DE109093C - - Google Patents
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- DE109093C DE109093C DENDAT109093D DE109093DA DE109093C DE 109093 C DE109093 C DE 109093C DE NDAT109093 D DENDAT109093 D DE NDAT109093D DE 109093D A DE109093D A DE 109093DA DE 109093 C DE109093 C DE 109093C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B1/00—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
- B21B1/08—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling structural sections, i.e. work of special cross-section, e.g. angle steel
- B21B1/085—Rail sections
- B21B1/0855—Rerolling or processing worn or discarded rail sections
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erßndung besteht in einem Verfahren und Apparat zur
Wiederherstellung abgenutzter Schienen, Laufdrähte oder anderer gewalzter oder gezogener
Metallgegenstände auf die ursprüngliche Querschnittsform.
Das neue Verfahren besteht wesentlich in der Verbindung eines Stauchverfahrens, welchem
die einzelnen Elemente des Arbeitsstückes ausgesetzt werden, und einem Ausgleichungsverfahren,
durch welches bei dem Stauchen entstandene Ungleichheiten des Querschnittes an einzelnen Punkten wieder aufgehoben werden,
wie es z. B. durch Pressen oder durch Ziehen durch ein Zieheisen möglich ist. Manchmal
können beide Operationen in eine vereinigt werden, indem zugleich ein zum Stauchen
dienender Druck in der Achsenrichtung des Arbeitsstückes und Querdruck senkrecht dazu
ausgeübt werden. Die Arbeit findet mindestens bei; Rothglut statt.
Auf diese Weise können abgenutzte gewalzte oder gezogene Gegenstände wieder und wieder
ausgebessert und gewünschtenfalls der Querschnitt derselben auch gröfser, als er ursprünglich
war, gemacht werden.
Wenn solche Gegenstände, beispielsweise Schienen, durch fortgesetzte Ausbesserungen zu
kurz werden, so kann man diesen Nachtheil dadurch beseitigen, dafs man zwei oder mehrere
solcher Theile zusammenschweifst, löthet oder sonst mit einander vereinigt.
Im Folgenden sind zwei verschiedene Ausführungsformen des Verfahrens beschrieben.
Bei dem einen für Eisenbahnschienen geeigneten wird die Schiene zunächst einer Vorbehandlung
unterworfen und gewellt, so dafs sie sich verkürzt. Die gewellte Schiene wird dann unter
Verhinderung ihrer Wiederausdehnung in der Längsrichtung und der Seitenrichtung durch
einen Prefsdruck wieder gerade gestaucht, event, folgt dann noch ein Durchgang durch Walzen.
Bei der Behandlung von Laufdrähten wird die Stauchung so vorgenommen, dafs fortlaufende,
auf einander folgende Elemente des Drahtes von je zwei Klammern erfafst und diese gegen einander bewegt werden, so dafs
das je zwischen den Klammern liegende Stück gestaucht wird. Der so entstehende Draht,
welcher an den Angriffsstellen der Klammern dünn geblieben ist, wird dann mittelst Ziehens
durch ein Zieheisen auf gleichen Durchmesser gebracht.
In beiliegender Zeichnung sind Ausführungsformen des zur Ausführung verwendeten Apparates
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Apparat zur Stauchung von Schienen zum Theil in Seitenansicht, zum
Theil in senkrechtem Längsschnitt nach Linie 1-1, Fig. 3, 4, 5 und 7, mit Weglassung von
einzelnen Theilen.
Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt nach Linie 1-1 (Fig. 3).
Fig. 3 ist die Rückansicht der in Fig. 1 gezeigten Presse, sowie der Ausschubvorrichtung,
bei welcher die Zuleitungsrohre, Steuerungsmechanismus und die Blöcke F1 und F2 weggelassen
sind.
Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Presse in gröfserem Mafsstabe nach Linie 4-4
(Fig. 1), nach vorn gesehen.
Fig. '5 ist eine Einzeloberansicht, bei welcher der hintere Apparattheil1 und der Biegemechanismus
weggelassen sind.
Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 6-6 (Fig. 5) in gröfserem Mafsstabe.
Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie
7-7 (Fi§· ■)·
Fig. 8 ist ein Schnitt (in gröfserem Mafsstabe) nach Linie 1-1 (Fig. 5), durch welche die Vorrichtung
zur Speisung der Presse veranschaulicht wird.
Fig. 9 ist der Horizontalquerschnitt einer
Führungsvorrichtung nach Linie 9-9 (Fig. 1), und
Fig. 10 ist ein Schnitt von einem Ventil
nach Linie 10-10 (Fig. 5) in gröfserem Mafsstabe.
Fig. 11 ist die entsprechende Ansicht nach
Linie 11-11 (Fig. 5).
'Fig. 12 ist eine Einzelrückansicht, und
'Fig. 12 ist eine Einzelrückansicht, und
Fig. 13 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 13-13 (Fig. 6).
fig. 14 ist die Seitenansicht einer abgenutzten
Schiene, sowie der gleichen Schiene nach der Wellung und der annä'herenden Gestalt der
Schiene nach Passirung der vorliegenden Presse.
Fig. 15 1St1 der Querschnitt einer geprefsten
Schiene; die punktirte Linie innerhalb derselben deutet die Schienenform vor der Ausbesserung
afi.
Fig. 16 ist ein senkrechter Längsschnitt nach Linie 16-16 (Fig. 5).
Fig. 17 ist ein senkrechter Schnitt eines Walzenzuges. .
Fig. 18 stellt den Querschnitt eines· abgenutzten
Laufdrahtes dar.
Fig. 19 ist die Draufsicht eines Apparates zur Stauchung eines Laufdrahtes.
Fig. 20 ist ein senkrechter Längsschnitt nach Linie 20-20 (Fig. 19).
Fig. 21 stellt den Schnitt eines durch den genannten Apparat hindurchgeführten Laufdrahtes
dar.
Fig. 22 ist der Schnitt einer Ziehplatte mit durch dieselbe gehendem Draht, dessen Querschnitt
durch Hindurchführen durch den in Fig. ig, 20 und 23 gezeigten Apparat vergröfsert
worden ist, und
Fig. 23 schliefslich ist ein Querschnitt nach Linie 23-23 (Fig. 19).
Das Schienenstauchwerk.
Die Einrichtung zur Behandlung von Schienen nach dem angegebenen Verfahren setzt sich aus mehreren Theilen zusammen: die Biegwalzen zum wellenförmigen Biegen der Schiene, die eigentliche Stauchpresse, die Ein- und Ausschubvorrichtung der Schiene und die Fertigwalzen.
Die Einrichtung zur Behandlung von Schienen nach dem angegebenen Verfahren setzt sich aus mehreren Theilen zusammen: die Biegwalzen zum wellenförmigen Biegen der Schiene, die eigentliche Stauchpresse, die Ein- und Ausschubvorrichtung der Schiene und die Fertigwalzen.
a) Die Biegwalzen O sind in ihrer relativen
Lage zur Stauchpresse A aus Fig. 1 ersichtlich,
während aus dem Schnitt Fig. 7 die Calibrirung o2 o3 entsprechend dem Schienenprofil
ersichtlich ist. Die Drehung der Walzen O1 erfolgt in üblicher Weise durch Riemscbeibe O4
und Zahnräder O3 und unterstützt die Einschiebvorrichtung
in die Presse.
b) Die Stauchpresse A (Fig. 1) läfst in geöffnetem
Zustande zwischen dem oberen beweglichen Stauchstempel D2 und dem unteren
festen Stauchstempel D den Stauchraum D1 für die Einschiebung der punktirt gezeichneten
gewellten Schiene frei.
Der untere Stauchstempel D ruht auf dem Fundameritslück B1, in welchem die Säulen C
befestigt sind, welche das Kopfstück B durch die Muttern c2 angeprefst tragen. Der obere
Stempel D% ist in dem Träger E befestigt, an
welchem zur Führung in den Führungsstücken F seitlich von den Säulen C getragene
Führungsplatten E1 befestigt sind. Die beiden Stempel besitzen neben den dem Schienenprofil
entsprechenden Kalibern dl a?2 Fortsätze
dz d*, welche den Stauchraum abschliefsen
und das seitliche Ausweichen der Schiene verhindern. Diese Fortsätze legen sich
an die Blöcke F1 F'2 an.
Die Abwärtsbewegung des Stempelträgers E wird durch zwei an ihm befestigte Mönchskolben, welche in den an dem Kopfstück B
befestigten Cylindern II1 spielen, bewirkt.
Der Betrieb durch Druckwasser erfolgt durch die Rohre JJ, welche durch die Rohre K
und K1 mit dem Auslaufstutzen k3 einer Schiebersteuerung K2 verbunden sind. Die
Schieberkammer wird durch das Rohr k1 von der Hauptdruckleitung gespeist und verbindet
durch den Schieber k% mittelst des Hebels K1
und der Schieberstange k9 die Leitung der Stauchcylinder entweder mit der Druckleitung
oder dem Auslauf /c4.
Die Hebung des Stempelträgers E wird auf ähnliche Weise durch Druckwasser bewirkt.
Von den beiden Enden des Trägers E gehen Hängestangen L4 zu den Mönchskolben L und
sind an deren oberen T-förmigen Enden L3 durch Bolzen Z15 in den Löchern Z4 drehbar
befestigt. Die zugehörigen Cylinder L1 sind ständig durch die Leitung Z2 Z3 mit dem Hauptdruckrohr
k1 verbunden, so dafs die Kolben L hochgehen, sobald die Stauchkolben H keinen
Gegendruck mehr ausüben.
c) Der Verschlufs des Stauchraumes an seinen beiden Enden während der Stauchung wird
durch zwei Schieber MM1 (Fig. 1 bis 5 und 8),
welche durch das Bolzenpaar M2 verbunden sind, bewirkt. Diese Verbindungsbolzen Ai2
werden mittelst aufgesetzter Führungsstücke M3 und Führungen G an den Säulen C zur senkrechten
Führung der beiden Schieber benutzt.·
Die Schieber werden wieder durch Druckwasser
gehoben, und zwar mittelst der Hängestangen N\ welche an dem Kopf der Cylinder
N mittelst Bolzens η befestigt sind. Diese Cylinder spielen auf den gleichzeitig als Zuleitung
dienenden, auf dem Kopfstück B sitzenden Kolben N2. Aus dem Kolbenkanal ns
führt durch die Oeffnung ra4 eine Leitung K3
zu der Schiebeeinrichtung N3, welche vollständig
der K2 entspricht.
Die Schieber haben den aus Fig. ι ersichtlichen Querschnitt und sind von einer verticalen
Oeffhung m durchbrochen, in welche sich bei der Senkung die Einzugswalzen Q.
und die Auszugswalzen T, die möglichst nahe der Oeffnung des Stauchraumes sein sollen,
einschieben.
Der Eingangsschieber hat an seiner Unterseite eine Nuth m2 und an seiner Innenseite
eine Vertiefung m1, welche in gleich zu beschreibender
Weise bei dem Einschieben der Schiene mitwirken.
d) Die Einschiebvorrichtung nimmt die von den ßiegwalzen O kommende Schiene P auf
einer Bahn O5 auf, die von dem Ständer o4 gestützt ist. Am Ende der Bahn nach der
Presse zu ist der Boden bei o5 ausgeschnitten. Durch die Wirkung der Biegwalzen wird die
Schiene so weit gefördert, dafs sie die Einzugs-•walzen Q auf den Achsen q und durch Rädertrieb
q3 q* getrieben erfassen können.
Zur Weiterbeförderung der Schiene, nachdem die Wirkung der Walzen Q aufgehört
hat, ist ein Hülfsschieber R1 vorgesehen, der
mit einem Schubfinger R das Schienenende bis.in die Mündung des Stauchraumes bringt
und auch während der Stauchung da stehen bleibt. Der Schieber R1 ist mittelst der seitlichen
Ansätze r4 in den Nuthen r5 geführt und wird durch Kolben r8 und Kolbenstange r7
vor- und zurückgetrieben. Der um den Bolzen r drehbare Schiebefinger R wird in der
Arbeitslage durch die Feder r3 so weit aufgerichtet, bis er an den Anschlag r1 stöfst.
In dieser Lage steht er · bei der Annäherung der Schiene in dem Ausschnitt o5 und wird
durch die Schiene selbst nach vorn übergelegt, um wieder aufzustehen, nachdem das andere
Schienenende über ihn weggeglitten ist.
Dann wird die Bewegung nach dem Stauchraum eingeleitet und fortgesetzt, bis der Schiebefinger
an der Mündung liegt. Darauf wird der Schieber M heruntergelassen und nimmt
in seinem Ausschnitt ml den Schiebefinger und in der Nuth m2 den Hülfsschieber R1 auf.
Die Steuerung des Kolbens r8 im dem Cylinder R2 erfolgt in bekannter Weise von dem
Steuerhebel R auf der gelenkigen Stütze r21
aus. Die Schieberstange r10 bewegt den Schieber
r über den Schieberspalten der Leitungen ri3 ri8 ri4 J16n ri3 r\i communiciren mit den
Cylinderöffnungen rV10, die Schieberkammer?-15
durch die Oerfnung r16 mit der Druckwasserleitung
und der Kanal f18 mit dem Ablauf.
e) Die Ausschiebvorrichtung wird von Druckwasser betrieben und befördert die gestauchte
Schiene durch Schub an ihrem hinteren Ende so weit, dafs sie am vorderen Ende von den
Auszugwalzen T auf den Wellen t erfafst werden kann. Zu diesem Zweck legt sich ein
Finger s5, sobald der obere Stempel hoch genug gegangen ist, von der Seite her hinter die
Schiene.
Dieser Finger s5 (Fig. 3) ist das vordere Ende einer Kolbenstange s4, deren Cylinder S1
um die Achse in den Lagern s'2 drehen kann und von einem Druckcylinder S4 aus unter
Vermittelung des Kreuzkopfes su und der Pleuelstangen s21 an den Zapfen s50 (Fig. 5
und 16) gedreht wird.
Zur Vor- und Rückbewegung des Fingers s&
und der Kolbenstange s* mit dem Kolben sa
dienen die Leitungsrohre s7 und 's11, welche durch Vermittelung der Rohransätze s9 und ss
an den Drehzapfen s und sl des Cylinders S1
und mittelst Durchbohrungen sm die Verbindung mit den festen Rohren s15 und su herstellen.
Durch die Schiebersteuerung S3 wird dieser Cylinder dann bedient, während der
Cylinder S mittelst der Leitungen s2i und sn
mit der Schiebersteuerung S verbunden ist.
Nach dem Austritt aus der Presse kann die Schiene durch eine oder mehrere Walzenzüge
T2 (Fig. 17) hindurchgeführt und ihr die
endgültige Gröfse und Gestalt des Querschnittes ertheilt werden, welche etwas geringer
ist als nach dem Verlassen der Presse, immerhin aber gröfser als diejenige, welche sie vor
der Längenverminderung besafs.
Das Drahtstauch werk.
Hier wird Draht in kleinen Abtheilungen durch Packen desselben an den Enden der
Abtheilungen und Annäherung der packenden Klemmen an einander gestaucht und schliefslich
durch Walzen oder Ziehen die durch die Klemmen entstandenen Unebenheiten ausgeglichen.
U (Fig. 19 bis 23) ist ein Tisch und u die
Oberfläche desselben mit einer Oeffnung, ul u2
sind einander gegenüberliegende Schwalbenschwanznuthen, zwischen denen ein Querhaupt
U1 gleitend gelagert ist. u3 ist ein an
der Tischoberfläche angeordnetes Widerlager. U2 sind vermittelst Drehlager ω5 an der Tischoberfläche
-gelagerte excentrische Klemmvorrichtungen und U3 ebensolche vermittelst Drehlager
μ6 am Querhaupt U1 drehbar gelagerte
Klemmvorrichtungen.
Das Querhaupt u1 ist an Kolbenstangen V
befestigt, deren innere Enden an in CylindernF1
hin- und hergleitenden Kolben v1 befestigt sind.
Claims (8)
1. Ein Verfahren zum Instandsetzen abgenutzter
Schienen, Laufdrähte und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die zu behandelnden
Werkstücke durch streckenweise Stauchung oder Wellung in ganzer Länge ihrer Längsrichtung gekürzt und sodann
durch WTalzen, Pressen, Ziehen durchweg auf einen gleichen ursprünglichen Querschnitt
gebracht werden.
2. Eine Ausführungsform, des Verfahrens nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Werkstücke zunächst gewellt und durch
Geradpressen der Wellen in einer ge-
' schlossenen Form, also unter Verhinderung der Ausdehnung in ihrer Längsrichtung
eine Stauchung erleiden.
3. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
die Werkstücke streckenweise gestaucht werden und sodann durch Walzen, Pressen oder Ziehen auf den ursprünglichen Querschnitt gebracht werden.
4. Eine Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, dafs in die geschlossene Stauchform ein Stauchstempel durch einseitig
wirkende hydraulische Kolben geprefst wird und dafs andere einseitig wirkende
hydraulische Kolben zur Hebung des Stauchstempels dienen, welche Kolben von ein
und derselben Druckleitung bethätigt werden.
5. Eine Maschine nach Anspruch 4, bei welcher die Enden der Stauchform durch
senkrecht verschiebbare Verschlufsschieber, die zweckmäfsig auch durch hydraulische
Kolben bethätigt werden , abgeschlossen werden.
6. Eine Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schieber nach Anspruch
5 zur Aufnahme der Einzugs- und Auszugswalzen, sowie eines Hülfsschiebers
zur Einbringung des Werkstückes in die Stauchform ausgeschnitten sind, um diese Organe möglichst nahe an die Mündungen
der Stauchform heranbringen zu können.
7. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4 mit einem Hülfsschieber zur
Förderung des Werkstückes von den Einzugswalzen zur Mündung des Stauchraumes nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die
Anordnung eines umlegbaren Schubfingers auf einem Schieber, über welchen das Werkstück
weggleiten kann und welcher hinter dem Ende des Werkstückes aufsteigt und durch Nachschieben des Schiebers dasselbe
ganz, in die Stauchform befördert.
8. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4 mit Ausschubvorrichtung, gekennzeichnet
durch die Verbindung zweier hydraulischer Cylinder in der Weise, dafs der eine als Hebel angeordnet, die Spitze
seiner Kolbenstange hinter das Ende des Werkstückes, von der Seite der Stauchform
kommend, verschieben kann und durch Bethätigung des zweiten Cylinders
eine ausschwingende Bewegung erhält, durch welche das Werkstück aus der Stauchform bis zu den Auszugswalzen befördert
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE109093C true DE109093C (de) |
Family
ID=379020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT109093D Active DE109093C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE109093C (de) |
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