DE4428564C2 - Vorrichtung zum Herstellen von abgewinkelten Hohlteilen durch Innenhochdruckumformen - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von abgewinkelten Hohlteilen durch InnenhochdruckumformenInfo
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- DE4428564C2 DE4428564C2 DE19944428564 DE4428564A DE4428564C2 DE 4428564 C2 DE4428564 C2 DE 4428564C2 DE 19944428564 DE19944428564 DE 19944428564 DE 4428564 A DE4428564 A DE 4428564A DE 4428564 C2 DE4428564 C2 DE 4428564C2
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von abgewinkelten
Hohlteilen durch Innenhochdruckumformen (IHU).
Die DE 40 17 072 C2 zeigt und beschreibt eine Vorrichtung und
ein Verfahren für das Innenhochdruckumformen zur Herstellung von
geknickt verlaufenden Hohlteilen. Dabei wird ein geradlinig verlaufendes
Ausgangsrohrstück in einer Biegeoperation, die der Innenhochdruckumformung
vorgeschaltet ist, zunächst in eine dem
Verlauf des fertigen Hohlkörpers grob angenäherte Vorform gebogen
und diese Vorform in das geöffnete IHU-Werkzeug eingelegt.
Bei einer Anordnung nach der EP 414 545 A2 wird eine zunächst U-
förmig in einer bestimmten Ebene gebogene Vorform eines Rohres
in ein IHU-Werkzeug eingelegt, wobei die Schenkel der U-Form
horizontal liegen. Bei noch offenem Werkzeug werden die Stößel
an die offenen Enden des Rohlings dichtend angesetzt und das
Rohr bis nahe an den Berstdruck und aufgrund der formgebenden
Gravur werden die beiden Schenkel der U-Form des unter Druck
stehenden Rohres aus der genannten Ebene heraus gebogen, wobei
allerdings die an die Stößel angeschlossenen Enden währenddessen
ständig in einer durch die Gravur des unteren Werkzeugteiles
vorgegebenen horizontalen Lage verharren.
Eine ähnliche Anordnung zeigt die JP 61-255 725 A, bei der ein
gerader Rohr-Rohling durch die Schließbewegung des IHU-Werzeuges
in der Weise gebogen wird, daß die Mittelachse des Vorformlings
wellenförmig verläuft. Das Werkzeugoberteil und das Werkzeugunterteil
des IHU-Werkzeuges sind in Längsrichtung des Rohlings
mehrfach unterteilt, wobei die Teile in Längsrichtung des
Rohlings verschiebbar sind. Zu Beginn eines Arbeitszyklus werden
die Teile axial auseinandergefahren. Zugleich mit dem durch
die Schließbewegung des IHU-Werkzeuges verursachten Biegen werden
Teile in Längsrichtung axial zusammengefahren. Auch hier
verbleiben die mit den Stößeln zusammengesteckten Endpartien des
Rohlings während des Biegens horizontal.
Die DE 43 20 236 C1 zeigt eine Vorrichtung zum Herstellen von
Hohlkörpern durch Innenhochdruckumformen von Rohren. Bei einer
Umrüstung der Produktionseinrichtung von einem Werkstück auf ein
anderes müssen die IHU-Werkzeuge ausgetauscht werden. Um diesen
Umrüstumfang möglichst gering halten zu können und insbesondere
die stirnseitig an die Rohlingenden anzuschließenden Umformstößel
und die zugehörigen Arbeitszylinder nicht mit austauschen zu
müssen, schlägt die genannte Schrift vor, die Umformstößel bezüglich
ihrer Wirkungsachsen und Angriffspunkte im Raum einstellbar
zu machen. Die Arbeitszylinder werden danach beim Umrüsten
aus der bestehenden Einstellposition gelöst, in die neue
Raumlage eingeschwenkt und die neue Einstellposition wird für
die Produktion des neuen Teiles mechanisch fixiert.
Ausgehend von dem geschilderten Stand der Technik ist es Aufgabe
der Erfindung, eine Vorrichtung aufzuzeigen, mit der zumindest
unter bestimmten, werkstückseitig gegebenen Voraussetzungen auf
ein gesondertes, vorgeschaltetes Biegen des Ausgansrohrstückes
verzichtet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Unter folgenden werkstückseitig
gegebenen Voraussetzungen kann das Biegen
der Vorform in dem IHU-Werkzeug selber durch die Schließbewegung
des Werkzeuges vorgenommen und auf ein gesondertes, d. h. exter
nes Biegen des Ausgangsrohrstückes verzichtet werden:
- - Es ist nur eine Biegung in der Vorform erforderlich und
- - die Biegeebene kann zumindest angenähert orthogonal zur Tei lungsebene des IHU-Werkzeuges gelegt werden.
Durch den Wegfall der ehedem gesondert und extern vorzunehmenden
Biegeoperation und einer Sägeoperation zum Ablängen entstehen eine Reihe von
Vorteilen, nämlich Entfall von Arbeitsmitteln wie Biegemaschi
nen, u. U. Sägemaschinen und Handhabungseinrichtungen, Einsparung
von Bedienungs- und Wartungspersonals dafür und Entfall des Hand
habungs- und Logistikaufwandes für diesen Vorgang sowie Verminderung
des Hallen- und Grundflächenbedarfes für die Fertigung.
Da kurze gebogene Vorformen in der konventionellen Biegetechnik
nur durch Biegen eines längeren Rohrstückes und Absägen der
nicht benötigten geraden Überstände erzeugt werden können, mit
der erfindungsgemäßen Biegetechnik aber ohne weiteres auch kurze
Rohrbieger unmittelbar gebogen werden können, ermöglicht die Er
findung auch eine Einsparung von Vormaterial. Dies alles läuft
auf eine Produktivitätssteigerung und auf eine ganz erhebliche
Kostenreduzierung der Fertigung hinaus.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteran
sprüchen entnommen werden; im übrigen ist die Erfindung anhand
eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles nach
folgend noch erläutert; dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, umfassend ein IHU-Werkzeug mit
den zugehörigen schwenkbar gelagerten Arbeitszylindern für
die Stößel in Ausgangslage,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 nach dem Biegen der Vorform
durch die Schließbewegung des IHU-Werkzeuges und
Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 oder 2 nach Vollendung des IHU-
Vorganges und geöffnetem Werkzeug.
Die in den Fig. 1 bis 3 in unterschiedlichen Phasen des Ar
beitsspieles gezeigte Vorrichtung dient zum Herstellen von abge
winkelten Hohlteilen durch Innenhochdruckumformen (IHU). Als ei
ne wesentliche Komponente enthält die Vorrichtung ein IHU-Werk
zeug 4, welches entlang einer Formteilungsfläche 6 in einen
feststehenden (7) und einen hubbeweglichen Werkzeugteil 8 ge
teilt ist und durch eine Hubbewegung (Bewegungsrichtung 19) sei
tens einer nicht dargestellten Presse öffen- und schließbar ist.
Die Bewegungsrichtung 19 der Presse ist quer zu den Formtei
lungsfläche 6 des IHU-Werkzeuges 4 gerichtet. Durch die Gravur 5
des IHU-Werkzeuges 4 wird die gewünschte Endform des fertigen
Hohlteiles 3 (Fig. 3) bestimmt. Eine weitere wesentliche Kompo
nente der Vorrichtung sind die axialbeweglichen Stößel 15, von
denen jeweils einer an ein offenes Stirnende des Rohlings 1
dichtend ansetzbar ist; über die Stößel 15 kann ein Druckmedium in
den Rohling 1 eingeleitet werden. Die Stößel 15 ihrerseits sind
jeweils über Adapter 16 mit den Kolben von Arbeitszylindern 9
verbunden, die zumindest mittelbar die Stößel 15 tragen und un
ter definierter Krafteinwirkung axial verschieben. Das IHU-Werk
zeug 4 sowie die beiden Arbeitszylinder 9 sind auf einer mehr
teiligen Grundplatte 12 aufgebaut. Dabei sind die Arbeitszylin
der 9 von einer vertikalstehenden Aufnahmeplatte 10 gehalten,
die ihrerseits mittels Spannelementen 13 in einer Nut der Grund
platte 12 festgeklemmt sind. Beim Schließen der Presse taucht
auch das obere Ende der Aufnahmeplatte 10 in eine entsprechende
Nut am niedergehenden Pressenteil ein, so daß die Aufnahmeplat
ten 10 oberseitig und unterseitig gegen seitliches Ausweichen
formschlüssig abgestützt sind. In den Aufnahmeplatten 10 sind
beim dargestellten Ausführungsbeispiel große Öffnungen eingear
beitet, durch die sich die Arbeitszylinder 9 hindurcherstrecken und
von den Aufnahmeplatten 10 annähernd in Schwerpunktlage gehaltert
sind. Es sei an dieser Stelle bereits erwähnt, daß die Arbeits
zylinder 9 schwenkbar an den Aufnahmeplatten 10 gehaltert sind.
Und zwar ragen seitlich Schwenkzapfen 11 von den Arbeitszylin
dern 9 ab, die in entsprechende Lagerpfannen bzw. in Lagerdeckel
14 hineinragen und dort schwenkbar aufgenommen sind. Die Achsen
der Schwenkzapfen 11 der beiden gegenüberliegenden Arbeitszylinder
9 liegen zueinander parallel; im übrigen verlaufen sie quer
zu den Stößelachsen sowie quer zur Bewegungsrichtung 19 des be
weglichen Werkzeugteiles 8. Damit die Arbeitszylinder 9 jeweils
in eine definierte Schwenklage eingefahren werden können, grei
fen an ihnen kleine Verstellzylinder 17 an, die ihrerseits in
Schwenklagern 18 schwenkbar an der Grundplatte 12 abgestützt
sind, so daß die Verstellzylinder 17 beim Verschwenken des Ar
beitszylinders 9 ihrerseits der Kreisbogenbewegung des Kolben
stangen-Anlenkpunktes folgen können.
Mit der beschriebenen Vorrichtung lassen sich nach dem bekannten
Verfahren des Innenhochdruckumformens Hohlteile herstellen. Bei
einem geknickten Verlauf der Hohlteile ist nicht nur die Gravur
5, sondern auch die Formteilungsfläche 6 des IHU-Werkzeuges 4 eben
falls abgewinkelt. Zur Ausübung des Innenhochdruckumformens wird
ein geradlinigverlaufendes Ausgangsrohrstück zunächst in eine
den Verlauf des fertigen Hohlkörpers grob angenäherte Vorform 2
gebogen und diese Vorform 2 durch ein hochgespanntes, in das Rohr
innere eingeleitete Druckmedium und unter äußerer Abstützung an
dem formbestimmenden IHU-Werkzeug 4 umgeformt. Dabei wird über die
axialbeweglichen Stößel 15, die dichtend an die offenen Stirnenden
des Rohlinges 1 ansetzbar und in die Gravur 5 des IHU-Werkzeuges 4
einführbar sind, das Druckmedium in den Rohling 1 eingeleitet; au
ßerdem wird über die Stößel 15 Material von den offenen Stirnenden
des Rohlings 1 her in den Umformbereich hineingeschoben.
Unter der Voraussetzung, daß die Vorform 2 im wesentlichen nur
eine Biegung aufweist und daß die Biegeebene zumindest angenä
hert parallel zur Bewegungsrichtung 19 des beweglichen Werkzeug
teiles 8 ausgerichtet sein kann, ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß das Biegen der Vorform 2 nicht extern in einem gesonderten
Arbeitsschritt erfolgt, sondern harmonisch in den Arbeitsablauf
der IHU-Vorrichtung integriert ist. Und zwar wird zu diesem
Zweck der gerade Rohling 1 beiderends auf die schwenkbar ge
lagerten und gleichachsig zueinander eingeschwenkten Stößel 15
aufgesteckt; das Biegen der Vorform 2 erfolgt dann durch die
Schließbewegung des IHU-Werkzeuges 4. Um dies zu ermöglichen,
sind die Formteilungsflächen 6 des IHU-Werkzeuges 4 etwa dem Bie
geverlauf der Vorform 2 entsprechend ausgebildet und angeordnet.
Die Biegeebene der Vorform 2 liegt dabei etwa orthogonal zu den
Formteilungsflächen 6 und die Biegeform der Vorform 2 weist pfeil
artig in Richtung zum feststehenden Teil 7 des IHU-Werkzeuges 4
hin. Die Schwenkzapfen 11 der Arbeitszylinder 9 sind im übrigen
derart räumlich zueinander angeordnet, daß die gegenüberliegen
den Stößel 15 sich in eine zueinander gleichachsig liegende
Schwenkstellung einschwenken lassen, wobei die gemeinsame
Fluchtlinie der Stößel 15 im Abstand zu dem feststehenden Werkzeug
teil 7 liegt.
Beim Biegen der Vorform 2 während der Schließbewegung des IHU-
Werkzeuges 4 dient die Gravur 5 des beweglichen Werkzeugteiles 8 als
Biegegesenk, welches den Rohling 1 partiell umschließt. Um örtliche
Druckstellen und ein Einfallen der Rohrwandung zu vermeiden, ist
es zweckmäßig, wenn der Rohling 1 bereits vor dem Biegen
mit Druckmedium gefüllt und das Biegen selber unter Innendruck
erfolgt. Die Größe des Innendruckes liegt zweckmäßiger Weise na
he des Grenzbereiches der plastischen Verformung des
Rohlings oder zumindest nur wenig darunter. Während des gere
gelten Niedergehens des beweglichen Werkzeugteiles 8 und dem dem
entsprechenden Biegen der Vorform 2 werden die schwenkbaren Stößel 15
axial nachgeführt, wobei jedoch im wesentlichen keine Axial
kräfte aufgebaut werden. Vielmehr werden die Stößel 15 mit ge
ringen Axialkräften nachgeführt, so daß die auf den zunehmend
gebogenen Rohling 1 einwirkenden Axialkräfte unterhalb der
Knickgrenze des Rohrbiegens liegen. Im übrigen werden die Stößel 15
in Richtung der Schwenkbewegung um die Schwenkzapfen 11 eben
falls im wesentlichen kraftfrei nachgeführt; es werden also über
die Stößel 15 keine Biegekräfte in das Werkstück eingeleitet.
Die Arbeitszylinder 9 sind auch während der schwenkenden Nach
führbewegung bezüglich ihres Eigengewichtes kraftausgeglichen.
Um eine solche Vorgehensweise zu ermöglichen, muß die Steuerung
der Vorrichtung entsprechend ausgebildet sein. Nach dem form
schlüssigen und dichtenden Aufstecken des zunächst noch geradli
nigen Rohlings 1 auf die beiden Stößel 15 wird der Rohling 1 in der
gestreckten Lage zunächst mit Druckmedium gefüllt und die Ar
beitszylinder 9 lediglich mit einem für eine Stößelnachführung
ausreichenden Druck beaufschlagt. Dann wird der bewegliche Werk
zeugteil 8 auf den feststehenden Werkzeugteil 7 zubewegt und
erst nach dem ordnungsgemäßen Schließen des Werkzeuges 4 - die
ser Zustand ist in Fig. 2 dargestellt - wird der eigentliche
IHU-Vorgang eingeleitet. Bei dem dargestellten Ausführungsbei
spiel handelt es sich um die Herstellung eines Rohr-T-Stückes,
bei dem die Abzweigung im Anschluß an das Biegen seitlich ausge
blasen wird. Diese Endform 3 ist in Fig. 3 gezeigt. Zweckmäßi
gerweise wird nach Abschluß des Ausblasvorganges zunächst der
obere Werkzeugteil 8 hochgefahren und dann werden die Stößel 15
bei offenem IHU-Werkzeug 4 axial aus dem Werkstück herausgezogen.
Diese Vorgehensweise garantiert eine reproduziergenaue, liegende
Position des Werkstückes im unteren Werkzeugteil 7, was ein stö
rungsfreies Werkstückhandling bei der automatischen Bauteilent
nahme gewährleistet.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind bei dem zu ferti
genden Rohr-T-Stück die beiden durchlaufenden Schenkel zueinan
der abgewinkelt, wobei der Abzweig quer zu der Biegeebene liegt.
Dies ist jedoch keine Voraussetzung für eine Einsatzmöglichkeit
der vorliegenden Erfindung. Vielmehr läßt sich bei jeder belie
bigen umfangsmäßigen Relativlage des Abzweiges zu der Biegeebene
der durchgehenden Rohrschenkel die Erfindung anwenden. Die Er
findung ist auch nicht auf die Herstellung von gewinkelten Rohr-
T-Stücken beschränkt; auch beliebige abgewinkelte Hohlkörper
lassen sich fertigen. Es ist auch denkbar, daß beide Werkzeug
teile 7, 8 hubbeweglich in der Vorrichtung gehaltert sind und unter
Krafteinwirkung aufeinander und auf das zwischen ihnen von den
Stößeln gehalterte Rohrstück zubewegt werden können. In einem
solchen Fall können auch Z-förmig gebogene Hohlkörper mit mehr
als nur einer Biegung hergestellt und die Vorform dafür inner
halb des IHU-Werkzeuges 4 gebogen werden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Herstellen von abgewinkelten Hohlteilen
durch Innenhochdruckumformen (IHU),
- - mit einem entlang einer Formteilungsfläche (6) geteilten IHU- Werkzeug (4), welches durch eine Hubbewegung öffen- und schließbar ist, durch seine Gravur (5) die gewünschte Endform (3) des Hohlteiles bestimmt und welches eine durch die Schließbewegung (19) des hubbeweglichen Werkzeugteils (8) herbeigeführte, gebogene Vorform (2) eines rohrförmigen Rohlings (1) aufnimmt,
- - mit einer Einrichtung zum Öffnen und Schließen des IHU-Werkzeuges (4),
- - mit axialbeweglichen Stößeln (15), von denen jeweils einer an ein offenes Stirnende des Rohlings (1) dichtend ansetzbar ist und über die Druckmedium in den Rohling (1) einleitbar ist,
- - wobei die Formteilungsflächen (6) des IHU-Werkzeuges (4) etwa dem Biegeverlauf der Vorform (2) entsprechend ausgebildet und angeordnet sind, und wobei die Biegeebene der Vorform (2) etwa orthogonal zu den Formteilungsflächen (6) liegt und die Biegeform des Rohlings (1) pfeilartig in Richtung zum feststehenden Teil (7) des IHU-Werkzeuges (4) hin weist,
- - wobei hydraulisch beaufschlagbare, die Stößel (15) tragende und diese axial verschiebende Arbeitszylinder (9) jeweils schwenkbar gelagert und mit einem Verschwenkantrieb versehen sind, durch den die Arbeitszylinder (9) zu Beginn eines Arbeitsspieles selbsttätig in die gemeinsame im Abstand oberhalb zu dem feststehenden Werkzeugteil (7) liegende, durch die Schwenkachsen (11) der Arbeitszylinder (9) definierte Fluchtlinie der Stößel (15) einschwenkbar sind,
- - wobei die Schwenkachsen (11) der Arbeitszylinder (9) zumindest angenähert parallel zueinander und quer zu den Stößelachsen sowie quer zur Bewegungsrichtung (19) des beweglichen Teiles (8) des IHU-Werkzeuges (4) liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschwenkantrieb der Arbeitszylinder (9) nach
formschlüssigem Aufstecken des zunächst noch geradlinigen Rohlings
(1) auf beide Stößel (15) auf kraftfreies Nachgeben vorzugsweise
unter Gewichtsausgleich der Arbeitszylinder (9) umschaltbar
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Verschwenkantriebe für jeweils einen Arbeityzylinder
(9) seinerseits ebenfalls in Form eines schwenkbaren hydraulischen
Verstellzylinders (17) ausgebildet ist, der quer zum Arbeitszylinder
(9) sowie quer zu dessen Schwenkachse (11)
und im Abstand zu ihr angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch eine Steuerung, die bewirkt,
daß nach dem Aufstecken des zunächst noch geradlinigen Rohlings
(1) auf beide Stößel (15) diese zunächst mit Druckmedium befüllt,
die Arbeitszylinder (9) lediglich mit einem für eine Stößelnachführung
ausreichenden Druck beaufschlagt und dann den
beweglichen Werkzeugteil (8) auf den feststehenden Werkzeugteil (7) zubewegt
und erst nach dem ordnungsgemäßen Schließen des Werkzeuges (4)
den IHU-Vorgang einleitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944428564 DE4428564C2 (de) | 1994-08-12 | 1994-08-12 | Vorrichtung zum Herstellen von abgewinkelten Hohlteilen durch Innenhochdruckumformen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19944428564 DE4428564C2 (de) | 1994-08-12 | 1994-08-12 | Vorrichtung zum Herstellen von abgewinkelten Hohlteilen durch Innenhochdruckumformen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE4428564A1 DE4428564A1 (de) | 1995-06-22 |
| DE4428564C2 true DE4428564C2 (de) | 1996-09-19 |
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ID=6525523
Family Applications (1)
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| DE19944428564 Expired - Fee Related DE4428564C2 (de) | 1994-08-12 | 1994-08-12 | Vorrichtung zum Herstellen von abgewinkelten Hohlteilen durch Innenhochdruckumformen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4428564C2 (de) |
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Also Published As
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