DE107485C - - Google Patents

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DE107485C
DE107485C DENDAT107485D DE107485DA DE107485C DE 107485 C DE107485 C DE 107485C DE NDAT107485 D DENDAT107485 D DE NDAT107485D DE 107485D A DE107485D A DE 107485DA DE 107485 C DE107485 C DE 107485C
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tongue
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D5/00Multiple-step processes for making three-dimensional articles ; Making three-dimensional articles
    • B31D5/0086Making hollow objects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2105/00Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
    • B31B2105/002Making boxes characterised by the shape of the blanks from which they are formed
    • B31B2105/0022Making boxes from tubular webs or blanks, e.g. with separate bottoms, including tube or bottom forming operations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das vorliegende Verfahren hat den Zweck, in einander gesteckte Hohlkörper aus Papier, Karton, Pappe in einer in vielen Fällen anwendbaren und durchaus zweckentsprechenden Weise zu verbinden, und zwar ohne Anwendung von Klebmitteln und unter Vermeidung metallener Klammern, Niete und dergl., überhaupt unter Vermeidung irgend welcher besonderer Befestigungsmittel.
Das Verfahren besteht darin, dafs man aus den doppelt liegenden Wandungen der Hohlkörper an einer oder mehreren Stellen zwei einander deckende Zungen derart herausschneidet, dafs beide nur mit einer Kante — der Basis — mit dem Werkstück in Verbindung bleiben, und dafs man dann die Zungen derart durchdrückt, dafs eine derselben sich in den von der zweiten Zunge hinterlassenen Ausschnitt einlegt, wo sie durch die Reibung festgehalten wird. Das Verfahren hat eine gewisse Aehnlichkeit einmal mit dem Verbinden zweier in einander gesteckter Körper durch Einkernen (wie es z. B. zur Befestigung der blechernen Hülsen auf hölzernen Federhaltern gebräuchlich ist und auch in der Patentschrift Nr. 93565 eine Rolle spielt), zum Anderen mit der Verbindung von Blechsachen durch eine aus dem einen Theil herausgestanzte, durch einen Schlitz im anderen Theil hindurchgesteckte und dann umgebogene Zunge. Beide Verfahren sind aber nur anwendbar, wenn mindestens der das positive Verbindungsglied (Kernerkegel bezw. Zunge) hergebende Körper aus Metall (Blech) besteht. Einkernungen in Papier, Karton und Pappe sind unmöglich oder ergeben doch keine brauchbare Verbindung; die umgebogene Papierzunge würde sich wieder aufrichten oder aber abbrechen; zudem ist die Verbindung durch Schlitze und umgebogene Zungen zu umständlich.
Das Verfahren setzt voraus, dafs die zu verbindenden Hohlkörper der Weite nach in einander passen und derart in einander gesteckt werden, dafs ihre Wandungen wenigstens theilweise auf einander liegen. So ist z. B. nach Fig. ι in dem Röhrchen α die Kapsel b mit nach innen gerichtetem Boden zu befestigen. Röhrchen α mag den Rumpf einer cylindrischen Schachtel darstellen, welcher Theil b als Boden und zugleich als Versteifung dient. Das Verfahren wäre aber auch anwendbar, wenn 'die Kapsel b ihren Boden nach aufsen richtete oder wenn die Kapsel weiter als das Röhrchen α und von aufsen aufgesteckt wäre. Auch zwei in einander gesteckte Röhren (ohne Böden) entsprechen der gemachten Voraussetzung. Es würde zu weit führen, hier alle Möglichkeiten der Anwendung des Verfahrens aufzuzählen, welche die Kartonnagehindustrie und verwandte Gewerbe darbieten.
Nur eines besonderen Falles ist hier noch zu gedenken. Es sollen Gigaretten in den Handel gebracht werden, in deren durch einen Kork- oder Goldpapierstreifen c verstärkte Papierhülse α1 (Fig. 2) eine aus Karton geprefste Kapsel b1 mit durchlöchertem Boden eingesetzt ist, um den Tabak d vom Mund fernzuhalten und das Nikotin aufzufangen. In der fertigen,
aber noch nicht mit Tabak gefüllten Hülse soll die Kapsel bl nach dem vorliegenden Verfahren und mit der weiter unten zu beschreibenden Vorrichtung befestigt werden.
Das Herausschneiden und Durchdrücken der Zungen kann von innen oder aufsen geschehen. Nach Fig. ι sind z. B. die Zungen \ \x von innen her herausgeschnitten und durchgedrückt. Dies Durchdrücken hat die Wirkung, dafs die Zunge'if der inneren Wandung b die Zunge ^1 der äufseren Wandung α nach aufsen drängt und sich selbst in den von ^1 !unterlassenen Ausschnitt einlegt. Es greift also die aus der Wandung des einen Hohlkörpers gebildete Zunge in den Ausschnitt der Wandung des zweiten Hohlkörpers ein, und es wird zunächst ohne Weiteres klar, dafs der Theil b im Theil a undrehbar gehalten wird. Da sich die Zungen \ aber mit ihrer Spitze auf den Rand der von den Zungen ^1 !unterlassenen Ausschnitte stützen, so mufs Theil b auch gegen Verschiebung nach unten gehalten werden. Minder grofs erscheint freilich der Halt gegenüber einer Verschiebung vom Theil b nach oben, aber es ist nicht zu übersehen, dafs die vergröfserte Reibung zwischen den Theilen α und b der Verbindung zu Gute kommt. Bei der Anwendung des Verfahrens auf Cigaretten nach Fig. 2 kommt eine Verschiebung der Kapsel bl nach oben überhaupt nicht in Frage. Im Uebrigen aber wird man, wo die Verbindung gegen Verschiebung in beiderlei Richtung sicher sein soll, einen Theil der Zungen die Spitze nach unten, den anderen Theil , die . Spitze nach oben richten lassen.
Zum gleichzeitigen Ausschneiden und Durchdrücken der Zungen dient eine Stanze, deren Unterstempel A (Fig. 3 und 4) ein Loch vom Umrifs der Zunge aufweist. Der Oberstempel B entspricht im Grundrifs ebenfalls diesem Umrifs (s. das eingezeichnete Profil von Stempel B in Fig. 3). Die Schneidkante s s ,von Stempel B liegt aber in verticäler Projection schräg, der tiefste Punkt entspricht der Zungenspitze. Wird Stempel B niedergetrieben, so werden demnach die Wandungen α b von der Zungenspitze her eingeschnitten und die entstandenen Zungen \ ^1 durchgedrückt (Fig. 3). Um so viel, als die Zungen zu weit durchgedrückt wurden, federn sie beim Emporgehen des Oberstempels zurück. Die Länge L des Loches im Unterstempel A kann grofser sein als die beabsichtigte Länge der Zungen, die sich dann nach der Tiefe des Eindringens vom Stempel B richtet.
Zur Massenherstellung von Cigarettenhülsen mit eingesetzter Kapsel b1 nach Fig. 2 empfiehlt sich die Anwendung der nachbeschriebenen Stanzvorrichtung mit zwischen zwei Unterstempeln hin- und hergehendem Oberstempel, welcher bei jedem Hin- und Hergang die Züngenverbindung an zwei einander gegenüberliegenden Stellen der (im Querschnitt elliptischen) Hülse hervorbringt. Durch zwei Verbindungen wird die Hülse b1 genügend festgehalten.
Fig. 5 stellt die Stanzvorrichtung im Aufrifs von vorn,
Fig. 6 dieselbe im Grundrifs,
Fig. 7 dieselbe im Aufrifs von hinten dar.
Fig. 8 zeigt die Haupttheile der Vorrichtung in gröfserem Mafsstabe und im Aufrifs gemäfs Fig· 5·
Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 8 und
Fig. 10 ein Schnitt nach Linie 10-10 der
Fig· 9·
Die beiden Unterstempel A1 und A2 sind stählerne Blöcke mit Löchern nach Art des in Fig. 4 ersichtlichen, deren Längsrichtung parallel zur Schnittebene der Fig. ι ο liegt. An diese Löcher schliefsen sich weitere, die Blöcke ganz durchsetzende Bohrungen 1 an, damit man etwaige (von abgerissenen Zungen herrührende) Verstopfungen beseitigen kann. Mit den länglichen Löchern in A1 und A2 wirkt der Oberstempel B1 zusammen, welcher gegenüber dem Stempel B in Fig. 3 doppelt, d. h. mit einem zweischneidigen Kopf versehen ist. Stempel B1 wird von einem Stift 2 getragen, welcher im Schlitten 3 festsitzt. Schlitten 3 trägt weiter oben den in der Curvennuth des Sectors 5 spielenden Stift 4, durch den er bei den Schwingungen des Sectors um 6 abwechselnd gehoben, gesenkt und in der Mittelstellung zeitweise festgehalten wird. Die Bewegung des Sectors erfolgt durch den Hebelarm 7 und weitere, nicht gezeichnete Getriebstheile, sei es von einem Trethebel, sei es, von einer Riemscheibe aus. In der Mittelstellung des Schlittens 3 mit dem Oberstempel B1 wird das Werkstück W eingeführt, wobei Anschläge dessen gehörige Lage bestimmen.. Zwei seitliche Anschläge 8 mit auswärts gebogenen Enden sind unbeweglich; gegen ihre Nasen 9 stützt sich der Rand des Werkstückes. Dagegen geben die von Stiften ι ο getragenen Anschläge 11 unter dem leichten Druck gegabelter Federn 12 nach oben bezw. unten nach, wenn der Oberstempel in der betreffenden Richtung auf die Innenwand des Werkstückes trifft.
Bei jedem Arbeitsgang schwingt Sector 5 einmal aus (nach rechts oder links). Ist seine Änfangsstellung die in Fig. 7 ersichtliche, so geht nach Erschöpfung der concentrischeh Anfangsstrecke des Curvenschlitzes der Schlitten 3 mit dem Oberstempel B1 zunächst nach oben (Fig. 10); das Werkstück W folgt ihm unter Nachgeben der oberen Anschläge 11, dann vollzieht sich das Ausschneiden und Durchdrücken der Zungen. Nachdem die mittlere, concentrische Schlitzstrecke den Oberstempel für einen Augenblick in der Mittelstellung ruhen liefs, wird er abwärts gedrückt und die Arbeit
auf der Unterseite des Werkstückes vollzogen, worauf der Sector in der Endstellung und der Stempel in der Mittelstellung stehen bleibt. Ein Arbeiter hat die Hülsen mit lose eingesetzter Kapsel bx auf den Oberstempel und zwischen die Anschläge zu schieben und nach vollzogener Bearbeitung wegzunehmen.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Verbinden in einander gesteckter Hohlkörper aus Papier, Karton oder Pappe, dadurch gekennzeichnet, dafs aus den zwei auf einander liegenden Wandungen der beiden Hohlkörper gleichzeitig zwei einander deckende Zungen (\ ^1J herausgeschnitten und derart durchgedrückt
, werden, dafs die eine Zunge die andere aus ihrer Lage verdrängt und sich in deren Ausschnitt einlegt.
2. Eine Stanze zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der Unterstempel (A) eine Oeffnung vom Umrifs der Zungen fo ζ1) enthält, während der. in seiner Querschnittsform der Matrizenöffnung entsprechende Oberstempel (B) an seiner schneidenden Kante (s s) derart abgeschrägt ist, dafs die Zungen (ζ ^1) mit der Spitze zuerst herausgeschnitten und beim Herausschneiden zugleich durchgedrückt werden.
Eine Ausführungsform der Stanze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit zwei einander gegenüberliegenden Schneiden versehener Oberstempel (B1) zwischen zwei einander fest gegenüberstehenden Unterstempeln (A1 und A2) hin- und herspielt und das zwischen die beiden Unterstempel durch feste Anschläge (8) und nachgiebige Anschläge (11) gehaltene Werkstück bei seinem Hin- und Hergang an zwei einander gegenüberliegenden Stellen je einmal bearbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT107485D Expired DE107485C (de)

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