AT10757B - Verfahren und Vorrichtung zur Instandsetzung von abgenützten Metallschienen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Instandsetzung von abgenützten Metallschienen.

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AT10757B
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   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?   10757. MERRILL PROCESS STEEL COMPANY IN ST. LOUIS, MISS. 



   (V. ST. A.). 



  Verfahren und Vorrichtung zur Instandsetzung von abgenützten   Metallschienen.   



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Wiederherstellung abgenützter Schienen und anderer gewalzter Metallgegenstände auf die ursprüngliche Querschnittsform. 



     Zwecks Vergrösserung   des Querschnittes einer abgenützten Schiene wird dieselbe nach diesem Verfahren bis über Rotglut, jedoch nicht so stark erhitzt, dass das Metall Schaden leidet, und hierauf worden in der Schiene eine Anzahl von Wellen hervorgebracht, welche sich sämtlich in derselben Ebene befinden und die gleiche Tiefe besitzen. Die Form, Tiefe und Anzahl der Wellen kann beliebig sein, doch dürfen dadurch nicht Sprünge in dem Metall hervorgebracht werden. Durch das Wellen soll die Schiene so verkürzt werden, dass ihr Gewicht pro Längeneinheit mindestens so gross wird, wie das, welches die wiederhergestellte Schiene haben soll. 



   Nachdem die Schiene gewellt ist, wird sie, solange sie sich noch in der Rotglut befindet, einem Druck unterworfen, welcher in der Ebene der Wellen wirkt und die Schiene gerade richtet, wobei die Längsbewegung der Schienenenden, sowie die seitliche Bewegung der Schiene und ebenso der senkrecht zur   Ebene-der   Wellen gerichtete Fluss des Metalles in der Schiene begrenzt wird. Auf diese Weise wird der grösste Teil des angewendeten seitlichen Druckes in Druck in der Längsrichtung umgewandelt, und wenn alle Wellen dieselbe Grösse besitzen und sich in derselben Ebene befinden, so worden alle Teile der Schiene gleichzeitig Drücken in der Längsrichtung ausgesetzt und die Schiene wird gerade gerichtet und erhält gleichzeitig einen   grösseren   Querschnitt. 



   Die Querschnittsform und Grösse der gestauchten Schiene wird durch die Mittel bestimmt, welche den seitlichen Fluss des Metalles leiten und begrenzen. Zu diesem Zwecke wird gewöhnlich ein geeignetes Gesenke verwendet. 



   Nachdem die Schiene einen vergrösserten Querschnitt erhalten hat, kann sie mit Hilfe von Walzen oder anderen Vorrichtungen in die verlangte Querschnittsform gebracht werden. 
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 herstellung und zur   Querschnittsvergrösserung   von Schienen dient. Fig. 1 zeigt teils in Seitenansicht, teils im vertikalen Längsschnitt nach Linie   j !-J (Fig.   3,4 und 5) den Apparat zur   Stauchung   von Schienen, wobei die Lager für   die Eräuselwalzea   weggelassen sind. Fig. 2 zeigt in   grösserem   Massstabe einen Teil des vertikalen Längsschnittes nach 
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 vorrichtung, wobei die   Zuführungsrohre,   der Steuerungsmechanismus und die   Blöcl {e Fl, F2   wcggelasssn sind.

   Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Presse nach Linie 4-4 (Fig. 1) in grösserem Massstabe, nach vorne. besehen. Fig. 5 zeigt eine teilweise Draufsicht, hei'welcher der hintere Apparatteil und der   Kräuselmechanismus   weggelassen sind. Fig. 6 ist ein Vertikalschnitt nach Linie 6-6 (Fig.   5).   Fig. 7 zeigt einen vertikalen Querschnitt nach Linie 7-7 (Fig. 1).

   Fig. 8   oranschaulicht   die Vorrichtung zur Speisung der Presse 
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 Querschnitt einer Führung nach Linie   9-9,     (Fig. l), und   Fig. 10 der Schnitt durch einen Schieber nach   Linie 10-10   (Fig.   5)   in   grösserem Massstabec Fig.   11 zeigt den Schnitt 

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 Wellung und die der gestauchten Schiene, Fig. 15 veranschaulicht in vollen Linien den Querschnitt der gestauchten Schiene und in punktierte Linien den Querschnitt der abgenützten Schiene. Fig. 16 ist ein vertikaler Längsschnitt nach 16-16 (Fig. 5). Fig. 17 zeigt den Querschnitt einer Walzengruppe. 



   Die zur Behandlung von Schienen dienende Maschine besteht aus einer Vorrichtung zum   Kräuseln   der Schienen, einer Schienenpresse, einem   Zuführungsmechanismus   für die
Presse, welcher mit der   Kräuselvorrichtung   zusammenarbeitet, einem Mechanismus zum
Ausschieben, einem mit dem Ausschieber zusammenarbeitenden Ausziehmechanismus und einem Satz von Fertigwalzen. 
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  . Die beiden Rahmen gleichen einander und sind durch Bolzen C, welche Distanzbünde c cl und Muttern c2 tragen, miteinander verbunden. Auf dem unteren Rahmen B1 ist der untere Teil D (Fig. 1, 3,4) eines Gesenkes befestigt, dessen obere Fläche so geformt ist, dass sie der Unterseite der durch die Presse gesteckten Schienen die gewünschte Form und Grösse erteilt, zu welchem Zwecke eine Nut dl, welche die eine Hälfte des Schienen- fusses, und eine Nut d2, welche die eine Hälfte des Schienenkopfes formt, im Gesenke angeordnet sind. 



   An einer Seite des Gesenkunterteiles D reicht ein Teil d3 nach oben, welcher die Gesenkhöhlung   JD   an der einen Seite abschliesst. Oberhalb des Gesenkteiles D ist der vertikal auf-und abbewegliche Gesenkoberteil   D2   angeordnet, welcher ähnlich wie der Teil D Nuten dl und d2 besitzt, die den entsprechenden Nuten des unteren Gesenkteiles gegenüberliegen, und gegenüber dem Vorsprung d3 des Teiles D mit einem abwärts reichenden Vorsprung   l (4   ausgestattet ist, der an der anderen Seite die Höhlung   Dt   abschliesst. Der Gesenkteil   D2 wird   mit Hilfe von Schrauben d7, die von der Seite eingeschoben werden (Fig. 1), an einer Platte E befestigt.

   An den Seiten der Platte E (Fig. 1, 3,4 und 9) sind mit Hilfe von Bolzen e2   Führungsstücke   EI befestigt, deren jedes an der Seite eine Ausnehmung e1 besitzt. Die Platte E bewegt sich zwischen Führungsplatten F, welche die Schlitze e1 der Führungsstücke EI ausfüllen und vermittelst der Bügel f und der   Bolzen f1 an   den Stangen C befestigt sind. Der obere Gesenktiel D2 selbst wird durch   Stücke   FI geführt, welche unterhalb der Platten F angeordnet sind. Den Stücken F1 liegen   ähnliche   Stücke F2 gegenüber, welche zwischen den Stangen C und dem unteren Gesenkteil D angeordnet sind und den Zweck haben, den letzteren zu stützen. Die Stücke Fl und F2 sind an den Stangen C mittelst 
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 Schieborkastens   Ts   (Fig. 1, 5, 11) in Verbindung.

   Der dargestellte Schieberkasten   ha   enthält in der kammer einen Schieber k2, einen gleichzeitig als Ein-und Auslasskanal dienenden Kanal k3 und einen Auslasskanal k4. Letzterer steht mit einem Rohr k6 in Verbindung, während die Kammer k mit dem   Hauptzuführungsrohre     K3   durch ein Rohr k7 verbunden ist. Der Schieber k2 wird vermittelst eines Hebels K4 bewegt. 



   Zum Heben der Platte E und der damit verbundenen Teile dient ein Paar von Plungern L (Fig. 1, 2,3, 5), welche oberhalb der Enden der Platte E angeordnet sind und sich in vertikalen Cylindern   L1   verschieben. Diese Cylinder sind durch Kanäle 11 
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 trägt ein Querhaupt L3, mit welchem zwei Hängeschienen L4 durch einen Bolzen      verbunden sind. Die unteren Enden der Hängeschiene stehen durch Bolzen 16 mit der Platte E in Verbindung. 
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 5, 8) abgeschlossen, welche durch zwei durchgehende Bolzen M2 miteinander fest verbunden sind.

   Die Innenflächen der   beiden Schieber berühren   die Teile D und   D2   des Gesenkes und werden durch mit den Bolzen   verbundene Fühungsstücke M,   welche sich in Berührung mit den Führungsplatten G (Fig. 1 und 4) bewegen, gegen seitliche Verschiebung gesichert. Jeder der Schieber M M1 besitzt eine mittlere Öffnung m, 
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 der Gesenkhöhlung D1 verschliesst, besitzt an seiner Innenseite eine Höhlung   m'und   an der Unterseite einen Schlitz m2 (Fig. 8 und 13). 

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 2,3, 5), mit welchen sie durch   Hängeschienen JV   verbunden sind, gehoben. Die Cylinder N verschieben sich auf feststehenden Plungern N2, welche an dem oberen Rahmen B befestigt sind und deren   Bohrungen.. 3   mit einem Kanal n4 in Verbindung stehen.

   Die Kanäle   nus   stehen mit dem Kanal    & s   der Schieberkammer k des Kastens N3 in Verbindung, welcher nebst seinem Schieber und den Verbindungsrohren genau demjenigen gleicht, der den Wasserzutritt für die Cylinder I und   j   steuert und in Fig. 11 dargestellt ist. 



   Die Kräuselvorrichtung O (Fig. 1 und 7) ist vor der Presse angeordnet und befindet sich in einer solchen Stellung, dass sie die Speisung der Presse unterstützt. Sie besteht aus zwei kannellierten Walzen 01, deren Vorsprünge o und Ausnehmungen o1 in gegen- 
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 geeignet. Die Walzen 0 sind übereinander in Ständern 01 gelagert und können mit Zahnrädern   03   verbunden sein, welche im gegenseitigen Eingriff stehen. Mit einer der Walzen ist die Antriebscheibe   04   verbunden. 



   Drehen sich die Walzen im Sinne der in Fig. 1 gezeichneten Pfeile, so wird die, von aussen in die Öffnung   cl   gesteckte Schiene zwischen die Walzen gezogen, gekräuselt und in die   Gesenkhöhlung   der Presse geschoben. Sobald die gekräuselte Schiene P die   Walzen verlässt,   gelangt sie in einen Führungstrog 05 (Fig. 1, 5,   8),   welcher auf Ständern o4 ruht und einen Schlitz   o5   besitzt, der sich auf ein kurzes Stück von dem inneren Ende des Troges erstreckt. Die Kräuselwalzen bewegen die Schiene vorwärts, bis deren vorderes Ende den Trog passiert hat und zwischen die vertikalen   Zuführungswalzen   Q gelangt, welche die gewellte Schiene erfassen und in die Presse führen. Diese Walzen sind derart 
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 dieser Schieber gesenkt wird.

   Auf diese Weise können diese Walzen möglichst nahe an der Mündung der Gesenkhöhlung angeordnet sein, ohne dass sie die Bewegung der Schieber hindern. Die Walzen werden von Wellen q getragen, welche mit einer solchen Geschwindigkeit angetrieben werden, dass die Walzen mit den   Kräuselwalzen   zusammen arbeiten können. 



   Die eine der Wellen q wird von   einer Welle   vermittelst der Zahnräder   q3   und q4 angetrieben und bewegt die Welle q der anderen Walze vermittelst der Zahnräder q5 
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Nachdem die gewellte Schiene die Kräuselwalzen verlassen hat und nicht mehr von denselben vorgeschoben wird, gelangt sie zwischen die   Zuführungswalzen   Q, welche sie in die Höhlung   D1 des Gesenkes einführen,   bis das äussere Ende der Schiene die Walzen Q verlässt.

   Es ist notwendig, die Schiene vollständig in die Gesenkhöhlung   einzuführen.   Zu diesem Zwecke ist an einem   Querhaupte R1   vermittelst eines horizontalen Zapfens r ein hin-und hergehender Schubfinger   R angelenkt, welcher   nach vorne in eine horizontale 
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 vertikalen Stellung durch einen Anschlag 1 angehalten wird. 



   Der   Anschlag,. 1 ist   mit einer   Höhlung     2   versehen, in welcher eine den Schubfinger beständig in die aufrechte Lage ziehende Spiralfeder r3 angeordnet ist. An den Enden des   Querhauptes ha   sind vorspringende Gleitstücke   1-1   angeordnet, welche sich in den parallelen
Nuten r5 der Führungen   6   verschieben. Das Querhaupt und der damit verbundene Schub- linger werden von der Stange   7   des Kolbens r8, welcher sich in einem Cylinder   R2   ver- schiebt, betätigt. Der Cylinder R2 besitzt Öffnungen    und ?'   und ist unterhalb des
Troges o5 angeordnet.

   Die Öffnungen r und r10 stehen durch Rohre mit den Kanälen   13   und 1 eine Schieberkasten R3 (Fig. 5 und 10), dessen Einlasskanal   1, 16   durch ein
Rohr k8 mit der Hauptzuführungsleitung K3 verbunden ist, in Verbindung. Ein Rohr r17 mündet in den Ausströmkanal r18. 



   Wird durch die Öffnung 10 Wasser in den Cylinder R2 eingelassen, so wird der
Kolben      zurückgedrängt, welcher das Querhaupt Ri und den Schubfinger R bis hinter die Walzen Q bewegt. Die zu behandelnde Schiene wird nun durch die   Kräuselwalzen   gesteckt und sobald dieselbe den Schubfinger erreicht, drückt sie denselben herunter und geht über ihn hinweg. Sobald die Schiene den Schubfinger verlassen hat, wird in den
Cylinder durch die Öffnung r9 Wasser eingelassen, während man die Öffnung rl0 mit dem
Ausströmkanal in Verbindung setzt. Der Schubfinger R wird nun   vorgedruckt, und   folgt der Schiene, bis er dieselbe erreicht und sie in die Gesenkhöhlung befördert. Hiedurch gelangt die Schiene in die Lage, bei welcher sie von der Presse bearbeitet werden kann. 



  Der Schubfinger R bleibt vor der Mündung der Gesenkhöhlung in der aus den Fig. 1, 8 und 13 ersichtlichen Lage und verschliesst dieselbe teilweise, bis die Presse ihre Arbeit beendigt hat. 
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 fertigen Schiene. 



   Nunmehr werden die Schieber M MI und die Platte E durch Umstellen des betreffenden Schieberhebels angehoben und es wird der Schubfingers in seine ursprüngliche Lage zurückbewegt. Die Platte E steigt hoch genug hinauf, damit an der Seite der Gesenk- höhlung eine Öffnung d5 entsteht, welche dazu dient, um die gestauchte Schiene Ph durch eingeführte Mittel vorzuschieben, zu erfassen und aus der Presse zu ziehen. Die in den Fig. 3,5, 6,16 dargestellte   Ausstoss vorrichtung 8   besteht aus einem'Cylinder ','welcher um vertikale, in Lagern 2 des Ständers   82   gelagerte Zapfen s und s1 gedreht werden kann. Dieser Cylinder enthält einen hin-und hergehenden, mit einer Stange s4 verbundenen Kolben.

   Die Kolbenstange s4 trägt einen Finger s5, welcher in die Öffnung 45 an der Seite der Gesenkhöhlung eindringen kann, sobald die Platte   E   sich an dem Ende ihres Aufwärtshubes beendet (Fig. 3 und 4). Der Finger sb wird vorgeschoben und dringt in die   Gescnkhöhlung   ein, sobald man durch eine Öffnung s6 Wasser hinter den Kolben s8 treten lässt. Der Finger wird zurückgezogen, wenn man durch eine Öffnung s7 Wasser vor den genannten Kolben treten und gleichzeitig das hinter dem Kolben befindliche Wasser durch die Öffnung   s6   ausströmen lässt. An den Enden der Zapfen s und   s'sind   Rohre s8 bezw. s9 angeordnet, deren äussere Enden geschlossen sind. Diese Rohre sind mit Durch-   brechungen     s10   versehen.

   Das Rohr s8 ist mit der Öffnung s6 durch ein Rohr sound 
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 sich in einer Rohrkupplung s13, vermittelst welcher die   Durchbrechungen 810   mit einem Rohr s14 in Verbindung stehen, und das Rohr s9 ist durch eine ähnliche Kupplung   s13   mit einem Rohr s15 verbunden. Die Rohre s14 und s15 führen zu den Kanälen   1.   und rl4 eines   Schieberliastens 83,   dessen Einrichtung genau derjenigen des Schieberkastens   R3   (Fig. 1 (J) entspricht und dessen Teile ganz analog bezeichnet sind.   Der Schieberkasten 83   ist (lurch Rohre s16 und k8 mit dem   Hauptzuführungsrohr   verbunden.

   Beim Gebrauch der   Ausstossvorrichtung   wird zunächst der Kolben s4 nach aussen getrieben, so dass sein Finger 85 direkt hinter das rückwärtige   Schiencncnde   (Fig. 3 und 5) gelangt. Hierauf wird die ganze Vorrichtung in Bogen verschwenkt, so dass sie die gestauchte Schiene soweit aus der Gesenkhöhlung   bcrausbewegt,   dass sie von den Ausziehwalzen T erfasst werden kann. Hierauf wird durch den Kanal 87 Wasser in den Cylinder geleitet, welches den Kolben und seinen Finger s5 zurückzieht. Gleichzeitig wird der Cylinder S1 und die Kolbenstange nebst 
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   Verschwenken des Cylinders S1 wird durch folgende Vorrichtung bewirkt: Auf dem Ständer S2   ruht ein   Cylinder 84,   in welchem sich ein Kolben s17 verschiebt, dessen Stange s18 ein Qucrhaupt s19   trägt.

   Dieses Querhaupt   ist durch Lenker   821   mit dem vom Cylinder S1 vorspringenden Zapfen   s20   verbunden. Der Cylinder S4 besitzt Öffnungen s22 und   s23,   welche durch   Rohre 824   und s25 mit einem Schieberkasten S5 verbunden sind. Die Einrichtung dieses Schieberkastens ist ähnlich derjenigen der Schieberkästen   R3     und 83.   Das Rohr s24 steht mit dem Kanal r13 und das Rohr   ss   mit dem   Kanal ?-14   in Verbindung. 



   Die   Ausziohwalzen Y'   (Fig. 1 und 14) gleichen den beschriebenen Walzen Q und drehen sich mit derselben Geschwindigkeit und in der gleichen Richtung wie diese. Sie 
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 wird sie von den Walzen T erfasst und vollständig aus dem Gesenk herausgezogen. Nachdem die Schiene die   Walzen T'vorlassen   hat, kann sie durch geeignete Mittel entfernt werden. 



   Die von der Presse gelieferte Schiene kann durch eine Gruppe von Walzen T2 (Fig. 17) in ihre endgiltige Querschnittsform und Grösse gebracht werden, wobei vorteilhaft ihr Querschnitt etwas kleiner gemacht wird und doch schliesslich etwas grösser ist, als derjenige, welchen sie vor der Bearbeitung durch die Presse besass. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Instandsetzung von abgenützten Metallschienen, darin bestehend, dass man zunächst die Schiene über Rotglut, jedoch nicht so hoch, dass das Metall Schaden leiden kann, erhitzt, hierauf dieselbe mit einer Anzahl von in der gleichen Ebene befind- <Desc/Clms Page number 5> lichent seitlichen Wellungen versieht und die gewellte Schiene einem in der Ebene der Wellen wirkenden Druck bei gleichzeitiger Hemmung ihrer Bewegung in einer anderen Ebene und der Bewegung ihrer Enden in der Längsrichtung unterwirft, so dass der seitliche Druck in einen Längsdruck verwandelt, der Qaetschnitt der behandelten Schiene vergrössert und. gleichartig gemacht wird.
    2. Zur Durchführung des unter 1 gekennzeichneten Verfahrens eine Maschine, bestehend aus einer Presse A, welche dazu dient, auf die mit Wellungen versehene Schiene einen seitlichen Druck in der Wellungen auszuüben, und ein Gesenk D D besitzt, dessen Ober-und Unterteil mit das seitliche Ausweichen der gepressten Schiene verhindernden Ansätzen o ds versehen und mit die Enden des Gesenkes verschliessenden heb-und senkbaren Schiebern M M 1 ausgestattet sind, welche die Längsbewegung der Schiene während des Pressens verhindern.
    3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Gesenk- oberteil tragende Druckplatte E vermittelst der sich in hydraulischen Cylindern 1 11 ver- schiebenden Plunger H abwärts gedrückt werden kann und mit hydraulischen Kolben L verbunden ist, welche sich in Cylindern Lt verschieben, durch Druckwasser beständig nach oben gepresst werden und zum Abheben der Druckplatte E dienen.
    4. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Paares von Kräuselwalzen 0, welche dazu dienen, die zu behandelnde Metallschiene in Wellenform zn krümmen, und mit umlaufenden, überall die gleiche Tiefe besitzenden und die zur Aufnahme der Schiene dienende Höhlung bildenden Nuten versehen sind. EMI5.1 der Presse einzuführen, sowie von Auszichwalzen T, welche den Zweck haben, die fertig gepresste Schiene aus der Presse zu entfernen.
    ss. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Schubtingers R, welcher gelenkig an einem vermittelst eines hydraulischen Cylinders R2 verschiebbaren Kreuzkopf R1 befestigt ist, durch eine Feder r beständig in seine durch einen Anschlag 1 begrenzte aufrechte Lage gezogen wird und zwischen den Zuführungs- EMI5.2 erfolgenden Rückbewegung, bis hinter die Zuführungswalzen, durch die ihn erreichende Schiene niedergedrückt wird, nach dem Passieren der Schiene aber hinter derselben sich aufrichtet und bei seiner Vorwärtsbewegung die Schiene vollständig in die Höhlung f) 1 des Gesenkes D D2 schiebt.
    7. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von Führungsstücken Ei an der Druckplatte E, welche sich zwischen Führungsplatten F, die an den Stangen C befestigt sind, verschieben, ferner von an den Stangen 112 befestigten Führungsstücken JM, welche sich längs Führungsplatten G verschieben und die durch EMI5.3
    8. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Ausstossen der fertig gepressten Schiene aus der Gesenkhöhlung, bestehend aus einem mittelst vertikaler Zapfen s s'drehbar gelagerten hydraulischen Cylinder S', dessen Kolbenstange s4 einen Finger s5 trägt, der nach dem Abheben des oberen Pressgesenkes D zwischen die Gesenkteile D D2 eingeführt und gegen die Schiene P2 gepresst werden kann, einem Cylinder 84, dessen Kolbenstange si gelenkig mit dem Cylinder tS't verbunden ist und welcher zum Verschwenken des Cylinders S'um seine Zapfen dient, wobei die Schiene p2 aus dem Gesenk gestossen wird, sowie aus Steuerungsorganen 83 S5, welche dazu dienen,
    die Bewegung der Kolben in den Cylindern S1 bezw. S4 zu steuern.
AT10757D 1899-01-10 1899-01-10 Verfahren und Vorrichtung zur Instandsetzung von abgenützten Metallschienen. AT10757B (de)

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