B1, in welchem die Säulen C befestigt sind, welche das Kopfstück B durch die Muttern c2 angeprefst tragen. Der obere Stempel D% ist in dem Träger E befestigt, an welchem zur Führung in den Führungsstücken F seitlich von den Säulen C getragene Führungsplatten E1 befestigt sind. Die beiden Stempel besitzen neben den dem Schienenprofil entsprechenden Kalibern dl a?2 Fortsätze dz d*, welche den Stauchraum abschliefsen und das seitliche Ausweichen der Schiene verhindern. Diese Fortsätze legen sich an die Blöcke F1 F'2 an.
Die Abwärtsbewegung des Stempelträgers E wird durch zwei an ihm befestigte Mönchskolben, welche in den an dem Kopfstück B befestigten Cylindern II1 spielen, bewirkt. Der Betrieb durch Druckwasser erfolgt durch die Rohre JJ, welche durch die Rohre K und K1 mit dem Auslaufstutzen k3 einer Schiebersteuerung K2 verbunden sind. Die Schieberkammer wird durch das Rohr k1 von der Hauptdruckleitung gespeist und verbindet durch den Schieber k% mittelst des Hebels K1 und der Schieberstange k9 die Leitung der Stauchcylinder entweder mit der Druckleitung oder dem Auslauf /c4.
Die Hebung des Stempelträgers E wird auf ähnliche Weise durch Druckwasser bewirkt. Von den beiden Enden des Trägers E gehen Hängestangen L4 zu den Mönchskolben L und sind an deren oberen T-förmigen Enden L3 durch Bolzen Z15 in den Löchern Z4 drehbar befestigt. Die zugehörigen Cylinder L1 sind ständig durch die Leitung Z2 Z3 mit dem Hauptdruckrohr k1 verbunden, so dafs die Kolben L hochgehen, sobald die Stauchkolben H keinen Gegendruck mehr ausüben.
c) Der Verschlufs des Stauchraumes an seinen beiden Enden während der Stauchung wird durch zwei Schieber MM1 (Fig. 1 bis 5 und 8), welche durch das Bolzenpaar M2 verbunden sind, bewirkt. Diese Verbindungsbolzen Ai2 werden mittelst aufgesetzter Führungsstücke M3 und Führungen G an den Säulen C zur senkrechten Führung der beiden Schieber benutzt.·
Die Schieber werden wieder durch Druckwasser gehoben, und zwar mittelst der Hängestangen N\ welche an dem Kopf der Cylinder N mittelst Bolzens η befestigt sind. Diese Cylinder spielen auf den gleichzeitig als Zuleitung dienenden, auf dem Kopfstück B sitzenden Kolben N2. Aus dem Kolbenkanal ns führt durch die Oeffnung ra4 eine Leitung K3 zu der Schiebeeinrichtung N3, welche vollständig der K2 entspricht.
Die Schieber haben den aus Fig. ι ersichtlichen Querschnitt und sind von einer verticalen Oeffhung m durchbrochen, in welche sich bei der Senkung die Einzugswalzen Q. und die Auszugswalzen T, die möglichst nahe der Oeffnung des Stauchraumes sein sollen, einschieben.
Der Eingangsschieber hat an seiner Unterseite eine Nuth m2 und an seiner Innenseite eine Vertiefung m1, welche in gleich zu beschreibender Weise bei dem Einschieben der Schiene mitwirken.
d) Die Einschiebvorrichtung nimmt die von den ßiegwalzen O kommende Schiene P auf einer Bahn O5 auf, die von dem Ständer o4 gestützt ist. Am Ende der Bahn nach der Presse zu ist der Boden bei o5 ausgeschnitten. Durch die Wirkung der Biegwalzen wird die Schiene so weit gefördert, dafs sie die Einzugs-•walzen Q auf den Achsen q und durch Rädertrieb q3 q* getrieben erfassen können.
Zur Weiterbeförderung der Schiene, nachdem die Wirkung der Walzen Q aufgehört hat, ist ein Hülfsschieber R1 vorgesehen, der mit einem Schubfinger R das Schienenende bis.in die Mündung des Stauchraumes bringt und auch während der Stauchung da stehen bleibt. Der Schieber R1 ist mittelst der seitlichen Ansätze r4 in den Nuthen r5 geführt und wird durch Kolben r8 und Kolbenstange r7 vor- und zurückgetrieben. Der um den Bolzen r drehbare Schiebefinger R wird in der Arbeitslage durch die Feder r3 so weit aufgerichtet, bis er an den Anschlag r1 stöfst. In dieser Lage steht er · bei der Annäherung der Schiene in dem Ausschnitt o5 und wird durch die Schiene selbst nach vorn übergelegt, um wieder aufzustehen, nachdem das andere Schienenende über ihn weggeglitten ist.
Dann wird die Bewegung nach dem Stauchraum eingeleitet und fortgesetzt, bis der Schiebefinger an der Mündung liegt. Darauf wird der Schieber M heruntergelassen und nimmt in seinem Ausschnitt ml den Schiebefinger und in der Nuth m2 den Hülfsschieber R1 auf.
Die Steuerung des Kolbens r8 im dem Cylinder R2 erfolgt in bekannter Weise von dem Steuerhebel R auf der gelenkigen Stütze r21 aus. Die Schieberstange r10 bewegt den Schieber r über den Schieberspalten der Leitungen ri3 ri8 ri4 J16n ri3 r\i communiciren mit den Cylinderöffnungen rV10, die Schieberkammer?-15 durch die Oerfnung r16 mit der Druckwasserleitung und der Kanal f18 mit dem Ablauf.
e) Die Ausschiebvorrichtung wird von Druckwasser betrieben und befördert die gestauchte Schiene durch Schub an ihrem hinteren Ende so weit, dafs sie am vorderen Ende von den Auszugwalzen T auf den Wellen t erfafst werden kann. Zu diesem Zweck legt sich ein Finger s5, sobald der obere Stempel hoch genug gegangen ist, von der Seite her hinter die Schiene.
Dieser Finger s5 (Fig. 3) ist das vordere Ende einer Kolbenstange s4, deren Cylinder S1 um die Achse in den Lagern s'2 drehen kann und von einem Druckcylinder S4 aus unter Vermittelung des Kreuzkopfes su und der Pleuelstangen s21 an den Zapfen s50 (Fig. 5 und 16) gedreht wird.
Zur Vor- und Rückbewegung des Fingers s& und der Kolbenstange s* mit dem Kolben sa dienen die Leitungsrohre s7 und 's11, welche durch Vermittelung der Rohransätze s9 und ss an den Drehzapfen s und sl des Cylinders S1 und mittelst Durchbohrungen sm die Verbindung mit den festen Rohren s15 und su herstellen. Durch die Schiebersteuerung S3 wird dieser Cylinder dann bedient, während der Cylinder S mittelst der Leitungen s2i und sn mit der Schiebersteuerung S verbunden ist.
Nach dem Austritt aus der Presse kann die Schiene durch eine oder mehrere Walzenzüge T2 (Fig. 17) hindurchgeführt und ihr die endgültige Gröfse und Gestalt des Querschnittes ertheilt werden, welche etwas geringer ist als nach dem Verlassen der Presse, immerhin aber gröfser als diejenige, welche sie vor der Längenverminderung besafs.
Das Drahtstauch werk.
Hier wird Draht in kleinen Abtheilungen durch Packen desselben an den Enden der Abtheilungen und Annäherung der packenden Klemmen an einander gestaucht und schliefslich durch Walzen oder Ziehen die durch die Klemmen entstandenen Unebenheiten ausgeglichen.
U (Fig. 19 bis 23) ist ein Tisch und u die Oberfläche desselben mit einer Oeffnung, ul u2 sind einander gegenüberliegende Schwalbenschwanznuthen, zwischen denen ein Querhaupt U1 gleitend gelagert ist. u3 ist ein an der Tischoberfläche angeordnetes Widerlager. U2 sind vermittelst Drehlager ω5 an der Tischoberfläche -gelagerte excentrische Klemmvorrichtungen und U3 ebensolche vermittelst Drehlager μ6 am Querhaupt U1 drehbar gelagerte Klemmvorrichtungen.
Das Querhaupt u1 ist an Kolbenstangen V befestigt, deren innere Enden an in CylindernF1 hin- und hergleitenden Kolben v1 befestigt sind.

Claims (8)

In die Cylinder F1 wird vermittelst eines beliebigen geeigneten Mechanismus Wasser durch die Einlafsröhren F2 und i>2 eingedrückt und fliefst durch dieselben Röhren und den Auslafs vs aus, und zwar wird Einflufs und Ausflufs durch den Zweiweghahn F3 geregelt. Der Kolben wird vermittelst der Feder F4 zurückgedrückt und das Wasser aus dem CylinderF1 entfernt. Bei der Anwendung der Maschine wird der Draht durch die Form κ3 hindurchgeführt und zwischen den Klemmvorrichtungen U'2 und ZJ3 befestigt. Hierauf wird Druckwasser in den Cylinder vl eingelassen, wodurch das Querhaupt U1 gegen das Widerlager w3 hingedrängt und dadurch eine Verstärkung w im Draht W bis zur Weite der Form erzeugt wird. Alsdann läfst man das Wasser aus dem Cylinder ausfliefsen; die Klemmvorrichtungen werden gelockert und der Draht vorwärts bewegt, worauf die gleiche Operation an einer folgenden Stelle wiederholt wird. Der diesem Verfahren unterworfene Draht ist auf Rothglut erhitzt und wird abtheilungsweise der Längsrichtung nach zusammengeprefst, und nachdem der Draht durch den Apparat hindurchgegangen ist, besitzt er annäherungsweise die in Fig. 2 1 dargestellte Gestalt. Hierauf führt man den Draht durch die Oeffnung χ einer Ziehplatte X (Fig. 22), aus welcher er mit der Querschnittsform W2 austritt. Auf diese Weise ist der Querschnitt des Drahtes im Verhältnifs zum abgenutzten Draht vergröfsert, die Länge jedoch vermindert und alle Unregelmäfsigkeiten sind beseitigt. PateνT-A νSprüche:
1. Ein Verfahren zum Instandsetzen abgenutzter Schienen, Laufdrähte und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die zu behandelnden Werkstücke durch streckenweise Stauchung oder Wellung in ganzer Länge ihrer Längsrichtung gekürzt und sodann durch WTalzen, Pressen, Ziehen durchweg auf einen gleichen ursprünglichen Querschnitt gebracht werden.
2. Eine Ausführungsform, des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Werkstücke zunächst gewellt und durch Geradpressen der Wellen in einer ge-
' schlossenen Form, also unter Verhinderung der Ausdehnung in ihrer Längsrichtung eine Stauchung erleiden.
3. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Werkstücke streckenweise gestaucht werden und sodann durch Walzen, Pressen oder Ziehen auf den ursprünglichen Querschnitt gebracht werden.
4. Eine Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs in die geschlossene Stauchform ein Stauchstempel durch einseitig wirkende hydraulische Kolben geprefst wird und dafs andere einseitig wirkende hydraulische Kolben zur Hebung des Stauchstempels dienen, welche Kolben von ein und derselben Druckleitung bethätigt werden.
5. Eine Maschine nach Anspruch 4, bei welcher die Enden der Stauchform durch senkrecht verschiebbare Verschlufsschieber, die zweckmäfsig auch durch hydraulische Kolben bethätigt werden , abgeschlossen werden.
6. Eine Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schieber nach Anspruch 5 zur Aufnahme der Einzugs- und Auszugswalzen, sowie eines Hülfsschiebers zur Einbringung des Werkstückes in die Stauchform ausgeschnitten sind, um diese Organe möglichst nahe an die Mündungen der Stauchform heranbringen zu können.
7. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4 mit einem Hülfsschieber zur Förderung des Werkstückes von den Einzugswalzen zur Mündung des Stauchraumes nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die Anordnung eines umlegbaren Schubfingers auf einem Schieber, über welchen das Werkstück weggleiten kann und welcher hinter dem Ende des Werkstückes aufsteigt und durch Nachschieben des Schiebers dasselbe ganz, in die Stauchform befördert.
8. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4 mit Ausschubvorrichtung, gekennzeichnet durch die Verbindung zweier hydraulischer Cylinder in der Weise, dafs der eine als Hebel angeordnet, die Spitze seiner Kolbenstange hinter das Ende des Werkstückes, von der Seite der Stauchform kommend, verschieben kann und durch Bethätigung des zweiten Cylinders eine ausschwingende Bewegung erhält, durch welche das Werkstück aus der Stauchform bis zu den Auszugswalzen befördert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT109093D Active DE109093C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE109093C true DE109093C (de)

Family

ID=379020

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT109093D Active DE109093C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE109093C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2948115A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum formen von eine naht aufweisenden rohren von bogenfoermigem querschnitt aus flaechigem material, insbesondere blech
DE2406326A1 (de) Vorrichtung zur plastischen verformung von material
DE1652618A1 (de) Streck-Biege-Vorrichtung
EP0144981B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schmieden von Kurbelwellen auf Pressen
DE4428564C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von abgewinkelten Hohlteilen durch Innenhochdruckumformen
DE109093C (de)
DE102014212732B4 (de) Verfahren und Anstauchvorrichtung zum Herstellen von abgesetzten Werkstücken, wie Wellen oder Stäbe
EP0118739B1 (de) Rohrbiegeanlage
DE102007019899B4 (de) Transferpresse mit uneinheitlichem Stationenabstand
DE1602064A1 (de) Verfahren zur Herstellung sich allmaehlich verjuengender Walzprofile und Maschine zu seiner Durchfuehrung
DE1911381C3 (de) Vorrichtung zum Verschweißen von Blechen, insbesondere Bändern
EP3083092A2 (de) Verfahren und vorrichtung zum umformen längsorientierter halbzeuge und rohteile aus metallischen werkstoffen, insbesondere aus stahl
EP1568423A1 (de) Verfahren zum Rollvorformen eines Rohlings
DE102020109501B3 (de) Freiform-Schmiedepresse und Verfahren zum Umformen eines Werkstückes
DE102012220817B3 (de) Vorschubeinrichtung zur translatorischen Bewegung eines bandförmigen Werkstücks, sowie Verfahren und Verwendung dazu
DE957007C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schmieden von mehrhuebigen Kurbelwellen
DE609517C (de) Strecken von vollen Werkstuecken, besonders solchen von rechteckigem Querschnitte, wie Platten, Baendern, Flachstangen o. dgl.
AT10757B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Instandsetzung von abgenützten Metallschienen.
DE682148C (de) Biegepresse fuer Blechprofile
DE596999C (de) Selbsttaetige Mehrfachdruckpresse, insbesondere Doppeldruckpresse
DE940703C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Anschlussstutzen an einem Rohr grossen Durchmessers
DE1935100B2 (de) Verfahren zum Rohrbiegen und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
EP0694348B1 (de) Arbeitsverfahren und Presse zum Herstellen von Grossrohren aus Blechtafeln
DE16102C (de) Wellblechpresse, bei welcher das durch Patent Nr. 7802 geschützte Arbeitsverfahren benutzt wird
DE920339C (de) Schmiedemaschine mit Induktionserhitzung des Schmiedegutes