DE500712C - Maschine mit senkrechter Stempelfuehrung zur Herstellung von Polsternaegeln und aehnlichen Werkstuecken - Google Patents

Maschine mit senkrechter Stempelfuehrung zur Herstellung von Polsternaegeln und aehnlichen Werkstuecken

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DE500712C
DE500712C DET34831D DET0034831D DE500712C DE 500712 C DE500712 C DE 500712C DE T34831 D DET34831 D DE T34831D DE T0034831 D DET0034831 D DE T0034831D DE 500712 C DE500712 C DE 500712C
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DE
Germany
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wire
lower die
pliers
die
pliers body
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DET34831D
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Tappe & Cosack
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Tappe & Cosack
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/005Nails or pins for special purposes, e.g. curtain pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G5/00Making pins or nails with attached caps or with coated heads
    • B21G5/02Making pins or nails with attached caps or with coated heads of drawing-pins or pins of drawing-pin type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Maschine mit senkrechter Stempelführung zur Herstellung von Polsternägeln und ähnlichen Werkstücken Die Erfindung bezweckt, bei einerMaschine mit senkrechter Stempelführung aus laufend zugeführtem Draht und aus einem Stapel entnommenenflachen ScheibenPolsbernägelund ähnlicheWerkstücke mitgewölbter oderflacher und mit Vertiefung versehener Kopfplatte an drei Arbeitsstellen herzustellen. Die Erfindung besteht in zwei hintereinander angeordneten, in einem um eine waagerechte Achse schwingbaren hin und her gehenden Zangenkörper gelagerte Zangenpaare, von denen das eine ein einem Stapel entnommenes Plättchen über ein ortsfestes Prägegesenk, das andere ein dem Prägegesenk entnommenes Plättchen über ein zu dem Zangenkörper eine gegenläufige Bewegung ausführendes, zugleich als Drahtführung dienendes Untergesenk bringt, worauf die zugehörigen niedergehenden Stempel den Zangenkörper nach abwärts drücken, so daß die Zangenpaare sich öffnen und das Plättchen auf dem ortsfesten Gesenk mit Vertiefung versehen, das andere dagegen mit dem Draht vereinigt wird, sodann nach dem Hochgehen der beiden Stempel und während einer Auswärtsbewegung des Untergesenks und der gegenläufigen Bewegung des Zangenkörpers der Draht vorgeführt und an einer dritten Arbeitsstelle das fertige Werkstück vom laufenden Draht entfernt wird, dessen Ende mit einem Stauchköpfchen versehen wird, wonach die Rückkehr des Untergesenks und Zangenkörpers in die innere Lage und ein neuer Arbeitsgang erfolgt. Die Drahtführung im Untergesenk geschieht nach der Erfindung in der Weise, daß in dem Untergesenk ein unter Federzug .stehendes Drahtklemanschloß angeordnet ist, unterhalb dassen sich die Drahtförderwalzen befinden, von denen die eine ortsfest auf einer unter Federzug stehenden Achse befestigt ist, während die andere horizontal verschiebbar an einem Gleitstück angeordnet ist, derart, daß der Draht, bei Auswärtsbewegung des Untergesenks durch die Förderwalzen auf entsprechende Höhe gebracht, das fertige Werkstück vorn laufenden Draht entfernt und durch den Stauchstempel mit dem Köpfchen versehen wird. Die Achse der festen Förderwalze ist bei dieser Anordnung mit einem Nocken versehen, gegen den ein aus dem Untergesenk vorstehender Bolzen anliegt, der bei Auswärtsbewegung des Untergesenks :gegen einen am Maschinengestell befestigten Anschlag stößt, während gleichzeitig eine unter Federzug stehende Druckrolle gegen das Gleitstück der verschiebbaren Förderwalze sich anlegt und somit der Draht beim übergang des Untergesenks in die äußere Endstellung vorgeschoben wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch die Einrichtung nach Linie A-B der Abb. 2, Abb. 2 einen Grundriß der Einrichtung, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i, Abb. q. eine Vorderansicht.
  • In dem Maschinengestell ist an einem Schieber der Zangenkörper i befestigt, der um die waagerechte Achse 2 begrenzt schwingen kann ull.d unter Federzug steht, der sein Vorderende anzuheben sucht. In diesem Zangenkörper .sind die Zangenpaare 3 und q. uni die Gelenke 5 bzw. 6 schwingbar, von denen q. tiefer als Idas Zangenpaar 3 liegt. Die Zangenbacken werden mit Hilfe der Federn 7 bzw. 8 in die Schließlage gedrückt. Geöffnet werden diese Zangen beim Niedergang der Stempel. Der Zangenkörper wird entgegen einer angehobenen Stellung durch die Stempel nach unten .gedrückt, so daß die Gesenke zwischen (die Zangenbacken treten und hierdurch dieselben spreizen. Außerdem ist in dem Zangenkörper i ein Kanal angeordnet, in dem sich die Einstoßschieneg führt, und in den bei vorgeschobenem Zangenkörper, -in welcher Stellung die Zange 3 über dem Prägegesenk 13 liegt, ein Plättchen einfällt. Dieser Kanal findet seine Fortsetzung io in Nuten der SCheill#-,el der Zange 3, so daß bei Rückwärts!bewegung des Zangenkörpers in Richtung des Pfeiles ii (nach rechts) das in den Kanal eingefallene Kopfplättchen 12 mit Hilfe der Einstoßschiene g in die Zange 3 eingeschoben wird. Unterhalb der Zange 3 ist am Maschinengestell ortsfest das Prägegesenk 13 zur Herstellung einer Vertiefung in dem Plättchen befestigt.
  • Der Gesenkträger i9 für das Untergesenk 15 führt nun die gegenläufige Bewegung zum Zangenkörper i in Richtung des Pfeiles z r und des Pfeiles 14 aus. Am Ende der Bewegung des Gesenkträgers i9 in Richtung des Pfeiles i i befindet sich das Gesenl_c 15 unter der Zange q.. Durch dieses Untergesenk 15 hindurch wird absatzweise der Draht vorgeschoben, welcher durch ein Schloß 16 festgeklemmt wird. In diesem Schloß befindet sich eine unter Federwirkung stehende scharfe Klinke, deren Schneide gegen den Draht gezogen wird und so ,den Rückgang des Drahtes innerhalb des Schlosses verhindert. Unter dieses Schloß 16 greift der doppelarmige Hebel 17, an dessen äußeren Ende z8 eine Zugfeder eingreift, so daß das Schloß 16 nach unten nachgeben kann, wenn der Stempel bei seinem Niedergang das über das Untergesenk 15 vorstehende Drahtende zurückdrückt. In dem Gesenkträger i9 sind ferner Drahtförderwalzen 2o und 21 angeordnet. Die Förderwalze 2o ist auf d-er Achse 22 befestigt. An dem einen Ende dieser Achse 22 ist ein. Arm 7,3 (Abb. 3, q.) befestigt, an dem sich vorn eine Zugfeder 2¢ befindet. Auf der Welle 22 ist ferner ein Nocken 25 angeordnet, zeit dem ein verschiebbarer Balzen 26 zusammenwirkt. Dieser Bolzen 26 schlägt bei Verschiebung des Gesenkträgers i9 in Richtung des Pfeiles 14 gegen einen einstellbaren Anschlagbolzen 27. der am Maschinengestell befestigt ist, so daß hierbei der Bolzen 26 in das Gesenk i9 hineingedrückt wird, d er durch Anschlag gegen den Nocken 25 die Förderwalze um ein gewisses Maß 2o :dreht. Die andere Förderwalze 21 ist an einem Gleitstück 28 befestigt. Gegen.deses Gleitstück 28 legt sich bei der erwähnten Verschiebung des Gesenkträgers eine Druckrolle 2,9 an. Diese Druckrolle 29 ist durch Kurbelarm 33 fest mit der Welle 30 verbunden, an der ein Hebel 31 sitzt, an dessen äußerstem Ende 32 eine nicht dargestellte Zugfeder angreift; so daß die Druckrolle 2g bei der Bewegung des Gesenkträgers ig nach links in Abb. 2 gegen das Gleitstück 28 drückt und somit den Draht 32 zwischen den beiden Drahtför derwalzen 2o und 21 festklemmt. Natürlich lassen sich mit dieser Vorrichtung auch Reißnägel, Nietnägel, Möbelnägel u. dgl. herstellen.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: .Bei der linken in Abb. i dargestellten Endstellung des Zangenkörpers i liegt das unterste der in .bekannter Weise stapelförmig in einem Rohr überein, änderliegendien glatten Plättchen in dem im Zangenkörper befindlichen Kanal. Der Zangenkörper macht nunmehr die Bewegung nach rechts in Richtung des Pfeiles ii. Hierdurch wird das unterste der Plättchen in die Zange 3 mit Hilfe der im Kanal geführten Einstoßschiene g eingeführt. Die Zange 3 greift das Plättchen auf, und der Zangenkörper i kehrt nunmehr um, d. h. er macht die Bewegung nach links in Richtung des Pfeiles 14.. Das von der Zange 3 aufgegriffene Plättchen kommt am Ende dieser Bewegung über dem Prägegesenk 13 zu liegen.
  • Gleichzeitig mit dem Hinundhergang der Zange 3 hat aber auch die Zange ¢ dieselbe Bewegung ausgeführt und hat das im vorhergehenden Arbeitsgang vorgeprägte Plättchen am Gesenk 13 ergriffen und zum Untergesenk 15 gebracht.
  • In der Zeit, wo der Zangenkörper i die Bewegung nach rechts in Richtung des Pfeile ii ausführte, hat der Gesenkträger 1g sich nach links in Richtung des Pfeiles 14 bewegt und -durch Anschlag des Bolzens 26 an. 27 den Drahtvorschub bewirkt. Der Gesenkträger ist daraufhin nach rechts in Richtung des Pfeiles i i zurückgekehrt, so daß nunmehr das überstehendeDrahtendeund das in der Zange-. sich befindende vorgeprägte Plättchen übereinanderliegen.
  • Hierauf erfolgt der Niedergang des Preß-und gleichzeitig des Prägestempels. Der Preßstempel verbindet das in der Zange d. befindliche Plättcb.en mit dem Drahtende. Durch den Niedergang der Stempel und des Zangenkörpers i wird die Zange q. geöffnet, so daß das Plättchen frei wird. Das Drahtende wird entgegen der Wirkung des am Schloß 16 angreifenden Hebels 17 nach .unten gedrückt. Der Prägestempel stellt mit dem Prägegesenk 13 die Vertiefung in einem Plättchen her. Durch den \ ieder.gan.g des Zangenkörpers i wird auch die Zange 3 geöffnet und gibt das vorgeprägte Plättchen frei, das auf dem Prägegesenk 13 gehalten wird, bis es nach Rückgang des Zangenkörpers und Hochgehen der Stempel bei gleichzeitigen Heben des Zangenkörpers von der Zange q, erfaßt wird und beim Vorgehen des Zangenkörpers in Richtung des Pfeiles r4. vorgetragen wird.
  • Beim Hochgehen der Stempel bewegt sich der Gesenkträger i9 in Richtung des Pfeile 1q.. In der Endstellung treten dann, nachdem der Vorschub des Drahtes erfolgt .ist, an sich bekannte Messerwerkzeuge in Tätigkeit, die das mit dem Plättchen versehene Drahtende abschneiden. Der so entstandene fertige Nagel wird mit Hilfe eines bekannten Schnellers weggeschleudert. Unterhalb der Messer sind in ebenfalls bekannter Weise Klemmwerkzeuge a angeordnet, die den Draht bei Niedergang des Stauchstempels b, der das Köpfchen auf das Drahtende staucht, festhalten und nach Hochgehen dieses Stempels sofort wieder ausweichen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine mit senkrechter Stempelführung zur Herstellung von Polsternägeln und ähnlichen Werkstücken, deren mit Vertiefung versehene Plättchen auf einem mit angestauchtem Kopf versehenen Draht befestigt sind, gekennzeichnet durch zwei hintereinander angeordnete, in einem um eine waagerechte Achse (2) schwingbaren hin und her gehenden Zangenkörper (i). gelagerte Zangenpaare (3, q.), von denen .das eine ein einem Stempel entnommenes Plättchen über ein ortsfestes Prägegesenk (13), das .andere (q.) ein dem Prägegesenk entnommenes Plättchen über ein zu dem Zangenkörper eine gegenläufige Bewegung ausführendes, zugleich als Drahtführung dienendes Untergesenk (15) bringt, worauf die zugehörigen niedergehenden Stempel den Zangenkörper (i) nach abwärts drücken, so daß die Zangenpaare sich öffnen und das Plättchen auf dem ortsfesten Gesenk (13) mit Vertiefung versehen, das andere dagegen mit dem Draht vereinigt wird, sodann nach dem Hochgehen der beiden Stempel und währernd einer Auswärtsbewegung des Untergesenks (15) und der gegenläufigen Bewegung des Zangenkörpers (i) der Draht vorgeführt und an einer dritten Arbeitsstelle das fertige Werkstück vom laufenden Draht entfernt wird, dessen En -de mit einem Stauchköpfchen versehen wird, wonach die Rückkehr des Untergesenks (15) und Zangenkörpers (i) in die innere Lage und ein neuer Arbeitsgang erfolgt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Untergesenk (15) ein unter Federzug stehendes Drahtklemmschloß (16) angeordnet ist, unterhalb dessen sich -die Drahtförderwalzen (2o, 21) befinden, von denen die eine (2o) ortsfest auf einer unter Federzug stehenden Achse (22) befestigt ist, während die andere (21) horizontal verschiebbar an einem Gleitstück (28) angeordnet ist, derart, daß der Draht, bei Auswärtsbewegung des Un.fergesenks (15) durch die Förderwalzen (2o, 2i) auf entsprechende Höhe gebracht, das fertige Werkstück vom laufenden Draht entfernt und das Ende des Drahtes, der durch eine Klinke des Klemmwerkzeuges festgehalten wird, durch den Stauchstempel (b) mit einem Köpfchen versehen wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (22) der festen Förderwalze (2o) mit einem Nocken (25) versehen ist, gegen den ein aus dem Untergesenk vorstehender Bolzen (26) anliegt, der bei Rückwärtsbewegung des Untergesenks. (15) gegen einen am Maschinengestell befestigten Anschlag (27) stößt, während gleichzeitig eine unter Federzug stehende Druckrolle (29) gegen das Gleitstück der verschiebbaren Förderwalze (21) sich anlegt und somit der Draht beim Übergang des Untergesenks (15) in äußere Endstellung vorgeschoben wird.
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