DE445180C - Vorrichtung zum Zuschneiden und Formen von Zweispitznieten durch Abtrennen eines rhombischen Blechstuecks von einem schlichten Blechstreifen - Google Patents

Vorrichtung zum Zuschneiden und Formen von Zweispitznieten durch Abtrennen eines rhombischen Blechstuecks von einem schlichten Blechstreifen

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DE445180C
DE445180C DER64312D DER0064312D DE445180C DE 445180 C DE445180 C DE 445180C DE R64312 D DER64312 D DE R64312D DE R0064312 D DER0064312 D DE R0064312D DE 445180 C DE445180 C DE 445180C
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sheet metal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/02Nailing machines
    • B27F7/025Nailing machines for inserting joint-nails
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/19Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B27F7/21Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work with means for forming the staples in the machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zuschneiden und Formen von Zweispitznieten durch Abtrennen eines rhombischen Blechstücks von einem schlichten Blechstreifen. Es ist bekannt, Zweispitznieten in der Weise von einem Blechstreifen abzuschneiden, zu formen und anzuschlagen, daß der weiterhin der Formgebung und dem Anschlagen dienende Stempelsatz durch an einem Oberstempelglied und an einem Unterstempelglied angebrachte Schneiden von- dem schlicht glattrandigen Blechstreifen vermöge eines Schrägschnittes ein rhombisches Stück abtrennt. Eine bekannte Vorrichtung dieser Art hat gleich dem Erfindungsgegenstand einen zweigliedrigen Oberstempel, dessen Außenglied und Innenglied sich zeitweise gemeinsam, zeitweise gegeneinander bewegen, wobei aber nur das Außenglied als Obermesser wirkt und dem abgetrennten Blechstück nach dem Schnitt eine Seitwärts- und Abwärtsbewegung unter der Wirkung seiner Schwere zugemutet wird, um in die zur weiteren Bearbeitung geeignete Lage zu gelangen. Hierin liegt ein Umstand der Unsicherheit, das bei der erfindungsgemäßen Anordnung vermieden ist. Bei dieser wirken als Obermesser beide Glieder des Oberstempels im Verein miteinander derart, daß eine Kante des Innengliedes und eine in der gleichen Flucht liegende Kante des Außengliedes, welche von einer seitlichen Ausfräsung dieses Gliedes gebildet wird, zusammen den schräg über den Blechstreifen gehenden Schnitt ausführen, wobei ein der genannten Ausfräsung im äußeren Oberstempelglied entsprechender scharfkantiger Einsatz in einer die Stempelglieder umschließenden Hülse das Untermesser bildet. Vermöge dieser Anordnung kann sich der abzutrennende Teil mit Bezug auf seine Lage der Wagerechten nach von vornherein an dem Ort befinden, in welchem die auf den Schnitt folgende weitere Bearbeitung stattfinden soll, und ferner kann der Mittelteil des Blechstückes schon während der Ausübung des Schnittes zwischen dem inneren Oberstempelglied und einem ihm entsprechenden Unterstempelglied eingeklemmt werden, so daß das abgetrennte Blechsiück in keinem Augenblick sich selbst überlassen bleibt; noch weniger wird ihm eine Bewegung durch seine Schwere zugemutet, von deien ungewisser Ausführung der Ausfall der weiteren Bearbeitung abhängt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung: nach der Erfindung veranschaulicht.
  • Abb. i stellt eine zur Herstellung und zum Anschlagen der Nieten dienende Presssein der Gesamtansicht dar.
  • Abb. 2 zeigt ein Schachtelwerkstück mit den angeschlagenen Eckverbindungen, Abb. 3 den fertiggeformten Zweispitzniet im Schaubild.
  • Abb.4 und 5 stellen das Auflager für die Schachtelwerkstücke im Aufriß mit teilweisem Schnitt und im. Grundriß dar.
  • Die Abb. 6 bis 8 geben verschiedene Arbeitsstufen des Anschlagvorganges in der Vorderansicht des Auflagers wieder.
  • Abb. 9 zeigt noch einmal in größerem Maßstabe das allmähliche Umbiegen der Nietspitzen.
  • Abb. i o zeigt das als Werkstoff dienende Metallband mit Andeutung der nächsten. Schnittlinie, Abb. i r das abgeschnittene Werkstück, Abb. 12 und 13 den fertig geformten Zweispitzniet in Seitenansicht und Grundriß.
  • Die Abb. 14 und 15, 16 und 17, 19 und 20 sind paarweise zusammengehärige, Schnittdarstellungen des Oberstempelsystems in verschiedenen Arbeitsstufen, wobei die Schnittebene der Abb. 14, 16 und 19 parallel zur Längserstreckung des Auflagers, die Schnitt= ebene der Abb.15, 17, 20 winkelrecht zu dieser Ebene gedacht ist.
  • Abb. 18 dient -der näheren-Erläuterung des Abtrennens des Werkstückes vom Streifen.
  • I -. Abb. 21 entspricht wiederum den Abb. 14, 16, i g, und endlich stellen. die Abb. 22 und 23 ein Schnittpaar gleich dem vorerwähnten dar.
  • Der Zweispitzniet hat die aus Abb. 3,: I a, 13 ersichtliche bekannte Form - eines dach- oder .--winkelförmigen Körpers a, welcher sich nach Abb.-2 über die Eckfuge legt, mit zwei Spitzen b, welche durch die Zargen des Schachtelwerkstückes hindurchdringen und auf deren Innenseite gegen den Nietkörper hin -umgebogen und in die Pappe- des Werkstückes hineingetrieben werden. Wie das parallelogrammförmige Werkstück zur Bildung dieser Niete aus dem glattrandigen Metallband z durch schräges Abschneiden nach der Linie y-y entsteht, ist aus Abb. i o und 1 i zu entnehmen.
  • Bei der im übrigen zeichnerisch dargestellten Vorrichtung geschieht das Abtrennen und die Formgebung der Werkstücke durch ein Oberstempelsystem im Zusammenwirken mit einem Unterstempel, nach dessen Entfernung aus dem Arbeitsbereich durch selbsttätige Steuerungsmittel das Oberstempelpaar im nunmehrigen Zusammenwirken mit dem Auflager für die Werkstücke und mit einem gesteuerten Gegenstempel auch das Eintreiben oder Anschlagen bewirkt.
  • Das Oberstempelsystem besteht (vgl. hierzu Abb: 16 und 17) aus einem Innenstempel i sechskantigen Profils und einem hülsenförmigen Außenstempel 2. Der Innenstempel i ist an seiner Endfläche, nach innen vertieft, winklig oder dachförmiggestaltet, entsprechend erhaben ist die Gestaltung der Endfläche des Unterstempels 3. Der im ganzen zylindrische und mit seinem Endstück 4 die Stempel i und 3 an vier Seiten (mit Ausnahme der beiden Seiten, wo die Nietspitzen b liegen) mit Gleitpassung umfassende Außenstempel 2 ist auf gewisse. Höhe nach der Linie x-x (Abb. 18) abgefräst, welche der Schnittlinie y-y in Abb. io entspricht und mit der einen Sechseckseite des Innenstempelprofils zusammenfällt. Die dadurch entstandenen Kanten der Teile i und 4 bilden das Obermesser der Abschneidevorrichtung; als Untermesser ist in die Hülse 5 (Abb. 16) der kreisabschnittförmige Teil 6 eingesetzt. Zum besseren Verständnis der Gestaltung des Teiles 4 kann noch auf Abb. 15 verwiesen werden.
  • Das Metallband z schiebt sich über den Unterstempel 3 (Abb. 15). Nun gehen zunächst die beiden Oberstempel i und 2 gemeinsam nieder, und es erfolgt der Schnitt, zugleich aber auch die Einklemmung des Werkstückes zwischen Oberstempelsystem und Unterstempel und im unmittelbaren Anschluß an das Abschneiden die dachförmige Prägung (Abb-. 16 und r7)- Sobald aber der -Innenstempel i dem Unterstempel 3 bzw. dem daraufliegenden Werkstück fest aufsitzt, geht der Außenstempel 2 allein weiter und vollzieht zwischen sich und dem Unterstempe13 das -zwischen der Nietspitzen (Abb. i9 und 2o). Damit ist die Formgebung des Zweispitznietes vollendet, und es kann im weiteren Verlaufe des -Arbeitsganges das Eintreiben in das Werkstück erfolgen-Zu diesem Zweck muß aber zunächst der Unterstempe13 aus dem Arbeitsbereich entfernt werden. Hierzu geht er zunächst mit dem Oberstempelsystem nieder (Abb. 21), um alsdann durch die seitliche Ausnehmung 7 der ihn bisher führenden Hülse 5 tierausgeschwenkt zu werden (Abb. 22). Sobald aber der Unterstempel 3 aus dem Bereich der Hülse 5 heraustritt, geht die Hülse und mit ihr das Oberstempelsystem nieder, bis sich das Ende der Hülse dem auf das Auflager 8 gelegten Schachtelwerkstück w aufsetzt (Abb. 23). Der nunmehr allein noch weiter abwärts gehende Innenstempel i vollzieht sodann das Eintreiben des Zweispitznietes im Zusammenwirken mit einem beweglichen Gegenstempel g.
  • Hierbei handelt es sich darum, die Nietspitzen b bei Auftreffen auf die schrägliegenden Pappflächen vor dem seitlichen Ausweichen zu bewahren und sie nach dem Hindurchtreten durch die Pappstärke in der richtigen Weise einwärts zu biegen und in die Pappe hineinzutreiben.
  • Das seitliche Ausweichen der auftreffenden Spitzen verhindert die Hülse 5, vermöge ihres nach innen gerichteten, dachförmig gestalteten Endes in der aus Abb. 23 ohne weiteres verständlichen Weise. Zur Erläuterung der weiteren Vorgänge beim Eintreiben mögen die Abb. 6 bis 9 dienen. Wie aus ihnen, insbesondere aus der Abb.9 größeren Maßstabes hervorgeht, hat das satteldachförmige Auflager 8 einen Schlitz, dessen Längsränder (wie bei 8' ersichtlich) hohlkehlenförmig ge-Srochen sind. Durch diese Hohlkehlen werden unter dem Druck des Stempels i die Nietspitzen b einwärts gedrängt und rundgebogen, wie es die Querschnittsdarstellung des Nietes in Abb. 9 zeigt. Nunmehr beginnt aber auch der von unten in den Schlitz eindringende Gegenstempel 9 zu wirken; und während sich Stempel i auf das Werkstück vollends aufsetzt, drückt Gegenstempel 9 die Nietspitzen gemäß der punktierten Darstellung in Abb. 9 aufwärts gegen die Pappe, bis sie sich schließlich widerhakenartig in die Pappe eindrücken.
  • Es bleibt noch die Bewegungsvorrichtung zu beschreiben. Alle Bewegungen gehen von dem Trethebel i o (Abb. i) aus, welcher durch die Schubstange i i den Winkelhebel 12 undeine weitere Schubstange 13, einen hin und her schwingenden Kurvenkörper i q. bewegt, der durch Leitkurven die Bewegungen der verschiedenen Stempel, übrigens auch durch Leitkurven 15 im Verein mit nicht näher dargestellten Mitteln den schrittweisen Vorschub des Metallbandes hervorbringt.
  • In den Kurvenschlitz 16 greift der mit einer Gleitrolle bewehrte Zapfen 17 ein, durch welchen der äußere Oberstempel 2 auf und nieder bewegt wird. In entsprechender Weise wirkt die Leitkurve 18 mittels des Zapfens ig auf den Innenstempel i ein (vgl. auch Abb. 2 1). Ein weiterer Kurvenschlitz 2o dient im Zusammenwirken mit den rollenbesetzten Zapfen 2 i des Gleitstückes 22 (vgl. z. B. Abb. z i ) zur Auf- und Niederbewegung des Unterstempels 3. Da dieser, wie wir gesehen haben, nicht bloß auf und nieder gehen, sondern auch aus dem Arbeitsbereich des Oberstempelsystems herausgeschwenkt werden muß, so ist er durch den Tragarm 23 und den Bolzen 2¢ mit dem Gleitstück 22 gelenkig verbunden. Eine auf dem Rücken des ,Tragarmes 23 relativ schleifende Doppelfeder 25 drückt ihn einwärts. Die zusammengesetzte Bewegung des Unterstempels vollzieht sich in der Weise, daß er zunächst durch das Gleitstück 22 aus der Stellung nach Abb. 16 in diejenige nach Abb. 21 niedergeführt wird. Wenn dann der Oberstempel i niedergeht, so wirkt ein mit ihm fest verbundener Finger 26 auf die Schrägfläche 27 ein (Abb. z2).
  • Die noch verbleibende Leitkurve 28 dient zur Steuerung der Auf- und Niederbewegung des Kopfes 29 mit der Hülse 5, zwecks Freimachens des Auflagers zum Auflegen des Schachtelwerkstückes und des Aufsetzens der Hülse 5 auf das Werkstück.
  • Die Bewegung des Gegenstempels 9 erfolgt in der aus Abb. q. und 5 ersichtlichen Weise mittels des Winkelhebels 3o, der Stange 3 i und des Schiebers 32, auf welche der emporgerichtete Arm des Winkelhebels i2 drückt; eine Feder 33 zieht das eben beschriebene System unter Senkung des Gegenstempels zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Zuschneiden und Formen von Zweispitznieten durch Abtrennen eines rhombischen Blechstücks von einem schlichten Blechstreifen durch einen Schrägschnitt und Niederziehen der Spitzen mittels eines zweigliedrigen Oberstempels und eines Unterstempels, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kante des Oberstempelinnengliedes (i) im Verein mit einer in der gleichen Flucht liegenden, durch seitliche Ausfräsung des Oberstempelaußengliedes (¢) gebildeten Kante dieses Gliedes das Obermesser, ein der Ausfräsung des Oberstempelaußengliedes (¢) entsprechender Ehesatz (6) in einer die Stempelglieder umschließenden Hülse (5) das Untermesser bildet, und daß das zum Niet zu verarbeitende Blechstück zugleich mit dem Abtrennen zwischen Oberstempelglied (i) und Unterstempel (3) eingeklemmt wird, um in der Folge geformt zu werden.
DER64312D 1925-05-13 1925-05-13 Vorrichtung zum Zuschneiden und Formen von Zweispitznieten durch Abtrennen eines rhombischen Blechstuecks von einem schlichten Blechstreifen Expired DE445180C (de)

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