DE107430C - - Google Patents

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DE107430C
DE107430C DENDAT107430D DE107430DA DE107430C DE 107430 C DE107430 C DE 107430C DE NDAT107430 D DENDAT107430 D DE NDAT107430D DE 107430D A DE107430D A DE 107430DA DE 107430 C DE107430 C DE 107430C
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remanent magnetism
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • F16D27/02Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • F16D2027/002Electric or electronic circuits relating to actuation of electromagnetic clutches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate und Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1898 ab.
Bei den elektromagnetischen Kuppelungen werden bisher nicht genügende Mafsregeln getroffen, um bei der Entkupplung den remanenten Magnetismus in den Feldmagnelen schnell zu beseitigen bezw.- zu neutralisiren. Wohl wurde schon zu diesem Zwecke zu einer Stromumkehrung Zuflucht genommen, es wurde aber dadurch, kein vollkommen günstiges Ergebnifs erzielt, da die Starke und Spannung des umgekehrten Stromes niemals den richtigen Werth besafs, um den remanenten Magnetismus in zweckmäfsiger Weise zu beseitigen.
Auf Grund dieser Umstände begnügen sich die Erfinder nicht damit, bei der Entkuppelung die Stromrichlung umzukehren, sondern sie verringern gleichzeitig die Stromstärke. Diese Herabsetzung der Stromstärke wird zweck mäfsig durch Einschaltung eines Widerstandes in die Leitung im Augenblicke der Entkuppelung herbeigeführt, und da dieser Widerstand je nach Bedarf verschieden gewählt werden kann, hat man es, wie leicht ersichtlich, in der Hand, den schädlichen remanenten Magnetismus in ganz rationeller Weise zu beseitigen bezw. zu neutralisiren.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch zur- Veranschaulichung gebracht. ■■;■■·
Die elektromagnetische Kuppelung, deren Bauart beliebig sein kann, besteht in üblicher Weise aus einem Feldmagnetenkranz α, in welchen eine Spule b eingelegt ist, ferner aus einem Anker c, welcher von dem Feldmagneten α b angezogen wird. Von dem Ende der Spule b zweigen sich, wie bei den bisherigen magnetischen Kuppelungen, die Leitungen dd' ab, welche zur Stromzuführung dienen. Neu ist aber die folgende Anordnung, welche darin besteht, dafs in die Abzweigung d', welche bei der Entkuppelung zur Wirkung gelangt, ein Widerstand e eingeschaltet ist, und dafs ein Schalter y, sowie die in passender Weise geschalteten Stromschlufsstücke gg und h h angeordnet werden, und zwar derart, dafs, wenn der Schalter f auf die Stücke gg gebracht wird, er die Einrückung der Kuppelung ohne Widerstandseinschaltung herbeiführt, wohingegen, wenn der Schaller auf die Stücke ft Λ gebracht wird, gleichzeitig mit der dabei erfolgenden Stromumkehrung die Einschaltung des Widerstandes e stattfindet.
Auf diese Weise ist bei der Einrückung der Kuppelung die Stromstärke normal; wird hingegen der Schalter f auf die Stromschlufsstücke /2 Ii gebracht, so wird die Stromstärke auf das richtige Mafs gebracht, um den remanenten Magnetismus vollständig zu beseitigen bezw. zu neutralisiren.
Wie ersichtlich, hat man es in der Hand, durch die richtige Wahl des Widerstandes e die Stromstärke auf ein im Voraus bestimmtes Mafs zu bringen, so dafs infolge der sehr empfindlichen Einstellung, welche vorgenommen werden kann, "das erwähnte Ergebnifs. ohne Schwierigkeit zu erzielen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Α NSPRUCH:
    Einrichtung zur Beseitigung des reinanenten Magnetismus bei elektromagnetischen- Kuppelungen, dadurch gekennzeichnet, dafs bei der in bekannter Weise zur Abstellung der Kuppelung stattfindenden Stromumkehrung ein Widerstand eingeschaltet wird, zu dem Zwecke, die Stärke des bei der Entkuppelung verwendeten Verbrauchsstromes dem remanenten Magnetismus, des Feldmagneten anpassen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970895C (de) * 1953-09-23 1958-11-13 Siemens Ag Elektromagnetische Kupplung
DE1236252B (de) * 1961-08-21 1967-03-09 Henry Shepard Jun Elektromagnetische Kupplungs- und Bremsanordnung fuer einen Papierzufuehrungs-mechanismus in Schnelldruckmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970895C (de) * 1953-09-23 1958-11-13 Siemens Ag Elektromagnetische Kupplung
DE1236252B (de) * 1961-08-21 1967-03-09 Henry Shepard Jun Elektromagnetische Kupplungs- und Bremsanordnung fuer einen Papierzufuehrungs-mechanismus in Schnelldruckmaschinen

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