DE108933C - - Google Patents

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DE108933C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G15/00Rocking horses on runners adapted for progressive movement
    • A63G15/04Rocking horses on runners adapted for progressive movement with arrangements for pushing forward

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schaukelpferd, welches so eingerichtet ist, dafs es beim Schaukeln sich vorwärts bewegt und dabei gelenkt werden kann. In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 einen Querschnitt,
Fig. .4 bis 10 Einzelheiten.
Die Einrichtung ist folgende:
Auf einem Brett 1 steht auf Wiegekufen 2 das Pferd 3 mit dem beweglichen Kopfe 4. Die hin - und herwiegende Bewegung des Pferdes wird durch einen Hebel 5, welcher um die Spur 6 schwingt, auf einen Bügel 7 übertragen, welcher um die Achse 8 pendelt. Am offenen Ende des Bügels 7 befinden sich Schienen 9, welche von ihm in hin- und hergehende Bewegung versetzt werden. Diese hin- und hergehenden Schienen 9 tragen federnde Sperrklinken 10, welche in die Glieder einer Kette 11 eingreifen und sie nach einer Richtung verschieben , und zwar sind die Klinken so angeordnet, dafs beim Vorwä'rtswiegen des Pferdes der eine Kettentrum, beim Rückwärtswiegen der andere verschoben wird. Die Kette 11 läuft über Kettenräder 12 und 13, von denen das hintere 12 durch Kegelräder mit der Radachse 14 und den darauf sitzenden Hinterrädern 15 gekuppelt ist, so dafs diese in Umdrehung versetzt werden. An der Stelle, an welcher die Sperrklinken 10 in die Kette 11 eingreifen, ist letztere zwischen den beweglichen Führungsleisten 9 und den festen Leisten 16 geführt.
Die Einrichtung für die Lenkbarkeit ist folgende: Der Kopf des Pferdes dreht sich mit dem Zapfen 17, welcher einen Kreuzkopf 18 mitnimmt (Fig. 4), der seinerseits durch Zugstangen 19 mit zwei Zapfen 20 verbunden ist, welche an dem Kugelgelenk der Hülse 21 angebracht sind. Dieses Kugelgelenk bewegt sich in einem im Bauche des Pferdes befindlichen Lager 2oa, welches zwei seitliche Ausschnitte hat, in denen sich die Zapfen 20 hin- und herbewegen und die Drehung des Kopfes 4 auf die Stange 5 übertragen können, die gleichfalls mit einem Kugelgelenk in der Spur 6 sitzt und zwei Zapfen 23 trägt, die zwei um die Punkte 24 drehbare Segmente 25 mit Hebelfortsätzen 26 und damit auch die Zugstangen 27 verstellen. Da beim Wiegen des Pferdes sich die Zapfen nicht nur um ihre eigene Achse drehen, wenn der Kopf des Pferdes zur Seite gewendet ist, sondern dann auch eine auf- und abgehende Bewegung machen, sind die Segmente 25 mit Aussparungen versehen, in welchen die Zapfen 23 spielen können. Die Zugstangen 27 greifen an eine Traverse 28 an, welche mit den vorderen Rollen 29 des Brettes 1 so gekuppelt sind, dafs bei einer Lenkung des Pferdes die Rollen 29 sich verstellen, und zwar je nach der Seite, nach welcher die Ablenkung des vorwärts bewegten Pferdes beabsichtigt wird. In Fig. 9 ist die Stellung gezeichnet, welche die Ablen-
kung des Pferdes nach links bewirkt. Die Uebertragung der Bewegung vom Kopf 4 bis zu den Rollen 29 erfolgt somit der Reihe nach unter Benutzung der Elemente 17, 18, 19, 20, 22, 21, 5, 23, 25, 26, 27 und 28.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Durch Schaukeln fortzubewegendes, lenkbares Schaukelpferd, dadurch gekennzeichnet, dafs durch das Schaukeln des Pferdes ein unter dem Leibe angebrachter Hebel 5 in Schwingungen versetzt wird, der mittels eines Schaltwerkes eine endlose Kette antreibt, deren Bewegung in bekannter Weise auf die Achse 14 der hinteren Räder 15 übertragen wird.
    Schaukelpferd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die seitliche Drehung des Pferdekopfes durch ein im Pferdekörper angebrachtes Gestänge auf den schwingenden Hebel 5 und von diesem durch ein am Wagengestell angeordnetes Gestänge auf die vorderen Räder 29 übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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