AT27916B - Verfahren zur Erzeugung von Schraubenmuttern auf kaltem Wege und Transportvorrichtung für das Werkstück bei einer selbsttätigen Presse zur Ausführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Schraubenmuttern auf kaltem Wege und Transportvorrichtung für das Werkstück bei einer selbsttätigen Presse zur Ausführung dieses Verfahrens.

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AT27916B
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nuts
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nut
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Description


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   Nun erfolgt das Schellen und Lochen des abgeschnittenen Stangenstückes ; doch wird dies nicht an dem eben abgeschnittenen, sondern an dem während der vorigen Arbeitsperiode abgeschnittenen Stangenstück 19 vorgenommen, welches durch die Transporteurfinger   li,   16 vom Reserveplatz 11 zur Schell- und Lochmatrize 20 transportiert wurde. Der 
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 Schell- und Lochmatrize 20 (Fig. 8). Die Matrize enthält eine der Abrundung der Mutter entsprechende Vertiefung und ein durchgehendes Loch, das dem herzustellenden Loch der Mutter entspricht. Drückt nun der Schellstempel 22 (Fig. 8), der sich in dem Schellschieber 21 befindet und sich mit diesem vorwärts bewegt, die Mutter 19 fest gegen die Matrize 20, so wird sie   geschellt.

   Der   Schieber 21 bleibt nun in der vorgeschobenen Lage stehen und sein Stempel 22 
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 fest an die Matrize 20 angedrückt. Hierauf geht der Lochschieber 23, der den Lochstempel 24 trägt, vor und locht die vom Stempel 22 festgehaltene Mutter. Nach Beendigung dieses Vorganges zieht sich der Lochstempel sofort wieder zurück. 



   Nun findet das Durchschneiden der Mutter und das Öffnen des Transporteurs statt. 



  Das Durchschneiden der Mutter wird an der, während der vorherigen Tour abgeschnittenen und auf den Reserveplatz 11 beförderten, am Ende der vorvorigen Tour durch die Transporteurfinger 15, 16 zur Schell- und Lochmatrize transportierten und während der vorigen Tour geschellten und gelochten und am Ende derselben durch die   Transporteurfinger   17, 18 zur   Durchscl1neidmatrize   transportierten Mutter   25   vorgenommen und hat den Zweck, etwaige beim Abschneiden entstandene Grate und Unregelmässigkeiten zu entfernen, also die Mutter zu schlichten.

   Es bewegt sich nämlich der   Durchschneidschieber     26,   der den   Durehschneid-   stempel 27 trägt, vorwärts und presst die durch die   Transporteurfinger     17,.18   noch festgehaltene Mutter durch die Matrize 28, die ein sechskantige Loch besitzt, dessen Ränder an der dem Durchschneidscbieber 26 zugekehrten Seite zugeschärft sind. 



   Sowie die Mutter 25 etwas in die Matrize 28 hineingepresst wurde, öffnen sich die Transporteurfinger   15, 16   und   17@ 18.   Die Transporteinrichtung ist nämlich folgende :
Im Transporteurkörper 7 laufen mit Schwalbenschwanznut die beiden Schienen 29, 30 (Fig. 1 und 3). Diese beiden Schienen werden von einer auf der Hauptwelle sitzenden Kurvenscheibe aus durch einen Hebel angetrieben, welcher in das Auge des unter Federdruck stehenden Bolzens 44 eingreift. Nun trägt jede derselben zwei Paar Führungsprismen   31,   zwischen denen   die Transporteurnnger 15, 16, 17, 18   laufen. Die Transportenrfinger tragen an der einen Seite einen gehärteten   Stahleinsatz,   welcher der   Mutterngrösse   entsprechend eingesetzt wird.

   An der anderen Seite tragen sie je eine Stahlrolle 32,   33,   34, 35, die längs oder auf dem Transporteuröffner 36, 37 gleiten kann. Die transporteur- 
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 Paar   Führungsstifte,   die zugleich als Hubbegrenzer dienen. Bewegen sich nun die beiden   Schienen 2. , 30 von   rechts nach links, so gleiten die Rollen 32,33, 34, 35 längs der schiefen Ebenen   39   der   Transporteuröffner     3a,   37 und bewirken eine Bewegung der 
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 längs der ebenen Wand der Transporteuröffner 36, 37 bis zu deren Ende bei 40. Nun   konnnen die durch   das Öffnen des Transporteurs gespannten Federn 41 zur Wirkung und ziehen die Transporteurfinger 15, 16, 17, 1'nach innen (Schliessen des Transporteurs).

   Da nun die Entfernung von der Durchschneid- 28 zur Lochmatrize 20 gleich der von der Loch-   matrize 2 zum   Reserveplatz ist und gleich dem Wege der Schienen 29, 30, so stehen die Transporteurfinger in den Achsen der   Muttern 13, 19   und fassen daher beim Zusammen- 
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 13, 19 zu vermiden, dienen die Anschlagschrauben 42. Nun bewegt sich der Schellschieber 21 wieder zurück und gibt die Mutter 1. 9 frei. Auch der Schieber   lehrt   in seine   frühere Ruhelage zurück,   sowie er die Mutter 25 durch die Matrize 28 durchgepresst hat.   Die Mutter 25 fällt hierauf   in einen untergestellten Auffänger, da sie bis auf das Gewinde fertig ist. Nun erfolgt der Transport   der Muttern 13, J.

   Die   Schienen   2 ! J,   30 bewegen sich in entgegengesetzter Richtung von links nach rechts. Die Rollen   32, 33,   34, 35 gleiten daher auf den Transportenröffnern 36, 37 und versenken diese in den Transporteur-   körper   7, indem die unten konisch abgedrehten Rollen mit den schiefen Ebenen 43 der Transporteuröffner zusammenwirken. Da die Transporteurfinger durch die Federn 41 nach innen gezogen werden, so nehmen sie die Muttern   ? 3, J9 mit. Sowie die Transporteur-     tinger ins Mittel   der Loch- und Durchschneidmatrize gekommen sind, hört die Bewegung 
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 Um von etwaigen Ungenauigkeiten der Betätigung der Schienen   2,   30 frei zu sein, ist die Verbindung mit dem, die Bewegung übertragenden Hebel eine federnde.

   Die Feder 44 vermag nach beiden Seiten eine zu grosse Bewegung aufzunehmen, sobald die Schienen 29, 30 gegen einen Anschlag stossen. Um den Hub der Schienen 29, 30 nach beiden Seiton hin regeln zu können, ist die Verbindungsplatte 47 der beiden Schienen mit dem Antriebshebel durch einen Schlitten 46 verbunden, welcher mittels der in Langlöcher eingreifenden Schrauben 45 festgestellt werden kann. Es steht also jetzt die Mutter 13 auf der Schellund Lochmatrize 20 und die Mutter 19 auf der Durchschneidmatrize 28. Die Maschine hat eine Tour beendet und das Spiel beginnt von neuem. Die erwähnten Matrizen 20 und 28 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :   
1.

   Verfahren zur Erzeugung von Schraubenmuttern auf kaltem Wege, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Stange, deren Querschnitt mit dem   Grundriss der Muttern   übereinstimmt, Scheiben abgeschnitten, und diese Scheiben durch Bearbeitung auf mehreren aufeinander folgenden Arbeitsstellen geschellt und in ihrer Sehnenrichtung gelocht und geschlichtet werden. 



   2. Eine Transportvorrichtung für das Werkstück bei einer selbsttätigen Presse zur Ausführung des unter 1 angegebenen Verfahrens. dadurch gekennzeichnet. dass jeder   Klemm-   backen senkrecht auf seine Träger verschiebbar ist, durch Federn in die   SchlussstcUung   und durch Zusammenwirken einer Rolle an seinem Aussenende mit   einer Schrägnäche   nach aussen gezogen wird, wobei die Rückbewegung der Backen in die   Schliessstellung   dadurch ermöglicht wird, dass die erwähnte Schrägfläche an einer senkrecht zur Bewegungsebene der Backen verstellbaren, sich auf Federn stützenden Schiene angebracht ist, welche der Stirnfläche der Rolle eine zweite   Schrägfläche   zuwendet.

Claims (1)

  1. 3. Selbsttätige Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes \on der' Stange abgeschnittene Werkstück durch den beweglichen Scherbacken unter eine unter Federdruck stehende Klemmplatte geschoben wird, so dass das Werkstück zum Erfassen durch die Transportbacken bereitgestellt wird.
AT27916D 1905-01-19 1905-01-19 Verfahren zur Erzeugung von Schraubenmuttern auf kaltem Wege und Transportvorrichtung für das Werkstück bei einer selbsttätigen Presse zur Ausführung dieses Verfahrens. AT27916B (de)

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