DE78243C - Maschine zum Einschweifsen der Bodenstücke in Kopfröhren von Röhrenkesseln - Google Patents

Maschine zum Einschweifsen der Bodenstücke in Kopfröhren von Röhrenkesseln

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DE78243C
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Germany
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frame
machine
welding
head piece
rollers
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DENDAT78243D
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Babcock International Ltd
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Babcock and Wilcox Ltd
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

KAISERLICHES
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Kopfstücken für Dampfkessel oder von anderen metallischen Kasten, welche rechteckig oder in anderer polygonaler Querschnittsform aus Rohren angefertigt werden.
Zweck vorliegender Erfindung ist, einen Apparat zu schaffen, mittelst dessen selbsttätig das Endstück an die Seiten des Kastens oder Rohres angeschweifst wird, wobei gleichzeitig die Kanten oder Ränder beschnitten werden.
■ Den wesentlichen Bestandtheil dieses Apparates bilden eine Anzahl Schweifsrollen und Vorrichtungen, um dieselben in der Nähe des Endes des Kopfstückes zusammenzuziehen, weiterhin eine Scheerplatte, auf welcher das eingesetzte Endstück des Kopfstückes aufruht, und die derart zwischen den Schweifsrollen hindurchpassiren kann, dafs sie hierbei den Ueberschufs an Metall auf dem Ende des Rohres unterhalb des Endstückes abtrennt, und schliefslich noch weitere Hülfsmittel, um das Kopfstück in Bewegung zu setzen.
Beiliegende Zeichnungen stellen den neuen Apparat dar und zwar zeigen:
Fig. ι die Schweifsmaschine und den zur Verwendung kommenden Krahn in Seitenansicht, theilweise im Schnitt nach Linie x-x der Fig. 2,
Fig. 2 die Maschine in der Vorderansicht, theilweise im Schnitt nach Liniey-y der Fig. 1, und
1 Fig. 3 das untere Ende des Kopfstückes in der Lage, die es vor dem Schweifsprocefs einnimmt,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie y-y der Fig. 5 und veranschaulicht die Lage, welche das Kopfstück beim Eintreten in die Maschine einnimmt; aufserdem veranschaulicht diese Figur gewisse Modificationen,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie x-x der Fig. 4 und veranschaulicht ebenfalls die Lage, welche die einzelnen Theile vor dem eigentlichen Schweifsprocefs einnehmen,
Fig. 6, 7 und 8 ähnliche Ansichten wie Fig. 5 und veranschaulichen die verschiedenen auf einander folgenden Phasen des Schweifsprocesses,
Fig. 9 einen Horizontalschnitt nach Linie £-£ der Fig. 4,
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Schweifsrollen und
Fig. 11 einen Horizontalschnitt nach Linie x^x1 der Fig. 7,
Fig. 12, 13 und 14 Detailansichten und veranschaulichen eine abgeänderte Scheerplatte und deren Wirksamkeit in verschiedenen auf einander folgenden Phasen,
Fig. 15, 16 und 17 die Wirkungsweise einer mit einer solchen abgeänderten Scheerplatte versehenen Maschine und
Fig. 18 eine Detailansicht, welche den Zugkasten im Schnitt zeigt.
H stellt ein passendes Gestell für die Schweifsmaschine dar; dasselbe setzt sich aus vier verticalen Ständern zusammen, welche die' entfernbaren Querstangen / tragen.
E ist der von einem hydraulischen Cylinder 2 bethätigte Krahn, von dessen Laufkatze 3 das in verticaler Richtung bewegliche Kopfstück F herabhängt.
15 ist der Zugkasten, welcher das Kopfstück trägt und dasselbe in seiner Lage auf den Querstangen / des Gestelles H festhält.
J stellt ein passendes Gestell dar, welches hydraulische Cylinder 4 trägt, deren Stempel 5 die Flantschen des Kastens 1 5 niederhalten und den letzteren mit dem Kopfstück F in der zum Schweifsen geeigneten Stellung festhalten können.
7 ist ein feststehendes Gestell, welches durch Bolzen 8 mit der Basis des Gestelles H verbunden ist, und auf dem Gestell 7 sind die auf den entsprechenden Seiten des zu schweifsenden Kastens oder ■ Kopfstückes angeordneten Schweifsrollen 9 in Gliedern 6 gelagert, die mit dem Gestell 7 drehbar verbunden sind und den Rollen 9 eine seitliche Bewegung ertheilen können. 20 ist ein vertical beweglicher Rahmen, welcher von Stangen 8 geführt wird und mit Daumen 21 versehen ist, die mit den äufseren Flächen der Glieder 6 in Eingriff treten können und so angeordnet sind, dafs die Rollen 9 während des ersten Theiles der Aufwärtsbewegung des Rahmens 20 zusammengezogen werden und hierauf in dieser Richtung festgehalten werden, wenn das Kopfstück F aufwärts durch die Rollen hindurchgeprefst wird. Der obere Theil des Rahmens 20 kann mit den Querstangen / in Eingriff treten und dieselben während der Zeit, in welcher die Rollen 9 zusammengezogen worden sind, emporheben. Auf diese Weise wird mittelst des Zugkastens 15 das Kopfstück F aufwärts gezogen (Fig. 8).
22 ist ein Tragblock, welcher auf dem festen Gestell 7 aufruht, so lange die Maschine nicht in Thätigkeit ist, während des Ganges der Maschine jedoch gleichzeitig mit dem Rahmen 20, allerdings unabhängig von demselben, aufwärts steigt und dazu dient, das Endstück 30 während des Zusammenpressens in seiner richtigen Relativstellung festzuhalten. Dieser Block 22 ist an seinem oberen Theile mit einem auswechselbaren Kern 23 versehen, welcher für Kopfstückenden mit Rohröffnung bestimmt ist. Während des Schweifsprocesses tritt der Kern in die vorher eingestanzte Oeffnung ein und bewahrt derselben die richtige Form. Werden massive Enden geschweifst, so wird der Kern 23 von dem Block 22 entfernt.
25 (Fig. 3,· 4, 6 und 14) ist die Scheerplatte, deren Kanten so weit vorragen, dafs sie die Rollen 9 passiren können, und welche dazu dienen, nach dem Schweifsen das überschüssige Metall von dem Kopfstück abzuscheeren. Diese Platte 25 kann so construirt sein, dafs sie die Kanten dem Endstücke gleich abscheert (Fig. 4 bis 8), oder sie wird vortheilhaft mit einer abgeschrägten Kopfplatte 26 versehen, welche in das zusammengedrückte Ende des Kopfstückes F eintreten kann, wenn letzteres in dieser zusammengedrückten Form in die Schweifsmaschine eingeführt wird (Fig. 12). Nachdem die abgeschrägte Kopfplatte 26 der Scheerplatte 25, die Rollen 9 passirt hat, verlä'fst sie das Ende des Kopfstückes F, welches nunmehr die Form eines eingedrückten (eingesunkenen) Feldes besitzt (Fig. 14).
Der Rahmen 20 wird durch den Stempel 36 des hydraulischen Cylinders 3 5 gehoben, und sobald der Stempel 36 mit dem Schaft 37 des Blockes 22 in Eingriff kommt, wird auch dieser gehoben; von dem Augenblicke an bewegen sich Rahmen 20 und Block 22 gleichzeitig aufwärts. Der Zugkasten 15 kann verschiedene Formen erhalten. Der in Fig. 1 und 2 zur Verwendung kommende Kasten ist, wie aus Fig. 18 ersichtlich, aus zwei Theilen zusammengesetzt, deren Oberflächen curvenförmig gestaltet sind, um sich den Schlangenwindungen des Kopfstückes F anzupassen. Der eine Theil ist hierbei durch einen passenden Bolzen 40 mit den Seiten des anderen Theiles verbunden. Bei der in Fig.-4 bis 8 veranschaulichten Construction besteht der Kasten 1 5 aus z\vei Seitenplatten 41, 41, welche sich an die flachen Seitenwände des Kopfstückes F anlegen und durch Hauben 42, welche mit durch die Rohrlöcher des Kopfstückes hindurchgehendem Bolzen mit einander verbunden sind, fest gegen das Kopfstück angeprefst werden.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Nachdem das Kopfstück F, welches an dem Krahn E hängt, aus dem Schweifsfeuer herausgenommen ist, wird der Kasten 15 angebracht und dann wird das Kopfstück mit seinem erhitzten Ende zwischen die Rollen 9 gebracht (Fig. 16). Die beiden kleinen Cylinder 4,4 werden hierauf unter Druck gesetzt und' die Stempel senken sich auf die Querstangen / des Maschinengestelles herab. Dann wird dem Cylinder 35 Druck mitgetheilt, dessen Stempel 36 hierauf den die Rollen 9 umgebenden Rahmen 20 und somit auch die Daumen 21 emporhebt. Letztere wirken hierbei auf die Glieder 6 der Rollen 9 ein, was zur Folge hat, dafs die Rollen gegen die Seiten des Kopfstückes F geprefst werden, und zwar oberhalb des eingeführten Endes (Fig. 2 und 4). Bei der weiteren Bewegung der Maschine werden die Stangen I durch den Rahmen 20 emporgehoben. Infolge des dem Stempel 36 mitgetheilten überwiegenden Druckes werden die kleinen Stempel 5, welche bis dahin den Kasten 15 in seiner Lage festgehalten haben, durch den Rahmen 20 zurückgedrängt, und in diesem Augenblick steigen Block 22 und Scheerplatte 25 gleichzeitig mit den übrigen Theilen aufwärts, während das Kopfstück F durch die geschlossenen Rollen 9 hindurchgezogen wird, welche hierbei die vier Seiten des Kopfstückes nahe bis an die Endstücke heran herabquetschen und dieselben um diese herumschweifsen (Fig. 4, 6 und 7). Während der Aufwärtsbewegung des Kopfstückes F erfolgt gleichzeitig das Abscheeren.
Fig. 8 veranschaulicht die Lage, welche sämmtliche Theile der Maschine einnehmen, nachdem letztere ihre Arbeit vollständig verrichtet hat.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Maschine zum Einschweifsen der Bodenstücke in Kopfröhren von Röhrenkesseln oder anderen Röhren von polygonalem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Rahmen (20) durch einen Stempel (36) eines hydraulischen Cylinders (35) gehoben und, sobald dieser Stempel über den Schaft (37) des Blockes (22) greift, auch letzterer gehoben wird, worauf sich Rahmen und Block gleichzeitig aufwärts bewegen, wobei das Werkstück zwischen Schweifswalzen hindurchgeführt wird, welche pendelartig in dem gehobenen Gestell gelagert sind und beim Durchschub des Werkstückes vermittelst fester Anschläge demselben genähert werden, wodurch die Anpressung des Bodenstückes und die Verschweifsung desselben mit dem Rohr bewirkt wird.
    Eine Maschine nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dafs der dem einzusetzenden Bodenstück als Unterlage und als Gegenhalter dienende Aufsatz des hydraulischen Kolbens (37) an den Seiten scheermesserartig ausgebildet ist, so dafs das überstehende Material der Rohrwandung durch die gegenseitige Einwirkung des Scheermessers und der Schweifsrollen abgeschnitten wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78243D Maschine zum Einschweifsen der Bodenstücke in Kopfröhren von Röhrenkesseln Expired - Lifetime DE78243C (de)

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