DE1083115B - Rollenschneid- und Wickelmaschine fuer laufende Materialbahnen aus Papier, Karton od. dgl. - Google Patents

Rollenschneid- und Wickelmaschine fuer laufende Materialbahnen aus Papier, Karton od. dgl.

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DE1083115B
DE1083115B DEI11603A DEI0011603A DE1083115B DE 1083115 B DE1083115 B DE 1083115B DE I11603 A DEI11603 A DE I11603A DE I0011603 A DEI0011603 A DE I0011603A DE 1083115 B DE1083115 B DE 1083115B
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Germany
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roll
winding machine
paper
cardboard
cutting
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DEI11603A
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Jagenberg Werke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/41Winding, unwinding
    • B65H2301/414Winding
    • B65H2301/4148Winding slitting

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Rollenschneid- und Wickelmaschine für laufende Materialbahnen aus Papier, Karton od. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Rollenschneid-und Wickelmaschine zur Verarbeitung laufender Materialbahnen aus Papier, Karton od. dgl., und insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Ausbildung und Anordnung der die Materialbahn zwischen der Abwickelrolle und der Aufwickelrolle führenden und tragenden Organe.
  • Bei den Maschinen dieser Art, also bei Maschinen, in denen die von der Aufwickelrolle kommende Materialbahn über eine Reihe von Führungs- und Leitwalzen zur Längsschneidvorrichtung und von dort der Aufwickelrolle zugeführt wird, hat sich die Notwendigkeit dieser Leit- und Führungswalzen insofern als nachteilig erwiesen, als diese insbesondere bei Maschinen mit größerer Arbeitsbreite große in Bewegung befindliche Massen darstellen und zu erheblichen Schwingungen der gesamten Maschine führen.
  • Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus dem Material-und Bearbeitungsaufwand, der besonders dann sehr hoch ist, wenn es sich um Walzen handelt, die zur Vermeidung der Durchbiegung in breiten Maschinen große Durchmesser aufweisen müssen.
  • Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, daß es sich bei einer Rollenschneid- und Wickelmaschine um eine diskontinuierlich arbeitende Maschine handelt, die innerhalb eines Wickelvorganges vom Stillstand bis zur maximalen Arbeitsgeschwindigkeit beschleunigt und auch wieder bis zum Stillstand abgebremst werden muß. Dieser Umstand bedingt, daß die im allgemeinen antriebslosen Leit- und Führungswalzen infolge ihrer Trägheit innerhalb dieser Beschleunigungs- und Verzögerungsphase die Papierbahnspannung unkontrollierbar beeinflussen und dabei ein Reißen der Bahn verursachen können. Diesen letztgenannten Ubelstand hat man dadurch zu beheben versucht, daß die Walzen entsprechend der Papierbahngeschwindigkeit angetrieben wurden. Diese Maßnahme verteuerte jedoch die Gesamtanordnung erheblich, ohne daß damit die zu schädlichen Schwingungen neigenden Massen verringert wurden; vielmehr erhöhen die Antriebselemente das Gesamtgewicht der in Bewegung befindlichen Massen.
  • Es sind auch Rollenschneid- und Wickelmaschinen bekanntgeworden, bei denen die auf dem Scheitelpunkt der sich bildenden Wickelrolle aufliegende Druckwalze in Schwenkarmen gelagert ist. Bei dieser Ausführungsform wird die Papierbahn zwischen der Abwickelrolle, den einzelnen Leitwalzen sowie der Aufwickelrolle jedoch nicht ausreichend geführt. Darüber hinaus hat sich die Anordnung mehrerer schwerer Leitwalzen insofern nachteilig erwiesen, als sie große Massen darstellen, die die erwähnten unerwünschten Schwingungen verursachen.
  • Weiter sind Rollenschneid- und Wickelmaschinen bekannt, bei denen die Führungsbahn aus einer Mehrzahl von Einzelrollen gebildet wird, die jedoch nicht dem wachsenden Durchmesser der sich bildenden Wickelrolle folgen kann, das heißt, die Führungsbahn ist feststehend und nicht schwenkbar ausgeführt.
  • Zur Behebung dieser Nachteile wird nun vorgeschlagen, bei einer Rollenschneid- und Wickelmaschine für laufende Materialbahnen aus Papier, Karton od. dgl. mit einer auf dem Scheitelpunkt der sich aufwickelnden Rolle ruhenden Schneidvorrichtung, die an dem freien Ende eines um eine feststehende Achse schwenkbaren Rahmens gelagert ist, dem die Bahn über eine um die feststehende Achse drehbare Einführungswalze zugeführt wird, erfindungsgemäß den schwenkbaren Rahmen zwischen der Einführungswalze und der Schneidvorrichtung durchgehend als Rollenbahn mit einer Vielzahl frei drehbarer und leichter Führungsrollen auszubilden, die die Materialbahn einseitig unterstützen. Der Vorteil dieser Anordnung ist in erster Linie darin zu erblicken, daß die kleinen Einzelrollen eine geringe Masse darstellen und dadurch schädliche Massenschwingungen vermeiden und außerdem infolge ihrer geringen Trägheit leicht durch das Vorbewegen der Materialbahn zu beherrschen sind. Diese vorteilhaften Eigenschaften einer derartigen, aus einzelnen kleinen Rollen bestehenden Rollenbahn kann noch dadurch erhöht werden, daß als Rollenmaterial ein leichter nichtmetallischer Werkstoff, z. B. Kunststoff od. dgl., Verwendung findet. Um ein Durchbiegen der dünnen Rollen bei Maschinen mit großer Arbeitsbreite zu verhindern, ist es zweckmäßig, die Rollenbahn aus zwei oder mehreren nebeneinanderliegenden Rollenreihen zu bilden.
  • Zur Erzielung eines glatten und faltenfreien Durchganges der Materialbahn durch die Schneidvorrichtung ist es erforderlich, auf die Materialbahn, und zwar vor dem Längsschneiden, eine Breitstreckwirkung auszuüben. Zu diesem Zweck können beispielsweise bei einer aus zwei Rollenreihen bestehenden Rollenbahn die nebeneinanderliegenden Rollenachsen einen stumpfen Winkel einschließen. Diese Breitstreckwirkung kann aber auch dadurch erzielt werden, daß die einzelnen Rollenreihen in verschiedenen Ebenen liegen, so daß sich eine in ihrer Ouerrichtung gewölbte Rollenbahn ergibt.
  • Im folgenden wird an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
  • Fig. 1 stellt in schematischer Darstellung eine Seitenansicht einer Rollenschneid- und Wickelmaschine dar; Fig. 2 bis 6 veranschaulichen verschiedene Anordnungsmöglichkeiten der die Rollenbahn bildenden Rollen.
  • Als Ausführungsbeispiel ist eine mit Fig. 1 schematisch dargestellte Rollenschneid- und Wickelmaschine zugrunde gelegt, die im wesentlichen aus der Abrolleinrichtung der Rollenbahn zur Führung der Materialbahn, der Schneidvorrichtung sowie der Aufrolleinrichtung gebildet ist. Die Papierbahn 1 wird von der Vorratsrolle 2 abgezogen und gelangt über die Rollenbahn 3 in den Bereich der aus einer Kreismesserwelle 4 und einer Gegenmesserwalze 5 gebildeten Schneidvorrichtung und von dort zur Aufwickelrolle 6, die auf den angetriebenen Tragwalzen 7 ruht.
  • Wie weiter aus Fig. 1 hervorgeht, besteht die Rollenbahn 3 aus einer Mehrzahl von Einzel rollen 8 mit kleinen Durchmessern, die in den seitlichen Trägern 9 frei drehbar gelagert sind. Die so gebildete Rollenbahn3 weist an ihrem einen Ende eine Einführungsrolle 10 auf, deren Achse den feststehenden Drehpunkt 11 bildet, um den die Rollenbahn 3 schwenkbar angeordnet ist. Das andere Ende der Rollenbahn 3 trägt die Schneidvorrichtung 4, 5, deren als Druckwalze wirkende Gegenmesserwalze 5 auf dem Scheitelpunkt der Aufwickelrolle 6 aufliegt und die sich mit zunehmendem Wickeldurchmesser aufwärts bewegt und dadurch die Schwenkung der Rollenbahn 3 bewirkt.
  • Bei der Verarbeitung verhältnismäßig schmaler Materialbahnen ist es im allgemeinen ausreichend, eine einreihige Rollenbahn vorzusehen, deren Rollen 8 beispielsweise die mit Fig. 2 schematisch veranschaulichte Anordnung aufweisen. Um ein Durchbiegen der verhältnismäßig leichten Rollen bei größeren Arbeitsbreiten zu verhindern, ist es zweckmäßig, eine Rollenanordnung gemäß Fig. 3 oder 4 zu wählen. In diesem Fall sind entsprechend der Anzahl der Rollenreihen ein oder mehrere Zwischenträger vorgesehen, wobei zur Erzielung einer ganzflächigen Auflage der Materialbahn die einzelnen Rollen gestaffelt oder versetzt zueinander angeordnet sind.
  • Um die für einen einwandfreien Schneidvorgang sowie für eine störungsfreie Aufwicklung erforderliche Breitstreckwirkung auf die Materialbahn auszuüben, wird eine Rollenanordnung gemäß Fig. 5 vorgeschlagen, bei der die Achsen der nebeneinanderliegenden Rollen einen vorzugsweise stumpfen Winkel einschließen. Diese Breitstreckwirkung kann auch, wie mit Fig. 6 veranschaulicht, dadurch ermöglicht werden, daß die einzelnen Rollenreihen in zueinander geneigten Ebenen liegen, so daß sich eine in Querrichtung gewölbte Rollenbahn ergibt. In diesem Fall ist es, um Markierungen in der Materialbahn zu vermeiden, erforderlich, die einander zugekehrten und sich überdeckenden Rollenenden mit einer Andrehung zu versehen bzw. diese Rollen ballig auszuführen.
  • PATENTANSPROlCE: 1. Rollenschneid- und Wickelmaschine für laufende Materialbahnen aus Papier, Karton od. dgl. mit einer auf dem Scheitelpunkt der sich aufwickelnden Rolle ruhenden Schneidvorrichtung, die an dem freien Ende eines um eine feststehende Achse schwenkbaren Rahmens gelagert ist, dem die Bahn über eine um eine feststehende Achse drehbare Einführungswalze zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Rahmen zwischen der Einführungswalze (10) und der Schneidvorrichtung (4, 5) durchgehend als Rollenbahn (3) mit einer Vielzahl frei drehbarer und leichter Führungsrollen (8) ausgebildet ist, die die Materialbahn einseitig unterstützen.
  • 2. Rollenschneid- und Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenbahn (3) aus zwei oder mehreren nebeneinanderliegenden Rollenreihen zusammengesetzt ist.
  • 3. Rollenschneid- und Wickelmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausübung einer Breitstreckwirkung auf die Materialbahn (1) die Achsen der nebeneinanderliegenden Rollen (8) in einem stumpfen Winkel zueinander angeordnet sind.
  • 4. Rollenschneid- und Wickelmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausübung einer Breitstreckwirkung auf die Materialbahn (1) die einzelnen Rollenreihen in zueinander geneigten Ebenen liegen, so daß sich eine in Querrichtung gewölbte Rollenbahn (3) ergibt.

Claims (1)

  1. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 95 387, 247 286, 725 ()28; französische Patentuchrift Nr. 1 1035 667.
DEI11603A 1956-04-26 1956-04-26 Rollenschneid- und Wickelmaschine fuer laufende Materialbahnen aus Papier, Karton od. dgl. Pending DE1083115B (de)

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DEI11603A DE1083115B (de) 1956-04-26 1956-04-26 Rollenschneid- und Wickelmaschine fuer laufende Materialbahnen aus Papier, Karton od. dgl.

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DEI11603A DE1083115B (de) 1956-04-26 1956-04-26 Rollenschneid- und Wickelmaschine fuer laufende Materialbahnen aus Papier, Karton od. dgl.

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DE1083115B true DE1083115B (de) 1960-06-09

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FR1035667A (fr) * 1951-02-06 1953-08-27 Bobineuse perfectionnée pour papier et substances similaires en bandes

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