DE43010C - Maschine zur Herstellung von Schlangenröhren - Google Patents
Maschine zur Herstellung von SchlangenröhrenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D15/00—Corrugating tubes
- B21D15/04—Corrugating tubes transversely, e.g. helically
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an der unter No. 38334 patentirten Maschine
zur Herstellung von gewellten Kopfstücken für Sectionsdampfkessel aus rechtwinkelig geformten
schmiedeisernen Röhren; und es ist dieselbe auch zur Herstellung gewellter, massiver,
rechtwinkeliger Stangen zu gebrauchen.
In beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein verticaler Längsschnitt nach der Linie X-X in Fig. 2 eines Matrizenpaares in
geschlossener Stellung;
Fig. 2 ein verticaler Querschnitt desselben auf der Linie Xl-Xl in Fig. 1;
Fig. 3 ein Theillängsschnitt, ähnlich dem in Fig. ι , jedoch zeigt derselbe die Matrizen in
ihrer offenen Stellung;
Fig. 4 ein Querschnitt in derselben Ebene wie Fig. 2; die Stellung correspondirt mit der
in Fig. 3;
Fig. 5 ein verticaler Querschnitt von Fig. 1 nach der Linie X2-X2\
Fig. 6 ein Theilgrundrifs des oberen Matrizentroges B;
Fig. 7 eine Theilaufsenansicht einer der Sectionen der unteren Matrize;
Fig. 8 die Endansicht beider Sectionen der unteren Matrize;
Fig. 9 ein Grundrifs von Fig. 7;
Fig. 10 eine Theilinnenansicht einer der oberen Matrizensectionen;
Fig. 11 ein umgekehrter Grundrifs von Fig. 10.
Ferner ist:
Fig. 12 eine Längsansicht eines Matrizenpaares
und Domes mit Arbeitsvorrichtung und Presse, theilweise im Schnitt nach der
Linie X1 -X' in Fig. 14 und theilweise in
Vorderansicht, mit Ausnahme der Kappen α3,
wie durch die Linie X'2-X- in Fig. 14 angedeutet
wird;
Fig. 13 eine Detailendansicht der Matrizenträger oder Tröge;
Fig. 14 ein Grundrifs, theilweise im Schnitt nach der Linie Y- Y in Fig. 12;
Fig. ι 5 eine Endansicht der Dornführungen« m,
dargestellt in Bezug auf Fig. 16;
Fig. 16 eine Ansicht der Maschine, ähnlich
der in Fig. 12 dargestellten; sie zeigt jedoch
die Theile in einer anderen Stellung und ist in etwas kleinerem Mafsstabe gehalten;
Fig. 17 ein Grundrifs, ebenfalls in etwas kleinerem Mafsstabe gezeichnet, ähnlich der
Fig. 14, jedoch in Bezug auf die Stellung mit der in Fig. 16 dargestellten correspondirend.
Schliefslich ist Fig. 18 ein vergrößerter Detailgrundrifs
von Theilen des Mechanismus, welche zur automatischen Einführung des Dorns zwischen
den Matrizen dienen;
Fig. ι g eine Schnittansicht nach der Linie ΥΆ- ΥΒ
in Fig. ι 8;
Fig. 20 ein Querschnitt nach der Linie Y*-Yi
in Fig. 18;
Fig. 21 ein Querschnitt der Matrizen und Matrizenträger nach der Linie Y-- Y'2 in Fig. 1 2 ;
Fig. 22 eine vergröfserte Seitenansicht des ι
Domes selbst;
Fig. 23 ein Grundrifs und
Fig. 24 eine Endansicht von Fig. 22.
Fig. 25 und 26 sind Grundrifs und Seitenansicht der Dornausdehnvorrichtung, in vergröfscrtem
Mafsstahe gezeichnet, und
Fig. 27, 28 und 29 vergröfserte End- und Seitenansichten der verschiedenen Theile im
Detail, aus denen jeder Dornblock zusammengesetzt ist.
AA1UnUBB1, Fig. 1 bis 11, sind Matrizen
mit inneren Arbeitsflächen, welche zusammen eine rechtwinklige Form im Querschnitt haben
und sowohl einer verticalen wie seitlichen Zusammenziehung fähig sind. Die vertical wirkenden
Oberflachen sind in der Längsrichtung von Schlangenform und die verschiedenen vorspringenden
Krümmungen eines jeden Matrizensatzes correspondiren in ihrer Stellung mit den
vertieften Krümmungen in den entsprechenden Oberflächen des gegenüberstehenden Salzes.
Die verticalen Seitenflächen stellen glatte Oberflächen durch die ganze Länge des Innern
hindurch dar und bestehen aus in einander greifenden Platten oder Zungen, welche nahezu
so breit sind, wie jede einzelne Welle oder Biegung und abwechselnd von dem oberen
und unteren Matrizensatz vorspringen, d. h. i, 2, 3, 4, 5 von dem oberen Satz und 6, 7, 8, 9
von dem unteren.
Die seitliche Zusammenziehbewegung der Matrizen wird durch ihre verticale Unterabtheilung
in der Längsrichtung in gleichen Sectionen bewirkt, deren geeignete Rippen λ λ'
b b1, Fig. 4, in die convergirenden Oberflächen der trogähnlichen Widerlager D E eingreifen
und ein Zusammenpressen der Hälften der Matrizen an einander verursachen, und zwar
in rechtwinkliger Richtung zu der Bewegung der Widerlager während des Wellens.
Die Sectionen A und A1, B und Bx der
oberen und unleren Matrizen werden in ihren den erforderlichen Bewegungen entsprechenden
Lagen zu einander vermittelst der Bolzen e e und // gehalten, Fig. 2, 3, 4 und 5, deren Köpfe
in versenkten Löchern enthalten sind, Fig. 5, welche genügend versenkt sind, um eine
Trennung der Sectionen bis zu der in Fig. 4 dargestellten Ausdehnung zu gestatten, zur Zeit,
wo die Matrizen getrennt sind.
Aehnliche Bolzen g, Fig. 4, werden verwendet, um die oberen Matrizensectionen in
dem Widerlager D zurückzuhalten, jedoch haben dieselben auch eine Querverlängerung
ihrer Löcher in dem genannten Widerlager, wie in Fig. 6 dargestellt, um eine seitliche Bewegung
der genannten Sectionen zu gestatten.
In dem vorliegenden Falle hängen die unteren Matrizensectionen nach der Reihe an den oberen
vermittelst der Bolzen oder Stangen c, welche durch verticale Schlitzlöcher c1 hindurchgehen,
die in mehreren der geneigten Rippen α α1 b bl
angebracht sind; diese Schlitzlöcher haben eine genügende verticale Länge, um die erforderliche
Bewegung der Matrizen zu gestatten. Die Stangen c werden durch Splinte an ihrem Platz
gehalten. Indessen können auch die Sectionen B B1 unabhängig mit dem Widerlager £ durch
ähnliche Bolzen, wie die Bolzen g der Sectionen AA1 verbunden werden, und demgemäfs
kann das untere Matrizenpaar mit geeigneten Federn versehen werden, welche unten zwischen
sie und das Widerlager E eingesetzt werden, um sie von der seitlichen Pressung zwischen
den Neigungen des Widerlagers E zu befreien, sobald man das Arbeitsstück einsetzen oder
herausnehmen will. Die genannten Federn sind nicht dargestellt, da sie von beliebiger bekannter
Form sein können, wie z. B. Spiralfedern, die um die Bolzen gewickelt sind oder anstatt derselben eingesetzt werden.
Bei der Ausführung der Erfindung werden die Widerlager D und E auf den Köpfen einer
hydraulischen oder sonstigen geeigneten Presse befestigt, welche sie beim Oeffnen von einander
trennt.
Ein gerades Rohr mit quadratischem oder, wie in vorliegendem Beispiel, rechtwinkeligem
Querschnitt wird in erhitztem Zustande eingeführt und ein geeigneter Dorn in das Rohr
eingesetzt, vorzugsweise ein solcher von der weiter unten beschriebenen Construction. Dieser
Dorn wird seitlich in dem Rohr derart ausgedehnt, dafs er fest gegen die verticalen Innenseiten
drückt.
Durch die Schliefsbewegung der Presse werden die Widerlager D und E veranlafst, sich
zu nähern, und sobald das Arbeitsstück mit den thäligen Schlangenfla'chen h i der Matrizen
in Berührung kommt, werden die letzteren zwischen die convergirenden Flächen der Widerlager
gezwängt und vermittelst der geneigten Rippen α al b bl seitlich zusammengeprefst,
und zwar gleichzeitig bei dem verticalen Zusammenpressen der Aufsenseiten des Arbeitsstückes.
Durch Auseinandertreiben des inneren Sectionsdornes nach aufsen gegen die verticalen Seiten
des Rohres und das Pressen der in einander greifenden Zungen 1, 2, 3 u. s. w. der Matrizen
nach innen, wird das Metall fest zwischen die beiden Oberflächen geklemmt und verhindert,
sich zu krümmen, sobald die Operation beendet ist, indem die Sectionsflächen mit jeder einzelnen
Welle correspondiren und sich im Einklänge mit einander bewegen, wodurch sie die anliegenden
Theile des Metalles, welche von ihnen getragen und zwischen ihnen zusammengedrückt
werden, in die Richtungen gebracht werden, die mit den Wellbewegungen correspondiren.
FF1 in Fig. 12 und 16 sind die feststehenden
und beweglichen Köpfe einer hydraulischen Presse, auf deren Flächen die Tröge oder
Matrizenträger D und E befestigt sind. Der bewegliche Kopf F1 mit einem hydraulischen
Kolben H wird in seiner Verticalbewegung nach und von dem Kopf F von den Rahmenstützstangen
G geführt.
Der Sectionsdorn, welcher auf dem Rahmen I ruht, besteht, sobald er aufser Thätigkeit ist
(s. die Detailfiguren 22 bis 29), aus einer Reihe von Blöcken LL, welche zusammengezogen
in Fig. 22, 23, 24 und 26 zum Einsetzen in die Röhre J fertig dargestellt sind; in Fig. 12
sind sie, schlangenförmig ausgedehnt, nach erfolgtem Zusammenpressen der Matrizen dargestellt.
Die Blöcke L sind auf ihren Arbeitsflächen abgerundet, um mit der Krümmung der Vertiefungen
in den Matrizen AA1BB1 zu correspondiren,
und sind fähig, eine gleichzeitige Bewegung in abwechselnd entgegengesetzten Richtungen in einer verticalen Ebene zu machen,
welche Bewegung durch das Zusammenpressen der Matrizen verursacht wird; dieselbe geschieht
in der Richtung der abgerundeten Flächen der Blöcke, wie durch Pfeile angedeutet,
Fig. 12, 16 und 22.
Ein jeder der Blöcke L besteht aus vier besonderen Theilen /Z1 und /2 /3, um ihre Entfernung
nach geschehener Arbeit zu erleichtern. Die geneigten Nebenflächen I* der Haupttheile
II1 und Π P der Blöcke L, Fig. 27, 28
und 29, bezwecken, den Theilen I und Z2,
Fig. 24, eine Expansionsneigung durch Stofs der genannten Flächen mitzutheilen, sobald ein
Druck auf die Blöcke L ausgeübt wird.
Die einzelnen Theile der Dornblöcke werden auf die beiden Seiten einer Dehnvorrichtung
aufgesetzt und vorläufig vermittelst der Stangen m zusammengehalten, Fig. 23, welche
durch Löcher Mt1, Fig. 27, 28 und 29, in den verschiedenen Sectionen hindurchgehen. Diese
Stangen werden entfernt, sobald der Dorn in das Rohr eingesetzt ist. Im Fall jedoch der
Dorn zwischen die Matrizen vermittelst des in den Fig. 12 bis 20 dargestellten Mechanismus
eingesetzt werden soll, so werden die Stangen nicht benutzt, sondern die Sectionen werden
vorläufig durch die Dornführungen (Coulissen) nn, Fig. 15, zusammengehalten, deren untere
in Fig. 12 theilweise im Schnitt dargestellt ist, und beide theilweise in Vorderansicht in Fig. 16.
Die untere Coulisse ist auch im Grundrifs in Fig. 14 dargestellt.
Der expandirende Kern des Domes besteht aus drei parallelen Theilen; zwei derselben,
NN1, sind einander entgegengesetzt auf den
beiden Seiten des dritten Theiles O befindlich, Fig. 23 und 25, welch letzterer eine Längsbewegung
zwischen N und JV1 zu machen im Stande ist und durch einen Kolben u in
einem Druckcylinder U, Fig. 23, in Bewegung gesetzt wird, oder, wie in den Fig. 12, 14, 16,
17, 18, 19 und 20 dargestellt ist, durch die
Doppelkolben u des Cylinderpaares U, die mit dem entgegengesetzten Ende des Theiles O
durch die Verbindungskolbenstangen u2 und den Kreuzkopf K verbunden sind.
Auf den Seiten des Theiles O, Fig. 25, ist eine Reihe von Daumen oder Keilen d befindlich,
welche in die geneigten Flächen e in den Vertiefungen der Theile NN1 greifen,
um den Kern durch die Längsbewegung des Theiles O auszudehnen.
Die Vorrichtungen, welche dazu dienen, das Einsetzen und Herausnehmen des Domes zu
erleichtern , sind automatisch in ihren Bewegungen durch folgende Construction: Der
Centraltheil O des Kernes, Fig. 14, ist mit einem Kreuzkopf K durch einen geeigneten
T-Kopf verbunden, der in die verticale Coulisse b6 pafst, Fig. 18, und die anliegenden
Theile NN1 stofsen an die vorspringenden
Stangen N^ des kleinen Kolbens m1; die genannten
Stangen sind mit dem Kolben durch das Querstück t verbunden (5. Fig. 18) und in
punktirten Linien in Fig. 14 und 17, sowie im Schnitt in Fig. 12, 16 und 19 gezeichnet.
Der Kreuzkopf K wird in der Längsrichtung durch die Kolben u in dem Cylinderpaare U
bewegt, wie in den Fig. 18, 19 und 20 dargestellt. Die Cylinder U sind durch die Bänder dl befestigt, welche an den Seiten des
Matrizenträgers D des feststehenden Prefskopfes F verbolzt sind.
Die Kolben u haben hohle Stangen w, durch
welche Wasser von der Kammer der Cylinder U in die Kolbenstangenseite der genannten Kolben
durch die Oeffnungen u' und Kanäle u2 in
den Kolbenstangen nach den Röhren χ getrieben wird, zum Zwecke, den Kolben m1
gleichzeitig mit der Bewegung der Kolben u während des Einsetzens des Domes zu treiben.
Der Dorn wird während des Einsetzens durch die beweglichen Führungen η geleitet, zwischen
denen er zusammengesetzt wird. Diese Führungen werden aus ihrer in der Zeichnung
dargestellten Stellung durch die Hebel ρ hinunter geschoben , sobald der Kreuzkopf
seine Bahn durchlaufen hat, so dafs er mit seinen vorspringenden Stiften k2 auf der Platte ο
des Rahmens / ruht. Während dieser Niederbewegung steigt die T-Verbindung des Theiles O
in der Coulisse bs des Kreuzkopfes K aus der
Büchse heraus.
Die Hebelarme p, welche an den Enden der oscillirenden Querstangen p2 verbolzt sind,
werden durch den Handhebel q, die Hebel ^1
und die Verbindungsstange r in Bewegung gesetzt, während die oberen Seiten der oscillirenden
Stangen ρ unter dem unteren Führungs-
rahmen η auf- und niedergehen, welch letzterer
einer Verticalbewegung fähig ist und bis zu der durch punktirte Linien in Fig. ι 2 angedeuteten
Stellung herabgesetzt werden kann, sobald der Hebel q gehoben wird. Der Führungsrahmen η
wird quer in seiner Lage auf den oscillirenden Stangen p2 durch geeignete Ansätze S festgehalten.
Die Stangen können an diesem Theil mit Frictionsrollen versehen sein, um
den Rahmen mit verringerter Reibung zu tragen.
Der Betrieb des Apparates geschieht in folgender Weise:
Nachdem der Dorn zwischen dem unteren Führungsrahmen η zusammengestellt worden,
wird das Rohr bei Schmiedehitze zwischen die Matrizen FF1 geschoben, während der Dorn
in seiner unteren Stellung ist; der letztere wird alsdann durch den Handhebel q in eine Linie
mit dem Rohr gehoben. Diese Bewegung bringt den Kern ONN1 in thäiige Verbindung mit
dem Kreuzkopf K, indem der T-Kopf des Theiles O in die Coulisse ϋ'λ tritt.
Alsdann wird Wasser zu den Cylindern gelassen, und zwar durch das Wasserdruckzuführungsrohr
7°, durch den Hahn I3 und die Röhren /' hindurch (dasselbe dringt auch
in die Oeffnungen iil der Kolbenstangen w)
und durch die Verbindungen χ in die Höhlung oder den Cylinder des Kolbens ml im Mittelpunkt
des Kreuzkopfes K. Der in dieser Weise ausgeübte Druck hält die beweglichen Theile
NN' des Domes vor dem Centraltheil O
während seines Eindringens voraus, bis die entgegengesetzten Enden der Theile Af JV1 den
Punkty treffen, welcher ihre Bewegung gleichzeitig
mit der der Blöcke aufhält. Auf den Stillstand der Theile N N ' und des Kolbens m'
erfolgt die fortgesetzte Bewegung des Kreuzkopfes K und des Ccntrahheiles O infolge des
Drucküberschusses auf die gröfseren Kolben u, welche, indem sie die Neigungen e auf die
Neigungen d aufsetzen, den Kern expandiren, indem sie die Seiten des Domes gegen die
Innenseite des Rohres fest andrücken und während der Operation die verticalen Seiten
des Rohres zwischen dem Dorn und den in einander greifenden Seiten der Matrizen AA1B B1
zusammenpressen.
Die Matrizen werden nun auf die Aufsenseite des Rohres vorgerückt, indem die vorspringenden
Theile der Arbeitsflächen den Druck durch das Metall des Rohres hindurch an den den
Rücken k der correspondirenden Blöcke L entgegengesetzten Punkten übertragen, was die
entgegengesetzten Seiten des Rohres in die entgegengesetzten correspondirenden Vertiefungen
in den Matrizen zwängt und dem Kopfstück die Schlangenform giebt.
Nachdem der Procefs vollendet, werden die Matrizen zurückgezogen und Wasser wird zugelassen
von dem Rohr Is durch den Hahn i4
und die Röhren I- des Cylinders f/, indem der Druck auf die entgegensetzten Seiten der
Kolben 11 ausgeübt wird, während der Hahn /3
geschlossen ist und das zuerst eingelassene Wasser während der Umsteuerung durch zu
dem Zwecke v'orgesehene Hähne abgelassen wird. Der Centraltheil O, welcher die Theile
NN' mit sich führt, wird alsdann durch die
Bewegung des Kreuzkopfes K nach aufsen zurückgezogen, die verschiedenen Theile der
Blöcke werden dadurch befreit und aus dem Kopfstück herausgenommen.
Claims (2)
1. An Stelle des im Haupt-Patent No. 38334 geschützten Domes H in Verbindung mit
den Prefsmatrizen BB, um viereckige Röhren in Schlangenform zu pressen, der in Fig. 22,
23, 24, 27, 28 und 29 dargestellte Dorn, bestehend aus den aus vier Theilen / Z1 I2 Γ3
mit schrägen Flächen Z4 zusammengesetzten Blöcken L mit expandirendem Kern, Fig. 23,
25 und 26, sowie der in Fig. 1 bis 1 1 dargestellten
Prefsmatrizen mit Widerlagern DE die Prefsmatrizen, bestehend aus den Theilen
AA1 und BB' mit schrägen Rippen a a1
und b b', welche Theile durch Bolzen ef und g und Stangen C C1 derart mit einander
verbunden sind, dafs sie durch die Wirkung der Widerlager gleichzeitig einer
verticalen wie seitlichen Zusammenziehung fähig sind.
2. Die Anwendung von beweglichen Führungsträgern η für den unter 1. gekennzeichneten
Dorn zum leichteren Zusammensetzen sowie Einsetzen desselben bei Nichtbenutzung der
Stange in.
Hierzu ^ Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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