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Nun erfolgt das Schellen und Lochen des abgeschnittenen Stangenstückes ; doch wird dies nicht an dem eben abgeschnittenen, sondern an dem während der vorigen Arbeitsperiode abgeschnittenen Stangenstück 19 vorgenommen, welches durch die Transporteurfinger li, 16 vom Reserveplatz 11 zur Schell- und Lochmatrize 20 transportiert wurde. Der
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Schell- und Lochmatrize 20 (Fig. 8). Die Matrize enthält eine der Abrundung der Mutter entsprechende Vertiefung und ein durchgehendes Loch, das dem herzustellenden Loch der Mutter entspricht. Drückt nun der Schellstempel 22 (Fig. 8), der sich in dem Schellschieber 21 befindet und sich mit diesem vorwärts bewegt, die Mutter 19 fest gegen die Matrize 20, so wird sie geschellt.
Der Schieber 21 bleibt nun in der vorgeschobenen Lage stehen und sein Stempel 22
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fest an die Matrize 20 angedrückt. Hierauf geht der Lochschieber 23, der den Lochstempel 24 trägt, vor und locht die vom Stempel 22 festgehaltene Mutter. Nach Beendigung dieses Vorganges zieht sich der Lochstempel sofort wieder zurück.
Nun findet das Durchschneiden der Mutter und das Öffnen des Transporteurs statt.
Das Durchschneiden der Mutter wird an der, während der vorherigen Tour abgeschnittenen und auf den Reserveplatz 11 beförderten, am Ende der vorvorigen Tour durch die Transporteurfinger 15, 16 zur Schell- und Lochmatrize transportierten und während der vorigen Tour geschellten und gelochten und am Ende derselben durch die Transporteurfinger 17, 18 zur Durchscl1neidmatrize transportierten Mutter 25 vorgenommen und hat den Zweck, etwaige beim Abschneiden entstandene Grate und Unregelmässigkeiten zu entfernen, also die Mutter zu schlichten.
Es bewegt sich nämlich der Durchschneidschieber 26, der den Durehschneid- stempel 27 trägt, vorwärts und presst die durch die Transporteurfinger 17,.18 noch festgehaltene Mutter durch die Matrize 28, die ein sechskantige Loch besitzt, dessen Ränder an der dem Durchschneidscbieber 26 zugekehrten Seite zugeschärft sind.
Sowie die Mutter 25 etwas in die Matrize 28 hineingepresst wurde, öffnen sich die Transporteurfinger 15, 16 und 17@ 18. Die Transporteinrichtung ist nämlich folgende :
Im Transporteurkörper 7 laufen mit Schwalbenschwanznut die beiden Schienen 29, 30 (Fig. 1 und 3). Diese beiden Schienen werden von einer auf der Hauptwelle sitzenden Kurvenscheibe aus durch einen Hebel angetrieben, welcher in das Auge des unter Federdruck stehenden Bolzens 44 eingreift. Nun trägt jede derselben zwei Paar Führungsprismen 31, zwischen denen die Transporteurnnger 15, 16, 17, 18 laufen. Die Transportenrfinger tragen an der einen Seite einen gehärteten Stahleinsatz, welcher der Mutterngrösse entsprechend eingesetzt wird.
An der anderen Seite tragen sie je eine Stahlrolle 32, 33, 34, 35, die längs oder auf dem Transporteuröffner 36, 37 gleiten kann. Die transporteur-
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Paar Führungsstifte, die zugleich als Hubbegrenzer dienen. Bewegen sich nun die beiden Schienen 2. , 30 von rechts nach links, so gleiten die Rollen 32,33, 34, 35 längs der schiefen Ebenen 39 der Transporteuröffner 3a, 37 und bewirken eine Bewegung der
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längs der ebenen Wand der Transporteuröffner 36, 37 bis zu deren Ende bei 40. Nun konnnen die durch das Öffnen des Transporteurs gespannten Federn 41 zur Wirkung und ziehen die Transporteurfinger 15, 16, 17, 1'nach innen (Schliessen des Transporteurs).
Da nun die Entfernung von der Durchschneid- 28 zur Lochmatrize 20 gleich der von der Loch- matrize 2 zum Reserveplatz ist und gleich dem Wege der Schienen 29, 30, so stehen die Transporteurfinger in den Achsen der Muttern 13, 19 und fassen daher beim Zusammen-
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13, 19 zu vermiden, dienen die Anschlagschrauben 42. Nun bewegt sich der Schellschieber 21 wieder zurück und gibt die Mutter 1. 9 frei. Auch der Schieber lehrt in seine frühere Ruhelage zurück, sowie er die Mutter 25 durch die Matrize 28 durchgepresst hat. Die Mutter 25 fällt hierauf in einen untergestellten Auffänger, da sie bis auf das Gewinde fertig ist. Nun erfolgt der Transport der Muttern 13, J.
Die Schienen 2 ! J, 30 bewegen sich in entgegengesetzter Richtung von links nach rechts. Die Rollen 32, 33, 34, 35 gleiten daher auf den Transportenröffnern 36, 37 und versenken diese in den Transporteur- körper 7, indem die unten konisch abgedrehten Rollen mit den schiefen Ebenen 43 der Transporteuröffner zusammenwirken. Da die Transporteurfinger durch die Federn 41 nach innen gezogen werden, so nehmen sie die Muttern ? 3, J9 mit. Sowie die Transporteur- tinger ins Mittel der Loch- und Durchschneidmatrize gekommen sind, hört die Bewegung
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Um von etwaigen Ungenauigkeiten der Betätigung der Schienen 2, 30 frei zu sein, ist die Verbindung mit dem, die Bewegung übertragenden Hebel eine federnde.
Die Feder 44 vermag nach beiden Seiten eine zu grosse Bewegung aufzunehmen, sobald die Schienen 29, 30 gegen einen Anschlag stossen. Um den Hub der Schienen 29, 30 nach beiden Seiton hin regeln zu können, ist die Verbindungsplatte 47 der beiden Schienen mit dem Antriebshebel durch einen Schlitten 46 verbunden, welcher mittels der in Langlöcher eingreifenden Schrauben 45 festgestellt werden kann. Es steht also jetzt die Mutter 13 auf der Schellund Lochmatrize 20 und die Mutter 19 auf der Durchschneidmatrize 28. Die Maschine hat eine Tour beendet und das Spiel beginnt von neuem. Die erwähnten Matrizen 20 und 28
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Verfahren zur Erzeugung von Schraubenmuttern auf kaltem Wege, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Stange, deren Querschnitt mit dem Grundriss der Muttern übereinstimmt, Scheiben abgeschnitten, und diese Scheiben durch Bearbeitung auf mehreren aufeinander folgenden Arbeitsstellen geschellt und in ihrer Sehnenrichtung gelocht und geschlichtet werden.
2. Eine Transportvorrichtung für das Werkstück bei einer selbsttätigen Presse zur Ausführung des unter 1 angegebenen Verfahrens. dadurch gekennzeichnet. dass jeder Klemm- backen senkrecht auf seine Träger verschiebbar ist, durch Federn in die SchlussstcUung und durch Zusammenwirken einer Rolle an seinem Aussenende mit einer Schrägnäche nach aussen gezogen wird, wobei die Rückbewegung der Backen in die Schliessstellung dadurch ermöglicht wird, dass die erwähnte Schrägfläche an einer senkrecht zur Bewegungsebene der Backen verstellbaren, sich auf Federn stützenden Schiene angebracht ist, welche der Stirnfläche der Rolle eine zweite Schrägfläche zuwendet.