DE107798C - - Google Patents
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- DE107798C DE107798C DENDAT107798D DE107798DA DE107798C DE 107798 C DE107798 C DE 107798C DE NDAT107798 D DENDAT107798 D DE NDAT107798D DE 107798D A DE107798D A DE 107798DA DE 107798 C DE107798 C DE 107798C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/02—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
- G07F11/04—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
- G07F11/16—Delivery means
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- De-Stacking Of Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1899 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Ausgabevorrichtung für Selbstverkäufer mit mehreren
Waarenstapeln.
Ein Sockel (Fig. 4), welcher sich über den Boden erhebt und rechtwinklige Form aufweist,
enthält die abzugebenden Waaren, welche in verticalen Rohren A untergebracht sind und
in denselben sich frei aufwärts bewegen können. Letzteres geschieht mit Hülfe von Federn oder
dergl. derart, dafs das oberste Waarenstück stets in der gleichen Höhenlage bleibt. Die Rohre/i
sind an ihren oberen Enden zum Theil geschlossen (B), und zwar zu dem Zwecke, ein
Austreten der in den Rohren enthaltenen Waaren unter dem Einflüsse des Druckes von
unten nach oben zu verhindern. Es besitzen jedoch diese Rohre A in ihren oberen Theilen
seitliche Austrittsöffnungen, welche grofs genug sind, um dem obersten Gegenstande den Austritt
aus den Rohren A "zu ermöglichen. Aufserdem sind die oberen Deckel der Rohre A
so ausgeschnitten, dafs Kanäle C gebildet sind, welche einem Arm D den Eintritt gestatten,
so dafs auf diese Weise ein Päckchen aus den Rohren A nach der Austrittöffnung zu vorgeschoben
werden kann. Dieses Päckchen fällt dann nieder und gelangt zu der Austrittsöff
welche sich
Apparates oder
Sockel wird
Sockel wird
an der Vorderseite des im Sockel befindet. Dieser eine beliebige Anzahl dieser
Rohre A aufnehmen können, und zwar entsprechend den verschiedenen Waaren, d. h.
nur so viel, als man in passender Weise in einer Reihe mit den gehörigen Zwischenräumen
unterbringen kann.
Die eigentliche, das Wesen der vorliegenden Erfindung bildende Ausgabevorrichtung besitzt
nun folgende Einrichtung:
Eine Achse F ist durch die Vorderwand des Apparates hindurchgeleitet und mit einer
Handkurbel G (Fig. 4) ausgestattet, welche einen Viertelkreis beschreiben kann. Man kann
gegebenen Falls auch dieser Kurbel G eine gröfsere Drehbewegung gestatten. Auf der
Achse F sitzt eine feste Scheibe H, welche eine Nase I an ihrer inneren Seite, und zwar
nahe ihrem Umfange besitzt. Auf derselben Achse befindet sich eine Scheibe J, welche
auf einer Hülse K befestigt ist, die sich frei auf der Achse F drehen kann.
Wenn der vorliegende Apparat durch ein Zehnpfennigstück betrieben werden soll, so
wird die lose Scheibe J durch die Hülse selbst in einem kleinen Abstande, etwa 8 mm, von
der festen Scheibe gehalten. Sie ist mit vier oder einer anderen geeigneten Anzahl von
Stiften L ausgestattet, welche auf derjenigen Seite aus der Scheibe heraustreten, die der
festen Scheibe H zugewendet ist. Diese Stifte liegen der Peripherie der Scheibe näher als
der Stift / an der festen Scheibe H, so dafs,' wenn man die Kurbel G dreht und dadurch
eine Drehung der Achse F und der festen Scheibe H herbeiführt, der Stift der festen
Scheibe an den Stiften der losen Scheibe / vorbeigeht, ohne eine Drehung der losen
Scheibe zu veranlassen. Sobald man jedoch ein Geldstück in den Apparat einführt, wird
dieses Geldstück durch Führungen zwischen die zwei Scheiben J und H geleitet und fällt
dort zwischen den Stift / der festen Scheibe und einen der Stifte L der losen Scheibe ein.
Wenn man darauf die Kurbel der festen Scheibe in Drehung versetzt, so wird diese
Bewegung in bekannter Weise durch das zwischengeschaltete Geldstück auf die lose
Scheibe übertragen, weiche darauf der Drehung der festen Scheibe und der Kurbel zu folgen
gezwungen ist. Sobald man jedoch die Handkurbel G freigiebt, wird die feste Scheibe in
ihre ursprüngliche Stellung durch eine Feder zurückgeführt, welche aufserhalb der Achse F
in passender Weise befestigt ist, während die lose Scheibe unbeweglich in der Stellung verbleibt,
in welche sie durch die Drehung der Kurbel gebracht worden war, beispielsweise in
der Lage, welche einer Vierteldrehung der Kurbel entspricht.
Die lose Scheibe / oder die Hülse K steht mit einem Kegelrad M in Verbindung, welches
in ein zweites Kegelrad N eingreift; das letztere sitzt auf einer Vierkantwelle O fest, welche von
einem Ende des Selbstverkäufers bis zum anderen reicht. Wenn man nun nach Einführen eines
Geldstückes in den Apparat eine theilweise Drehung der losen Scheibe J veranlafst, so
wird diese theilweise Drehung auf die waagrechte Achse O übertragen. Auf letzterer befindet
sich eine verschiebbare Hülse P, welche vier oder eine andere geeignete Anzahl von
radialen Armen D trägt. Diese Hülse P ist mit einer Nuth versehen.
In der Wand des Apparatgehäuses, welche über der waagrechten Achse O sich befindet,
ist ein Schlitz Pv angeordnet, in welchem sich ein Arm S bewegt, der aus dem Gehäuse
heraustritt. Er endigt in einen Knopf T, während er an seinem inneren Ende eine Gabel U
aufweist, die in die Nuth der Hülse P eingreift. Die Verbindung zwischen dem Arm S und der
Hülse P kann durch einen Theil V hergestellt sein, und an dem Schlitz R sind Zeichen derart
angebracht, dafs, wenn man den Knopf T auf eines dieser Zeichen einstellt, man daraus einen
sicheren Anhalt für die Stellung der Hülse P und mit ihr der Arme D im Innern des Apparates
erhält. Nachdem man auf diese Weise die Arme D bezw. die Hülse P für dasjenige
Rohr A eingestellt hat, welches die dem Apparat zu entnehmenden Waaren enthält, wird man
in der vorbeschriebenen Weise eine Vierteldrehung der Scheibe J und mit ihr der Hülse P
einleiten. Dann tritt der eine Arm D durch den oberen Theil des Rohres A hindurch und
stöfst den obersten Gegenstand zu der Vorderöffhung heraus. Der Gegenstand fällt alsdann
nieder und wird der Entnahmeöffnung zugeführt. . .
Man kann in dem Gehäuse entweder eine einzige Entnahmeöffnung Έ (Fig. 4) oder deren
mehrere anordnen; im ersteren Falle hat die Entnahmeöffnung die Waaren aus sämmtlichen
Rohren A abzugeben.
Man kann entweder, wie in Fig. 1 dargestellt, die Antriebsvorrichtung in die Mitte des Apparates
legen oder dieselbe auch an dem einen Ende des Selbstverkäufers anordnen. Ist ersteres
der Fall, so kann man die ganzen Rohre in zwei Reihen zu den beiden Seilen der Antriebsvorrichtung
anordnen, und dementsprechend werden dann auch zwei Hülsen P mit den radialen Armen D vorhanden sein;
es dürfte sich dann empfehlen, beide Hülsen P durch einen Rahmen V mit einander zu vereinigen.
Befindet sich dann die eine Hülse P dicht neben dem Rade N, so liegt die zweite
Hülse P am anderen Ende des Apparates, und in diesem Falle wird der Schlitz R nur die
halbe Länge der Apparatlänge erhalten. Es empfiehlt sich bei dieser Anordnung auch, die
Hülsen P in einer derartigen Entfernung von einander anzubringen, dafs immer nur, die
Entnahme von Waaren aus einem der Rohre A erfolgt. Eine Feder kann zu dem Zwecke
angeordnet werden, um immer eine Bewegung des Rahmens V und der mit ihm zusammenhängenden
Theile nach einer Richtung hin zu veranlassen. Zum Feststellen des Schiebers T
kann eine Sperrklinke verwendet werden, welche von einer Feder beeinfiufst ist und je
nach der Stellung des Schiebers T in einen der Einschnitte X einfällt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Ausgabevorrichtung beiSelbstverkäufernmit mehreren die Waaren aufnehmenden Rohren (A), gekennzeichnet durch eine verschiebbare und von aufsen einstellbare, die Entnahmearme (D) tragende Hülse (P), die lose auf einer Achse (O) sitzt, welch' letztere bei jedesmaliger Benutzung des Selbstverkäufers eine Drehung erfährt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE107798C true DE107798C (de) |
Family
ID=377828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT107798D Active DE107798C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE107798C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007108242A1 (ja) | 2006-03-15 | 2007-09-27 | Adeka Corporation | プリプレグ用エポキシ樹脂硬化性組成物 |
-
0
- DE DENDAT107798D patent/DE107798C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007108242A1 (ja) | 2006-03-15 | 2007-09-27 | Adeka Corporation | プリプレグ用エポキシ樹脂硬化性組成物 |
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